Archiv des Monats: November 2005

Durchschlagende Wirkung von Softdrink und Kaubonbons…

von Stefan Evertz am 19.11.05 um 19:42 Uhr | 1 Antwort

Der Shopblogger berichtete vor zwei Tagen von einem ausgesprochen amüsanten Experiment, bei dem ein erstaunlich durchschlagendes Zusammenspiel eines kohlesäurehaltigen Getränks (Cola) und einigen Kaubonbons (Mentos) beobachtet wurde 😉

Einige weitere (englischsprachige) Videos (www.myfunlink.de, www.scienceman.com) zeigen ebenfalls die spritzige Wirkung der Kaubonbons auf den Flascheninhalt.

Mindestens ebenso unterhaltsam sind aber die zahllosen Diskussionen und Erklärungsversuche, auf die man dann per Google stößt, da ich nun auch wissen wollte, wie dieses Phänomen zustande kommt. So richtig konnten mich die diversen Erklärungsansätze aber noch nicht überzeugen…

Spektakuläre Angelegenheit jedenfalls, die man Menschen, die man nicht so gut leiden kann, zur Nachahmung in deren Küche empfehlen könnte :>

(via www.shopblogger.de/blog/)

Risiko online spielen – mit Google Maps (Update)

von Stefan Evertz am 19.11.05 um 19:19 Uhr | 12 Antworten

Mit dem Brettspiel „Risiko“ habe ich mir wohl schon vor mehr als 20 Jahren die Zeit vertrieben – und irgendwo im Schrank dürfte es auch heute noch liegen 😉

Mit dem englischsprachigen „Risk via Google Maps v0.9.5“ (www.ashotoforangejuice.com/gmrisk.html, Spiel nicht mehr online) kann man nun die „guten alten Zeiten“ online wieder aufleben lassen, wobei eigentlich nur noch ein „Computer-Gegner“ fehlt, falls man alleine vor dem Bildschirm sitzt :-/

Umgesetzt wird das ganze mit dem Dienst „Google Maps“ und der JavaScript-basierten Technologie „AJAX“ und funktioniert auf jeden Fall in den aktuellen Browsern.

Weitere Informationen:

(via masterbootrecord.de)

Update 29.01.06, 13:45 Uhr:
Das Spiel ist nicht mehr online, wie ich eben festgestellt habe. Ein konkreter Grund ist zwar nicht angegeben, es steht aber zu vermuten, dass der Programmierer Probleme mit Hasbro, dem Hersteller des eigentlichen Brettspiels Risiko bekommen hat:

12/1 („Deutsches“ Datum: 01.12.05)
CEASE AND DESIST’D! The end (maybe?). Those three months were entertaining while they lasted.

12/14 („Deutsches“ Datum: 14.12.05)
Working on the „other project“ until I hear back from Hasbro. I think if they say no, or something ridiculous I’ve lost too much interest in it to care, maybe. I’ll have to check if rebranding is suitable enough of a change, or if I need to rework everything.

„CEASE AND DESIST“ ist übrigens die englische Entsprechung zur allseits beliebten „Abmahnung“. Schade eigentlich 🙁

Keine lärmenden Werbepausen mehr – für DVB-Nutzer…

von Stefan Evertz am 14.11.05 um 12:31 Uhr | 2 Antworten

Die Firma Hama wird vorraussichtlich ab Dezember 2005 für etwa 25 EUR mit dem „Audio Level Limiter“ einen „automatischen Lautstärkeregler/-begrenzer für TV“ in der Größe einer Zigarettenschachtel anbieten. Das Gerät kann via Scart zwischen eine Signalquelle (DVB-T/-S-Receiver, Satelliten-Receiver etc.) und das Fernsehgerät gesteckt werden.

Es ist ja schon seit längerem so, dass viele (Privat-)Sender die Lautstärke während der Werbeunterbrechung spürbar anheben, z.T. ohne Übergang. Besonders bei ruhigeren Filmen bzw. Szenen führt dies gelegentlich zu sehr starken „optischen Kontrasten“ :(. Das Gerät könnte daher dabei helfen, nicht jedesmal bei einer Werbeunterbrechung einen Herzinfarkt zu bekommen 🙄 Inwieweit das Gerät zuverlässig funktioniert, bleibt natürlich noch abzuwarten.

Ein grundsätzliches Manko des Geräts (leider auch für uns) ist aber meines Erachtens schon jetzt klar: Der Begrenzer wird bei Nutzung eines Kabelanschlusses nicht funktionieren, da hier keine externe Signalquelle vorliegt, sondern der Ton erst im Fernseher aus dem Antennensignal heraus erzeugt wird.

Das Gerät ist also definitiv nur für Nutzer von Receivern geeignet – und alle anderen müssen leider weiter draussen bleiben und auf entsprechende Fähigkeiten des Fernsehers warten… Schade eigentlich, klang vielversprechend 🙁

Weitere Informationen bei Hama:
www.hama.de

(via www.golem.de)

Tucholsky – Lecker essen in Berlin

von Stefan Evertz am 13.11.05 um 8:19 Uhr | Schreibe eine Antwort

Zum Ende bzw. Abschluss unseres einwöchigen Berlin-Aufenthalts wollten wir dann gestern ein Restaurant ausprobieren, dass uns bei unseren Spaziergängen in der Nachbarschaft aufgefallen war: das Restaurant Tucholsky (www.restauration-tucholsky.de).

Leider konnten wir unseren Test nicht ganz ohne Schwierigkeiten beginnen, da leider alle Tische bereits belegt bzw. reserviert waren. Wir bekamen dann gerade noch eine gerade frei gewordene Sitzecke direkt an der Theke.

Der Service war dann jedenfalls hervorragend! Die Atmosphäre kann man nur als gemütlich und ausgesprochen freundlich bezeichnen. Und das Essen war ebenfalls mehr als ausgezeichnet. Sowohl die Rinderroulade als auch die Kalbsleber schmeckten uns derart gut, dass wir ein wenig mehr von den großen Portionen zu uns nahmen als uns gut getan hätte…

Und als wir dann sehr zufrieden aus dem Restaurant wankten, wären wir fast noch mit einer Gruppe inklusive zweier ehemaliger Ministerpräsidenten zusammengestossen (kleiner Tipp: Rheinland-Pfalz/Thüringen und Baden-Württemberg), die sich gerade anschickte, das Lokal zu betreten – was wir jetzt einfach mal als weiteres Pluspunkt für das Lokal werten wollen 😉

Alles in allem solltet ihr das Tucholsky bei einem Besuch in Berlin auf jeden Fall einplanen – vor allem, wenn ihr in Berlin-Mitte seid. Unserer Erfahrung nach werdet ihr es höchstens – wenn überhaupt – am nächsten Morgen auf der Waage bereuen…

Senfsalon: Den Senf dazu jetzt auch aus Berlin

von Stefan Evertz am 08.11.05 um 18:42 Uhr | 1 Antwort

Unseren Aufenthalt in Berlin haben wir nun dazu genutzt, in Berlin-Kreuzberg den „Senfsalon“ zu besuchen und zahlreiche Varianten zu kosten. Alle 30 verfügbaren Sorten haben wir allerdings nicht geschafft – von den vielversprechend klingenden Marmeladen und Chutneys mal ganz zu schweigen. Nachdem wir uns ja schon seit einiger Zeit mit dem leckeren Senf aus Monschau unsere Küche bereichern, war klar, dass wir nicht nach Berlin fahren können, ohne den Senfsalon zu besuchen – und potentiellen Zuwachs für unser Senf-Regal zu finden 😉 .

Mittlerweile gibt es an verschiedenen Stellen in Berlin und in diversen Städten Deutschlands die Möglichkeit, die Produkte vom Senf-Salon zu kaufen (und wahrscheinlich auch zu probieren). Wir wollten aber direkt zur Quelle und haben dann auch recht schnell das Ladenlokal mit „Werkstattverkauf“ gefunden. Begrüßung und Betreuung waren dann sehr freundlich und angenehm unaufdringlich – und das Probieren natürlich der Höhepunkt. Kannten wir bisher nur die Variante des Testens mit Hilfe von Einweglöffeln, so durften wir hier das Probieren unter Einsatz von Oblaten kennen lernen – interessant und nicht weniger hygienisch.

Da wir ohne Auto unterwegs waren, mussten wir uns doch ein wenig in der Menge einschränken. In unseren Einkaufskorb haben es dann letztendlich geschafft:

  • Herbe Preiselbeere
  • Cassis-Senf
  • Bananensenf
  • Schottischer Senf (mit Whisky)
  • Weihnachts-Senf (u.a. mit Zimt)

Während die ersten beiden Sorten vor allem für Wild und kräftige Braten bzw. Fleischgerichte geplant sind, sind die drei anderen Sorten eher als exotische Highlights gedacht – an den konkreten Einsatzmöglichkeiten arbeiten wir noch 😉

Alle etwa 20 probierten Sorten wiesen jedenfalls auf eine hohe Qualität hin und haben uns eigentlich sehr gut geschmeckt – über Geschmack lässt sich aber wie immer vortrefflich streiten. Ihr solltet es auf jeden Fall ausprobieren. Guten Appetit!

Weitere Informationen zum Senfsalon:

Auf dem Weg zur Reichshauptstadt Germania

von Stefan Evertz am 06.11.05 um 20:44 Uhr | 1 Antwort

Morgen ist es soweit: Das von uns schon länger ins Auge gefasste – und zwischenzeitlich gebuchte – Seminar „Reichshauptstadt Germania“ beginnt in Berlin. Eine Woche lang, d.h. vom 7. bis zum 11. November, werden wir uns mit den Spuren der von den Nazis geplanten Neugestaltung von Berlin hin zu „Germania“ beschäftigen. Veranstalter des Seminars ist der Verein „Berliner Unterwelten“ (www.berliner-unterwelten.de), über den Seminarverlauf werden wir hier auf hinrinde.de natürlich weiter berichten.

In jedem Fall haben wir uns heute Nachmittag auf die Zugfahrt in die (von Essen aus) ferne Bundeshauptstadt begeben, auf die Überprüfung der Kaffee-These habe ich diesmal verzichtet 😉

Nach längerer Planung und Überlegung hatten wir uns schon im Vorfeld für die Anmietung einer Ferienwohnung entschieden – die Kosten waren im Vergleich zu einem Hotel durchaus konkurrenzfähig (nicht nur im Hinblick auf das Hotel Adlon) und außerdem kann man die Essensfrage wesentlich individueller (und auch günstiger) gestalten. Nach einer ausführlichen Recherche haben wir uns eine Zwei-Zimmer-Wohnung in der Novalisstrasse (Hausnummer 4) gemietet, da wir so zentral „positioniert“ sind und so ziemlich jeden Punkt in Berlin schnell erreichen können.

Gebucht haben wir das ganze über www.berlinappart.de. Der erste Eindruck ist jedenfalls ausgezeichnet. Buchung, unsere Rückfragen und auch die Abwicklung vor Ort gingen gut und auch sehr freundlich über die Bühne. Und auch in Sachen Ausstattung haben wir noch keine Defizite entdeckt: Ein Fön ist z.B. ebenso vorhanden wie ein Wasserkocher. Und auch die Anwesenheit von zwei Fernsehern (Wohnzimme / Schlafzimmer) wurde wohlwohlend vermerkt 😉