Archiv des Autors: Stefan Evertz

BarCamp Hamburg: Groß wie immer!

von Stefan Evertz am 18.11.13 um 18:22 Uhr | 3 Antworten

Logo vom BarCamp HamburgAm vergangenen Wochenende fand das 7. BarCamp Hamburg statt, das wie schon in den letzten 5 Jahren bei Otto untergekommen ist. Und es war nicht nur wieder und weiterhin das größte deutsche BarCamp, es hat auch wieder gezeigt, wie wunderbar vielfältig das Füllhorn „BarCamp“ ist. So gibt es kein BarCamp, bei dem man so viele Menschen aus Digitalien kennenlernen bzw. wiedertreffen kann. Die Größe ist allerdings nicht für jeden etwas…
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Danke, CommunityCamp 2013!

von Stefan Evertz am 03.11.13 um 20:51 Uhr | 1 Antwort

Wenn ich an das Community Camp letzte Wochenende zurückdenke, dann kommen mir zunächst die vielen spannenden Begegnungen, Gespräche und Sessions in den Sinn, die diese Veranstaltung zur wohl wichtigsten Veranstaltung im digitalen Jahresverlauf machen (neben der re:publica). Denn nirgendwo trifft man auf so viel Expertise aus den Arbeitsfeldern der Social Media Manager und Community Manager. Und so habe ich nicht nur zahlreiche Sessions mitgebracht und gehalten, sondern im Rückblick auch noch zwei Punkte für mich neu entdeckt:

Zum einen wurde mir in mehreren Gesprächen deutlich (Danke u.a. an Robert Basic), dass es besonders spannend ist, in völlig „fremde“ Sessions zu gehen, um dort auf neue Themen zu stossen. Deutlich mehr gilt das sogar gleich für „fremde“ ThemenCamps, bei denen die Lernkurve besonders steil ist. So erinnere ich mich gerne an den Besuch des TouristikCamps vor einem Jahr, bei dem ich trotz diverser früherer Projekte im Tourismus-Umfeld unglaublich viel Neues über diese Branche gelernt habe. Und das es irgendwie einfallslos klingende Schiffe mit Namen „Mein Schiff 1“, etc. gibt… Insgesamt wurde mir schon da langsam klar, dass man nie genug versuchen kann, seine Filterblase zu verlassen

Der zweite Punkt, der mir auffiel, war die Tatsache, dass ich zum zweiten Mal (nach dem BarCamp Düsseldorf) am gesamten Wochenende insgesamt 5 Sessions gehalten habe – und das nicht nochmal tun werde. Warum ich das so sehe, werde ich dann aber in Kürze separat verbloggen.

Bleibt jedenfalls nur, dem Orga-Team rund um Frank Feldmann (finde da ja immer noch keinen Twitter-Account…), Vivian Pein und Oliver überholz und natürlich all den Sponsoren und Partnern zu danken – Vielen Dank! (habe dann auch mal selber meine 5 Tipps, wie man sich für ein BarCamp bedankt, berücksichtigt):

motortalk
gutefrage.net
Rossmann

yourfone
buw digital
ubermetricsmaloon
gameforgeLaserline

uber

communote
SoratFranke
walthers

danone
mymueslin
rothaussonntagmorgen
hajiroscheba

Location-Sponsor

cimdata

Partner

mixxtHCR Media
VodA Der Social Media Manager

Online Marketing Lounge bcs

t3nsocialOn

4010bvcm

Tagesspiegel

Partnercamps


(Allerdings musste ich den kompletten HTML-Schnipsel noch umbauen, da im Original leider relative Pfade benutzt wurden…)

Und wer nun noch mehr Berichte über das CommunityCamp Berlin 2013 lesen will, der sei auf die Dokumentation verwiesen. Viel Spaß beim Lesen!

Mein erstes BarCamp

von Stefan Evertz am 21.10.13 um 0:00 Uhr | 2 Antworten

the ultimate barcamp logo collection Leicht angespannte Nervosität – das passt wohl am besten auf die 2 Stunden Zugfahrt, zu der ich mich an einem Samstagmorgen im April 2007 aufmachte. Und die Anspannung wuchs eher noch, denn ich hatte trotz diverser sehr vielversprechender Berichte zu den ersten drei BarCamps in Deutschland eigentlich keinerlei Vorstellung, was mich da in Frankfurt erwarten würde. Konferenzen und Kongresse kannte ich, hatte auch schon welche mitorganisiert. Aber ein „BarCamp“, eine sogenannte Unkonferenz, bei der gemeinsam vor Ort das Programm festgelegt wird? Irgendwie blieben da Zweifel – mindestens. Und ich kannte zwar die Teilnehmerliste, hatte aber noch keine Person darauf je persönlich getroffen, sondern nur einige „via Netz“. Insgesamt also ziemlich viele Unbekannte, und ich fragte mich, wie die 2 Tage wohl werden würden. Erfreulicherweise wurden die 2 Tage nicht nur toll, sondern sie veränderten mein Leben – soviel kann man spätestens im Rückblick sagen. Weiterlesen

Kleiner Hinweis für Kölner BarCamp-Fans

von Stefan Evertz am 17.10.13 um 10:48 Uhr | Schreibe eine Antwort

Wer im nächsten Sommer Lust auf ein BarCamp in Köln hat, sollte mal drüben bei Cortex digital vorbeischauen…

Oder wenn jemand den Tweet retweeten will…

Ich freue mich jedenfalls jetzt noch ein bisschen mehr auf den kommenden Sommer!

5 Tipps, wie man sich richtig für ein BarCamp bedankt

von Stefan Evertz am 15.10.13 um 13:09 Uhr | 8 Antworten

not my husband Ich organisiere seit 6 Jahren das eine oder andere BarCamp und nehme an noch mehr BarCamps teil. Entsprechend lese ich auch ziemlich viele Blogposts, die als Zusammenfassung und oft eben auch als Dankesgeste im Nachhinein entstehen. Und ich stelle leider weiterhin fest, dass es offenbar nötig ist, da mal zu erklären, wie man sich richtig bedankt…

Denn es spielt keine Rolle, ob ein BarCamp kostenlos ist oder „Eintritt“ kostet – die Kosten pro Teilnehmer für Räume, Technik, WLAN, Essen und Getränke können für das Wochenende zum Teil sogar dreistellig ausfallen. Und das wird z.B. vom jeweiligen Locationsponsor / Gastgeber und den Sponsoren möglich gemacht – mit zum Teil erheblichen wirtschaftlichen Engagements. Und die Währung, mit der sich die BarCamp-Teilnehmer bedanken können (wenn sie das möchten), heißt Aufmerksamkeit – einmal als Nennung und mehr noch als Verlinkung. Und passend dazu hier nun 5 Tipps, wie man sich richtig für ein BarCamp bedankt: Weiterlesen

Social Wedding: Wie sich Hochzeit und Social Media vertragen

von Stefan Evertz am 14.10.13 um 19:32 Uhr | 4 Antworten

Project 365 #297: 241010 Give Me A Ring Love... Es gab Momente, an denen ich fast bereut habe, über das Thema „Social Wedding“ gebloggt zu haben – über die Frage also, ob man heutzutage für eine Hochzeit auch schon Regeln für „das Internet“ braucht (im Unternehmen gerne „Social Media Guidelines“ genannt). Denn die Reaktionen auf meinen Blogpost „Social Wedding: Social Media Guidelines für eine Hochzeit?“ – eigentlich als Ausgangspunkt für sachliche Diskussionen gedacht – waren durchaus unterschiedlich.
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BarCamp Düsseldorf: Noch drei Tage!

von Stefan Evertz am 09.10.13 um 17:37 Uhr | 1 Antwort

Nur noch dreimal schlafen, dann ist es soweit: In den Räumen des Gastgebers RP Online startet das erste BarCamp Düsseldorf! Und damit alle BesucherInnen gut vorbereitet seid, gibt es nachfolgend noch mal aktuelle Informationen für die zwei Tage.

Erstmal: Vielen Dank an die Sponsoren!

RP Online
simyo
DocMorris
SeitwertcircIT

— Anreise —
Wenn ihr vom Düsseldorfer Hbf kommt, fahrt ihr am besten mit der U75 (21 Minuten) bis Handweiser, danach noch etwa 5 Minuten zu Fuß. RP Online liegt an der Zülpicherstr. 10, 40196 Düsseldorf. Schaut euch das ganze am besten auch vorher nochmal bei Google Maps an. Kostenlose Parkmöglichkeiten bestehen vor Ort bei RP Online („Parkplatz P1“).

— Zeitplanung —
Einlass (und Beginn Frühstück) ist um 9 Uhr, mit Begrüßung, Vorstellungsrunde und Sessionplanung beginnen wir gegen 10 Uhr. Die Sessions werden dann bis 18 Uhr gehen. Danach können wir dann gemeinsam bei kühlen Kaltgetränken den Tag ausklingen lassen, wobei wir derzeit noch am Begleitprogramm feilen. So wird es in jedem Fall eine Druckereiführung geben, dazu aber dann mehr vor Ort.

— Sessionvorschläge —
Die eigentliche Programmplanung erfolgt ja jeweils morgens. Aber wenn Ihr schon Themenvorschläge oder -wünsche habt, tragt sie doch schon mal unter https://www.barcampduesseldorf.de/networks/wiki/index.Sessions2013 ein. Und auch euer Interesse an anderen Vorschöägen könnt ihr dort schon mal vorab signalisieren.

— WLAN —
Wird es natürlich geben (dank unseres Partners circIT) – weitere Daten gibt es dann vor Ort.

Und wenn ihr schon mal auf einem BarCamp wart, möchtet Ihr ja vielleicht noch an der Blogparade „Dein erstes BarCamp“ teilnehmen? Mehr Informationen unter https://cortexdigital.de/2013/09/blogparade-dein-erstes-barcamp/ (und die, die zum ersten Mal dabei sind, können ja nach dem BarCamp teilnehmen 😉

P.S. Noch ein Hinweis: Gerade läuft eine Umfrage „Wie kostenlos ist Facebook?“ und es ist geplant, einen Zwischenstand beim BarCamp Düsseldorf vorzustellen. Wenn ihr also 45 Sekunden Zeit habt, etwas zu Geld- und Zeitbudgets für Facebook-Seiten zu sagen, wäre das sehr hilfreich. Mehr Informationen http://bit.ly/fbbudgetpollpost

Das BarCamp Düseldorf im Netz
Das „offizielle“ Hashtag lautet #barcampDUS. Und natürlich sind wir so auch bei den wichtigsten sozialen Netzwerken erreichbar:
Facebook: https://www.facebook.com/BarcampDUS
Twitter: http://twitter.com/barcampdus“
Google+: http://gplus.to/BarcampDUS

Huffington Post: Mut zum Experiment

von Stefan Evertz am 06.10.13 um 21:58 Uhr | 7 Antworten

Prehistorisch Dorp #7Es gibt wohl kaum ein Thema, das die deutschen Medienlandschaft und auch die „Blogosphäre“ weiterhin so beschäftigt wie der in wenigen Tagen anstehende Start der deutschen Ausgabe der Huffington Post (siehe z.B. T3N). Und um es vorweg zu sagen: Auch ich bin gefragt worden, ob ich dort bloggen möchte. Und ich habe zugesagt, gerne sogar. Weiterlesen

Stadt-Land-No Twitter?

von Stefan Evertz am 26.09.13 um 20:47 Uhr | 7 Antworten

Wheat Field [E-X-P-L-O-R-E-D] Die Frage nach dem zahlenmäßigen Verhältnis von Großstadt und „Land“, also übertrieben zugespitzt dem Teil unserer Mitbürger, der in Städten und Dörfern kleiner als 100 Tsd. Einwohner lebt, ist mir in den letzten Jahren immer wieder mal durch den Kopf geschossen. Und am letzten Wochenende habe ich dann endlich mal genauer hinschauen können – und ich war überrascht. Denn wenn man – wie ich und viele Menschen in meinem Umfeld – überwiegend in Großstädten lebt, verschieben sich doch irgendwann die Maßstäbe, vor allem was die Infrastruktur betrifft.
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Eingeschlossen im Burgfried

von Stefan Evertz am 22.09.13 um 22:10 Uhr | 1 Antwort

Zugegeben: Politik bewerte ich sehr stark durch die Netzbrille. Weil ich an das Potential des Netzes glaube und an die Möglichkeiten, die es für immer mehr Menschen hat. Weil ich und viele Menschen, die mir wichtig sind, im Internet einen Großteil des Lebens zubringen. Und weil sich auch mein Beruf rund um das Netz dreht.

Und es sieht nicht gut aus um dieses Thema, wie auch vor knapp einer Woche Sascha Lobo feststellte. Denn die letzten vier Jahre unter einer von Angela Merkel geführten schwarzgelben Koalition sah (siehe die folgenden und weitere lesenswerte Punkte im Spiegel Online-Artikel):

  • die dramatisch vernachlässigte Infrastruktur.
  • die versäumte gesetzliche Verankerung der Netzneutralität.
  • die Streichung des Universaldienstes (kein Anspruch auf „Datengrundversorgung“)
  • die Einführung des weltweit sinnlosesten Internetgesetzes, nämlich des Leistungsschutzrechts.

Und hier sitzen wir nun – am Abend einer Bundestagswahl, bei der Angela Merkel kurz davor steht, mit der CDU/CSU die absolute Mehrheit zu erreichen. Und ich frage mich weiterhin, ob die gefühlte Inkompetenz in Netzfragen einen Hinweis auf die Kompetenz „unserer Politiker“ in allen anderen Gebieten hindeuten mag.

Weit mehr denke ich aber darüber nach, dass der Neubeginn einer Regierung nach einer Wahl immer etwas von Aufbruch haben sollte, einer Reise hin zu neuen Möglichkeiten – etwas, das angesichts der unaufhaltsamen Digitalisierung unserer Gesellschaft immer wichtiger wäre.

Aber stattdessen können wir wohl fest davon ausgehen, dass sich in diesen wichtigen Fragen auch in den nächsten vier Jahren nahezu nichts bewegen wird. Und wir nicht mit wehenden Segeln zu neuen Ufern aufbrechen werden, sondern uns stattdessen eingegraben und festsitzend im Burgfried wiederfinden. Stagnierend unter dem Banner der Raute? Das sind keine guten Aussichten