Auch 2014 zeigt ein Blick auf die reinen Zahlen: Auf den Vortragsbühnen und Podien unseres Landes stehen weitaus mehr Männer als Frauen. Repräsentativ dürfte das nicht sein. Zumindest kenne ich viele kompetente und viele eher nicht kompetente Menschen. Manche davon sind Frauen, manche Männer – einen Zusammenhang zwischen Geschlecht und Kompetenz habe ich da nie gesehen und sehe ihn auch heute noch nicht. Insofern sollte es eigentlich kein Problem sein, eine 1:1 Verteilung hinzubekommen – zumindest theoretisch.
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Archiv der Kategorie: Computern
Unterwegs in fremden Blogs
von Stefan Evertz am 23.02.14 um 23:57 Uhr | 1 AntwortIn den letzten drei Wochen sind insgesamt vier verschiedene Texte bzw. Interviews mit mir in verschiedenen Blogs veröffentlicht worden. Wer sie verpasst haben sollte, kann sie nun nochmal gebündelt nachlesen:
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Ironblogging-Müdigkeit?
von Stefan Evertz am 16.02.14 um 22:15 Uhr | 5 Antworten15 Monate hat es gedauert, aber nun ist es passiert: Ich bin des Ironbloggings müde. Das hat viele Gründe. Und wäre doch zu schade. Aber eins nach dem anderen…
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Gegen die Nein-Gesellschaft und für mehr Krieg
von Stefan Evertz am 09.02.14 um 23:23 Uhr | 14 Antworten
Ich weiß nicht mehr, wo ich über den Gedanken gestolpert bin, dass Kriege die wahren Innovationsmotoren sind: Es gibt technische Fortschritte, es verändern sich geographische und wirtschaftliche Verhältnisse und auch gesellschaftliche Veränderungen beginnen oft in Kriegen – oder zumindest ändern sich gesellschaftliche Strukturen (temporär) während eines Krieges. Ein ziemlich plausibler und durchaus faszinierender Gedanke, zumindest was die Mechanik dahinter betrifft. Was aber passiert in Friedenszeiten? Nichts. Oder schlimmeres.
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Ärgern ist aus
von Stefan Evertz am 02.02.14 um 21:32 Uhr | 8 Antworten
Seit über 2 Jahrzehnten treibe ich mich im Netz herum, davon fast 9 alleine in diesem Blog. Und auch wenn ich es bis heute nicht bereut habe, mit dem Bloggen begonnen und immer mehr ins Social Web eingetaucht zu sein, so werde ich doch langsam echt müde. Irgendwie durchaus ähnlich wie die hochgeschätzte Christine Dingler. Und doch ganz anders.
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Checklistenabhakpost (oder: So war 2013)
von Stefan Evertz am 31.12.13 um 16:53 Uhr | Schreibe eine Antwort
Es war definitiv ein spannendes Jahr 2013 – und das nicht nur, weil mein Schritt in die Selbstständigkeit vieles in Bewegung gesetzt hat. Denn so hat sich viel in Sachen BarCamp getan. Und auch sonst wurde Cortex digital sehr positiv angenommen. In jedem Fall ist aber genau jetzt der richtige Moment, einen kurzen Blick auf meine Wunschliste für 2013 zu schauen und ein wenig abzuhaken…
Social Wedding: Wie sich Hochzeit und Social Media vertragen
von Stefan Evertz am 14.10.13 um 19:32 Uhr | 4 Antworten
Es gab Momente, an denen ich fast bereut habe, über das Thema „Social Wedding“ gebloggt zu haben – über die Frage also, ob man heutzutage für eine Hochzeit auch schon Regeln für „das Internet“ braucht (im Unternehmen gerne „Social Media Guidelines“ genannt). Denn die Reaktionen auf meinen Blogpost „Social Wedding: Social Media Guidelines für eine Hochzeit?“ – eigentlich als Ausgangspunkt für sachliche Diskussionen gedacht – waren durchaus unterschiedlich.
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Huffington Post: Mut zum Experiment
von Stefan Evertz am 06.10.13 um 21:58 Uhr | 7 Antworten
Es gibt wohl kaum ein Thema, das die deutschen Medienlandschaft und auch die „Blogosphäre“ weiterhin so beschäftigt wie der in wenigen Tagen anstehende Start der deutschen Ausgabe der Huffington Post (siehe z.B. T3N). Und um es vorweg zu sagen: Auch ich bin gefragt worden, ob ich dort bloggen möchte. Und ich habe zugesagt, gerne sogar. Weiterlesen
Stadt-Land-No Twitter?
von Stefan Evertz am 26.09.13 um 20:47 Uhr | 7 Antworten
Die Frage nach dem zahlenmäßigen Verhältnis von Großstadt und „Land“, also übertrieben zugespitzt dem Teil unserer Mitbürger, der in Städten und Dörfern kleiner als 100 Tsd. Einwohner lebt, ist mir in den letzten Jahren immer wieder mal durch den Kopf geschossen. Und am letzten Wochenende habe ich dann endlich mal genauer hinschauen können – und ich war überrascht. Denn wenn man – wie ich und viele Menschen in meinem Umfeld – überwiegend in Großstädten lebt, verschieben sich doch irgendwann die Maßstäbe, vor allem was die Infrastruktur betrifft.
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Eingeschlossen im Burgfried
von Stefan Evertz am 22.09.13 um 22:10 Uhr | 1 AntwortZugegeben: Politik bewerte ich sehr stark durch die Netzbrille. Weil ich an das Potential des Netzes glaube und an die Möglichkeiten, die es für immer mehr Menschen hat. Weil ich und viele Menschen, die mir wichtig sind, im Internet einen Großteil des Lebens zubringen. Und weil sich auch mein Beruf rund um das Netz dreht.
Und es sieht nicht gut aus um dieses Thema, wie auch vor knapp einer Woche Sascha Lobo feststellte. Denn die letzten vier Jahre unter einer von Angela Merkel geführten schwarzgelben Koalition sah (siehe die folgenden und weitere lesenswerte Punkte im Spiegel Online-Artikel):
- die dramatisch vernachlässigte Infrastruktur.
- die versäumte gesetzliche Verankerung der Netzneutralität.
- die Streichung des Universaldienstes (kein Anspruch auf „Datengrundversorgung“)
- die Einführung des weltweit sinnlosesten Internetgesetzes, nämlich des Leistungsschutzrechts.
Und hier sitzen wir nun – am Abend einer Bundestagswahl, bei der Angela Merkel kurz davor steht, mit der CDU/CSU die absolute Mehrheit zu erreichen. Und ich frage mich weiterhin, ob die gefühlte Inkompetenz in Netzfragen einen Hinweis auf die Kompetenz „unserer Politiker“ in allen anderen Gebieten hindeuten mag.
Weit mehr denke ich aber darüber nach, dass der Neubeginn einer Regierung nach einer Wahl immer etwas von Aufbruch haben sollte, einer Reise hin zu neuen Möglichkeiten – etwas, das angesichts der unaufhaltsamen Digitalisierung unserer Gesellschaft immer wichtiger wäre.
Aber stattdessen können wir wohl fest davon ausgehen, dass sich in diesen wichtigen Fragen auch in den nächsten vier Jahren nahezu nichts bewegen wird. Und wir nicht mit wehenden Segeln zu neuen Ufern aufbrechen werden, sondern uns stattdessen eingegraben und festsitzend im Burgfried wiederfinden. Stagnierend unter dem Banner der Raute? Das sind keine guten Aussichten
