von Stefan Evertz am 27.08.10 um 11:15 Uhr |
13 Antworten
Ich weiß gar nicht mehr genau, wie die Idee aufkam. In jedem Fall fingen im Dezember 2009Guido Brombach und ich an, über ein ThemenCamp zu diskutieren, bei dem es um das Thema Online-Collaboration und seine zahlreichen Facetten (wie z.B. CoWorking, Tools, Projektmanagement) gehen könnte.
Und nach weiteren Diskussionen war es dann irgendwann im ausklingenden Winter soweit: Das CollaborationCamp war geboren – und sollte im Prinzip all die Aspekte bündeln und thematisieren, die heute zunehmend unsere Arbeit und unser Leben als Freiberufler, Selbstständige oder eben auch Angestellte in virtuellen Teams und stetig wechselnden Arbeitsorten (zu Hause, unterwegs, beim Kunden, etc.) prägen.
Im März 2010 beim BarCampRuhr3 haben wir dann unsere Idee und ein paar zentrale Schlagworte in einer Session vorgestellt. Diese Session war von uns eher als kleiner Workshop angelegt, was angesichts des hohen Zulaufs (mehr als 40 TeilnehmerInnen) aber nicht ganz klappte 😉 In jedem Fall gab es das vielfache Signal, dass das Thema offensichtlich nicht nur uns begeistert – und viele spannende Anmerkungen gab es natürlich auch, wie die ausgebaute Mindmap zeigt:
Schon im März hatten wir einen Twitteraccount eingerichtet (@collabcamp), der als erste Anlaufstelle dienen sollte, bis wir konzeptionell wieder ein Stück weitergekommen waren. Erfreulicherweise können wir nun feststellen, dass wir die wichtigsten Punkte mittlerweile festzurren konnten – mehr dazu folgt in den nächsten Wochen. In jedem Fall möchten wir aber jetzt auf diesem Wege endgültig und offiziell das 1. CollaborationCamp ankündigen:
CollaborationCamp Warum wir wo wie arbeiten
Termin: 19.-20.11.2010 (sowie AfterCamp-Brunch am 21.11.2010)
Ort: Unperfekthaus, Essen
Plattform: www.collaborationcamp.de
Die Veranstaltung ist als BarCamp angelegt und findet am Freitag und Samstag (sowie am Sonntag, wer am AfterCamp-Brunch teilnehmen möchte) statt.
Aus aktuellem Anlass habe ich in den letzten Tagen einige durchweg lesenswerte Blog-Artikel rund um das VideoCamp im Netz gefunden, die mich allerdings allesamt in einem Punkt wirklich irritiert haben: Sie verlinken nicht.
Nun kann das viele Gründe haben, z.B. technische Probleme (je nach System werden Links – auch zu Twitter-Accounts- automatisch umgewandelt; hier kann es aber eben auch zu Störungen kommen). Eventuell gibt es auch „redaktionelle“ Gründe oder es ist die auch in den letzten 10 Jahren nicht ausgestorbene Sorge, wegen unklarer Haftungsfragen durch einen externen Link umgehend in einer Vorhölle zu landen.
Natürlich kann es auch einfach Unachtsamkeit sein – was im konkreten Fall (bei Artikeln über ein sponsorenfinanziertes BarCamp wie das VideoCamp im doppelten Sinne schade wäre. Denn schließlich kann man durch Links wunderbar auf vertiefende Informationen verweisen, statt den Leser erst auf die Suche bei Google schicken zu müssen. Und ein wenig mehr Aufmerksamkeit auf die Website der BarCamp-Plattform kann man durchaus als kleine Gegenleistung für das Engagement der Sponsoren sehen – das direkte Verlinken von Sponsoren passiert ja (gerade auf Teilnehmerseite) ohnehin kaum noch.
Vielleicht ist es auch einfach der Wunsch, mit dem eigenen Text am liebsten eine Sackgasse zu sein. Eingehend Links nimmt man im Zweifelsfall gerne, ausgehende Links dagegen würden ja den Leser „weglocken“. Im Sinne eines offenen Netzes wäre das wohl die unangenehmste Sichtweise
Es gibt jedenfalls viele denkbare Gründe, warum in den Artikeln quasi keine Links gesetzt wurden. Und es geht mir nicht darum, hier die einzelnen Autoren anzuprangern oder die Gründe einzeln zu sezieren – es fiel mir halt einfach die Häufung auf (Hier die Beispiele: steadynews, steuerungb, vj-news; beim letzten Text ist genau 1 Link enthalten – zum neu gestarteten Feedback-Netzwerk – die dort genannten Twitter-Accounts sind aber eben genausowenig verlinkt wie das VideoCamp). Ich gehe ohnehin immer erst mal davon aus, dass hier eher Unachtsamkeit als z.B. so etwas wie Absicht vorliegt.
Ich habe aber eben den subjektiven Eindruck einer wachsenden Linkmüdigkeit – gerade bei Blogs und Blog-ähnlichen Texten. Zusammen mit der nie stark ausgeprägten Verlinkungsbereitschaft bei den Online-Ablegern diverser Verlagshäuser wäre das ein beunruhigender Trend.
Daher meine Frage an Euch (und ich freue mich ja immer über Kommentare, diesmal bin ich aber besonders neugierig!): Sind das Einzelfälle? Oder habt ihr ähnliche Beispiele und vor allem ähnliche Eindrücke?
von Stefan Evertz am 22.06.10 um 11:50 Uhr |
8 Antworten
Vor etwas mehr als einem Tag ist es also zu Ende gegangen, das 2. Deutsche VideoCamp (www.videocamp.de), das Markus Hündgen und ich hier in Essen organisiert haben. Und auch wenn das erste VideoCamp im November 2009 ein voller Erfolg war, waren wir doch neugierig, ob auch die 2. Auflage gelingen würde – trotz ausgesprochen guter Vorzeichen bleibt da ja doch immer ein Restzweifel. Weiterlesen →
von Stefan Evertz am 07.05.10 um 6:23 Uhr |
4 Antworten
Lizenz: Photo: xJasonRogersxIn gut 6 Wochen ist es endlich soweit: Vom 19.-20. Juni 2010 findet das zweite deutsche VideoCamp statt. Wieder in Essen, wieder im Unperfekthaus und wieder von Markus Hündgen (und meiner Wenigkeit) organisiert. Und es dauert auch nicht mehr lange, bis wir die Teilnehmerlisten öffnen werden (s.u.) – die Anmeldung im Netzwerk unter www.videocamp.de (also quasi die Voranmeldung) ist aber schon jetzt empfehlenswert, da wir so auch alle Netzwerkmitglieder direkt per Gruppenmitteilung erreichen können.
Zurzeit sind Markus und ich aber noch auf der Suche nach Sponsoren, die das VideoCamp unterstützen möchten. Es gibt zwar schon die ersten Zusagen (mehr dazu in Kürze), dennoch brauchen wir noch (wirtschaftliche) Unterstützung von weiteren Firmen und Organisationen. Die Kosten sind dabei übrigens durchaus überschaubar – gerade im Vergleich zu regulären Konferenzen 😉
Wer also das 2. VideoCamp unterstützen möchte (oder den Kontakt zu einem Sponsor herstellen möchte), kann sich gerne an uns wenden und z.B. stefan@hirnrinde.de kontaktieren (weitere Kontaktmöglichkeiten hier im Blog oder auf der VideoCamp-Seite). Als kleinen Einstieg gibt es dort übrigens auch einen Überblick der Berichte zum 1. VideoCamp (im November 2009).
Tipp / Bitte: Auch eine Weiterverbreitung / Verlinkung dieses Artikels in anderen Blogs, bei Twitter, bei Facebook etc. könnte uns bei der Sponsorensuche helfen 🙄
Es fehlt noch die Antwort auf die Frage zur Öffnung der Teilnehmerlisten: Die Listen werden am Montag, 10. Mai um 14:00 Uhr geöffnet. Ein derartig heftigen Ansturm wie beim BarCampRuhr3 (bei dem die Listen nach 6 Minuten voll waren), erwarten wir zwar nicht. Dennoch schadet es sicherlich nicht, sich zeitnah anzumelden.
von Stefan Evertz am 26.03.10 um 8:00 Uhr |
17 Antworten
Machen wir es kurz, auch wenn das BarCampRuhr3-Fazit noch nicht ganz trocken ist. Denn viele haben ja schon gefragt, öffentlich oder unter vier Augen, ob es auch ein BarCampRuhr4 geben wird. Und es scheint durchaus einige Menschen zu geben, die auf eine weitere Auflage des BarCampRuhr hoffen. Und sie haben sich nicht getäuscht. Denn die Antwort lautet: Ja.
Das BarCampRuhr4 findet in genau einem Jahr statt. Am 26.-27. März 2011. Wieder in Essen. Und natürlich wieder im Unperfekthaus – wo sonst 😉
Der offizielle Hashtag wird #bcruhr4 sein, der bisherige Twitteraccount @bcruhr3 hat sich vor wenigen Minuten in den neuen „offiziellen“ Twitteraccount @bcruhr4 verwandelt. Im Moment bleibt es erst einmal bei der Anlaufadresse www.barcampruhr3.de (und ich gehe nicht davon aus, dass es eine komplett neue Plattform / ein neues Netzwerk geben wird).
Und auch das Logo lehnt sich wieder eng an den ursprünglichen Entwurf von Chris Jahn (www.soulcore.de) an:
So, das soll es fürs Erste gewesen sein. Und wir sehen uns in genau einem Jahr wieder – ich freue mich schon auf Euch 😈
von Stefan Evertz am 24.03.10 um 10:15 Uhr |
11 Antworten
Am Wochenende fand das BarCampRuhr3 statt, bei dem ich die Ehre hatte, es organisieren zu dürfen. Und nachdem meine Beine (und der Rest) sich langsam vom dreitägigen Treppensteigen-Marathon im Essener Unperfekthaus erholt haben und auch ein gewisses Schlafpensum nachgeholt werden konnte, ist es höchste Zeit, ein Fazit zu ziehen. Und das fällt kurz aus: Es war toll!
Etwa 180 Leute am Samstag, am Sonntag wie immer etwas ruhiger, knapp 70 Sessions, 600 Tweets am Wochenende – und spannender Input, viele, viele Gespräche und neue Kontakte allerorten. So soll es sein 😉
Chatroulette
Das Highlight des Wochenendes dürfte wohl unbestritten die Chatroulette-Session gewesen sein, die mit rund 80 Teilnehmern eine Energie zusammenbrachte, die fast die Mauern des neu gestalteten „Holzraums“ gesprengt hätte. Die Session fand übrigens am Samstag nachmittag um 17:00 Uhr statt und es war meines Wissens kein Alkohol im Spiel 😉
Weitere Infos zu Chatroulette gibt es bei de.wikipedia.org, einige Impressionen der Session bei simsullen.posterous.com und Chatpartner Colin Vardy (aus Neufundland, Kanada) hat nicht nur ein Facebook-Profil, sondern auch eine Fan-Page 😀 . Neben der Livestream-Aufzeichnung vermittelt aber auch der folgende Zusammenschnitt ein wenig die Stimmung vor Ort:
Ein erster spannender Test begann Ende Januar (kurz nach der Öffnung der Teilnehmerlisten) – in Kooperation mit mixxt wurde ein Modul zur Erfassung der Sessionvorschläge ausprobiert (siehe auch „BarCampRuhr3: Es wird ortsbezogen„). Das Fazit in der Abschlussrunde am Sonntag schien mir überwiegend positiv zu sein, nur das Bewertungselement wurde als teilweise missverständlich („Abwertung einzelner Sessions“) und vereinzelt sogar als überflüssig eingeordnet.
Denn durch die große Dynamik auf den Teilnehmerlisten (inkl. vielen Absagen kurz vor Beginn) ist zu befürchten, dass die im Vorfeld abgegebenen Stimmen nur unzureichend eine Einschätzung der realen Nachfrage vor Ort ermöglicht. Ein überzeugendes Argument, das auch anderere, sehr vielversprechende Tools wie www.liquidsession.de (siehe auch mspr0.de), betreffen könnte. Denn so wichtig und hilfreich eine Vorab-Einschätzung auch ist, welche Themen und Sessions möglicherweise aufkommen werden – entscheidend ist und bleibt die Sessionplanung vor Ort.
Ein weiterer Test startete erst mit dem Beginn des BarCamps: Das von Andreas Pilz entwickelte Tool Timetabler (www.timetabler.de) wurde verwendet, um eine Onlineversion des Sessonplans (bzw. des „Sessionboards“) verfügbar zu machen – inklusiver einer mobilen Oberfläche für iPhone und andere Smartphones. Das Ergebnis dieser Bemühungen kann sich definitiv sehen lassen und bekam von den Teilnehmern durchweg positive Kritiken.
Ein drittes Experiment wurde im Zusammenhang mit dem Video-Livestream realisiert. So wurde aus mehreren bereitwilligen Helfern ein Videoteam (vielen Dank an @ngc6544, @pottblog, @STanneberger, @stn1978, @tauchmaus, an @SimSullen und an @videopunk !) gebildet, dass zum einen die technische Betreuung des Livestreams sicherstellen sollte (inkl. dem Nachführen der Kamera, etc.). Fast genau so wichtig war aber der Gedanke, dass auch die Zuschauer „draußen“ eine Chance bekommen sollten, sich (per Chat) an der Session zu beteiligen – den so oft gewünschten Backchannel eben.
Geklappt hat das Ganze meines Erachtens recht gut, sofern die eigentliche Technik (und Internetanbindung) mitgespielt hat. Schnell wurde zusätzlich noch ein zusätzlicher Twitter-Account angelegt (@bcruhr3stream), um auch bei Twitter besser angebunden zu sein. Alles in allem kam es jedenfalls auch zu qualifizierten Rückmeldungen (abseits der üblichen „Lautstärke“- Rückmeldungen), die dann auch in die Session zurückgemeldet wurden. Ursprünglich war angedacht, dass sich immer nur 1 Person kümmern sollte. Im Prinzip waren aber immer zwei Personen am Livestream beteiligt, um die Abläufe etwas entspannter zu halten.
Berichte & Impressionen
Der folgende Artikel hat es am Montag erfreulicherweise auf den Titel bei DerWesten geschafft – und @probefahrer und @michelb sind jetzt berühmt 😉
Eine Liste (natürlich auch mit besagtem DerWesten-Artikel) sowie diversen weiteren Blog-Artikeln (u.a. die mehr als 20 die direkt kurz vor, während oder nach dem BarCampRuhr3 entstanden sind) findet sich auf der Berichte-Seite auf der offiziellen Website.
Weiterhin lohnt sicher auch ein Stöbern in den diversen Photos – während bei Flickr mittlerweile mehr als 400 Bilder zu finden
sind, wurden schon während des BarCampRuhr3 über 100 Bilder über Twitter gepostet. Und bei YouTube finden sich mittlerweile immerhin 5 Videos, u.a. auch das „Say hello to Barcamp Ruhr 3“-Video rund um die Aufnahme des Gruppenbildes:
Zum Schluss möchte ich mich nochmals bedanken: Bei den Sponsoren und Kooperationspartnern, dem Unperfekthaus, bei den Teilnehmern, bei den Besitzern der zahllosen helfenden Hände (z.B. am Check-In und dem oben genannten Video-Team), @slcr, @katti, @gibro, @morgenland, @cvonposer, @SimSullen, @fernmuendlich, @pottblog und @videopunk – herzlichen Dank! Und mein ganz spezieller Dank gilt @tauchmaus ohne Dich hätte ich das nicht geschafft – du bist die Beste 😳
von Stefan Evertz am 23.03.10 um 11:49 Uhr |
3 Antworten
Eine Veranstaltung wie das BarCampRuhr3 ist weder finanzier- noch machbar ohne großzügige Unterstützung von Firmen und Organisationen. Ich möchte mich daher bei den folgenden Sponsoren und Kooperationspartnern ganz herzlich bedanken:
Schön übrigens, dass diesmal auch überdurchschnittlich viele Akteure in der „Region“ – sprich im Ruhrgebiet und in Düsseldorf – ansässig sind. Und eine solche Danksagung ist ganz sicher nicht vollständig ohne einen kräftigen Applaus in Richtung „Unperfekthaus„.
von Stefan Evertz am 23.03.10 um 11:00 Uhr |
2 Antworten
Ein Microblogging-Dienst wie Twitter wirkt – das beweist ja schon die Existenz von Veranstaltungen wie z.B. einem BarCamp, bei dem Twitter zumindest für die allgemeinen (Vorab-)Informationen einen hohen Stellenwert hat. Ab und zu hilft es aber auch in zeitkritischen Momenten…
7 Minuten zwischen Problemmeldung und Lösung – und das an einem Samstagmorgen 😉 Vielen Dank an @fernmuendlich (aka Maik Wagner) füer die eindrückliche Demonstration (und die Hilfe)!
von Stefan Evertz am 29.01.10 um 20:51 Uhr |
2 Antworten
Lizenz: Photo: JustinLowery.comRichtig fleißig waren sie, die Jungs und in diesem Falle vor allem auch die Mädels beim Bonner Community-Dienstleister mixxt. Sie haben diverse Texte und Berichte zum Thema BarCamp-Organisation zusammengetragen, viele Stimmen und Einschätzungen von zahlreichen OrganisatorInnen eingeholt und mit dem „Leitfaden für die Organisation eines BarCamps“ einen wirklich empfehlenswertes Konzentrat aus den Erfahrungen der deutschen BarCamp-Community destilliert.
Der Leitfaden soll noch weiter wachsen, ist aber schon jetzt weit mehr als ein lesenswerter Crash-Kurs für alle potentiellen BarCamp-OrganisatorInnen; in meinen Augen vermittelt er auch wenig den BarCamp-Spirit, der uns alle verbindet – ob wir nun Namenschilder gedruckt oder selbstgemalt haben wollen 😈
In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß und viele neue Erkenntnisse mit der Bonner BarCamp-Bibel!
von Stefan Evertz am 27.01.10 um 8:21 Uhr |
55 Antworten
Lizenz: Photo: shootheadIch gebe ganz offen zu: Auch ich war ein bisschen aufgeregt, als es gestern mittag an die angekündigte Öffnung der Teilnehmerlisten ging.
Denn schon im Vorjahr hatte es nur noch 2 Stunden gedauert, bis die rund 160 Plätze voll waren. Und vielen ist wohl auch noch in Erinnerung, wie letztes Jahr das BarCampCologne3 in 15 Minuten voll war (mit 240 Plätzen). Es war also durchaus absehbar, dass es schnell gehen würde – offen war nur die Frage, wie schnell. Und dann ging es um 13:26 Uhr los:
Es dauerte exakt 4 Minuten. Und der Samstag war voll. Nach weiteren 2 Minuten war dann auch der Sonntag voll. Insgesamt war also das BarCampRuhr3 nach 6 Minuten voll – offenbar ein neuer Rekord 😈
Es freut mich wirklich für jede der 160 Personen, die es auf die Liste geschafft hat. Und es ist schade, dass es viele (noch) nicht auf die Liste geschafft haben, sondern derzeit nur auf der Warteliste stehen.
Natürlich kann man nichts versprechen (und so frustrierende Zahlen wie beim DesigncampCologne 2010 wünsche ich auch niemandem). Aber erfahrungsgemäß werden wohl bis zum BarCampRuhr3 noch (mindestens) einige Dutzend Teilnehmer abspringen (wg. Job / Kunden / Krankheit, etc.), so dass Personen von der Warteliste nachrücken können. Geduld (und ein Platz auf der Warteliste) könnten sich da also durchaus noch lohnen.
Ansonsten waren sie leise, aber sie waren (wieder) da: Die kritischen Stimmen zum Zeitpunkt der Listenöffnung. Und da kann ich nur sagen: Sorry. Aber einen perfekten Zeitpunkt gibt es leider nicht.
Und weil auch mir das klar ist, gab es vorher entsprechende Hinweise (via Gruppenmitteilung und per E-Mail in den mixxt-Netzwerken und auch per Blogeintrag), dass es vermutlich einen großen Zulauf geben würde. Und das im Zweifelsfall jeder sicherstellen solle, dass Dritte mit seinen Zugangsdaten die Anmeldung vornehmen, wenn unklar ist, ob man zu diesem Zeitpunkt online sein kann. Was vielerorts auch gut geklappt hat, wie ich gehört habe. Mehr konnte und kann ich da aber leider nicht tun.
In jedem Fall bedanke ich mich allseits für das offensichtliche Interesse und die Begeisterung – und freue mich auf das BarCampRuhr3 und auf Euch!