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Ordensburg Vogelsang – Noch heute eindrucksvoll (Update)

von Stefan Evertz am 19.09.05 um 16:14 Uhr | 4 Antworten

Inmitten der ansonsten eher ruhigen und beschaulichen (Nord-)Eifel liegt die Ordensburg Vogelsang, laut einem Wikipedia-Eintrag die „zweitgrößte bauliche Hinterlassenschaft des Nationalsozialismus in Deutschland“.

Das nachfolgende Bild entstand bei einer Rad-Tour im August 2005. Es kann aber nur unzureichend die eigenartige Atmosphäre wiedergeben, die uns bei der Betrachtung der „Burg“ überkam, die dunkel und drohend das Tal rund um die Urfttalsperre beherrscht. In jedem Fall lohnt sich ein Besuch des Aussichtspunktes im Rahmen der aktuellen „Öffnungszeiten“ des Sperrgebietes. Da von Gemünd aus geschätzte 7-10 Kilometer zurückzulegen sind, sollte man nach Möglichkeit das Fahrrad nutzen (besonders wenn man so fussfaul ist wie ich).

Ordensburg Vogelsang Sie wurde von 1934 bis 1936 erbaut, um „Führernachwuchs“ für die NSDAP auszubilden. Ab 1950 wurde die Ordensburg sowie etwa 42 Quadratkilometer umgebendes Land durch die Belgische Armee als Truppenübungsplatz genutzt. Dabei blieb die ursprüngliche Bausubstanz in weiten Teilen erhalten und lediglich durch weitere Bauten (Kaserne, etc.) erweitert. Die Nutzung endet am 31.12.2005.

Das Gebiet des Truppenübungsplatzes bleibt bis zum 31. Dezember 2005 militärisches Sperrgebiet; an Wochenenden und Feiertagen können allerdings ausgewiesene Wege im Sperrgebiet zum Wandern genutzt werden, darunter der Urftseerandweg (Kreisradweg K7) von Gemünd-Malsbenden. (Quelle: www.foerderverein-nationalpark.de).

Weitere Informationen:

Update 21.02.06, 22:29 Uhr
Seit dem 01.01.2006 ist das Gelände der ehemaligen Ordensburg Vogelsang nun auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Wie aus der Region zu hören und zu lesen ist, nutzen immer mehr Menschen die Möglichkeit, das Gelände, die Gebäude und auch das Dorf Wollseifen zu besichtigen.
Auch finden mittlerweile neben den Führungen am Wochenende auch unter der Woche um 14:00 Uhr Führungen statt, wie der örtlichen Presse zu lesen ist.

Weitere Informationen gibt es unter www.serviceagentur-vogelsang.de, wobei leider die dort genannten Informationen nicht auf dem neuesten Stand sind 🙁

Update 29.01.07, 07:50 Uhr
Es sei der Vollständigkeit halber angemerkt, dass die Informationen auf der vorgenannten Website schon seit längerem „aktuell“ gehalten werden – auch eventuelle Anfragen per E-Mail werden zeitnah beantwortet.

Senfmühle Monschau und Schnabuleum

von Stefan Evertz am 18.09.05 um 17:22 Uhr | 5 Antworten

Auch wenn wir schon diverse Male den Weg in die Eifel nach Monschau zur „Historischen Senfmühle“ und immerhin schon zweimal zum angeschlossenen Restaurant „Schnabuleum“ gefunden haben, wollen wir nun endlich mal ein digitales Loblied anstimmen 🙂

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Westwall, die Erste

von Stefan Evertz am 19.08.05 um 16:45 Uhr | 2 Antworten

Das letzte Wochenende haben wir – bei erstaunlich gutem Wetter – in der (Nord-)Eifel zugebracht. Nachdem aber das Leben nicht nur aus Essen (z.B. im Schnabuleum in Monschau) bestehen kann, haben wir uns auch einige historische Stätten angesehen. Neben der Ordensburg Vogelsang führte uns der dann doch verregnete Sonntag nach Vossenack in die Ausstellung „Hürtgenwald 1944 und im Frieden“.
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