Archiv der Kategorie: reisen

Digitale Flugzeug-Probleme

von Stefan Evertz am 17.12.05 um 13:45 Uhr | 3 Antworten

Im Namics Weblog wurde anlässlich des Jungfernfluges des Airbus A380 im April 2005 (siehe z.B. www.heise.de/newsticker) auf der Website des Herstellers eine durchaus unterhaltsame Fehlermeldung gefunden – solange man sich die Fehlermeldung nicht auf einem Monitor im Cockpit eines Flugzeugs vorstellt… 🙁

Server Error bei A380 (-Website)
Quelle: blog.namics.com

Dazu passt dann auch die Ausgabe 03/99 der c’t-Schlagseite: www.heise.de/ct/schlagseite/

Wenn man über die zunehmende Software-Abhängigkeit von Fortbewegungsmitteln wie dem Flugzeug – oder dem Auto – nachdenkt, scheinen mir jedenfalls die Debatte über ein Ende des Handyverbots (siehe auch www.spiegel.de) noch nicht die ganze Bandbreite der „elektrischen“ Gefahren des Fliegens abzudecken… :-/

(via bloggingtom.ch)

Die Erde bei Nacht

von Stefan Evertz am 16.12.05 um 17:29 Uhr | 1 Antwort

Schon irgendwie beeindruckend, wie voll (oder auch leer) manche Teile der Erde bei Nacht sind wirken, besonders von oben gesehen. Die ungewöhnliche Aufnahme stammt meines Wissens aus den Beständen der NASA:

Bild 'Die Erde bei Nacht' in groß anzeigen

Vielleicht gibt ja bald sogar einen neuen „Wohlstands-Indikator“: Je mehr Energie (und Geld) ein Land in die Straßenbeleuchtung investiert, um so besser geht es ihm …

Das wäre jedenfalls eine interessante Alternative zum Bic-Mac-Index (Vergleich der Inlandskaufkraft anhand des Preises eines Bic Macs im jeweiligen Land, siehe auch de.wikipedia.org).

Ein Gegenargument gibt es allerdings: Wo keine Menschen leben, braucht man auch keine Straßenlaternen – egal wie die Geschäfte gehen. (Ich versuche mir das gerade für eine Straße irgendwo im australischen Outback vorzustellen…)

Ein Karte oder Foto mit dem „Street-Light-Index“ sähe aber definitiv spektakulärer aus als ein Säulen-Diagramm mit Fast-Food-Preisen 😉

Update 16.12.05 22:48 Uhr:
Das Bild stammt definitiv von der NASA. Weitere Informationen (in englisch): visibleearth.nasa.gov

(via www.basicthinking.de/blog)

Länder, in denen wir schon waren…

von Stefan Evertz am 19.11.05 um 21:25 Uhr | 1 Antwort

Mit Hilfe des „Visited Countries“-Projekts (douweosinga.com/projects/visitedcountries) kann man sich eine Landkarte erzeugen bzw. anzeigen lassen, die alle Länder rot kennzeichnet, in denen man schon war. Sehr nett!

Evy und ich kommen übrigens jeweils auf 20 Länder bzw 8 Prozent der Welt, auch wenn es nicht die gleichen Länder sind 😉

Evys Weltkarte
'Evys' Weltkarte

Stefans Weltkarte
'Stefans' Weltkarte

(via blog.koehntopp.de)

Tucholsky – Lecker essen in Berlin

von Stefan Evertz am 13.11.05 um 8:19 Uhr | Schreibe eine Antwort

Zum Ende bzw. Abschluss unseres einwöchigen Berlin-Aufenthalts wollten wir dann gestern ein Restaurant ausprobieren, dass uns bei unseren Spaziergängen in der Nachbarschaft aufgefallen war: das Restaurant Tucholsky (www.restauration-tucholsky.de).

Leider konnten wir unseren Test nicht ganz ohne Schwierigkeiten beginnen, da leider alle Tische bereits belegt bzw. reserviert waren. Wir bekamen dann gerade noch eine gerade frei gewordene Sitzecke direkt an der Theke.

Der Service war dann jedenfalls hervorragend! Die Atmosphäre kann man nur als gemütlich und ausgesprochen freundlich bezeichnen. Und das Essen war ebenfalls mehr als ausgezeichnet. Sowohl die Rinderroulade als auch die Kalbsleber schmeckten uns derart gut, dass wir ein wenig mehr von den großen Portionen zu uns nahmen als uns gut getan hätte…

Und als wir dann sehr zufrieden aus dem Restaurant wankten, wären wir fast noch mit einer Gruppe inklusive zweier ehemaliger Ministerpräsidenten zusammengestossen (kleiner Tipp: Rheinland-Pfalz/Thüringen und Baden-Württemberg), die sich gerade anschickte, das Lokal zu betreten – was wir jetzt einfach mal als weiteres Pluspunkt für das Lokal werten wollen 😉

Alles in allem solltet ihr das Tucholsky bei einem Besuch in Berlin auf jeden Fall einplanen – vor allem, wenn ihr in Berlin-Mitte seid. Unserer Erfahrung nach werdet ihr es höchstens – wenn überhaupt – am nächsten Morgen auf der Waage bereuen…

Senfsalon: Den Senf dazu jetzt auch aus Berlin

von Stefan Evertz am 08.11.05 um 18:42 Uhr | 1 Antwort

Unseren Aufenthalt in Berlin haben wir nun dazu genutzt, in Berlin-Kreuzberg den „Senfsalon“ zu besuchen und zahlreiche Varianten zu kosten. Alle 30 verfügbaren Sorten haben wir allerdings nicht geschafft – von den vielversprechend klingenden Marmeladen und Chutneys mal ganz zu schweigen. Nachdem wir uns ja schon seit einiger Zeit mit dem leckeren Senf aus Monschau unsere Küche bereichern, war klar, dass wir nicht nach Berlin fahren können, ohne den Senfsalon zu besuchen – und potentiellen Zuwachs für unser Senf-Regal zu finden 😉 .

Mittlerweile gibt es an verschiedenen Stellen in Berlin und in diversen Städten Deutschlands die Möglichkeit, die Produkte vom Senf-Salon zu kaufen (und wahrscheinlich auch zu probieren). Wir wollten aber direkt zur Quelle und haben dann auch recht schnell das Ladenlokal mit „Werkstattverkauf“ gefunden. Begrüßung und Betreuung waren dann sehr freundlich und angenehm unaufdringlich – und das Probieren natürlich der Höhepunkt. Kannten wir bisher nur die Variante des Testens mit Hilfe von Einweglöffeln, so durften wir hier das Probieren unter Einsatz von Oblaten kennen lernen – interessant und nicht weniger hygienisch.

Da wir ohne Auto unterwegs waren, mussten wir uns doch ein wenig in der Menge einschränken. In unseren Einkaufskorb haben es dann letztendlich geschafft:

  • Herbe Preiselbeere
  • Cassis-Senf
  • Bananensenf
  • Schottischer Senf (mit Whisky)
  • Weihnachts-Senf (u.a. mit Zimt)

Während die ersten beiden Sorten vor allem für Wild und kräftige Braten bzw. Fleischgerichte geplant sind, sind die drei anderen Sorten eher als exotische Highlights gedacht – an den konkreten Einsatzmöglichkeiten arbeiten wir noch 😉

Alle etwa 20 probierten Sorten wiesen jedenfalls auf eine hohe Qualität hin und haben uns eigentlich sehr gut geschmeckt – über Geschmack lässt sich aber wie immer vortrefflich streiten. Ihr solltet es auf jeden Fall ausprobieren. Guten Appetit!

Weitere Informationen zum Senfsalon:

Auf dem Weg zur Reichshauptstadt Germania

von Stefan Evertz am 06.11.05 um 20:44 Uhr | 1 Antwort

Morgen ist es soweit: Das von uns schon länger ins Auge gefasste – und zwischenzeitlich gebuchte – Seminar „Reichshauptstadt Germania“ beginnt in Berlin. Eine Woche lang, d.h. vom 7. bis zum 11. November, werden wir uns mit den Spuren der von den Nazis geplanten Neugestaltung von Berlin hin zu „Germania“ beschäftigen. Veranstalter des Seminars ist der Verein „Berliner Unterwelten“ (www.berliner-unterwelten.de), über den Seminarverlauf werden wir hier auf hinrinde.de natürlich weiter berichten.

In jedem Fall haben wir uns heute Nachmittag auf die Zugfahrt in die (von Essen aus) ferne Bundeshauptstadt begeben, auf die Überprüfung der Kaffee-These habe ich diesmal verzichtet 😉

Nach längerer Planung und Überlegung hatten wir uns schon im Vorfeld für die Anmietung einer Ferienwohnung entschieden – die Kosten waren im Vergleich zu einem Hotel durchaus konkurrenzfähig (nicht nur im Hinblick auf das Hotel Adlon) und außerdem kann man die Essensfrage wesentlich individueller (und auch günstiger) gestalten. Nach einer ausführlichen Recherche haben wir uns eine Zwei-Zimmer-Wohnung in der Novalisstrasse (Hausnummer 4) gemietet, da wir so zentral „positioniert“ sind und so ziemlich jeden Punkt in Berlin schnell erreichen können.

Gebucht haben wir das ganze über www.berlinappart.de. Der erste Eindruck ist jedenfalls ausgezeichnet. Buchung, unsere Rückfragen und auch die Abwicklung vor Ort gingen gut und auch sehr freundlich über die Bühne. Und auch in Sachen Ausstattung haben wir noch keine Defizite entdeckt: Ein Fön ist z.B. ebenso vorhanden wie ein Wasserkocher. Und auch die Anwesenheit von zwei Fernsehern (Wohnzimme / Schlafzimmer) wurde wohlwohlend vermerkt 😉

Surftipp ‚Taucher.Net‘

von Stefan Evertz am 26.09.05 um 16:02 Uhr | Schreibe eine Antwort

Im „Taucher.Net“ (www.taucher.net) findet ihr sehr umfangreiche Informationen rund um das Thema Tauchen. Neben Nachrichten, Foren und Beschreibungen von Tauchplätzen sind dort mittlerweile fast 13.000 Berichte über Tauchbasen in aller Welt abrufbar.

Solltet ihr also einen Tauchurlaub in euch bisher unbekannte Regionen planen, lohnt sich vorab in jedem Fall eine Recherche, um „geeignete“ Tauchbasen“ zu finden. Die Berichte sind natürlich immer subjektiv, aber ein „Trend“ ist meistens erkennbar: www.taucher.net/edb/

Surftipp ‚Tauchen in Hurghada‘

von Stefan Evertz am 24.09.05 um 14:10 Uhr | Schreibe eine Antwort

Seit Anfang 2001 pflegt Sönke Schweppe unter www.soenkes.de unermüdlich seine Website „Tauchen in Hurghada“ mit umfangreichen Informationen rund um den schönsten Sport der Welt (jedenfalls meiner Meinung nach) in der Touristenhochburg Hurghada im eigentlich immer sonnigen Ägypten. Neben dem Tauchsport steht hier das Thema „Land und Leute“ im Vordergrund. Mitte 2001 wurde diese empfehlenswerte Website auch um ein seitdem vielgenutztes Forum erweitert. Zahlreiche (eigene) Bilder runden den Internetauftritt ab.

Wenn ihr in Hurghada bzw. überhaupt in Ägypten euren Urlaub verbringen wollt, würde ich euch einen Besuch dieser Website sehr ans Herz legen. Besonders wenn ihr zum ersten Mal nach Ägypten reist, solltet ihr euch mit den zahlreichen Insider-Tipps beschäftigen (siehe z.B. den Artikel „Minibus und Taxi fahren“ auf www.soenkes.de), die euch so manchen Stress vor Ort ersparen werden 😉

Kein Kaffee bei der Bahn

von Stefan Evertz am 23.09.05 um 7:11 Uhr | 1 Antwort

Gestern musste ich zu der Erkenntnis gelangen, dass die Bahn es offensichtlich darauf anlegt, ihre Fahrgäste durch die Vermeidung von übermäßigem Kaffee-Konsum von aggressivem Verhalten abzuhalten, wenn es mal wieder zu Verspätungen kommt.

Da saß ich nun am frühen Morgen Kaffee-durstig im Zug nach Hannover und höre trotz der Kopfhörer, wie eine mobile Snackbar heranklappert (so nennt die Bahn die bedauernswerten Menschen, die eine Art Sackkarre vor sich herschieben, die mit Getränken und kleinen „Snacks“ für große Preise bestückt sind).

Freudestrahlend drehe ich mich um, um einen Kaffee zu ordern. Das einzige, was ich allerdings bekomme, ist ein bedauernder Gesichtsausdruck und die Auskunft: „Der ist mir leider schon in Bielefeld ausgegangen. Möchten Sie vielleicht eine Cola oder ein Bier?“ Nein, will ich nicht.

Als wir dann in Hannover ankommen, haben wir 10 Minuten Verspätung. Hätte ich meinen Kaffee bekommen, wäre ich jetzt vielleicht wacher und würde mich ärgern, aber so…

Nun könnte man ja sagen: Kommt vor. Wenn ich es nicht letzte Woche auf dem Weg nach Stuttgart genauso erlebt hätte, sowohl was den Kaffee als auch die Verspätung betrifft 🙁

Rückerstattung ohne Leistung

von Stefan Evertz am 20.09.05 um 12:59 Uhr | Schreibe eine Antwort

Im Taxiblog kann man eine amüsante Episode nachlesen, bei denen einige Fahrgäste auf der Suche nach einer „Dienstleistung“ (nun ja…) doch wahrhaftig die Fahrtkosten erstattet bekamen, weil die „Dienstleistung“ gerade nicht verfügbar war.

Das erinnert mich doch irgendwie an die EU-Subventionen, von denen ich vor einigen Jahren gelesen habe: Da gab (und gibt ?) es Geld für diejenigen Landwirte, die den Anbau bestimmter Agrarprodukte einstellen. Mit Logik hat jedenfalls beides nichts mehr zu tun…

(via www.taxi-blog.de)