Archiv der Kategorie: einkaufen

Das geschriebene Wort, nicht das gedruckte: 7 Gründe für den kindle paperwhite

von Stefan Evertz am 22.03.14 um 17:01 Uhr | 8 Antworten

St John's College Old Library - BooksSeit ich vor knapp 38 Jahren mein erstes Buch gelesen habe, hat mich diese Form des Lernens, der Unterhaltung und oft genug auch des feinsten Kopfkinos nicht mehr losgelassen. So gibt es Bücher, die ich immer wieder mal gerne lese (z.B. den Medicus oder die Säulen der Erde, zufälligerweise beides Bücher von Ken Follett mit Mittelalter-Bezug), deren „Welt“ mich bis heute in ihren Bann zieht – ohne dass ich jemals vorhätte, das mit Worten erzeugte Kopfkino durch schnödes Bewegtbild zu überlagern (z.B. durch Ansehen von Verfilmungsversuchen).

Und so werden die Wände unserer Räume mit mindestens 7 „Regalmetern“ voll bedrucktem Papier verziert – manche davon Fachbücher, deutlich mehr im Bereich Belletristik oder Sachbuch. Und ich mag diese Lesewände – sie sind bunt, mit vielen Erinnerungen oder auch Aufforderungen („Lies mich endlich mal!“) verbunden. Es sind viele Bücher, es sind tolle Bücher – viele sind „Familie“. Und eins ist mittlerweile sicher: Sie werden keine weiteren Geschwister bekommen.
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Blogparade: Deine Lieblingstasse

von Stefan Evertz am 08.01.14 um 7:34 Uhr | 198 Antworten

Relieftasse BerlinHeute morgen schaute ich versonnen und noch nicht ganz wach auf meine morgendliche Tasse Kaffee, lecker duftend in meiner Lieblingstasse. Und fragte mich, wie wohl Eure Lieblingstasse aussieht. Und starte deshalb spontan die Blogparade „Deine Lieblingstasse„. Dabei interessiert mich ein Foto der Tasse und auch der Grund (bzw. die Geschichte), warum das Eure Lieblingstasse ist.
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Und ausser Avatar 3D? Eine Liste von Blu-ray 3D-Tipps

von Stefan Evertz am 21.07.13 um 10:35 Uhr | 2 Antworten

3D glasses & my messy room Manche Dinge erreichen einen mit Verzögerung, dann aber desto heftiger – wie z.B. 3D-Filme. Als ich in den 80ern mit dem Dschungelbuch meinen ersten Kinobesuch erleben durfte, hätte ich nicht gedacht, dass ich mich etwa 30 Jahre später wieder so „frisch“ fühlen würde. Denn als ich im Herbst 2010 nach 170 Minuten „Avatar 3D – Aufbruch nach Pandora“ mit wackeligen Beinen das Essener Cinemaxx verließ, hatte ich eine grobe Vorstellung, wie sich ein Mensch fühlen musste, der noch einen Kinofilm oder überhaupt Bewegtbild gesehen hatte… „Wow!“ reicht da eigentlich gar nicht.
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Konferenz-Checkliste

von Stefan Evertz am 09.04.11 um 10:27 Uhr | 20 Antworten

check listUnd wieder mal ist es soweit – nächste Woche startet in Berlin die re:publica 11re:publica 2013. Grund genug, mal eine kleine Checkliste zu veröffentlichen, die den geneigten Konferenz-Teilnehmer vor größeren Problemen bewahren sollte. Zu unserem kleinen, am Donnerstag gestarteten Liveblog (rp11live.posterous.com mittlerweile: rplive.de) passt es auch. Und für die Vorbereitung der nächsten BarCamp-Teilnahme kann die Liste definitiv genauso dienen.

  1. Mehrfachsteckdose
    Mindestens 3 Anschlüsse – einen für den portablen Computer, einen für das Smartphone, einen zum Weiterverlängern (eine besonders kompakte Leiste gibt es z.B. bei Amazon).
  2. Ladegeräte
    für Computer, Smartphone(s), Kamera(s) – und falls vorhanden: Mobile Akkus (für das iPhone und modernere Smartphones von Nokia, HTC, Samsong, Motorola, etc.) wie den „ZNEX® V’bee 10400mAh 5V/38Wh“ oder den „AmazonBasics Externes Akkuladegerät, tragbar, 10.000 mAh“ (Amazon-Links inkl. Partner-ID)
  3. Ausgedrucktes Konferenz-Ticket
    Hilft in aller Regel, den Registrierungsprozess deutlich zu beschleunigen, ist aber zunehmend nicht mehr nötig – am besten jeweils vorher klären (wenn es nicht sogar zwingend erforderlich ist, s.a. „Das rp11-Akkreditierungs-Einmaleins). Und kommt mir jetzt nicht mit dem Mythos vom papierlosen Büro 😈
  4. Gecheckte Anfangszeiten
    Denn wer zu früh kommt, ist auch hier nicht der Held.
  5. Ausgedruckte Tickets für An- und Abreise
    Wer schon mal versucht hat, bei einer Konferenz einen Drucker bzw. eine Druckmöglichkeit zu finden, weiß, was ich meine – eher findet man das sagenumwobene WLAN-Kabel…
  6. Kartenleser
    Ja, es gibt immer noch „Compact Flash“-Karten. Und: Nein, es gibt immer weniger Computer, die die entsprechenden Anschlüsse haben…
  7. Leerer USB-Stick
    Dieser kann gerne auch ein paar GB groß sein. Und er sollte in jedem Fall leer sein, denn manche Systeme laden nach dem Anstecken automatisch alles herunter, was auf dem Stick ist.
  8. Mobiler Internetzugang
    UMTS-Stick (für den Computer) oder aber einen der kleinen portablen WLAN-Hotspots wie z.B. den „Huawei E5220 Mobiler Wifi WLAN-Router (deutsche Version, bis zu 10 WLAN-Zugänge, 5s Boot-Zeit, HSPA+) weiß (Amazon-Link inkl. Partner-ID)
  9. Für die Mac/Apple-Nutzer: VGA-Adapter, um den eigenen Monitorausgang (DVI/Mini-DVI, Displayport, etc.) an einen Beamer zu bringen. Denn VGA können sie alle…
  10. Visitenkarten
    Bewährtes Vernetzungswerkzeug, gerade auch bei den sog. „Offlinern“. USP: Kann nicht abstürzen und funktioniert auch ohne Strom.
  11. Stift (und Papier, als Block,etc.) Siehe auch „Visitenkarten“.

(Zuletzt aktualisiert am 17. März 2015, u.a. weil die ursprünglich verlinkten Produkte nicht mehr bei Amazon erhältlich waren)

Ernährung umprogrammieren

von Stefan Evertz am 02.01.09 um 15:53 Uhr | 2 Antworten

Hotel Del Coronado - Dessert
Lizenz: Creative Commons LicensePhoto: VirtualErn

Unter brainblogger.de macht sich Patrick Breitenbach einige lesenswerte Gedanken, an welchen Schrauben er drehen will, um seine Ernährungsgewohnheiten zu „deprogrammieren“ bzw. umzustellen – gerade nach den „kalorienarmen“ Feiertagen sicher auch für einen größeren Personenkreis spannend 😈

Grundsätzlich finde ich es spannend, sich dem „Kalorienproblem“ auf der Metaebene zu nähern. Denn in der Tat kann man meines Erachtens nur so mittel- und langfristig „belastbare“ Ernährungsgewohnheiten entwickeln. Es ist aber doch schön, wenn man das erst richtig merkt, wenn man es bei jemand anders liest 🙄

Hier aber nun die (eingedampfte) Liste von Patricks Überlegungen:

  • Ich war bisher ein Schlinger
  • Ich war ein Resteverputzer
  • Ich war ein Kind der Kompanieküche
  • Wenigtrinker
  • Fettgeschmack
  • Bewusster einkaufen
  • Essen einteilen

Einen idealen Start für eine solche Deprogrammierung stellt meiner Meinung nach weiterhin eine Fastenphase bzw. -woche dar (siehe auch Mehr Energie durch weniger Kalorien):

Das dient nicht nur dazu, dem einen oder anderen Pfund den Stinkefinger zu zeigen, das sich über den Winter eingefunden haben mag. Darüber hinaus kann man im Anschluß an das Fasten “erneut” ein bewußteres und sinnvolleres Essen beginnen. Es ist schon erstaunlich, wie schnell man sich an steigende Essensmengen gewöhnen kann – und dagegen hilft eine gelegentliche Auszeit ganz hervorragend.

Abschließend muss ich aber auch feststellen, dass man den „Prozesscharakter“ einer solchen Umstellung nicht unterschätzen sollte. Zumindest ich persönlich habe das Problem (wenn man es so nennen will), dass ich meinen inneren Schweinehund immer wieder neu besiegen muss – und manchmal gewinnt das Tierchen dann doch. ..

Es bleibt also durchaus fraglich, ob eine solche „Umprogrammierung“ (ohne nachträgliche Feinjustierung) überhaupt möglich ist. Aber die Erkenntnis, dass eine solche Feinjustierung z.B. durch regelmäßiges Fasten (und den anschließenden „Neuaufbau“) möglich ist, kann ja auch schon ein wichtiger erster Schritt sein 😉

Twix White: Einer geht noch

von Stefan Evertz am 21.08.08 um 17:55 Uhr | Schreibe eine Antwort

Der geneigte Stammleser ahnt es schon: Es geht wieder mal um Schokolade. Und um meinen absoluten Lieblings-Schokoriegel, dem ich unter „Twix white: Vorsicht Suchtgefahr!“ ein digitales Denkmal gesetzt habe – und den es seit März nicht mehr zu kaufen gab.

Die gute Nachricht lautet nämlich kurz und knapp:

Es gibt wieder Twix White!

Soeben sind hier – frisch aus dem Großmarkt – wieder zwei Kisten des weißen Hüftgoldes eingetroffen. Und wie ich unter blog.sweet24.de gelesen habe, gibt es ihn sogar schon seit fast drei Wochen wieder zu kaufen – dass mir das durchrutschen konnte 😈

Twix white - Limited Edition

Abschließend kann ich daher allen „noch-nicht-bekehrten“-Lesern wieder nur erneut ans Herz legen: Sucht ihn, kauft ihn und genießt ihn 😉

Alien aus dem Ei

von Stefan Evertz am 12.05.07 um 16:55 Uhr | 1 Antwort

Ich gebe zu: An manchen Spielsachen kann ich nicht vorbeigehen, egal ob ich nun „30+“ bin oder nicht. Und so passierte es auch mit dem nachfolgend dokumentierten und offensichtlich genmanipulierten Ei, aus dem in bester Yps-Tradition (siehe auch de.wikipedia.org[1]) auf wundersame Weise ein Alien schlüpft 😉

[flash]http://de.sevenload.com/videos/6n25Tmr/Alien-aus-dem-Ei[/flash]

Über die Namensgebung sind wir uns allerdings noch nicht einig, auch wenn „Schäuble“ ganz weit oben auf der Liste steht…

Wer nun auch seinen eigenen kleinen Ausserirdischen – z.B. für die Neuausrichtung betriebsinterner Sicherheitsprozesse – haben möchte, kann ihn z.B. bei www.mytoys.de beziehen. Solange er nicht mit Wasser in Berührung kommt, bleibt er fein in seinem Ei, anstelle die Außenwelt mit irgendwelchen Untaten zu beglücken. Und das wiederum erinnert mich an die Gremlins (siehe auch de.wikipedia.org[2]), aber das ist ein anderes Thema 👿

Twix white Reloaded

von Stefan Evertz am 04.03.07 um 17:30 Uhr | 15 Antworten

Vor etwa einem Jahr habe ich euch ja wärmstens die „weiße“ Twix-Variante ans Herz gelegt (siehe auch „Twix white: Vorsicht Suchtgefahr!„), die als Limited Edition den Hüftgold-Markt bereichert(e). Es kam, wie es kommen musste: Irgendwann im Sommer 2006 verschwand der beste Schokoriegel der Welt aus den Regalen – und unsere Tränen füllten ganze Eimer 🙁

Ihr könnt euch daher vielleicht unsere Freude vorstellen, als wir Anfang Februar plötzlich wieder auf die lange vermisste Leckerei stießen. Und diesmal haben wir auch gleich gehamstert für schlechtere Zeiten vorgesorgt…

Twix white ist wieder da!

Und da wir uns jetzt ausreichend „bevorratet“ haben (was für ein Deutsch…), können wir euch eigentlich nur nochmals den Tipp aus dem letzten Jahr ans Herz legen: Suchen, finden, kaufen, genießen!

Ach, telefonieren kann man damit auch?

von Stefan Evertz am 19.02.07 um 0:55 Uhr | 8 Antworten

Gerade stolpere ich bei über eine interessante Studie mit etwa 15.000 Teilnehmern aus 37 Ländern zum Thema „Mobilfunk“, deren Ergebnisse unter www.spiegel.de u.a. so zusammengefasst werden:

Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl für die Durchschnittskunden mit niedrigen Ansprüchen, als auch für die experimentierfreudigen „Early Adopters“ Mobiltelefone eine regelmäßige Frustrationsquelle darstellen.

Der nicht näher spezifizierte Anteil der Durchschnittsnutzer leidet vor allem an „Funktions-Ermüdung“: Ein Großteil aller Handy-Besitzer will eben einfach nur Telefonieren, SMS versenden und die Alarmfunktion nutzen, aber darüber hinaus möglichst nicht mit Kameras, MP3-Playern, Video-Telefonie oder opulenten Organisern belästigt werden. Aber auch die Nutzer, die prinzipiell daran interessiert sind, mit ihrem Handy mehr anzustellen, als zu Telefonieren, werden durch kryptische Menuführungen oft davon abgehalten.

Als große Überraschung präsentiert die Studie unterdessen, dass Nutzer aus Entwicklungs- und Schwellenländern alle gebotenen Funktionen der High-Tech-Handys auch wirklich verwenden.

Zumindest der letzte Punkt überrascht mich nicht. Zumindest in Ägypten hatte ich vielfach Gelegenheit, die Ägypter im souveränen Umgang mit diesen – fast immer zur neuesten Generation zählenden – Geräten live zu erleben. Von den gelegentlichen mitleidigen Blicken auf die „unmodernen“ Handies der Touristen will ich da gar nicht erst reden 😉

Und dem herauszulesenden Ärger über die zunehmende „Featuritis“ moderner Mobiltelefone kann ich mich ebenso anschließen wie die beschriebene „Funktions-Ermüdung“ plausibel klingt.

Ein Blick auf die ursprünglichen Quellen lässt mich zwar kurz grübeln, woher der Autor die Wünsche des „Großteils der Handy-Besitzer“ kennt. In den unter www.fameforusers.org als PDF-Datei abrufbaren „Key observation highlights“ heißt es lediglich:

The industry’s preoccupation with one-upmanship on features and functions does little to improve the elegance and appeal of products. The number one problem voiced by users in every region was “too many functions I did not use.”

This was compounded by other reported problems including user manuals not being very good, devices being hard to configure or customize, and simple product requirements, like volume control, being deficit.

Aber recht hat der Autor in jedem Fall – finde ich 👿