Es kommt vermutlich immer anders, als man denkt. Eigentlich sollte es vor zwei Wochen in einen wundervollen gemeinsamen Urlaub auf Kreta gehen. Eigentlich. Denn wenn Tage vor der Abreise einer von uns krankheitsbedingt ausfällt, ändern sich schlagartig die Situation und auch die Planung. Mittlerweile sind alle wieder fit – die Reise ist storniert, die Atteste sind geschrieben und selbst ein Teil der Reisekosten ist bereits erstattet. Und wie wir feststellen konnten: Balkonien hat auch seinen Reiz. Hier unsere Erkenntnisse bzw. Tipps…
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Der perfekte Zeitpunkt
von Stefan Evertz am 25.08.13 um 15:50 Uhr | 1 Antwort
Einerseits ist da das Leben unter der Woche, ganz ähnlich der Bahn: Durchgeplant, immer wieder Termine und Deadlines, viele komplexe Prozesse, die sogar erstaunlich funktionieren – manchmal aber eben auch nicht. Und trotz allem: Es macht Spaß – meistens jedenfalls.
Zwischen den Wochen liegt da das Wochenende, eher wie ein Kinderzimmer: Voller spannender Ideen, Möglichkeiten und Spielsachen. Alles ist möglich, vom Bloggen, dem Planen einer Hochzeit über kleine entspannte Treffen mit Menschen seiner Wahl bis hin zu einem spontanen kleinen Nickerchen. Der gemeinsame Nenner: Keine Verpflichtung, keine Deadlines, keine Termine.
Diese organisatorische Schwerelosigkeit kann man vielleicht am besten an einem Sonntagnachmittag greifen, so gegen 15:30 Uhr. Der Sonntag ist noch längst nicht herum, die nächste Woche ist noch unendlich weit weg – man könnte sogar noch ein kleines privates Projekt starten oder man kann ein paar liegengebliebene Dinge erledigen. Oder man gönnt sich eine entspannte Tasse Kaffee auf dem Sofa.
Wenn ich aussuchen müsste, wann die Zeit stehenbleiben soll, dann wäre das der perfekte Zeitpunkt.
Ich wünsche Euch noch ein schönes Wochenende!
Online? Offline? Egal.
von Stefan Evertz am 14.10.12 um 22:54 Uhr | 1 Antwort
Erstaunlich, wie oft noch eine Grenze zwischen Online und Offline gezogen wird. Erst vor kurzem bin ich wieder im Gespräch darüber gestolpert, dass mir jemand erklärte, dass er ja im Urlaub immer offline wäre. Später fiel mir dann auf, das da etwas hakt. Und zwar ziemlich. Und dass dahinter ein erstaunlich hartnäckiges und leider sehr polar ausgerichtetes Verständnis zu stecken scheint, das aber immer weniger von der Realität bestätigt wird. Weiterlesen
Tauchhäppchen: Sipadan
von Stefan Evertz am 01.06.10 um 7:53 Uhr | Schreibe eine AntwortEigentlich können wir uns heute über den meterologischen Sommerbeginn freuen. Angesichts von aktuell 13 Grad Außentemperatur hier in Essen scheint diese Information aber beim Sommer noch nicht angekommen zu sein.
Insofern wärme ich mich noch ein wenig auf und vertreibe mir wieder mal die Zeit mit einem Unterwasservideo – diesmal auf (bzw. neben) der Insel Sipadan (s.a. wikipedia.org) aufgenommen (nein, natürlich nicht von mir 😕 )
Und nebenbei möchte ich auch noch Muschelschubse eine gute Reise ins ferne Australien wünschen – so nah werde ich dem Aufnahmeort wohl so schnell nicht kommen 😉
Link: www.vimeo.com
Virtueller Galapagos-Trip
von Stefan Evertz am 14.02.10 um 11:49 Uhr | Schreibe eine AntwortWer hätte gedacht, dass selbst das Ruhrgebiet nach langen schneefreien Jahren in diesem Jahr fast als Wintersportort durchgeht. Aber während es draussen wieder mal schneit, bin ich auf ein weiteres, tolles Unterwasser-Video gestossen.
Und diesmal stammt es nicht aus einem riesigen japanischem Aquarium, sondern von beeindruckenden Tauchausflügen in der Nähe der Galapagos-Inseln (siehe auch de.wikipedia.org) – einem weiteren Ziel auf meiner Langzeit-Wunsch-Reiseliste. Und jetzt wünsche ich Euch wieder einen weiteren schönen Tauchgang 😈
Link: www.vimeo.com
Anstelle eines realen Tauchausfluges
von Stefan Evertz am 30.01.10 um 7:28 Uhr | 2 Antwortennutze ich seit einigen Monaten dank zahlloser Verweise im Netz gerne das folgende Video, um zumindest virtuell ein wenig Pressluft zu atmen. Und an einem kalten, verschneiten Tag wie heute kann ein wenig (sub-)tropisches Gegenprogramm wohl auch nicht schaden.
Ich persönlich finde ja Tauchen im Becken (und generell in unseren mitteleuropäischen Gewässern) nicht wirklich spannend. Aber im Okinawa-Churaumi-Aquarium würde ich da wohl eine Ausnahme machen – und das nicht nur, weil ich endlich mal Walhaie und Mantarochen von nahem sehen möchte 😛
Link: www.vimeo.com
Und jetzt angenehme Entspannung im digitalen Kurzurlaub 😉
Frohes Neues Jahr!
von Stefan Evertz am 01.01.09 um 12:28 Uhr | 2 AntwortenIch wünsche allen Lesern, allen Freunden, Bekannten und Verwandten Euch ein
„Frohes Neues Jahr!“

Lizenz:
, Photo: extranoise
Ich hoffe, Ihr habt die Weihnachtsfeiertage und etwaige Sylvesterfeierlichkeiten gut überstanden und könnt frisch ins noch junge Jahr starten. Und denen, die diese Tage im Krankenhaus verbringen mussten (und vielleicht noch müssen), wünsche ich alles Gute!
Frohes Fest und Guten Rutsch!
von Stefan Evertz am 23.12.08 um 9:28 Uhr | 2 AntwortenDie letzten Tage und Wochen waren turbulent und vor allem sehr arbeitsintensiv, so dass die (nichtberuflichen) „virtuellen“ Aktivitäten nahezu zum Erliegen kamen. Erfreulicherweise habe ich es aber nun fast bis zur Jahresendzeitphase (hier intern auch liebevoll „Weihnachtspause“ genannt) geschafft – und die wenigen Stunden bis dahin sind auch schnell verflogen.
Bevor aber nun auch die letzten Computer heruntergefahren oder zugeklappt werden, möchte ich schnell noch die Gelegenheit nutzen, um allen Freunden, Bekannten und Lesern ein
Ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins neue Jahr
zu wünschen!

P.S. Für die Zeit nach den Feiertagen gilt natürlich wie jedes Jahr unser Patentrezept gegen Tannennadeln 😉
Schnelles Lebenszeichen und eine neue Lieblingstasse
von Stefan Evertz am 29.06.08 um 16:55 Uhr | Schreibe eine AntwortTurbulent waren sie schon, die letzten vier Wochen. Ende Mai durfte ich im Zuge einer (Heim-)Reise von Dresden nach Essen das Service-Konzept der Bahn in vollem Umfang austesten – am Ende wurden aus geplanten 8 Stunden Reisezeit wunderbare 12 Stunden (Bericht folgt). Es folgte dann – neben einer guten Auslastung im Job inkl. weiterer Ausflüge – das SocialCamp am 14./15. Juni in Berlin (siehe Vorbericht; auch hier sind Berichte in Vorbereitung). Von Berlin aus führte mich dann eine Tagesreise mit der deutschen und niederländischen Bahn zu meiner „vorgefahrenen“ Familie in den wohlverdienten Urlaub.
Dieser Holland-Urlaub brachte dann gleich mehrere Premieren mit sich. Zum einen dürfte dies der erste Urlaub seit langem gewesen sein, bei dem ich Internet-Zugang hatte. Eigentlich habe ich diesen aber nur genutzt, um meine Tipps für die Twitter-Tipprunde (www.kicktipp.de/twitter) zur EM zu aktualisieren. Warum ich dort aktuell – und zumindest bis heute abend – auf Platz 1 liege, weiß aber wohl nur der Kaiser…
Wesentlich schräger war aber das Gefühl, die drei deutschen EM-Spiele in diesem Zeitraum (letztes Gruppenspiel bis zum Halbfinale) in Holland anzusehen. Normalerweise begleitet einen mittlerweile beim Ansehen solcher Spiele das „Deutsche Rauschen„. Man sieht die deutsche Fahne an vielen Häusern und Autos, die Titelseiten der Zeitungen beschäftigen sich tagtäglich mit den Spielen und vor allem hört man – vor allem bei geöffnetem Fenster – die mitleidenden (oder gelegentlich auch -feiernden) Nachbarn. In erfreulichen Momenten kommt es dann gelegentlich auch zu mißbräuchlicher Nutzung von Nebelhörnern oder anderen druckluftgetriebenen Lärmverursachern. In Holland fiel das naturgemäß komplett weg – und das nicht erst seit dem Ausscheiden der Niederlande im Viertelfinale gegen Russland. Die Stille beim entscheidenden Lahm-Tor gegen die Türkei war jedenfalls ohrenbetäubend. So ähnlich muss sich wohl Weihnachten in der Südsee anfühlen…
Mittlerweile sind wir nun wieder aus einem schönen, entspannenden und ausgesprochen sonnenverwöhnten Urlaub heimgekehrt. Und in unruhiger Erwartung des in wenigen Stunden beginnenden EM-Finales sei nachfolgend noch schnell meine aktuelle Lieblingstasse vorgestellt – meinen bisherigen Favoriten hat es leider vor einiger Zeit zerlegt 🙁

Und jetzt gehe ich nachsehen, ob das Bier schon kalt genug ist.
Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub
von Stefan Evertz am 13.09.07 um 9:08 Uhr | 4 AntwortenIch glaube es immer noch nicht so ganz, aber die Bordkarten beweisen es: Wir haben richtigen Urlaub gemacht. Es war zwar „nur“ eine Woche, dafür haben wir zwei es nach zwei Jahren endlich wieder mal geschafft, das Rote Meer „von innen“ zu betrachten. Wir haben zwar nur 10 Tauchgänge absolvieren können, aber auch diesmal hatten wir ein schönes Zusammentreffen mit den lustigen Tieren mit dem Loch im Kopf 😀 Und da ich diesmal komplett aufs Knipsen verzichtet habe, sei hier ein älteres Delfin-Foto verlinkt.
Es war sehr schön, alte Freunde zu treffen und neue Menschen kennenzulernen – an dieser Stelle stellvertretende „Schöne Grüße“ nach Bremen, an die Zugspitze, in den Essener Norden und natürlich nach Hurghada 😉
So langsam läuft hier jedenfalls nach einer internetfreien Woche wieder der Alltag an – 3.000 Spam-Mails und (im WordPress-Backoffice) etwa 250 Spam-Kommentare löschen, WordPress auf die neue Version 2.2.3 aktualisieren (siehe auch blog.wordpress-deutschland.org) und im Feedreader knapp 1.800 Einträge lesen (bzw. als gelesen markieren).
Und zumindest jetzt hält noch die entspannte Haltung an, die ich immer wieder gerne aus Ägypten mitnehme. Dort beobachte ich nämlich sehr häufig, dass sich Ägypter bei irgendwelchen Pannen oder Problemen nicht ärgern, sondern mit einem schlichten „mallesh“ (=“Schicksal“) einfach weitermachen. Eine Haltung, die definitiv gesünder ist, als die hierzulande praktizierte Methode, sich auch über Kleinigkeiten bis zur Weißglut aufzuregen. Denn wenn der Zug Verspätung hat, ändere ich nichts daran, wenn ich mich darüber ärgere. Und auch wenn ich manchmal den Eindruck habe, dass am Nil aus eigenen Fehlern nicht gelernt wird (und das erneute Auftreten eines Fehlers lediglich mit einem erneuten „mallesh“ quittiert wird), hat die Grundhaltung durchaus Potential 😉
Ich hoffe jedenfalls, dass ich mit dem „ägytischen Weg“ vor allem in den nächsten Wochen und Monaten mehr als sonst den Blick fürs Wesentliche behalte und mich nicht an Kleinigkeiten aufreibe. Und mit ein bisschen Glück kommt hier auch wieder Leben ins Blog.
Ich weiß zwar noch nicht, wann es mit dem nächsten (Ägypten-)Urlaub klappt, aber ich freue mich schon jetzt darauf 😆
