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Warum ich Blogs lese (und welche)

von Stefan Evertz am 25.10.08 um 16:13 Uhr | Schreibe eine Antwort

Die Frage nach der „Qualität von Blogs“ taucht immer mal wieder auf – und ist meines Erachtens unberechtigt. Denn zumindest für mich gibt es genau zwei Gründe, warum ich ein Blog lese:

  • Persönlicher Bezug, d.h. ich kenne und / oder mag die dort bloggende(n) Person(en) – und will auf dem Laufenden bleiben, was sich bei der Person und deren Projekten / Firmen, etc. tut.
  • „Fachlicher“ Bezug, d.h. das Blog beschäftigt sich mit Themen, die mich interessieren.

Idealerweise kommen bei den von mir gelesenen Blogs beide Gründe zusammen – müssen sie aber nicht.

Gerade bei den Blogs „mit persönlichem Bezug“ kann es meines Erachtens ohnehin keine messbare „Qualität“ geben – entweder interessiere ich mich für das, was die Person zu schreiben hat, oder eben nicht. Eventuell könnte man noch bei den Blogs „mit fachlichem Bezug“ die Qualität bewerten. Allerdings bestehen diese Artikel häufig auch nur aus kurzen Neuigkeiten oder eher noch aus „subjektiven“ Tests und Analysen. Die jeweilige Meinung muss man nicht teilen – man kann sie aber auch nicht als „gut“ oder „schlecht“ bewerten. Man könnte vielleicht noch über die Sorgfalt der Recherche richten – aber halt: Das galt und gilt ja nur für „richtige“ Journalisten 🙄

In jedem Fall habe ich nun endlich mal so etwas wie eine „Blogroll“ zusammengestellt (und auch rechts in der Seitenleiste verlinkt). Vielleicht findet ihr ja noch die eine oder andere Ergänzung für eure tägliche Lektüre 😉

P.S. Sollte sich der eine oder andere in der Liste vermissen – so etwas kann passieren, wenn man die Liste der abonnierten Feeds nicht regelmäßig (oder überhaupt mal) sichert. Ein Absturz und die Sucherei geht ganz von vorne los (und läuft immer noch – ich hoffe, ich habe niemand vergessen…). Insofern gilt einmal mehr: Sichere oft und sichere viel 👿

Eine Welt ohne Twitter…

von Stefan Evertz am 21.10.08 um 13:34 Uhr | 2 Antworten

…wird irgendwie immer schwerer vorstellbar. Und das „Microblogging“-Tool Twitter und seine zahlreichen Verwandten (v.a. identi.ca) entpuppen sich immer mehr als tragende Elemente für Kommunikations- und Organisationsfragen.

So konnte mir z.B. Kirstin am Wochenende eindrucksvoll demonstrieren, dass man akribisch über die Kalorienzufuhr ihrer mancher Mitmenschen wachen kann 😉

@hirnrinde #bcberlin3 hey! Nicht drei Stück kuchen auf einmal! :o)

Und trotz des sofort eingesetzten Ausredengenerators hatte die Tatsache, dass der Tweet („die Nachricht“) über die riesengroße Twitterwall beim BarCamp Berlin 3 tickerte, definitiv einen moralischen Mehrwert 🙄

Sehr schön auch der Mehrakter, bei dem der Misserfolg einer Session über die MBC09 in letzter Sekunde abgewendet werden konnte (der ganze ausgesprochen lesenswerte Augenzeugenbericht findet sich unter „Tweetheater„):

Wer den praktischen Nutzen des Microbloggens bislang noch nicht verstanden hat, konnte am Wochenende an einer, von langer Hand geplanten, interaktiven Performance teilnehmen. Hauptdarsteller @muhh sowie ausgesuchte Laientwitterer haben unter der Leitung des Regisseurs @cemb gezeigt, was sie an mühsam durchgetwitterten Probeabenden einstudiert haben. Die Bühne, die das BarcampBerlin3 freundlicherweise zur Verfügung stellte, war eine begehbare Installation von 2 Räumen, welche durch eine mobile Trennwand geteilt waren.

Den ultimativen Mehrwert hat aber Roman im Zuge des BarCamp Offenburg (im April 2008) erleben dürfen (und übrigens gestern seinen Twitter-Account wiederbelebt; siehe auch blog.yoda.ch):

So wusste ich beispielsweise am BarCamp zu Offenburg, dass in der dritten Kabine in der Herrentoilette im Erdegschoss um 13:15 Uhr das WC-Papier alle war 😉 Das mag trivial und listig tönen, ist aber eine wichtige Information, wenn man nicht gewohnt ist, vor der Sitzung den Bestand des Papiers zu checken.

Bei aller Kritik (siehe z.B. www.fixmbr.de oder klauseck.typepad.com/prblogger) an diesem (von mir sehr geschätzten) Tool sieht man also: Entscheidend ist, was hinten raus kommt 😈

Und noch mehr BarCamps, etc.

von Stefan Evertz am 10.10.08 um 16:11 Uhr | 2 Antworten

Am Horizont zeigen sich einige weitere interessante Veranstaltungen, die in den nächsten Monaten (und zum Teil sogar in den nächsten Wochen) stattfinden werden:

17.10.08 / 03.11.08: DNADigital (OpenSpace-Events, Berlin)

Thema: Deutsche Top-Entscheider treffen Digital Natives (Generation Internet), um den durch das Internet entstehenden wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Wandel zu diskutieren.

Aus den FAQ (siehe auch dnadigital.de):

Wann findet die Hauptveranstaltung DNAdigital Open Space statt?
Montag, 3. November 2008, 11:00 bis 17:30 Uhr

Zur Einstimmung und Themenfestlegung für den 3.11.2008 gibt es am 17. Oktober 2008
noch einen Open Space, der ausschließlich fuer Digital Natives bestimmt ist.

Was geschieht mit den Ergebnissen aus dem DNAdigital Open Space?
Die Ergebnisse werden auf dem 3. IT-Gipfel am 20. November in Darmstadt präsentiert.

Was ist ein Digital Native?
Gehört zur „Generation Internet“. Ein Digital Native lebt und arbeitet selbstverständlich, aktiv, vernetzt im Internet mit Wikipedia, YouTube, MySpace/ Facebook/ StudiVZ und vielem mehr.

Mehr Informationen und Anmeldung unter dnadigital.de[2]

Noch ein kleiner Tipp: Die Termine liegen direkt vor (BarCampBerlin3) bzw. nach (CommunityCamp) interessanten Web 2.0-Events in Berlin (siehe auch „Meine nächsten BarCamps und so„), so dass sich das möglicherweise gut verknüpfen lässt 🙄

22.-23.11.08: BarCampHamburg2008

BarcampHamburg2008
Nach dem ersten Hamburger BarCamp im Juni 2007 gibt es nun den Nachfolger – Gastgeber ist der Otto-Versand (www.otto.de), der in der Vergangenheit bereits diverse BarCamps unterstützt hat (siehe z.B. „BarCampRuhr: Die Sponsoren„). Das gelungene Logo stammt übrigens von Vivian Pein.

Mehr Infos unter www.barcamp-hamburg.de (und Anmeldung wohl ab Ende Oktober)

23.-24.01.09: Microblogging Conference (Hamburg)

MBC09 Microblogging 2009 in Hamburg
Worum es geht (siehe auch www.mbc09.de):

Vom MicroBlogging gehen momentan die stärksten Impulse ins Web. Es geht nicht nur um den Austausch von kurzen privaten Nachrichten im Freundeskreis zum Zeitvertreib, sondern hier entsteht ein Medium, dass auch für die Gesellschaft und die Wirtschaft zahlreiche Anwendungen und Chancen bietet.[…]
Worüber sprechen wir? Was passiert auf der MBC09?

  1. Konzepte wie verteilte, dezentrale und offene Netzwerke,…
  2. Services wie identi.ca, Twitter, Jaiku, Pownce, Plurk,…
  3. Free & Open Software und Frameworks wie Laconica, OpenMicroBlogger,…
  4. Protokolle wie OpenMicroBlogging,…
  5. Kanäle für die Erstellung und Verbreitung wie SMS, E-Mail, Instant Messaging oder Web
  6. Technische Protokolle und Basis-Plattformen wie XMPP,…

[…]

Anmerkung am Rande: Neben dem in meinem Impressum erwähnten Twitter-Account (twitter.com/hirnrinde) bin ich übrigens auch unter identi.ca/hirnrinde zu finden 😉 Mehr Infos zur Veranstaltung (und demnächst wohl auch eine Anmeldemöglichkeit) gibt es unter www.mbc09.de[2].

14.02.09: WordCamp meets Barcamp Mitteldeutschland (Jena)

WordCamp 2009
Zentrales Thema wird natürlich die Blogsoftware „WordPress“ sein – und laut wordcamp.de[2] wird wohl auch „Mr. WordPress himself, Matt Mullenweg (siehe auch de.wikipedia.org) anwesend sein. Mehr Infos und Anmeldung zur Veranstaltung unter wordcamp.de.

Und zum guten Schluss schon mal eine Vorankündigung – quasi in eigener Sache:

28.-29.03.09: BarCampRuhr2 (Essen)

Mehr Infos zum „neuen“ BarCamp unter der alten Adresse: www.barcampruhr.de

Fazit: Allesamt spannende Veranstaltungen, die ich noch irgendwie in meinen Terminkalender quetschen werde – abgesehen vom WordCamp, bei dem mich der Reiseaufwand von mindestens 2 x 5 Stunden (per Zug) für einen einzigen Tag in Jena dann doch zurückschrecken lässt. Aber für alle anderen Veranstaltungen gilt (wieder mal): Wir sehen uns 😉

BarCamp Stuttgart: Gut wars!

von Stefan Evertz am 30.09.08 um 13:20 Uhr | 13 Antworten

Am zurückliegenden Wochenende hatte ich das Vergnügen, am ersten Stuttgarter BarCamp (und meinem siebten ***Camp insgesamt) teilzunehmen. Und ein Vergnügen war es definitiv, sowohl was die Organisation, die gastronomische Versorgung und vor allem die zahlreichen Begegnungen betrifft.
BarCamp Stuttgart
Aber alles der Reihe nach – Achtung, wird etwas länger 🙂
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Weitere BarCamps und ThemenCamps in 2008 (Update)

von Stefan Evertz am 16.09.08 um 9:34 Uhr | 1 Antwort

Die folgenden drei BarCamps bzw. ThemenCamps haben leider gemeinsam, dass ich sie alle nicht besuchen kann (Liste meiner geplanten Teilnahmen unter „Meine nächsten BarCamps und so„) – dennoch gibt es ja vielleicht interessierte Leser, die die zahlreichen Vorabberichte in den diversen anderen Blogs übersehen haben könnten…

20.-21. September: artcamp, Hamburg
Die Ort- und Sponsorenprobleme (siehe auch „Themen-Camp in Not: artcamp braucht Hilfe„) konnten mittlerweile gelöst werden (siehe auch inthechaos.de/blog und www.artcamp2008.de), so dass das artcamp zum geplanten Zeitpunkt in den Räumen des Department für Wirtschaft und Politik der Uni Hamburg stattfinden wird. Mehr Infos und Anmeldung unter artcamp.mixxt.de.

11.-12. Oktober: BarCamp München 2
Banner BarCampMunich2
Ähnlich wie beim BarCampRuhr (siehe auch „BarCampRuhr: Tipps und Ideen für die Organisation (Update)„) gibt es zwei Listen, eine für „Neulinge“ und eine für „alte Hasen“ – und auf beiden ist immer noch Platz (und erfahrungsgemäß werden kurz vor Beginn des BarCamps auch noch weitere Plätze frei). Mehr Infos und Anmeldung unter barcampmunich.mixxt.de.

11.-12. Oktober: EduCamp 2, Berlin

Hier versammelten sich Knowledge-Worker, Wissenschaftler, Entscheider, Agenturen und Studierende, die sich mit innovativen Formen, Formaten, Technologien, Strategien etc. des mediengestützten Lernens auseinandersetzen.

Mehr Infos und Anmeldung unter educamp.mixxt.de.

Update 10.10.08, 12:19
Oh je, da war ich beim Schreiben des vorstehenden Artikels wohl doch noch nicht wach: Natürlich ist das (noch laufende) Jahr 2008 gemeint, nicht das (ursprünglich im Ttitel benannte) Jahr 2009. Für etwaige Irritationen bitte ich um Entschuldigung 👿

Umgang mit (Spam-)Kommentaren: Zwischenstand

von Stefan Evertz am 30.08.08 um 10:09 Uhr | 3 Antworten

Vor mehr als drei Monaten habe ich beschlossen, künftig spürbar restriktiver mit eingehenden Kommentaren umzugehen. Zentraler Ansatz war dabei, künftig nur noch Kommentare mit vollem Namen und (halbwegs) normalen Links zuzulassen (siehe auch „Kommentar-Spam und das offene Visier“ inkl. der interessanten Kommentare). Es wird also Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen:

In den letzten 110 Tagen haben es 117 Kommentare durch die anderen Spamschutzmaßnahmen geschafft – 68 davon habe ich manuell gelöscht (ca. 59 %). Einige Kommentare habe ich auch ohne vollen Namen stehen lassen, da ich die betreffenden Personen entweder persönlich oder aus früheren Kommentaren „kenne“. Bei einigen wenigen hat auch die „Nicht-Angabe“ eines Links geholfen 😉

Erfreulicherweise waren relativ wenig Spuren von „Bernd Sonnensegel“ und seinen zahllosen Verwandten zu finden – die meisten gelöschten Kommentare stammten von Menschen, die offenbar den neu ergänzten Hinweis auf die neuen Regeln (Position: direkt über dem Kommentar-Feld) nicht lesen konnten. Aber diese Schwäche ist ja nicht neu (siehe auch „Schreiben ist Silber, Lesen ist Gold„).

Auch wenn also die „Erfolgsquote“ nur bei gut 40 % liegt, werde ich das Procedere erst mal so beibehalten, da sich der Aufwand, alle paar Tage einen Kommentar zu löschen, gerade noch bewerkstelligen lässt. Die nächste Eskalationsstufe könnte dann ein „Abkoppeln“ der Links von den Namen der kommentierenden Personen sein – wie Robert Basic unter www.basicthinking.de/blog beschreibt, konnte er in den 2 Wochen seit Einführung dieser Maßnahme einen „dramatischen“ Rückgang von derartigen Spam-Kommentaren feststellen. Möglicherweise helfen solche Maßnahmen aber nur bei Blogs mit mehr täglichen Kommentaren als dem meinen 🙄

Rechtsfragen 5: Darf ich eine E-Mail veröffentlichen? (Update)

von Stefan Evertz am 15.08.08 um 0:26 Uhr | 1 Antwort

Eine Frage beschäftigt mich schon etwas länger, ohne dass ich jemals zu einer klaren Einschätzung gekommen wäre: Darf ich eine E-Mail, die an mich geschickt wurde, veröffentlichen (z.B. hier im Blog)? So ziemlich jedes Mal, wenn ich wieder irgendwo eine vollständig zitierte E-Mail lesen konnte, blieb ein schlechter Beigeschmack. Jüngstes Beispiel ist ein Artikel von Peter Glaser unter blog.stuttgarter-zeitung.de, bei dem die Kommentar-Lektüre allerdings auch amüsante Momente bietet 😉

Nun bin ich dann aber doch noch auf eine konkrete Einschätzung eines Rechtsanwalts gestossen. Dr. Carsten Ulbricht beschreibt unter www.rechtzweinull.de die rechtlichen Aspekte und stellt abschließend fest:

Die Veröffentlichung von E-Mails mit privatem Inhalt ist in aller Regel unzulässig. Die Veröffentlichung von E-Mails mit geschäftlichen Inhalten ist nur zulässig, wenn ein überragendes Informationsinteresse der Allgemeinheit das Persönlichkeitsrecht des Absenders bzw. dessen Geheimhaltungsinteresse überwiegt.

Die kompakte Antwort auf meine Frage lautet also: Nein! Und nicht nur vor diesem Hintergrund empfiehlt es sich, bei etwaigen „Recherche“-Anfragen per E-Mail deutlich darauf hinzuweisen, dass die Antwort gegebenenfalls veröffentlicht werden soll. 🙄

(via www.basicthinking.de/blog)

Update 17.08.08, 16:30 Uhr:
Thomas Schwenke, ebenfalls Rechtsanwalt, hat mit seinem lesenswerten Artikel Darf ich eine Email oder ein Schreiben im Internet veröffentlichen? – Eine Anleitung in 7 Schritten eine schöne „Schritt für Schritt“-Anleitung veröffentlicht (inkl. konkreter Punkte für eine Anonymisierung), wie man bei der geplanten Veröffentlichung einer E-Mail vorgehen sollte – „E-Mail-Veröffentlichung für Dummies“ sozusagen 😉

Webmontag und mixxt (Update)

von Stefan Evertz am 07.08.08 um 8:24 Uhr | 8 Antworten

Seit fast drei Jahren gibt es den sog. Webmontag, ein „informelles, nicht-kommerzielles, dezentral organisiertes Treffen, das zum Ziel hat, all diejenigen miteinander zu verbinden, die die Zukunft des Internet gestalten.“ (siehe auch www.webmontag.de[1]). Die Organisation und Kommunikation rund um die Veranstaltungen in mittlerweile 30 Städten fand dabei bislang überwiegend im Wiki auf www.webmontag.de[2] statt.

Seit Anfang des Jahres war nun ein Relaunch der Webmontag-Plattform geplant. Dieser hat sich aber bis jetzt verzögert, so dass Oliver Überholz vor ein Paar Tagen eine mixxt-Community als „Alternativ-Vorschlag“ gestartet hat: webmontag.mixxt.de.

Seitdem ist an einigen Stellen durchaus kontroverse Diskussion aufgeflammt (siehe dort auch jeweils die Kommentare), deren Ende noch nicht abzusehen ist:

Niedrigschwelligkeit für Einsteiger
Ein nicht zu leugnender Vorteil des bisherigen Anmeldeverfahrens im Rahmen des Webmontags-Wikis ist die extrem einfache und niedrigschwellige Benutzbarkeit. Um sich „anzumelden“, klickt ein Interessent auf der entsprechenden Seite auf den „Edit“-Button und fügt seinen Namen der Teilnehmerliste hinzu. Wenn er sich etwas besser mit den Wiki-„Tags“ auskennt, kann er auch noch ergänzende Links hinzufügen. Aber für die reine Anmeldung reichen zwei Klicks und die Angabe des Namens.
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Kommentar-Spam und das offene Visier

von Stefan Evertz am 11.05.08 um 15:31 Uhr | 14 Antworten

Jetzt ist endgültig Schluß. Die bis auf Reisehöhe nach Spam riechenden Kommentare, die hier häufig kurz nach einer Stippvisite auf einer der kursierenden No-Nofollow-Listen eingehen (siehe auch blog.helmschrott.de und de.wikipedia.org), nerven nur noch. Lustigerweise finden sie sich zwar in vielen Fällen relativ zügig im Spam-Ordner wieder, aber dennoch: Es nervt einfach 👿

Insofern gilt hier im Blog ab sofort:
Kommentare werden nur noch akzeptiert, wenn du deinen vollen Namen angibst – also Vor- und Nachname bzw. das, was in deinem Personalausweis drinsteht. Und nur für alle Fälle: Sogenannte Keywords (z.B. „sms“) stehen ganz sicher nicht in deinem Ausweis…

Daran mag sich jetzt der eine oder andere stören, aber das hier ist mein Blog, in dem ich mit „offenem Visier“, d.h. auch mit meinem vollen Namen kommuniziere. Wer mir nicht die gleiche „öffentliche“ Höflichkeit erweisen möchte (oder kann), sollte den direkten Weg per E-Mail (siehe „Impressum„) wählen – und die Finger vom Kommentar-Formular lassen 🙄

Und wo wir gerade dabei sind:
Ihr könnt gerne im Kommentar-Formular unter Webseite einen Link (z.B. zu eurem Blog) angeben. Was ich dort aber nicht mehr dulden werde, sind Links zu Unterseiten (z.B. „domain.de/keyword/bla.html“) – solche Kommentare werden künftig ebenfalls postwendend gelöscht.

Abschließend mag es ironisch klingen, ist aber wirklich ernst gemeint: Ich freue mich weiterhin auf eure Kommentare 😉

(inspiriert u.a. von www.perun.net und von vowe.net)

BarCamp-NoShows mal ganz persönlich

von Stefan Evertz am 28.03.08 um 7:37 Uhr | 10 Antworten

Geärgert hat es mich eigentlich schon immer – das Phänomen der angemeldeten Teilnehmer, die dann nicht kommen („No Show“). Nun gibt es immer wieder nachvollziehbare Gründe, warum man kurzfristig doch nicht teilnehmen kann. Eine Krankheit oder auch ungeplante und unvermeidbare dienstliche bzw. geschäftliche Aktivitäten haben dann einfach Priorität. Ich musste mich selber in den letzten zwei Jahren bereits dreimal relativ kurzfristig aus der jeweiligen Liste streichen – zuletzt in Hannover (dank einer hartnäckigen fetten Erkältung). Und manchmal braucht man nach anstrengenden Phasen einfach auch mal eine Pause.

Bedauerlich finde ich aber nach wie vor, dass viele Teilnehmer es nicht für nötig befinden, sich dann auch wieder aus den Teilnehmerlisten auszutragen. Angesichts der wachsenden Zahl von BarCamps in Deutschland sinkt zwar die Gefahr, dass weitere bzw. späte Interessierte keinen (freien) Platz mehr finden. Dieser offensichtliche Mangel an „Kinderstube“ bleibt aber trotzdem bedauerlich.

Wirklich ärgerlich wird es aber dann, wenn Teilnehmer sich bereit erklären, ein wenig bei der Durchführung eines BarCamps zu helfen – und dann kommentarlos fernbleiben. Ich habe wirklich kein Problem damit, für die eine oder andere halbe Stunde am Check-In zu sitzen, denn ich bin bzw. war hier in Essen ein Teilnehmer wie jeder andere auch. Wenn ich das allerdings tun muss, weil Teilnehmer nicht in der Lage sind, sich kurz (ab) zu melden, ist das endgültig ein echtes Armutszeugnis – für die entsprechende Person 👿