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Fußball: WM-Termine für 2010 in digital

von Stefan Evertz am 04.12.09 um 22:36 Uhr | 13 Antworten

Ehrenball-Finale
Lizenz: Creative Commons License Photo: PresleyJesus
Heute wurde sie ausgelost, die Verteilung der 32 Mannschaften auf die 8 Gruppen, die nächstes Jahr vom 11. Juni bis zum 11. Juli in Südafrika die Fußball-WM bestreiten werden.

Und da ich sowieso die Liste mit den insgesamt 64 Spielen vorbereitet hatte, habe ich sie nun in verschiedenen Variantenen online bzw. zum Download bereitgestellt. Wer also wissen will, wann er nächstes Jahr stadtbekannte WM-Fans für mehrere Stunden nicht erreichen kann, wird hier vielleicht fündig 😉

Und nun die Liste:

Sollten sich noch irgendwelche Fehler eingeschlichen haben oder Formate fehlen – einfach unten per Kommentar Bescheid sagen! Ansonsten kann jetzt das Warten bis zum Anpfiff im Juni beginnen 😈

Nachtrag 08.06.2010, 12:33 Uhr:
Da mich einige Nachfragen erreicht haben: In den abonnierbaren Google-Calendar werde ich später jeweils auch die Paarungen der KO-Phase einpflegen, sobald sie feststehen (Achtelfinale z.B. ab dem 26. Juni, etc.).

Nachtrag 13.06.2010, 17:55 Uhr:
Soviel ist mittlerweile sicher: Die Termine stimmten bei allen Paarungen. Leider konnte man das nicht für alle Uhrzeiten sagen – sehr ärgerlich 😥 Mittlerweile habe ich sämtliche Uhrzeiten gegengecheckt und ggfs. korrigiert (online bzw. in der geänderten Version im „CSV-Format„). Wie die Verwechslungen zustande gekommen sind, kann ich mir im Nachinein nicht erklären (habe da die etwas „kreativ“ sortierte Darstellung bei der FIFA im Verdacht), bitte aber in jedem Fall um Entschuldigung 👿

Ruhr-Variante von Venteria geplant

von Stefan Evertz am 27.07.09 um 23:00 Uhr | 3 Antworten

Prosper-Haniel
Lizenz: Creative Commons License Photo: threedots
Nachdem ja Anfang Juli Venteria endgültig verkauft wurde und der neue Besitzer Adimus hier im Ruhrgebiet – genauer gesagt in Bochum – beheimatet ist, überraschen die heute in einem konkreten Lebenszeichen geäußerten Überlegungen nicht wirklich. Denn wie der neue Besitzer unter blog.venteria.com schreibt, gibt es offenbar konkrete Pläne,

…eine angepasste Version von venteria auf ruhr. de zu starten. […]

Wir hatten schon lange die Idee, aus ruhr. de einen Eventkalender für das Ruhrgebiet zu machen, jetzt wollen wir diese Vision endlich umsetzen!

Nun bleibt erst mal abzuwarten, was (und wann) da weiter passiert. Dem Blogbeitrag zufolge ist da wohl eher nicht in den nächsten Tagen / Wochen mit einer Ruhr-Edition von Venteria zu rechnen. Eines zeigt sich allerdings schon jetzt: Aus der Übernahme eines schon ein wenig etablierten Online-Kalenders wird gerade ein ambitioniertes und vermutlich sehr marketinglastiges Regional-Projekt.

Und das in einem Markt, bei dem ich immer noch sehr oft das Gefühl habe, dass die Grenzen der „Metropole Ruhr“ deckungsgleich mit den Grenzen zur nächsten (Gross-)Stadt sind… Es bleibt also definitiv weiter spannend 😈

venteria … and sold!

von Stefan Evertz am 02.07.09 um 8:24 Uhr | 2 Antworten

Nachdem im Februar das „Social Calendaring“-Tool venteria (venteria.com, früher „wevent“) erst geschlossen, dann aber doch verkauft werden sollte, gingen die angekündigten zwei Wochen ins Land – und ein bisschen mehr.

Vorgestern konnten Dennis und Sören dann aber doch den Verkauf an die Bochumer Firma Adimus melden (siehe auch blog.venteria.com), die im venteria-Blog auch bereits zitiert wird:

Wir haben uns entschlossen, venteria in Zukunft weiterzuentwickeln und freuen uns dabei natürlich über eure Unterstützung in Form von Feedback, Featurewünschen, etc. Details dazu werden wir in Kürze bekanntgeben (ab dem 15. Juli beginnen wir aktiv mit der Entwicklung)

Für Dennis und Sören freut es jedenfalls, dass sie neue Eltern für ihr gut entwickeltes Baby / Kleinkind gefunden haben. Und mit ein wenig Glück hat es sich ja auch für die beiden „gelohnt“.

Was nun aus venteria weiter wird, wird sich zeigen. Frische Energien und Entwickler schaden einem Projekt selten. Ob aber auch venteria und Adimus gut zusammen passen, können wir dann vermutlich ab dem 15. Juli live und in Farbe mitverfolgen. Warten wir es also ab 🙄

BarCampCologne3: Mein Fazit

von Stefan Evertz am 09.06.09 um 8:00 Uhr | 6 Antworten

Barcamp Cologne 3

Noch keine zwei Tage ist es her, da war ich noch mittendrin beim 3. Kölner BarCamp. Und wie eigentlich immer war es ein Fest. Die zahlreichen Sponsoren haben für ein tolles Gesamtpaket zusammengelegt (wobei ich hier besonders dem „Gastgeber“ QSC und nicht zuletzt auch dem WLAN-Gott danken möchte, der in Person von Christian Ebert einen ausgezeichneten Job in Sachen WLAN-Versorgung erledigt hat. Durchgehend eine gute Anbindung – überall und jederzeit. Und eine solche Hochverfügbarkeit scheint mir in einer Zeit, in der die Smartphone-Quote weiter sprunghaft ansteigt (und die Notebook-Quote bestenfalls leicht sinkt), einen Extra-Daumen wert zu sein.

Also: Danke an die Sponsoren!

Medium: www.slideshare.net

Link: www.slideshare.net

Nachfolgend möchte ich noch auf drei Punkte genauer eingehen, wobei ich die beiden ersten Punkte nicht als Kritik, sondern höchstens als Beobachtungen bzw. Verbesserungsvorschläge sehe. Vor allem ändern sie überhaupt nichts an meinem grundsätzlich positiven Fazit zur Veranstaltung.

Sessionlänge
Es gibt schon lange die Erkenntnis „Eine Sache braucht so viel Zeit, wie man für sie eingeplant hat“. Vor diesem Hintergrund wäre wohl fast jede Sessionlänge „zu kurz“. Wenn man aber eine „übliche“ Länge einer Präsentation von 15-20 Minuten ansetzt, dann bleibt bei der diesmal gewählten Gesamtlänge von 30 Minuten (+ 15 Minuten Puffer / Pause) definitiv zu wenig Zeit für die Diskussionen. Und das ist schon deswegen sehr schade, weil sich genau aus diesen Diskussionen oft die späteren vertiefenden Gespräche ergeben, die BarCamps erst richtig spannend machen. Meines Erachtens bleibt daher weiterhin die optimale Sessionlänge 45 Minuten (+ 15 Minuten Puffer / Pause).

Namensschilder
Ja, ich gestehe: Ich war einer von denen (bzw. den wenigen), die sich kurz vorm BarCampCologne3 ein älteres Namensschild aus dem Stapel gegriffen haben. Denn die Überlegung, diesmal Klebeband und Stifte als Basis für „Do-it-yourself“-Schilder zu verwenden und eben keine Namensschilder zu drucken, halte ich weiterhin für nicht sinnvoll:

Meine Handschrift ist selbst auf der nach oben offenen Arzt- (und Anwalts-)Skala als ausserordentlich schlecht lesbar einzustufen. Und unabhängig von der reinen Lesbarkeit vergessen leider sehr viele Menschen, was man so auf ein Namensschild schreiben sollte. Ich habe z.B. mehrfach nur den Vornamen gelesen. Bei den etwas bekannteren Teilnehmern mag das vielleicht noch funktionieren, beim Rest leider nicht. Und es muss sicher nicht die korrekte Gesellschaftsform der Firma notiert sein, aber ein kurzer Hinweis auf Blog, Twitter-Nick oder die Firma kann durchaus hilfreich sein.

Passives Gemecker
Was mich vor Ort und auch bei ähnlichen Veranstaltungen echt nervt, ist die ungesunde Mischung aus Konsumhaltung und Meckerbereitschaft. Da darf man vor allem immer lesen (und zum Teil auch hören), dass die Sessions nicht gut waren oder sind. Und dann frage ich mich schon, welchen Teil des Konzeptes die betreffenden Personen nicht verstanden haben (oder verstehen wollten). Denn Art, Umfang und Qualität der angebotenen Sessions stehen und fallen mit den Teilnehmern. Und wenn jemand ein Thema vermisst, dann kann er morgens zum Mikro greifen und eine eigene Session vorschlagen – spätestens am zweiten Tag. Oft genug passiert dies ja auch. Aber für die anderen könnten die „klassischen“, bereits ausführlich vorab dokumentierten und geplanten Konferenzen eventuell eine bessere Alternative darstellen…

Aber jetzt: Vielen Dank an die OrganisatorInnen!

Und natürlich bedanke ich mich auch bei den mehr als 250 Teilnehmern und Teilnehmerinnnen, die (wieder mal) aus einer Idee eine spannende Konferenz gemacht haben. Es war toll! Und wie so oft nach einem BarCamp gilt wieder mal die Erkenntnis:

...wie ein vom Kollektiv getrennter Borg

Bis zum nächsten Kollektiv-Treffen!

P.S. Weitere Quellen
Es gibt eine wachsende Zahl von Berichten (mein absoluter Lieblings-Fazitartikel stammt übrigens von Sascha Aßbach) sowie eine Video-Aufzeichnung von den beiden Sessionplanungen und den Sessions im sog. Show-Room bei make.tv. Bilder finden sich z.B. bei Flickr und bei ipernity.

P.P.S. Die Notizen zu den beiden Sessions, die ich am Sonntag gehalten habe, folgen im Laufe des Tages – versprochen 🙄

Nachtrag 10.06.09, 12:01 Uhr:
Zumindest die erste Session („BCC3: Notizen zur Nokia / S60-Session„) konnte ich mittlerweile aufarbeiten. Bei dem Tempo ist aich spätestens am Wochenende mit einem Artikel zur zweiten Session zu rechnen 😕

Wird es ein BarCampRuhr3 geben?

von Stefan Evertz am 23.04.09 um 5:27 Uhr | 17 Antworten

Nach dem BarCampRuhr2, das offenbar insgesamt sehr gut bei den TeilnehmerInnen angekommen ist, wurden bzw. werden die Rufe immer lauter, dass es auch im nächsten Jahr ein BarCampRuhr geben soll. Und es war ja durchaus zu erwarten, dass diese Rufe nicht ungehört bleiben würden…

Daher habe ich mich entschieden, auch im Jahr 2010 ein BarCamp im Ruhrgebiet zu organisieren. Die Antwort auf die Eingangsfrage lautet also: Ja! Und einen Termin gibt es auch schon: Das BarCampRuhr3 wird am 20.-21. März 2010 in Essen stattfinden! Ort des Geschehens wird natürlich wieder das Unperfekthaus sein, wo man sich schon auf uns freut.

Als neugeschaffene zentrale Anlaufstelle gibt es – nebem dem zum Hashtag passenden Twitter-Account: bcruhr3 – ein neues Mixxt-Netzwerk unter www.barcampruhr3.de, wo ihr gerne schon Mitglied werden könnt. Die eigentliche Anmeldung (d.h. die Freischaltung der Teilnehmerlisten) wird aber noch „etwas“ dauern 😉

Logo BarCampRuhr3

So, die Ankündigung wäre also gemacht. Und wer jetzt noch Fragen hat – oder das BarCampRuhr3 als Sponsor / Partner unterstützen möchte, kann mich natürlich gerne ansprechen.

BarCampRuhr2: Official Fazit und Poken-Start

von Stefan Evertz am 05.04.09 um 5:47 Uhr | 1 Antwort

barcampruhr2

Am letzten Wochenende fand es nun also statt, das 2. BarCamp im Ruhrgebiet. Und wenn man den diversen Berichten (und den Bildern und persönlichen Rückmeldungen) glaubt, war es ein atmosphärisch dichtes, gemütliches und rundum gelungenes BarCamp. Ich jedenfalls fand es toll, verneige mich dankend bei allen Beteiligten und freue mich, dass ich es organisieren durfte 🙄

48 Stunden BarCampRuhr2

Am ersten Tag waren gut 180 TeilnehmerInnen vor Ort, am zweiten Tag wurde es ein wenig ruhiger. Die „beliebteste“ Session war meines Erachtens – neben der Abschluss-Session (siehe Video) und der Eröffnungs-Session am Samstag (siehe Video und Gruppenphoto) – die Session der Duisburger Philharmoniker, die von einem Auftritt der Philharmonixx gekrönt wurde. Bei Flickr gibt es übrigens Sessionboard-Photos von Samstag und Sonntag. Und zu diversen Sessions finden sich mittlerweile auch vertiefende Links im Wiki.

Nicht unerwähnt sollen die „Poken“ bleiben, die in bester viraler Manier nach einem ersten Erscheinen dann bei „uns“ hier in Essen erstmals eine größere Gruppe beglückt haben. Nach zahlreichen Auftritten im Rahmen der re:publica und ersten Presseberichten (siehe z.B. www.golem.de) sollen die „Plastikteilchen mit Potential“ wohl im Mai offiziell in Deutschland erhältlich sein. Wir werden sehen, ob und wie weit sich die Poken(s?) durchsetzen können 😉

Abschließend sei noch schnell die dort gestellte Frage (bzw die Formel „2009 = bcruhr2, 2010 = bcruhr3?“) beantwortet: Ich weiß es nicht.Ja! (geändert 23.04.09)

P.S. Nach dem Klick könnt ihr euch jetzt noch die oben verlinkten Videos anschauen:
Weiterlesen

BarCampRuhr2: Alle Plätze sind weg

von Stefan Evertz am 14.02.09 um 20:57 Uhr | 2 Antworten

MTA_Strike_20
Lizenz: Creative Commons License Photo: Pro-Zak
Ich muss offen zugeben: Damit haben wir nicht gerechnet. Ich hatte zwar schon im Vorfeld der gestrigen Listenöffnung beim BarCampRuhr2 offline herumspekuliert, dass wir entweder „nach 20 Minuten voll“ sind oder aber am Montag noch viele Plätze frei sein würden.

Letztendlich war ich (und waren wir) dann aber doch ziemlich überrascht, was da für ein Ansturm losbrach. Wer hätte geahnt, dass wir nach etwa 2 Stunden komplett belegt sein würden – selbst nach Freigabe aller Restplätze. Mein lieber Scholli!

Dieser Status war übrigens beim ersten BarCampRuhr „erst“ nach mehr als 6 Wochen erreicht (soweit ich mich erinnern kann; siehe auch „BarCampRuhr: Es sind noch Plätze da„) – und nicht nach 2 Stunden. Und auch mit den etwa 70 Neuanmeldungen im BarCampRuhr2-Netzwerk am gestrigen Tage war wohl kaum zu rechnen.

Für diejenigen, die es nur noch auf die Warteliste geschafft haben, tut es mir leid. Aber es bleibt ja noch die (nicht unberechtigte) Hoffnung, dass da noch ein paar Menschen abspringen und sie aufrücken können.

Die offizielle Anlaufstelle für das BarCampRuhr2 ist und bleibt jedenfalls www.barcampruhr.de. Ähnliches wie hier habe ich gestern bereits kurz im begleitenden Blog losgelassen. Und den Gedanken von Kathrin habe ich sowieso nichts hinzuzufügen.

Und jetzt freue ich mich einfach nur noch auf das BarCampRuhr2!

venteria hat uns verlassen (Update 1-4)

von Stefan Evertz am 10.02.09 um 5:50 Uhr | 14 Antworten

venteria venteria (venteria.com, früher „wevent“) ist einer der beliebtesten „Social Calendaring“-Dienste (zur gemeinsamen Verwaltung von Terminen und Veranstaltungen im Rahmen eines Social Networks) in der deutschen „Web 2.0“-Szene. Oder besser gesagt: Er war es.

Denn scheinbar hat das kleine Team rund um Dennis Blöte den Stöpsel gezogen – zumindest wenn man sich das Video auf venteria.com (Text zum Video) und den letzten Tweet bei @venteria ansieht. Ausser dem venteria-Blog (letzter Eintrag vom 28.08.09) sind auf der Website keinerlei Inhalte (und somit auch keinerlei Veranstaltungen) mehr vorhanden.

Der vorangegangenen mehrtägige Serverausfall verhieß schon mal nichts gutes. Und ein denkbarer Relaunch zieht sich normalerweise nicht über mehrere Tage. Der quasi kommentarlose Abgang überrascht dann aber doch. Nun kann es natürlich sein, dass ich mich irre – ich würde mich über einen solchen Irrtum freuen, sehr sogar. Aber ich glaube es eigentlich nicht mehr…

Insofern bleibt nur, den Machern zu danken. Ihr habt – quasi aus dem Nichts – ein tolles Tool auf die Beine gestellt, das es – zumindest im deutschsprachigen Web 2.0-Bereich – geschafft hat, den großen Yahoo-Sproß upcoming deutlich zu überholen. Und das muss euch erst mal jemand nachmachen. Das Ende hätte man vielleicht etwas deutlicher kommunizieren können, aber nichtsdestotrotz: Vielen Dank! Und meinen Respekt für das Erreichte!

Update 10.02.09, 08:26 Uhr:
Dennis hat mir eben per E-Mail bestätigt, dass die Seite geschlossen wird. Die „vermutenden“ Formulierungen oben im Artikel haben sich also erledigt – sehr schade 👿

Update 10.02.09, 19:04 Uhr:
Zur Zeit ist die Seite wieder online, wie auch unter @venteria zu lesen ist:

für alle die ihre Daten brauchen, holt sie euch – die Seite läuft grad wieder

(und in einem weiteren Tweet heißt es dann noch:)

btw: Ich lass sie auch erstmal laufen, solange sie läuft 😉

Und jetzt genießt die letzten Stunden (oder Tage?) mit venteria 🙄

Update 10.02.09, 21:19 Uhr:
Mittlerweile gibt es einen neuen Artikel im venteria-Blog (siehe auch blog.venteria.com) – kleinen Hoffnungsschimmer inklusive:

Sören und ich haben schon länger nicht mehr selbige, um uns in dem Maße um die Seite zu kümmern, wie sie es eigentlich bedarf. Von der Weiterentwicklung mal ganz abgesehen kann es immer mal wieder vorkommen, dass etwas mit dem Server nicht stimmt und keiner von uns die Zeit hat, sich direkt drum zu kümmern. Soviel zur Rechtfertigung – ich denke es gibt keinen Grund, dass man sich dafür so stumpf dissen lassen muss…

Daraus habe ich den Schluß gezogen, dass es wohl das beste und ehrlichste wäre, die Seite zu schließen – denn wie wir spätestens die letzten Tage festgestellt haben, liefert die Plattform zumindest für einige Leute Infrastruktur, auf die sie sich verlassen – und eben das können wir aktuell nicht garantieren. Nichtsdestotrotz zeigt der Zuspruch den wir bekommen haben auch, dass es vorerst dumm wäre, die Seite vom Netz zu nehmen, nur weil mal der Server ausgefallen ist. Was also tun?

Das würde ich hiermit sogar gerne zur Diskussion stellen, denn schon vor dem Ausfall haben sich Leute angeboten, uns zu unterstützen. Dabei ist keine finanzielle Unterstützung gemeint, sondern vielmehr die Zusammenstellung einer Gruppe von Leuten, die sich sowohl um Weiterentwicklung als auch um den Betrieb kümmern. Über das was und wie müsste dabei sicher geredet werden, aber es wäre ein Versuch, der immerhin besser wäre, als die Seite ganz vom Netz zu nehmen. Sie bleibt somit erstmal, bis eine Lösung gefunden ist.

Nachdem ja zunächst die quasi umgehende Abschaltung angekündigt war, scheinen sich nun doch erste Überlegungen abzuzeichnen, das Projekt auf mehrere Schultern zu verteilen – und somit eventuell zu retten. Details kann man z.B. in einer kleinen (und frisch gegründeten) Facebook-Gruppe nachlesen. Offenbar will sich nun das Railslove-Team verstärkt um die Technik kümmern – definitiv ein erster wichtiger Schritt.

Davon zu sprechen, dass die venteria-Kuh vom Eis ist, ist wohl noch verfrüht, aber immerhin liegen jetzt die Karten offen auf dem Tisch. Und man kann möglicherweise doch noch hoffen 😉

Update 12.02.09, 23:55 Uhr:
Heute abend hat Dennis per Blog bekanntgegeben, dass sie sich entschlossen haben, venteria zu verkaufen (siehe blog.venteria.com[2]):

Here’s the deal: Verkaufsobjekt ist das komplette Projekt venteria, inklusive existierender Markenanmeldung (für Deutschland) und den Domains venteria.com und venteria.de (Google PageRank 5). Sowohl die Software (implementiert mit Ruby on Rails) als auch die Inhalte gehen in den Besitz des Käufers über – auf Wunsch kann auch das Hostingpaket (aktuell ein Virtual Server bei HostEurope) übernommen werden. Ein paar Zahlen dazu: Aktuell besteht die Nutzerbasis aus 1.500 angemeldeten Benutzern [2]

Auch wenn ich soeben dort meinen Account gelöscht habe (und somit leider die Verkaufsmasse um 0,6 Promille gesenkt habe), wünsche ich den venterias viel Erfolg beim Verkauf – und dem werdenden Vater alles Gute 😉

Es ist zwar schade, aber ich kann es verstehen. Wenn es nicht geht, geht es nicht.

(via www.alltagskakophonie.de)

BarCampRuhr2: Anmeldung in einer Woche

von Stefan Evertz am 06.02.09 um 13:23 Uhr | 1 Antwort

barcampruhr2

Hinter den Kulissen basteln wir mit Hochdruck daran, ein tolles BarCampRuhr2 auf die Beine zu stellen – was es dank der Kooperationsbereitschaft der Sponsoren und der vielen kleinen Unterstützungen im Hintergrund mit Sicherheit auch werden wird.

Und wie ja Katti, Jens, Djure und die Ruhrbarone schon vermeldet haben, werden wir in einer Woche, d.h. am

Freitag, 13. Februar 2009

die Teilnehmerlisten öffnen. Die genaue Uhrzeit folgt dann spätestens am Mittwoch; Hinweise zum Anmeldeverfahren findet ihr im übrigen unter www.barcampruhr.de[2]. Und nun könnt ihr euch langsam schon warmmachen, damit ihr – mit ein klein wenig Glück – am Freitag eine der gelungenen Banner-Varianten von Sascha Aßbach (blog.assbach.de) ins Blog packen könnt:

barcampruhr2