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Desaster Area – 2006 live in Deutschland

von Stefan Evertz am 17.03.06 um 23:38 Uhr | 2 Antworten

Die Weichen für einen reibungslos und erfolgreich ablaufenden Fußball-Sommer in diesem Jahr sind gestellt – zumindest für den nicht sportrelevanten Teil…

Bei Telepolis ist mit dem Titel „Das Gesundbrunnen-Massaker“ unter www.heise.de/tp eine Chronik der Katastrophenübung „Triangel“ nachzulesen, mit der am 11. März 2006 eindrucksvoll demonstriert wurde, dass es eigentlich keiner terroristischen Aktivitäten bedarf, um die vielbeschworene Rettungskette zu zerreißen…

Und nachdem also Deutschland offenbar organisatorisch bereits bestens aufgestellt ist, stellt sich nun die Frage, ob wir in Sachen „Kommunikation“ ebenfalls gut gerüstet sind. Und wie Nico Lumma unter lumma.de von der CeBIT zu berichten weiß, sind wir es:

Was mag sich allerdings der Mann neben mir an der Garderobe gedacht haben, der zu der Garderobenfrau freundlich meinte „I’d like to check my coat and my bag“ und sich mit einem „wie bitte?“ konfrontiert sah? Einer Wiederholung seines Wünsches wurde ein klares „nö, ich spreche nur deutsch hier.“ entgegengesetzt. Nachdem jemand anderes einsprang und dolmetschte, gab die junge Dame noch ihre Einschätzung der Lage zum Besten: „Wir sind immer noch in Deutschland hier!“

Die Fußballweltmeisterschaft kann kommen.

Wunschzettel 2: Bahn und Wagenstandsanzeiger (Update)

von Stefan Evertz am 15.03.06 um 8:29 Uhr | 8 Antworten

Wenn ich mir was wünschen könnte, dann hätte ich gerne:

Zugriff auf die „Wagenstandsanzeiger“ auf www.bahn.de

Es gibt das Online-Ticket, man kann seine Reservierung online vornehmen und man bekommt sogar das exakte Gleis genannt, an dem man ein- und aussteigen wird, wenn es denn keine Verspätung gibt. Warum kann man nicht – passend zur Gleisinformation – auch die Wagenstandsanzeiger ansehen? Das würde einem jedenfalls die zusätzlichen Wege und die Suchmaßnahmen ersparen – gerade an „fremden“ Bahnhöfen. In Kassel-Wilhelmshöhe ist dabei die Suche besonders lustig: In welcher Säule ist wohl der Plan?

Dass das alles nichts nutzt, wenn der Zug – gerne auch, ohne dass es vorher angesagt wird – in „Umgekehrter Wagenreihung“ (siehe auch www.50hz.de/blogs) daherkommt, steht wieder auf einem anderen Blatt 🙁

Update 18.03.06, 19:44 Uhr:
So schnell kann es gehen – zumindest zum Teil: Günther macht mich gerade per Kommentar auf eine sehr umfangreiche Übersicht der „Wagenreihungen der Deutschen Bahn“ aufmerksam (www.grahnert.de). Schade eigentlich nur, dass die Liste nicht von der Bahn selber stammt 🙁 Mein Wunsch ist zwar so noch nicht „perfekt“ erfüllt, aber andererseits: Was ist schon perfekt 😉

Seit zwei Wochen Frühling

von Stefan Evertz am 14.03.06 um 5:48 Uhr | 1 Antwort

Von Jahr zu Jahr wechselt der Zeitpunkt des Frühlingbeginns, jedoch scheint sich eine Tendenz abzuzeichnen, dass der Frühling in Europa früher beginnt.
(Quelle: de.wikipedia.org)

Es ist einfach zum … – Wir haben Mitte März und auch zwei Wochen nach dem metereologischen Frühlingsbeginn darf ich morgens das Auto freikratzen, anstatt dann später den Nachmittag im Straßencafe in der ersten Frühlingssonne ausklingen zu lassen :-/

Sommer und Winter „fühlen“ sich jedenfalls so extrem wie seit langem nicht mehr an. Im Winter z.B. blieb in den letzten 15 Jahren hier in Essen der Schnee – sofern es überhaupt welchen gab – nie länger als einen Tag liegen. Die letzten zwei Jahre zeigen da leider ein anderes Bild 🙁

Und passend zu meiner aktuellen Lektüre (wieder mal „Der Schwarm“ von Frank Schätzing) drängt sich mir die Frage auf: Hat eigentlich schon jemand nachgesehen, ob der Golfstrom noch da ist?

Die Bahn und Krisen-PR

von Stefan Evertz am 25.01.06 um 13:21 Uhr | 1 Antwort

Es war kalt gestern. Sehr kalt. Und das merkt man besonders, wenn man in der neuen (Schienen-)Mitte Deutschlands – gemeint ist Kassel-Wilhelmshöhe – auf einen Zug zurück nach Essen wartet.

Dieser Zug hat laut Anzeigetafel „1 Stunde“ Verspätung. Gut, für solche Fälle gibt es Bäckereien und Cafes – auch in Kassel-Wilhelmshöhe. Und so finde ich mich zu gegebener Zeit wieder auf dem Bahnsteig ein.
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Länder, in denen wir schon waren…

von Stefan Evertz am 19.11.05 um 21:25 Uhr | 1 Antwort

Mit Hilfe des „Visited Countries“-Projekts (douweosinga.com/projects/visitedcountries) kann man sich eine Landkarte erzeugen bzw. anzeigen lassen, die alle Länder rot kennzeichnet, in denen man schon war. Sehr nett!

Evy und ich kommen übrigens jeweils auf 20 Länder bzw 8 Prozent der Welt, auch wenn es nicht die gleichen Länder sind 😉

Evys Weltkarte
'Evys' Weltkarte

Stefans Weltkarte
'Stefans' Weltkarte

(via blog.koehntopp.de)

Saubere Unterwasser-Impressionen – auch an der Oberfläche

von Stefan Evertz am 29.09.05 um 8:07 Uhr | Schreibe eine Antwort

Der Shopblogger berichtet von einer Serie von Seifenspendern unter dem Titel „Palmolive Aquarium“ (siehe auch www.palmolive.de), die mit unterschiedlichen „Fisch“-Motiven versehen sind. Überrascht fällt mir beim Lesen auf, dass wir davon auch einige haben – und das schon seit geraumer Zeit.

Dabei muss ich daran denken, dass diese Mini-Aquarien nicht nur ein Schmuck des Waschbeckens darstellen, sondern auch die Zeit bis zum nächsten Tauchgang verkürzen, der am besten in (sub-)tropischen Regionen stattfinden sollte. Bewußt war mir diese nette Nebeneffekt aber eigentlich bisher nicht – bis ich den Beitrag las. Das sind dann die überraschenden „Medienbrüche“ zwischen der realen und der virtuellen Welt… 😉

Zwei der wohl insgesamt vier verfügbaren Varianten hat er jedenfalls bereits im Bild festgehalten (Delfin, Clownsfisch), eine weitere konnte ich in unserem Badezimmer identifizieren: Ein Kugelfisch, der allerdings auch ein Igelfisch sein könnte. Und bevor das jemand kritisch anmerkt: Ein Delfin ist auch nicht wirklich ein Fisch, aber nun gut…

Bleibt nur die Frage: Wie sieht das vierte Motiv aus? Eine Idee könnte ein Seepferdchen sein (siehe Bild auf www.ciao.de), auch wenn das Produktfoto im Gesamteindruck doch stark von den anderen Seifenspendern abweicht. Eine andere These geht von einem Oktopus aus (siehe auch den Kommentar beim Shopblogger).

Bis dieses Rätsel gelöst ist, lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf einige „reale“ Unterwasser-Impressionen, die man auch ohne Maske und Pressluftflasche genießen kann:

(via www.shopblogger.de)

Update 29.09.05 19:00:
Evy löst das Rätsel auf: Bei dem vierten Motiv handelt es sich definitiv um den Oktopus!

Surftipp ‚Taucher.Net‘

von Stefan Evertz am 26.09.05 um 16:02 Uhr | Schreibe eine Antwort

Im „Taucher.Net“ (www.taucher.net) findet ihr sehr umfangreiche Informationen rund um das Thema Tauchen. Neben Nachrichten, Foren und Beschreibungen von Tauchplätzen sind dort mittlerweile fast 13.000 Berichte über Tauchbasen in aller Welt abrufbar.

Solltet ihr also einen Tauchurlaub in euch bisher unbekannte Regionen planen, lohnt sich vorab in jedem Fall eine Recherche, um „geeignete“ Tauchbasen“ zu finden. Die Berichte sind natürlich immer subjektiv, aber ein „Trend“ ist meistens erkennbar: www.taucher.net/edb/

Surftipp ‚Tauchen in Hurghada‘

von Stefan Evertz am 24.09.05 um 14:10 Uhr | Schreibe eine Antwort

Seit Anfang 2001 pflegt Sönke Schweppe unter www.soenkes.de unermüdlich seine Website „Tauchen in Hurghada“ mit umfangreichen Informationen rund um den schönsten Sport der Welt (jedenfalls meiner Meinung nach) in der Touristenhochburg Hurghada im eigentlich immer sonnigen Ägypten. Neben dem Tauchsport steht hier das Thema „Land und Leute“ im Vordergrund. Mitte 2001 wurde diese empfehlenswerte Website auch um ein seitdem vielgenutztes Forum erweitert. Zahlreiche (eigene) Bilder runden den Internetauftritt ab.

Wenn ihr in Hurghada bzw. überhaupt in Ägypten euren Urlaub verbringen wollt, würde ich euch einen Besuch dieser Website sehr ans Herz legen. Besonders wenn ihr zum ersten Mal nach Ägypten reist, solltet ihr euch mit den zahlreichen Insider-Tipps beschäftigen (siehe z.B. den Artikel „Minibus und Taxi fahren“ auf www.soenkes.de), die euch so manchen Stress vor Ort ersparen werden 😉

Rückerstattung ohne Leistung

von Stefan Evertz am 20.09.05 um 12:59 Uhr | Schreibe eine Antwort

Im Taxiblog kann man eine amüsante Episode nachlesen, bei denen einige Fahrgäste auf der Suche nach einer „Dienstleistung“ (nun ja…) doch wahrhaftig die Fahrtkosten erstattet bekamen, weil die „Dienstleistung“ gerade nicht verfügbar war.

Das erinnert mich doch irgendwie an die EU-Subventionen, von denen ich vor einigen Jahren gelesen habe: Da gab (und gibt ?) es Geld für diejenigen Landwirte, die den Anbau bestimmter Agrarprodukte einstellen. Mit Logik hat jedenfalls beides nichts mehr zu tun…

(via www.taxi-blog.de)