Am zurückliegenden Wochenende hatte ich das Vergnügen, am ersten Stuttgarter BarCamp (und meinem siebten ***Camp insgesamt) teilzunehmen. Und ein Vergnügen war es definitiv, sowohl was die Organisation, die gastronomische Versorgung und vor allem die zahlreichen Begegnungen betrifft.

Aber alles der Reihe nach – Achtung, wird etwas länger 🙂
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Archiv des Autors: Stefan Evertz
Weitere BarCamps und ThemenCamps in 2008 (Update)
von Stefan Evertz am 16.09.08 um 9:34 Uhr | 1 AntwortDie folgenden drei BarCamps bzw. ThemenCamps haben leider gemeinsam, dass ich sie alle nicht besuchen kann (Liste meiner geplanten Teilnahmen unter „Meine nächsten BarCamps und so„) – dennoch gibt es ja vielleicht interessierte Leser, die die zahlreichen Vorabberichte in den diversen anderen Blogs übersehen haben könnten…
20.-21. September: artcamp, Hamburg
Die Ort- und Sponsorenprobleme (siehe auch „Themen-Camp in Not: artcamp braucht Hilfe„) konnten mittlerweile gelöst werden (siehe auch inthechaos.de/blog und www.artcamp2008.de), so dass das artcamp zum geplanten Zeitpunkt in den Räumen des Department für Wirtschaft und Politik der Uni Hamburg stattfinden wird. Mehr Infos und Anmeldung unter artcamp.mixxt.de.
11.-12. Oktober: BarCamp München 2

Ähnlich wie beim BarCampRuhr (siehe auch „BarCampRuhr: Tipps und Ideen für die Organisation (Update)„) gibt es zwei Listen, eine für „Neulinge“ und eine für „alte Hasen“ – und auf beiden ist immer noch Platz (und erfahrungsgemäß werden kurz vor Beginn des BarCamps auch noch weitere Plätze frei). Mehr Infos und Anmeldung unter barcampmunich.mixxt.de.
11.-12. Oktober: EduCamp 2, Berlin
Hier versammelten sich Knowledge-Worker, Wissenschaftler, Entscheider, Agenturen und Studierende, die sich mit innovativen Formen, Formaten, Technologien, Strategien etc. des mediengestützten Lernens auseinandersetzen.
Mehr Infos und Anmeldung unter educamp.mixxt.de.
Update 10.10.08, 12:19
Oh je, da war ich beim Schreiben des vorstehenden Artikels wohl doch noch nicht wach: Natürlich ist das (noch laufende) Jahr 2008 gemeint, nicht das (ursprünglich im Ttitel benannte) Jahr 2009. Für etwaige Irritationen bitte ich um Entschuldigung 👿
Yawasp: Mit Low Tech erfolgreich gegen Kommentar-Spam
von Stefan Evertz am 02.09.08 um 7:05 Uhr | 5 AntwortenSeit guten 40 Tagen habe ich hier im Blog das Anti-Spam-Plugin „Yawasp“ (www.svenkubiak.de) von Sven Kubiak im Einsatz – und ich muss sagen: Vielen Dank, ich bin begeistert! Das Grundprinzip ist ebenso einfach wie offensichtlich erfolgreich:
Das Plugin generiert für die Namen der Formularfelder des Kommentarformulars zufällige Werte, und merkt sich dabei, welches Feld, welchen Wert bekommt. Wird das Kommentarformular aufgerufen, werden die Werte den Feldern zugewiesen und erst beim Absenden erfolgt die Rückübersetzung, so dass WordPress den Kommentar verarbeiten kann.
Zusätzlich wird ein leeres Feld – unsichtbar für den Benutzer – eingefügt, dass die gleichen Merkmale wie ein sichtbares aufweist. Füllt ein Spambot dieses Feld aus, oder sendet die ursprünglichen Namen der Formularfelder, wird der Kommentar nicht gespeichert.
Zusätzlich ändert das Plugin die zufälligen Werte alle 24 Stunden, so dass sich kein Spambot an das Kommentarformular anpassen kann.
Die Konsequenz: Seit dem Einsatz des Plugins hatte ich exakt 0 (in Worten: „null“) automatisierte Spam-Kommentare zu verzeichnen. Der interne Zähler des Plugins hingegen zählt aktuell fast 2.000 verhinderte Spam-Versuche, davon rund ein Sechstel Kommentare, bei denen durch einen Spambot das „unsichtbare“ Feld ausgefüllt wurde.
Interessant ist auch die Kurve der Spam-Versuche, die einen Rückgang von anfangs rund 60 Versuchen / Tag auf mittlerweile knapp 20 Versuche / Tag aufweist. Hier kann ich allerdings nicht nachvollziehen, ob wirklich ein „Lernprozess“ bei den Spambots eingesetzt hat (würde ich grundsätzlich aber eher bezweifeln) oder ob die „Spitzen“ einfach durch mehrere Spam-Versuche des gleichen Bots entstanden sind. Hier aber nun die Grafik:

Seit den ersten Schritten im April 2008 (siehe auch www.svenkubiak.de[2]) hat sich Yawasp (steht übrigens für „Yet Another WordPress Anti Spam Plugin“) stetig weiterentwickelt. Mittlerweile ist z.B. auch die automatische Anpassung des Kommentar-Bereichs durch das Plugin realisiert – da war wohl anfangs noch Handarbeit angesagt 😉
Wie sieht es aber nun mit meinen bisher eingesetzten bzw. getesteten Anti-Spam-Tools bzw. WordPress-Plugins aus? „Spam Karma“ wird leider nicht weiterentwickelt und ist auch ziemlich ressourcenhungrig. „Math Comment Spam Protection“ scheint leider zunehmend von Spammern „geknackt“ zu werden. Und „Akismet“ habe ich eigentlich noch nie richtig getraut, sondern nur als zusätzliche „Petzmöglichkeit“ für hartnäckige Spammer genutzt.
Alles in allem hat daher Yawasp beste Chancen, zusammen mit dem Plugin „Simple Trackback Validation“ (sw-guide.de) von Michael Wöhrer, mein Hauptwerkzeug gegen den automatisierten Spam zu werden. Die anderen Plugins habe ich heute morgen jedenfalls erstmal deaktiviert. Und für den Rest bleibt halt weiterhin nur das manuelle Löschen …
(u.a. via blog.helmschrott.de)
Singende Müllmänner (und ein Flash Cortex-Update)
von Stefan Evertz am 31.08.08 um 13:29 Uhr | Schreibe eine AntwortEs hat schon einen spröden Charme, wenn einige Kölner Müllmänner – vermutlich in den 70ern des letzten Jahrhunderts – mit rauher Stimme und Riesen-Mikro ihrer Arbeit ein gesungenes Denkmal setzen 😈
[flash]http://www.divshare.com/download/736606-c96[/flash]
Der Hinweis auf dieses Video kam im Zusammenhang mit einer Erweiterung meines WordPress-Plugins „Flash Cortex“ auf, das soeben in der Version 1.0.8 veröffentlicht wurde. Es kann nun auch Videos einbetten, die bei divshare.com vorliegen. Und die Einbindung von Vimeo-Videos klappt jetzt auch wieder, nachdem man dort wieder mal an den Embed-Parametern herumgespielt hatte…
In diesem Sinne: Allseits noch einen sauberen und sonnigen Sonntag 😎
Umgang mit (Spam-)Kommentaren: Zwischenstand
von Stefan Evertz am 30.08.08 um 10:09 Uhr | 3 AntwortenVor mehr als drei Monaten habe ich beschlossen, künftig spürbar restriktiver mit eingehenden Kommentaren umzugehen. Zentraler Ansatz war dabei, künftig nur noch Kommentare mit vollem Namen und (halbwegs) normalen Links zuzulassen (siehe auch „Kommentar-Spam und das offene Visier“ inkl. der interessanten Kommentare). Es wird also Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen:
In den letzten 110 Tagen haben es 117 Kommentare durch die anderen Spamschutzmaßnahmen geschafft – 68 davon habe ich manuell gelöscht (ca. 59 %). Einige Kommentare habe ich auch ohne vollen Namen stehen lassen, da ich die betreffenden Personen entweder persönlich oder aus früheren Kommentaren „kenne“. Bei einigen wenigen hat auch die „Nicht-Angabe“ eines Links geholfen 😉
Erfreulicherweise waren relativ wenig Spuren von „Bernd Sonnensegel“ und seinen zahllosen Verwandten zu finden – die meisten gelöschten Kommentare stammten von Menschen, die offenbar den neu ergänzten Hinweis auf die neuen Regeln (Position: direkt über dem Kommentar-Feld) nicht lesen konnten. Aber diese Schwäche ist ja nicht neu (siehe auch „Schreiben ist Silber, Lesen ist Gold„).
Auch wenn also die „Erfolgsquote“ nur bei gut 40 % liegt, werde ich das Procedere erst mal so beibehalten, da sich der Aufwand, alle paar Tage einen Kommentar zu löschen, gerade noch bewerkstelligen lässt. Die nächste Eskalationsstufe könnte dann ein „Abkoppeln“ der Links von den Namen der kommentierenden Personen sein – wie Robert Basic unter www.basicthinking.de/blog beschreibt, konnte er in den 2 Wochen seit Einführung dieser Maßnahme einen „dramatischen“ Rückgang von derartigen Spam-Kommentaren feststellen. Möglicherweise helfen solche Maßnahmen aber nur bei Blogs mit mehr täglichen Kommentaren als dem meinen 🙄
Meine nächsten BarCamps und so
von Stefan Evertz am 26.08.08 um 17:21 Uhr | 2 AntwortenSo, langsam festigt sich meine Terminplanung in Sachen „Web (2.0)“ für die zweite Jahreshälfte – auf meiner Agenda stehen u.a. drei BarCamps (nach wie vor lesenswert drüben bei Franz: „Was ist eigentlich BarCamp?„) . Und ich freue mich schon jetzt darauf, viele bekannte (und neue) Gesichter (wieder) zu sehen – ebenso wie auf die „neuen fachlichen Impulse“, an denen man bei solchen Anlässen ja selten vorbei kommt 😉
16.-18. September 2008: online-marketing-düsseldorf
- 16. September: „Bloggerabend“ (mehr Infos im Messe-Blog unter www.theme08.de)
- 17.-18. September: Die eigentliche Messe (mehr Infos unter www.online-marketing-duesseldorf.de
27.-28. September 2008: BarCamp Stuttgart

Mehr Informationen und Anmeldung unter bcstuttgart.mixxt.de
18.-19. Oktober 2008: BarCampBerlin3

Mehr Informationen zum vermutlich größten deutschen BarCamp sowie Anmeldung unter www.barcampberlin3.org
1.-2. November 2008: CommunityCampBerlin
Gegenstand dieses Themencamps sind sämtliche Aspekte rund um das technologisch geprägte, vor allem aber sozial bedeutsame Beziehungsgeflecht, das zwischen Plattformbetreibern und sozialen Netzwerken sowie zwischen den einzelnen Netzwerkmitgliedern untereinander besteht.
Mehr Informationen und Anmeldung unter communitycamp.mixxt.de
Ich hoffe, wir sehen uns 😀
Themen-Camp in Not: artcamp braucht Hilfe
von Stefan Evertz am 21.08.08 um 22:07 Uhr | 5 AntwortenIrgendwie hänge ich mit dem Abonnieren diverser Blog-Feeds böse hinterher. Deshalb bin ich auf den Hilferuf von Vivian unter inthechaos.de erst bei Franz gestossen:
Das artcamp ist in Seenot, wer hilft uns einen sicheren Hafen zu finden ?
PS: Die Rahmendaten: Wir denken das etwa 150-200 Leute kommen, als Termin ist der 20. und 21. September geplant, Ort ist Hamburg und das artcamp in einem Satz:
Das artcamp ist die Fusion aus der Mentalität des offenen Austausches von BarCamps, den Möglickeiten des Internets und dem Zauber von Kunst
Hintergrund: Den artcamp-Orgas sind leider zentrale Sponsoren abgesprungen, so dass hier sicherlich Unterstützung (und Sponsoren) mehr als gern gesehen sind. Es wäre definitiv schade, wenn eine durchaus spannende, neue Themen-Camp-Variante an solchen „Kleinigkeiten“ scheitern würde 😕
Mehr Informationen zur geplanten Veranstaltung finden sich unter artcamp.mixxt.de; Vivian kann man z.B. über das Impressum unter inthechaos.de[2] erreichen. Vielleicht geht da ja doch noch was… 🙄
(via www.franztoo.de)
Twix White: Einer geht noch
von Stefan Evertz am 21.08.08 um 17:55 Uhr | Schreibe eine AntwortDer geneigte Stammleser ahnt es schon: Es geht wieder mal um Schokolade. Und um meinen absoluten Lieblings-Schokoriegel, dem ich unter „Twix white: Vorsicht Suchtgefahr!“ ein digitales Denkmal gesetzt habe – und den es seit März nicht mehr zu kaufen gab.
Die gute Nachricht lautet nämlich kurz und knapp:
Es gibt wieder Twix White!
Soeben sind hier – frisch aus dem Großmarkt – wieder zwei Kisten des weißen Hüftgoldes eingetroffen. Und wie ich unter blog.sweet24.de gelesen habe, gibt es ihn sogar schon seit fast drei Wochen wieder zu kaufen – dass mir das durchrutschen konnte 😈

Abschließend kann ich daher allen „noch-nicht-bekehrten“-Lesern wieder nur erneut ans Herz legen: Sucht ihn, kauft ihn und genießt ihn 😉
3 Jahre hirnrinde.de
von Stefan Evertz am 19.08.08 um 9:24 Uhr | 16 AntwortenNun gilt es also ein kleines Jubiläum zu feiern: Mein Blog wird 3 Jahre alt! Zeit also, einen kurzen Blick „zurück“ zu werfen 😉
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Rechtsfragen 5: Darf ich eine E-Mail veröffentlichen? (Update)
von Stefan Evertz am 15.08.08 um 0:26 Uhr | 1 AntwortEine Frage beschäftigt mich schon etwas länger, ohne dass ich jemals zu einer klaren Einschätzung gekommen wäre: Darf ich eine E-Mail, die an mich geschickt wurde, veröffentlichen (z.B. hier im Blog)? So ziemlich jedes Mal, wenn ich wieder irgendwo eine vollständig zitierte E-Mail lesen konnte, blieb ein schlechter Beigeschmack. Jüngstes Beispiel ist ein Artikel von Peter Glaser unter blog.stuttgarter-zeitung.de, bei dem die Kommentar-Lektüre allerdings auch amüsante Momente bietet 😉
Nun bin ich dann aber doch noch auf eine konkrete Einschätzung eines Rechtsanwalts gestossen. Dr. Carsten Ulbricht beschreibt unter www.rechtzweinull.de die rechtlichen Aspekte und stellt abschließend fest:
Die Veröffentlichung von E-Mails mit privatem Inhalt ist in aller Regel unzulässig. Die Veröffentlichung von E-Mails mit geschäftlichen Inhalten ist nur zulässig, wenn ein überragendes Informationsinteresse der Allgemeinheit das Persönlichkeitsrecht des Absenders bzw. dessen Geheimhaltungsinteresse überwiegt.
Die kompakte Antwort auf meine Frage lautet also: Nein! Und nicht nur vor diesem Hintergrund empfiehlt es sich, bei etwaigen „Recherche“-Anfragen per E-Mail deutlich darauf hinzuweisen, dass die Antwort gegebenenfalls veröffentlicht werden soll. 🙄
(via www.basicthinking.de/blog)
Update 17.08.08, 16:30 Uhr:
Thomas Schwenke, ebenfalls Rechtsanwalt, hat mit seinem lesenswerten Artikel Darf ich eine Email oder ein Schreiben im Internet veröffentlichen? – Eine Anleitung in 7 Schritten eine schöne „Schritt für Schritt“-Anleitung veröffentlicht (inkl. konkreter Punkte für eine Anonymisierung), wie man bei der geplanten Veröffentlichung einer E-Mail vorgehen sollte – „E-Mail-Veröffentlichung für Dummies“ sozusagen 😉
