Archiv der Kategorie: Computern

Das Ende der Hobby-Spammer

von Stefan Evertz am 07.07.06 um 8:02 Uhr | Schreibe eine Antwort

Sie nerven schon seit Anbeginn der E-Mail-Nutzung: Menschen, die nicht willens oder fähig sind, eine E-Mail an einen größeren Teilnehmerkreis (z.B. in einem Newsletter) per BCC („Blindkopie“, siehe auch de.wikipedia.org) zu versenden.

Man kann vermutlich nur erahnen, wieviele „vertrauliche“ E-Mail-Adressen auf diesem Wege weite Verbreitung gefunden haben, ohne dass die Empfänger je eine Chance gehabt hätten, dies zu verhindern. Ich persönlich jedenfalls habe eigentlich gerne selber die Kontrolle darüber, wer meine „persönliche“ E-Mail-Adresse kennt – und wer nicht. Von Aspekten des Datenschutzes will ich da gar nicht erst anfangen 👿

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat nun am 24.05.2006 entschieden, dass ein Empfänger gegen diese Form des Versandes vorgehen kann, z.B. im Rahmen einer einstweiligen Verfügung (Aktenzeichen: I-15 U 45/06, siehe auch www.jurpc.de):

Der Versender von E-Mails an einen großen Empfängerkreis (z.B. Newsletter) muss durch geeignete Maßnahmen sicherstellen, dass es nicht zu fehlerhaften Zusendungen von E-Mails kommen kann. Diesem Erfordernis ist dann nicht Genüge getan, wenn der Newsletter nicht als Blindkopie (BCC) sondern direkt an sämtliche im Adressatenfeld aufgeführte E-Mail-Adressen verschickt wird. Eine E-Mail mit offen gelegter Adressatenliste der Empfänger eignet sich nur für geschlossene Benutzergruppen (z.B. innerhalb einer Firma), während Massensendungen aus Gründen des Datenschutzes und der Sicherheit nur als Blindkopie verschickt werden sollten. Das Versenden massenhafter Mails direkt über das Adressfeld der Mail stellt damit ein sorgfaltswidriges Verhalten dar, das den konkret eingetretenen Verletzungserfolg erst ermöglichte.

Im Urteil ging es unter anderem auch darum, dass erst durch dieses „sorgfaltswidriges Verhalten“ des Absenders der klagende Empfänger bzw. dessen E-Mail-Adresse in die Fänge von Spam-Versendern kam, so dass das Postfach in kürzester Zeit mit über 2.000 E-Mails überflutet wurde. So etwas könnte man dann wohl auch „Beihilfe zum Spam“ nennen 🙄

Ich bin jedenfalls froh, dass ich gegenüber solchen „Hobby-Spammern“ künftig nicht mehr nur auf einen „mahnenden“ Hinweis beschränkt bin, sondern jetzt auch mit einem Urteil wedeln kann. Und das Mitleid für den Beklagten hält sich schon deshalb in Grenzen, da er den Massenversand scheinbar ohne die Einwilligung der Empfänger durchführte (was alleine schon als „Spam“ bewertet werden könnte) – und der betroffene Empfänger bzw. Kläger wohl ein Anwalt war 😉

(via www.jurblog.de)

Italiener und Technik

von Stefan Evertz am 06.07.06 um 7:41 Uhr | Schreibe eine Antwort

Für den Technikstandort Deutschland scheinen schwere Zeiten heraufzuziehen, da offenbar die Italiener wesentlich besser mit den Geräten umgehen können. Die folgende „Auswurftaste“ haben sie jedenfalls rechtzeitig finden und auch korrekt betätigen können (Idee und Gestaltung: www.popnutten.de):

Auswurftaste 'Deutschland'

(via wirres.net)

Biologische und andere Uhren

von Stefan Evertz am 03.07.06 um 8:39 Uhr | Schreibe eine Antwort

Die „biologischen“ Uhren gehen offenbar anders in Sizilien – von der „Ablesetechnik“ mal ganz zu schweigen 😉

http://www.youtube.com/watch?v=W6O2BBAYbqg

(via bloggingtom.ch)

Auf charmante Weise „analog“ ist die gezeichnete Uhrzeit, auf die ich bei www.schockwellenreiter.de gestossen bin:

Medium: Shockwave
Link: www.yugop.com

Der etwas skurrile Zeitmesser stammt von Yugo Nakamura, über den ich etwas Hintergrundmaterial bei www.einvoll.net entdeckt habe:

Bereits 1999 programmierte er interaktive Anwendungen die wegweisend und inspirierend waren und uns jedesmal zum Staunen brachten. Mittleweile ist er einer der angesagtesten Webworker und hatte bereits Ausstellungen im Center Pompidou, Künstlerhaus und im Londoner Design Museum. Und gerade bin ich wieder über eine seiner älteren Arbeiten, ich glaube von 2001, gestolpert, und finde sie immer noch gut.

Prototypen eines virtuellen Schreibtischs

von Stefan Evertz am 03.07.06 um 8:01 Uhr | Schreibe eine Antwort

Die Auswirkungen einer großen Desktop-Oberfläche (2560 x 1024 Pixel auf zwei Monitoren) spüre ich spätestens täglich am Ende des Arbeitstages: Schnell sammeln sich Links, Dokumente und Notizen zu einem fast schon unübersichtlichen Haufen.

Interessant fand ich daher den Prototyp der 3D-Desktop-Oberfläche „Bumptop“ (honeybrown.ca, englisch), den Volker Weber gefunden hat (siehe auch vowe.net). Auch wenn dabei naturgemäß noch viel Zukunftsmusik mitklingt, finde ich den Ansatz vielversprechend – und die Ähnlichkeit zum „realen“ Schreibtisch könnte die Nutzung für „Einsteiger“ erleichtern.

http://www.youtube.com/watch?v=M0ODskdEPnQ

Über die Kommentare bei Robert bin ich dann noch auf die Java-basierte Softwarestudie „Project Looking Glass“ (www.sun.com, englisch) von Sun gestossen, die in eine ähnliche Richtung geht:

http://www.youtube.com/watch?v=SMWd1FOgr18

Alles in allem also durchaus interessante Perspektiven. Und mein Desktop kann organisatorische Impulse immer gut gebrauchen 😉

(via Robert Basic, www.basicthinking.de/blog)

Don’t Cry, Argentina

von Stefan Evertz am 02.07.06 um 9:46 Uhr | 1 Antwort

Aus deutscher Sicht war es knapp, aber erfolgreich: Das Viertelfinal-Spiel gegen Argentinien.

Und nachdem bei mir Puls und Blutdruck wieder das normale Niveau erreicht haben, ist es nun Zeit für einige Fundstellen zum Thema 😉

Bei www.wm-blogger.de bin ich auf eine Fassung des überall kursierenden Autobahnschildes gestossen (siehe z.B. www.wm-blogger.de[2]), die der aktuellen Situation auf dem deutschen Weg ins Finale gerecht wird:

Der deutsche Weg ins Finale

Natürlich gibt es bei delta radio wieder einen Song von Kaya zur Verabschiedung der Gauchos:

https://hirnrinde.de/media/mp3/argentinien.mp3

Mit freundlicher Genehmigung von delta radio (www.deltaradio.de); mehr von Kayas WM-Songs und andere Spots gibt es – zum Teil auch zum Herunterladen – unter www.deltaradio.de[2].

Bei delta radio scheinen sich die Anfragen im Hinblick auf die WM-Songs von Kaya zu häufen, da mittlerweile unter www.deltaradio.de[2] zu lesen ist:

Wenn du einen dieser Songs öffentlich spielst, freuen wir uns über eine Nennung von delta radio und der Angabe der Quelle deltaradio.de … außerdem wäre ein kleine Info an uns auch sehr nett. Vielen Dank …

Ein anderes schönes Abschiedslied, das aber auf „American Pie“ statt auf „Don’t cry for me, Argentina“ aufbaut, findet sich übrigens bei vowe.net.

Und während am Freitag knapp 25 Millionen Zuschauer (Marktanteil 86%, siehe auch www.dwdl.de) das dramatische Spiel und den unsäglichen Kommentar von Reinhold Beckmann ertrugen, hielt sich das Kommunikationsbedürfnis bei anderen Kanälen offenbar stark in Grenzen, wie die folgende Grafik der in das entsprechende Land getätigten SkypeOut-Anrufe zeigt (siehe auch share.skype.com):

Skype-Nutzung während des Viertelfinal-Spiels

Star Wars: Lucas in Love – and more

von Stefan Evertz am 02.07.06 um 7:32 Uhr | Schreibe eine Antwort

Für jeden Star Wars-Fan ist der 8 Minuten lange Kurzfilm ein echtes Muss, auch wenn der englischsprachige Film bereits von 1999 stammt (siehe auch german.imdb.com). Eine treffende Inhaltsbeschreibung habe ich unter www.cyberbloc.de gefunden:

Wer schon immer mal wissen wollte, was George Lucas zu seiner Dollarmaschine „Star Wars“ inspirierte und was es eigentlich mit Chewbacca, R2-D2 oder Prinzessin Leia auf sich, dem sei der Kurzfilm „Lucas in Love“ (8.44 Min.) empfohlen. Lacher garantiert, allerdings nicht für Ödipus-Komplex-beladne Zeitgenossen.

http://video.google.com/videoplay?docid=5058529870025933880

(gefunden via www.basicthinking.de/blog)

Star Trek vs Star Wars

Ein nicht nur für Fans ähnlich unterhaltsames Schmankerl habe ich zufällig bei YouTube gefunden: William Shatner, auch bekannt als Captain Kirk aus Star Trek / „Raumschiff Enterprise“, tritt 2005 u.a. singend anläßlich der Verleihung einer Auszeichnung von George Lucas für sein Lebenswerk auf. Man beachte auch die Tänzer, die ihn dabei begleiten 😉

http://www.youtube.com/watch?v=p55YD8QhQ3o

Möge der Saft mit dir sein 😀

Jugendsünden: Airhockey

von Stefan Evertz am 30.06.06 um 16:29 Uhr | Schreibe eine Antwort

Während ich gestern die Spiele-Tipps bei www.ehrensenf.de durchstöberte, fiel beim – nicht so spannenden – Golf-Spiel mein Blick auf ein anderes Spiel: Airhockey!

Und plötzlich erinnerte ich mich an diverse handgelenkverachtende „Klackerorgien“ in Spielhallen und Kneipen, bei denen ich so manche Stunde und Mark verzockt habe – auch wenn es wohl schon eher ein als zwei Jahrzehnte her sein dürfte 😕

Interessanterweise haben sich meines Erachtens Prinzip und Umsetzung von Airhockey über die Jahre – na gut: Jahrzehnte – nicht entscheidend verändert (siehe auch de.wikipedia.org); für die anderen (Glücks-)Spielgeräte kann man das sicher nicht behaupten…

Aber nun zum Spiel:
Airhockey

Und wem diese Variante nicht gefällt, der kann ja die anderen Varianten testen, die angegoogelt kamen:

Allen Varianten gemeinsam ist jedenfalls die Herausforderung, keinen Krampf in der Maus Spiel-Hand zu bekommen – fast genauso wie in Wirklichkeit 😉

Und ich muss mich mal umsehen, ob es so etwas nicht auch in „haushaltstauglich“ gibt – Weihnachten ist ja nicht mehr sooo weit weg 😀

Fahne ins Blog – ohne Flash

von Stefan Evertz am 30.06.06 um 9:08 Uhr | 5 Antworten

Seit wir hier die Fahne im Blog haben, hat mich die Tatsache gestört, dass die Flagge nur dargestellt wird, wenn Flash vorhanden ist. Aber irgendwie war einfach keine Zeit, eine wirklich „massentaugliche“ Version zu erstellen. Deshalb war ich sehr erfreut, dass sich jemand anders bemüht hat (siehe auch schneggerich.net):

ich habe mich da heute morgen mal rangemacht und habe aus der Flagge ein animiertes gif (mit anderen nicht-proprietären Techniken habe ich mich nicht vertraut gemacht…) gebaut. Jetzt flattert sie geringfügig schneller aber ich finde das ok. Wer sie haben will kann sie sich kopieren.

Da sage ich jetzt mal nicht „Nein“, sondern „Danke! Und deshalb gibt es hier jetzt auch die Deutschlandfahne ohne Flash 😀

Deutschlandfahne ohne Flash

WM: Live-Streams, Videos und Torszenen

von Stefan Evertz am 27.06.06 um 9:53 Uhr | 3 Antworten

Ein Hinweis vorweg: Ich hoffe, dass die FIFA ihren Spaß an der Suche nach kostenlosen Videos der WM hatte 👿

Nicht zuletzt wegen der „Kampagne“ der FIFA gegen das ihrer Meinung nach unerlaubte Streaming von WM-Spielen (siehe auch Bericht bei bloggingtom.ch) dürften genau diese Videos zu den meistgesuchten Dingen der letzten Wochen zählen.

Und insgesamt war die Kampagne wohl erfolgreich, da ich keinen Weg ohne potentielle Fußangeln gefunden habe, die WM ohne einen Fernseher zu verfolgen – zumindest, wenn es um Live-Bilder geht. Aber es gibt jedenfalls einige Möglichkeiten, während der Spiele auch ohne eine der teuren Eintrittskarten „dabei“ zu sein:

Live-Bilder 1: Übertragung per Internet
Die Fußball-WM wird weltweit auch per Internet von mehreren Sendern (z.b. aus China) übertragen (gefunden bei www.basicthinking.de/blog). Erforderlich ist nur ein DSL-Anschluß und eine entsprechende Streaming-Software, z.B. der TVU-Player. Weitere Informationen zu den Sendern und zur Software findet man bei de.worldcupwiki.org und bei www.fussball-foren.net.

Ich habe es selber nicht getestet, da ich bei „fremder“ Software immer ausgesprochen schüchtern reagiere. Aber das muss jeder für sich entscheiden. Weiterhin liest man auch von kleineren Aussetzern, Verzögerungen und einer spürbar schlechteren Qualität bei der Übertragung. Aber ehe man nur per Live-Ticker (z.B. bei www.spiegel.de) auf dem laufenden bleibt…

Live-Bilder 2: ASCII-WM
Eine etwas abgedrehte Variante in Sachen Live-Bilder gibt es mit der ASCII-WM (www.ascii-wm.net), über die ich u.a. bei www.spreeblick.com gestolpert bin. Hier werden die bewegten Bilder in sog. ASCII-Zeichen umgesetzt, d.h. in Form von Zahlen und Buchstaben dargestellt. Diese Zeichen werden dann per telnet übertragen – Hinweise zur Benutzung gibt es unter www.ascii-wm.net[2] (englisch).

Nicht nur die, die in vergangenen Zeiten versucht haben, in einem verschlüsselten Premiere-Bild irgendetwas zu erkennen, werden die Qualität zu schätzen wissen 😉 Das ganze gibts natürlich nur ohne Ton, wie das folgende Beispiel zeigt (gefunden bei www.suchmaschinen-optimierung-seo.info/sosblog):

http://www.youtube.com/watch?v=7snu6AuojGk

Videos 1: Offizielle Kurzfassungen der FIFA
Spätestens 24 Stunden nach Spielende gibt es auf der offiziellen Website der FIFA von jedem Spiel ein zwei Minuten langes Highlight-Video unter fifaworldcup.yahoo.com.

Videos 2: Aufnehmen und Brennen mit Online-Videorecordern
Mike Schnoor verweist auf die Möglichkeit, mit Online-Videorecordern wie z.B. safe.tv die Spiele als Video auf den eigenen Computer bzw. in den DVD-Player zu bekommen (siehe www.sichelputzer.de):

Es ist zwar kein Live-Stream, aber jeder von uns kann für 14 Tage den Service testen – und die Spiele live aufzeichnen. Ich find’s gut, und wer es zur Überbrückung braucht, immer ran da!

Die dort maximal möglichen 50 Stunden „Speicherkapazität“ sollten zumindest für die noch kommenden 10 Spiele der WM ausreichen 😉 Da man aber auch hier von gelegentlichen Aussetzern sowohl in Sachen Qualität als auch beim späteren Download liest (z.B. im Forum bei www.chip.de), sollte man für alle Fälle den eigenen Videorekorder mitlaufen lassen…

Die Spiele (oder eben die anderen ausgewählten Fernsehsendungen) werden jedenfalls „online“ aufgezeichnet und dann im WMV-Format zum Download bereitgestellt. Diese soll man dann mit allen gängigen Programmen auf CD bzw. DVD brennen können. Einen ausführlichen Test des Dienstes vom Februar 2006 findet sich übrigens bei www.netzwelt.de.

Virtuelle Torszenen 1: 3dgoals
Unter www.3dgoals.com kann man sich alle WM-Tore in einer 3D-Computersimulation ansehen. Ein persönlicher Test wurde allerdings dadurch verhindert, dass zum einen nur der Internet Explorer unterstützt wird (damit könnte ich ja noch leben) und zum anderen eine separate Software – der „3D Match Player“ – heruntergeladen werden muss (damit könnte ich sicher nicht leben). Insofern kann ich einen Test eigentlich nur dem Mutigen empfehlen – und verweise ansonsten auf das Video, dass ich bei www.wm-blogger.de gefunden habe:

http://sevenload.de/videos/D8OZKqg

Virtuelle Torszenen 2: Virtual Replay
Ähnliche Möglichkeiten bietet der Service „Virtual Replay“ des dänischen Rundfunks unter bgi.dr.dk (dänisch), mit dem man ebenfalls alle Tore (und die besten „Beinahe-Treffer“) der WM 2006 in einer 3d-Computersimulation ansehen kann (gefunden bei www.basicthinking.de/blog[2]).

Screenshot 'Virtual Replay'

Auch wenn zur Nutzung Flash bzw. Shockwave erforderlich ist, muss zumindest keine weitere Erweiterung heruntergeladen bzw. installiert werden – und man ist auch nicht auf den Internet Explorer beschränkt.

Für den virtuellen Torspass sind meines Erachtens auch keine dänischen Sprachkenntnisse erforderlich ist, da man sich das meiste zusammenreimen kann oder eben durch Klicken lernt – vom einzelnen Spiel kommt man übrigens durch „Andre kampe“ wieder auf die Übersicht. Einige bewegte Bilder aus ‚Virtual Replay“ habe ich in der Ehrensenf-Folge vom 21. Juni entdeckt (www.ehrensenf.de).

Ansonsten bleibt eben wirklich nur der Weg, einen Fernseher zu verwenden – und die kompetenten Kommentare der jeweiligen „Reporter“ zu ertragen…:roll:

Update 27.06.06, 12:50 Uhr:
Die Nachfrage nach den WM-Videos scheint eine ernstzunehmende Größe angenommen zu haben, denn von der offiziellen FIFA-Website wurden bis zum 23.06.06 laut www.golem.de

zudem 70 Millionen Video-Streams mit den Highlights der WM angerufen.

Update 03.07.06, 09:16 Uhr:
www.golem.de[2] berichtet nun ebenfalls über „Virtual Replay“:

Die auf Basis von Videoauswertungen entstandenen Darstellungen zeigen auch die Stadionumgebung und standen bislang jeweils schon wenige Stunden nach Spielende zur Verfügung.

Update 04.07.06, 06:32 Uhr:
Über www.sandiego.de/mistake bin ich darauf gestossen, dass es auch einen „Virtual Replay“-Ableger auf der Website der BBC gibt – und das wohl schon auch zur EM 2004. Im Gegensatz zur dänischen Variante (siehe oben) ist dieser in Englisch und sollte daher noch etwas einfacher zu benutzen sein: news.bbc.co.uk (JavaScript erforderlich)

Tipps bei Spam-Tsunami im Blog

von Stefan Evertz am 27.06.06 um 9:21 Uhr | 1 Antwort

Seit letztem Donnerstag war das Blog von Robert Basic (www.basicthinking.de/blog) nur sehr eingeschränkt erreichbar (siehe auch www.sichelputzer.de). Offenbar wurde das Blog von einem ausgewachsenen Tsunami aus Kommentar-Spam überrollt. Unter www.basicthinking.de/blog[2] zieht er nun ein erstes Fazit:

Seit der letzten Spam-Statistik am 13.06. sind nochmals knapp 10.000 Spameinträge dazugekommen. Der Server war aufgrund der zahlreichen Spamversuche seit Donnerstag fast völlig blockiert.
[…]
Meine Spamattacken waren so gebaut, dass jede IP immer nur 1-5x vorkam, die IP-Bereiche waren völlig unterschiedlich, ebenso wiesen die Header-Daten keine bestimmte Signatur auf, an der man sich orientieren konnte.

Im weiteren fasst er dann die getroffenen Gegenmaßnahmen zusammen, die mittlerweile dafür gesorgt haben, dass das Blog erfreulicherweise wieder erreichbar ist. Neben serverorientierten Optimierungen bezogen sich die Maßnahmen vor allem auf ein Update der WordPress-Version sowie auf die verwendeten Plugins. Dabei hat diese unfreiwillige Nagelprobe offenbar gezeigt, dass verschiedene Plugins unter großer Last mehr Probleme verursachen als lösen (Spam Karma 2, WP-Cache).

Und während ich mich weiterhin erfolglos frage, welche Motivation hinter dieser Attacke liegen könnte, kann ich jedenfalls die Lektüre und sicherheitshalber auch einen Ausdruck des Artikels unter www.basicthinking.de/blog[2] nur empfehlen – wer weiß, wann die nächste Welle kommt…