Archiv der Kategorie: kochen

Hirnrinde wurde gecrackert

von Stefan Evertz am 09.05.06 um 7:26 Uhr | Schreibe eine Antwort

Diese Cracker sind irgendwie niedlich – und so appetitanregend vor dem Frühstück 😉

Hirnrinde in Keksform

Entstanden ist die knirschende Kreation mit dem „automatic biscuit image creator“ (bokstavskex.framtid.nu, englisch), der allerdings nicht alle Buchstaben beherrscht (es fehlen das Q, das W sowie die deutschen Umlaute).

Mahlzeit!

(via www.neun12.de)

Summertime mit Häagen-Dazs

von Stefan Evertz am 04.05.06 um 15:09 Uhr | 1 Antwort

Nachdem das Außenthermometer soeben die „29 Grad“-Marke überschritten hat, erkläre ich hiermit den diesjährigen Sommer für offiziell eröffnet.

Die Eröffnungsfeier werde ich in Kürze im Liegestuhl zusammen mit dem besten Vanille-Eis der Welt fortsetzen, das natürlich nur von Häagen-Dazs kommen kann 😉

Häagen-Dazs Vanilla

Wer jetzt selber ein virtuelles Eis lutschen möchte, kann dies z.B. unter www.haagen-dazs.de tun (JavaScript und Flash erforderlich). Mein mitleidender Gruß gilt jedenfalls besonders allen direkt unter einem Flachdach arbeitenden Menschen…

Mind the gap: Die Tasse für die Nische

von Stefan Evertz am 02.05.06 um 23:16 Uhr | Schreibe eine Antwort

Durch Mike Schnoor wurde ich über www.sichelputzer.de auf den „Tassenkrieg“ bei blog.the-exit.net aufmerksam, in den auch mittlerweile meine Lieblingstasse verwickelt ist (siehe auch blog.the-exit.net[2]). Auch wenn mir im Tassenreigen die Miro-Tasse (siehe auch blog.the-exit.net[3]) besonders gefällt – und das nicht nur, weil ich dabei an den Stress von Google mit den Miro-Erben denken musste (siehe auch www.golem.de), habe ich mich nun entschlossen, auch meine zweitliebste Tasse kurz vorzustellen.

'Mind the gap' - Denke an die Lücke

Jeder, der schon mal mit der Londoner U-Bahn gefahren ist, dürfte die monotone, vom Band kommende Durchsage „Mind the gap“ (dt.: „Denke an die Lücke“) noch im Ohr haben. Die Durchsage soll die Fahrgäste vor dem Spalt zwischen Bahnsteig und dem stehenden Zug warnen, vermutlich um häßliche Unfälle unaufmerksamer Fahrgäste bei der Ausfahrt zu vermeiden…

Die Tasse habe ich irgendwann in den 90ern (könnte 1994 gewesen sein) im Museumsshop des „London Transport Museum“ gekauft, das direkt am malerischen Covent Garden liegt (siehe auch de.wikipedia.org). Ich weiß nicht, ob es die Durchsage immer noch gibt – die Tasse jedenfalls ist wohl nicht mehr zu kaufen, glaubt man dem Online-Shop des Museúms (siehe auch www.ltmuseumshop.co.uk, englisch) Erfreulicherweise brachte mir ein oder zwei Jahre später eine Freundin (danke Julia!) drei weitere Exemplare mit – und bisher ist noch keine zu Bruch gegangen. Ich dürfte damit also über gleich vier Einzelstücke verfügen 😉

Neben dem Erinnerungswert an einen schönen London-Aufenthalt gefiel mir an der Tasse immer auch ihre wortwörtliche Aussage. Irgendwie hatte ich immer im Hinterkopf, dass dieser Spruch ein absolut passender Name für eine Kommunikationsagentur sein könnte, die vor allem auf Kommunikation in „Nischen“ spezialisiert ist. Und ein spannender Blogname wäre es wohl auch. Aber irgendwie hat es dann doch nie gepasst – und außerdem will ich nicht herausfinden müssen, dass die Londoner sich das haben schützen lassen…

Mehr Energie durch weniger Kalorien

von Stefan Evertz am 24.04.06 um 7:57 Uhr | 4 Antworten

Seit einigen Jahren schiebe ich – meistens im Frühjahr – einige Fastentage bzw. eine „Fastenwoche“ ein. Das dient nicht nur dazu, dem einen oder anderen Pfund den Stinkefinger zu zeigen, das sich über den Winter eingefunden haben mag. Darüber hinaus kann man im Anschluß an das Fasten „erneut“ ein bewußteres und sinnvolleres Essen beginnen. Es ist schon erstaunlich, wie schnell man sich an steigende Essensmengen gewöhnen kann – und dagegen hilft eine gelegentliche Auszeit ganz hervorragend. Insofern ist eine Fastenwoche auch für Konzepte wie das der WeightWatchers der ideale Start: Während einem die systembedingten Einschränkungen aus dem normalen Alltag heraus sehr schmerzhaft erscheinen können, stellt nach einer kurzen Fastenzeit schon ein Stück Schokolade einen echten Genuss dar – und eben nicht die ganze Tafel…

Immer wieder interessant ist auch die veränderte „Wahrnehmung“ während des Fastens. Der eigentliche „Hunger“ verschwindet in aller Regel schon am ersten Tag, während der „Appetit“ ein stetiger, durchaus angenehmer Begleiter bleibt (und nein, ich bin kein Masochist). Ein halber Löffel guter Honig oder ein Glas frischgepreßter Orangensaft werden so jedenfalls schnell zu wahren Geschmacksorgien und Kochsendungen können durchaus Porno-Charakter bekommen 😉

Nur beim Fasten fällt mir auf, wieviel Zeit, Energie und Kraft man eigentlich aufs Essen verwendet. Da wäre die Zeit für den Einkauf (oder die Auswahl des Restaurants), die Vorbereitung des Essens, das eigentliche Essen und nicht zuletzt auch der etwas blutleere Kopf, wenn der Magen nach einem amtlichen Menü auf Hochtouren läuft. All das entfällt während des Fastens, da ich während dieser Zeit – neben Unmengen von Wasser (etwa 3-4 Liter am Tag) – nur 1-2 Tassen (warme) Obstsäfte zu mir nehme.

Und so merke ich immer wieder, dass man während des Fastens in aller Regel den Kopf einfach „freier“ hat und sich besser auf die wesentlichen Dinge abseits des Essens konzentrieren kann. Kurz gesagt: „Man hat mehr Energie.

Puristen mögen mich übrigens dafür steinigen, aber ich mag auch während eines solchen „Heilfastens“ nicht auf die üblichen „Genußmittel“ verzichten – ohne meine Königin des Morgens geht es einfach nicht. Nur die Sache mit dem Alkohol sollte man dann doch weiträumig umschiffen – ich habe es zwar noch nie getestet, gehe aber davon aus, dass man sich auf „nüchternen“ Magen sehr preisgünstig betrinken könnte :-/

Ich faste jedenfalls aktuell seit 6 Tagen und fühle mich insgesamt sehr gut. Auch die Pizza, die es hier gestern für alle anderen gab, konnte mein Wohlbefinden nicht trüben. Aber auf das morgige „Fastenbrechen“ mit einem süßen rotbackigen Apfel freue ich mich trotzdem – und für das Wochenende steht auch schon ein Twix white auf meiner Liste 😉

In diesem Sinne: Wir sehen uns, Royal Gala 😀

Twix white: Vorsicht Suchtgefahr!

von Stefan Evertz am 13.04.06 um 15:35 Uhr | 21 Antworten

Pünktlich zum herannahenden Ende der Fastenzeit möchte ich euch einen Schokoriegel ans Herz legen, der es in sich hat – nicht nur, weil er vielleicht die wirklich längste Praline der Welt sein könnte: Twix white

Twix white - Limited Edition

Auch wenn ich nicht unbedingt der absolute Fan von Twix (oder Raider) bin, war ich doch neugierig, als ich die „neue“ Verpackung sah. Die Beschreibung auf der Verpackung klang jedenfalls durchaus vielversprechend: „Weiße Schokolade mit zartem Karamell und knusprigem Keks“

Aber als ich in den „Riegel“ hineinbiß, passierte mir etwas, das mir bei einem Schokoriegel schon lange nicht mehr passiert ist: Ich hielt inne. Denn nur so konnte ich den süßen, schokoladigen und irgenwie wolkigen Geschmack wirklich genießen. Der zweite „Riegel“ war dann noch leckerer als der erste – schließlich wußte ich schon, was mich erwartet. Und so wurde aus einem kleinen Snack eine traumhaft leckere Pause 😀

Als ich später auf der offiziellen Seite (www.twix.de) keine weiteren Infos zu diesem leckeren „Snack“ fand, versuchte ich es bei Wikipedia – und war dann einmal mehr erstaunt, was man dort so alles findet (siehe auch de.wikipedia.org):

Seit Sommer 2005 gibt es die Limited Edition namens Twix white mit weißer Schokolade.

Wie ich mittlerweile von verschiedenen Leuten gehört habe, ist Twix White leider schwer zu kriegen – versucht es vielleicht mal am Kiosk oder in der Tankstelle (oder geht wie ich in den Großmarkt). Aber ihr könnt mir bzw. uns glauben, dass sich die Mühe lohnt…

Mein bzw. unser Fazit: Suchen, finden, kaufen, genießen!

TV-Tipp: Stummfilm-Kochen

von Stefan Evertz am 12.04.06 um 8:10 Uhr | 2 Antworten

Über was man so alles beim nächtlichen „Zapping“ stolpert: Der Fernsehsender 3sat präesentiert in der Kochsendung „Silent Cooking“ seit einiger Zeit einen schweigenden Koch – sicherlich ein krasser Gegensatz zum Viel- und Schnellredner Tim Mälzer, den wir aber weiterhin gerne in unser Wohnzimmer lassen 😉 Die Zutaten und Aktivitäten werden in schriftlicher Form eingeblendet und neben „untermalender“ Musik ist die Küche ansonsten nur von den Kochgeräuschen erfüllt – jedwedes Gerede bleibt aus, was zum Beispiel bei der schnarrenden Stimme von Johann Lafer ein echter Gewinn wäre…

Unter www.3sat.de ist zu lesen:

Der Silent Chef Patrick Müller ist Schulabbrecher, Fotograf, Maler und erhielt am Anfang seiner Karriere als Küchenchef auch eine Haube von Gault Millau. In „Silent Cooking“ steht nicht das Gesicht des Meisters im Vordergrund, sondern dessen Hände. Das Essen erhält dadurch jene Prominenz, die ihm zusteht.

Alles in allem ein unkonventionelles, aber ansprechendes Konzept. Und durchaus mit einer internationalen Perspektive, denn schließlich könnte man die Sendung sehr einfach „synchronisieren“, wie Gerhard Schoolmann auf www.abseits.de bemerkt.

Und nun viel Spaß beim „sprachlosen Kochen“ 😀

„Silent Cooking“ kann man immer Donnerstag nachts bzw. Freitag früh genießen; die nächste Sendung gibt es am 14.04.2006, um 0.15 Uhr.

Weitere Termine:
21. April, 0.20 Uhr
28. April, 0.30 Uhr
05. Mai, 0.50 Uhr
12. Mai, 0.35 Uhr

Shopblogger gets real

von Stefan Evertz am 06.04.06 um 11:33 Uhr | Schreibe eine Antwort

Während immer mehr Unternehmen zusätzlich zum „realen“ Vertrieb auch die virtuelle Kommunikation ausbauen (gelegentlich auch per Blog), geht „Shopblogger“ Björn Harste (www.shopblogger.de/blog) den umgekehrten Weg:

Wer bisher den Weg nach Bremen scheute, kann nun unter shop.shopblogger.de auch virtuell bei Björn einkaufen – unter anderem auch die im Blog vielbesprochene Schokolade von Zotter (siehe auch www.zotter.at).

Zur Zeit sind insgesamt 227 Produkte aus den folgenden Kategorien verfügbar:

  • Englische Spezialitäten
  • Norddeutsches
  • Polnische Süßwaren
  • Zotter-Schokolade
  • Fairer Handel

(via www.shopblogger.de/blog[2])

Rechtlich heikler Kaffeegenuß

von Stefan Evertz am 27.03.06 um 9:06 Uhr | 3 Antworten

Nico Lumma plant einen brisanten Rechtsbruch (siehe auch lumma.de):

Auf einer Packung Dallmayr Crema d´Oro stand folgendes:

Für BOSCH gustino und Espresso-Siebträgermaschinen. Aus rechtlichen Gründen zurzeit nicht in Philips/Senseo Kaffeeautomaten zu verwenden.

Tja, was bleibt mir da anderes übrig? Morgen werde ich diesen Kaffee trinken, auch wenn dann Montag die betroffenen Firmen bei mir klingeln sollten, um ihre Rechte durchzusetzen.

Da lobe ich mir unsere „Königin des Morgens“ – die vernichtet die Beweise sofort… Mich kriegt ihr nie 😉

(via www.lawblog.de)