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Sicherheits-Updates: Opera 8.54 und Flash

von Stefan Evertz am 06.04.06 um 17:19 Uhr | 1 Antwort

Dem Browser Opera wurde gestern ein (Mini-)Update auf die Version 8.54 verpasst, das vor allem die vor zwei Wochen bekannt gewordene kritische Flash-Sicherheitslücke behebt und eine aktualisierte Fassung des Flash-Players enthält. Das (auch in deutsch verfügbare) Update kann (und sollte) unter www.opera.com (englisch) heruntergeladen werden.

Das von Adobe gemeldete Sicherheitsleck im Flash-Player gilt aber auch für die anderen Browser und Windows-Anwendungen. Im betreffenden „Security Bulletin“ unter www.macromedia.com (englisch) sind Anweisungen bzw. direkte Links zu den entsprechenden Downloads abrufbar. Angesichts der zunehmenden Verbreitung von Flash-Elementen sollte hier also ebenfalls ein Update erfolgen…

(via www.golem.de[1], www.golem.de[2])

Textorizer: Bilder verbalisieren

von Stefan Evertz am 04.04.06 um 6:35 Uhr | Schreibe eine Antwort

Gefunden bei Dr. Web (www.drweb.de/weblog):

Der Textorizer wandelt ein Logo oder Bild in eine aus Text bestehende Skizze um. Der Text ist selbstverständlich frei wählbar. Verschiedene Optionen für Größe oder Anzahl der verwendeten Striche gibt es außerdem.

Vielleicht noch einen Hinweis, bevor ihr nun losklickt: Der Texorizer basiert auf dem Format „SVG“, das zwar in den aktuellen Versionen von Firefox und Opera, nicht aber im Internet Explorer dargestellt werden kann – hier sollte aber das Adobe SVG Plugin helfen, das unter www.adobe.com/svg (englisch) verfügbar ist.

Mit einem Klick auf die folgende „Arbeitsprobe“ kann es losgehen:

Textorizer aufrufen

Es gibt übrigens auch einen Pool bei flickr mit diversen skurrilen Ergebnissen. Und jetzt viel Spaß beim textorizieren 😉

Firefox 2.0 Alpha: Tab-Änderungen?

von Stefan Evertz am 23.03.06 um 11:36 Uhr | 5 Antworten

Auch wenn noch nicht alle geplanten Funktionen umgesetzt wurden, wurde nun eine offizielle Alpha-Version von Firefox 2.0 veröffentlicht. Mutige Benutzer können die englische Version unter ftp-mozilla.netscape.com herunterladen.

Die neue Tab-Darstellung könnte allerdings meines Erachtens problematisch werden, wenn man die Beschreibung unter www.golem.de liest:

Als auffällige Veränderung in Firefox 2.0 erhalten nun alle Tab-Reiter einen separaten Schließen-Knopf, der bislang außerhalb der Tab-Reiter am rechten Rand des Browsers postiert war. Anwender sollen so besser erkennen, welches Fenster durch Betätigen des Schließen-Knopfes verschwindet. Außerdem können damit nun auch inaktive Tabs geschlossen werden, was bei dem bisherigen Konzept nur über die mittlere Maustaste möglich war, weil eine sichtbare Funktion fehlte.

Ansicht Tabs 'Firefox 2.0 Alpha' Der nebenstehende Ausschnitt zeigt allerdings eine Optik, wie sie nur bei wenigen geöffneten Tabs zu sehen ist. Ich bin skeptisch, ob diese Darstellung bei einer größeren Zahl von Tabs (z.B. mehr als 10) noch benutzbar ist, da durch den „Schließen“-Knopf kostbarer Platz verschenkt wird (im Screenshot etwa ein Sechstel der Tabbreite). Die bisher geplante Umsetzung fand ich da etwas übersichtlicher (siehe auch www.golem.de[2]):

Weitere Änderungen betreffen das Verhalten der Tab-Fenster, deren Reiter eine feste Größe haben werden. Der Schließen-Knopf wird in den aktiven Tab integriert und somit nicht mehr am rechten Rand zu finden sein. Um wertvollen Platz zu sparen, werden inaktive Tabs kein Schließen-Icon aufweisen.

Da heißt es also abwarten, welches Konzept sich durchsetzen wird – laut der Roadmap auf www.mozilla.org wohl mindestens bis Juli … 🙁

Firefox 1.5.0.2. Anfang April und mit Speicherproblem

von Stefan Evertz am 22.02.06 um 0:14 Uhr | 4 Antworten

Wie in einem aktualisierten Zeitplan auf wiki.mozilla.org (englisch) zu sehen ist, ist Anfang April die Veröffentlichung des Updates für Firefox hin zur Version 1.5.0.2 geplant. Die geplanten Änderungen sind allerdings noch nicht bekannt.

Das weiterhin auftretende „Speicherproblem“ von Firefox wird dann aber vermutlich (noch) nicht gelöst worden sein, wie ich aus einem Artikel von Ben Goodger (Chefentwickler von Firefox) heraushöre.
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Firefox 1.5.0.1 veröffentlicht

von Stefan Evertz am 02.02.06 um 9:06 Uhr | Schreibe eine Antwort

Heute nacht war es soweit: Zum ersten Mal seit der Veröffentlichung der Firefox-Version 1.5 vor zwei Monaten konnte die neu integrierte Update-Funktion „in Aktion“ beobachtet werden.

Das Update auf die neue Version 1.5.0.1 enthält nur kleinere Änderungen (siehe auch www.squarefree.com/burningedge, englisch) und ging dann auch ohne besonderen Vorkommnisse vonstatten. Nachdem Firefox das Update von etwa 750 KB heruntergeladen hatte, wurde zunächst geprüft, ob die installierten Erweiterungen zur neuen Version kompatibel sind (bei mir alle bis auf 2). Für die inkompatiblen Erweiterungen wurde dann geprüft, ob neuere Versionen verfügbar sind (waren natürlich nicht) und danach wurde die Installation des Updates vorgenommen bzw. abgeschlossen. Nach einem Firefox-Neustart – und dem notwendigen Regelanpassungen der Firewall – war das Update abgeschlossen.

Gestartet wird das Update über „Hilfe / Firefox aktualisieren“. Das beobachtete Problem mit der Speicherverwaltung von Firefox scheint allerdings – zumindest auf den ersten Blick – weiterhin zu bestehen…

(via blog.patrickkempf.de, www.golem.de)

Spiegel Online: Top Ten der Firefox-Erweiterungen

von Stefan Evertz am 30.01.06 um 14:28 Uhr | Schreibe eine Antwort

Schon vor einigen Tagen hat Spiegel Online einmal mehr auf die wachsende Verbreitung von Firefox reagiert und unter www.spiegel.de eine Liste von „Top Tools“ genannt (die bei Firefox eigentlich „Erweiterungen“ heißen):

  • All-in-One Gestures: Schluss mit dem Maus-Geschubse
  • Tab X: Firefox-Tabs schneller dichtmachen
  • SessionSaver: Den Browserinhalt einfrieren
  • IE View: Fremdgehen mit Firefox
  • Dictionary Tooltip: Mini-Dolmetscher für Firefox
  • Dictionary Search: Wortsuche nach Maß
  • gTranslate: Ganze Textabsätze übersetzen
  • Google Desktop 2: Volltextindex für die Festplatte
  • Foxclocks: Die Weltzeituhr für Firefox
  • StumbleUpon: Zwanglos durchs Web stöbern

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Firefox 1.5: Probleme mit Speicherverwaltung

von Stefan Evertz am 22.01.06 um 12:26 Uhr | 4 Antworten

Fletcher’s Weblog (blog.patrickkempf.de) berichtet über Probleme in der Speicherverwaltung des Mozilla-Browsers Firefox, die auch in der Ende November veröffentlichten Version 1.5 auftreten. Dies kann man daran erkennen, dass im Register „Prozesse“ des Windows Task-Managers „firefox.exe“ bei längerer Nutzung immer mehr Speicher belegt – und Firefox nach und nach immer mehr an Schwung verliert.

Ähnliches hatte ich hier gelegentlich ebenfalls beobachtet, wobei der relativ große Arbeitsspeicher meines Windows XP-Systems (1 GB RAM) das Problem wohl etwas abgefedert hatte. Wie ich eben beim Testen herausfand, ändert aber auch das Schließen von Tabs nichts wesentliches am Problem – es wird zwar etwas Speicher freigegeben, aber keinesfalls die Menge, die ursprünglich durch das Öffnen des neuen Tabs belegt wurde.

Ich bin mittlerweile verschiedenen Empfehlungen gefolgt (u.a. www.deimeke.net, www.pcwelt.de/forum), die aber letztendlich keine Verbesserung bzw. Lösung des Problems brachten.

Letztendlich bleibt bis auf weiteres nur ein seit längerem bekannter Workaround, wenn Firefox während der Nutzung spürbar langsamer wird:
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Integration von ‚ping‘-Feature in Firefox umstritten

von Stefan Evertz am 19.01.06 um 12:39 Uhr | 1 Antwort

Wie beim Firefox-Entwicklers Darin Fisher auf weblogs.mozillazine.org/darin (englisch) nachzulesen ist, wurde in der aktuellen Entwickler-Version 1.6a1 von Firefox eine neue Funktion realisiert, die bereits für Diskussionen gesorgt hat – und vermutlich noch weitere Kreise ziehen dürfte:

Im Kern geht es darum, dass Firefox künftig beim Klick des Benutzers auf einen Link ein „Ping“ an die Ausgangs-Website schickt, sofern die HTML-Syntax dies vorsieht:

<a href="#" ping="https://hirnrinde.de/">Link</a>

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Fast jeder dritte Deutsche nutzt Firefox – bis der neue IE kommt?

von Stefan Evertz am 18.01.06 um 12:34 Uhr | 4 Antworten

Xiti Monitor hat sich erneut mit der Browser-Nutzung beschäftigt und geht von einem Firefox-Marktanteil von gut 30% aus (im September 2005 25%), wobei etwa 39% bereits die sechs Wochen alte Version 1.5 verwenden. Europaweit wurde ein Marktanteil von 20% ermittelt. Für die Studie wurden etwa 70 Millionen Visits ausgewertet (siehe auch www.xitimonitor.com, französisch; Automatische Übersetzung unter translate.google.com).

Es bleibt zwar weiterhin schwierig, „verlässliche“ Zahlen zu ermitteln. Wie ein Blick auf die Statistik von WebHits zeigt, scheinen aber die Zahlen in jedem Fall in die gleiche Richtung zu zeigen. Dort wird aktuell ein „Mozilla Firefox“-Marktanteil von 14,2 % gemessen (www.webhits.de; Wert im September 2005: 12,7%).

Es bleibt allerdings abzuwarten, ob sich diese Entwicklung weiter fortsetzen wird, wenn in der „zweiten Jahreshälfte 2006“ der Microsoft Internet Explorer in der Version 7 erscheinen wird (siehe auch www.golem.de). Viele der angekündigten Fähigkeiten (z.B. Tabbed Browsing, RSS-Unterstützung) waren bisher gute Argumente für den Wechsel zu Firefox, der all dies bereits seit längerem beherrscht.

Ein klarer Verlierer des ewigen „Browser-Krieges“ scheint mir aber schon jetzt der Browser Opera zu sein. Auch die seit September 2005 kostenlose „Vollversion“ von Opera hat – laut der WebHits-Auswertung – keine Steigerung des Marktanteils von 1,3% zur Folge gehabt.

Es bleibt weiter spannend 😉

(via www.heise.de, www.golem.de[2])

Erkennen Sie die (Phishing-) Melodie?

von Stefan Evertz am 02.01.06 um 8:23 Uhr | 2 Antworten

Nachdem MailFrontier, u.a. Anbieter von Sicherheitslösungen rund um das Thema „E-Mail“, bereits einen Phishing-IQ-Test in Großbritannien und Amerika durchgeführt hatte (siehe auch www.heise.de[1]), wurde nun das Ergebnis eines deutschsprachigen Tests veröffentlicht, an dem seit Juni 2005 über 25.000 Anwender teilgenommen haben.

Heise berichtet, dass die deutschen „Tester“ zwar besser als die englischsprachigen Anwender abschnitten, andererseits aber auch die Unterscheidung zwischen „guten“ und „bösen“ E-Mails immer schwerer falle (Quelle: www.heise.de[2]):

So erkannten zwar 82 Prozent alle Phishing-Mails, stuften aber auch echte Mails als „phishig“ ein. Nur elf Prozent sortierten die insgesamt zehn Test-Mails richtig als Phishing-Mails oder echte E-Mails ein.

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