Nachfolgend habe ich einige Überlegungen, Gedanken und Erkenntnisse zusammengestellt, die sich aus der Planung und der Durchführung des BarCampRuhr ergeben haben (Achtung, ist etwas länger geworden…). Vielleicht ist das ja für den einen oder anderen Organisator künftiger BarCamps hilfreich 😉 Anmerkungen und Ergänzungen könnt Ihr natürlich gerne per Kommentar dazupacken!
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BarCampRuhr: Kleine Rekorde und ein großes Dankeschön
von Stefan Evertz am 20.03.08 um 13:26 Uhr | 8 AntwortenSo richtig sortiert habe ich „unser“ BarCamp immer noch nicht – zuviel ist in den letzten Tagen (aber auch in den letzten Wochen und Monaten) passiert.
Einige „Rekorde“ gibt es jedenfalls schon jetzt zu vermelden. Laut Unperfekthaus haben wir den bisher höchsten Milchverbrauch geschafft: Es wurden 140 Liter Milch allein am Samstag verbraucht – insgesamt waren es 240 Liter am Wochenende. In Sachen Kaffee haben wir zwar nicht den ganzen Vorrat von 100 kg aufbrauchen können, können aber immerhin stolz auf einen Verbrauch von 10 kg Kaffeebohnen zurückblicken. Bei geschätzten 8 g pro Tasse kämen wir so auf rund 1.200 Tassen Kaffee am Wochenende…
Auch die obligatorische Unterstützung des Uph beim abschließenden „Rückbau“ konnte in Rekordzeit abgeschlossen werden: In sagenhaften 13 Minuten waren alle Tassen, Flaschen und Stühle (wieder) am vorgesehenen Platz und alle Spuren (Schilder, Müll, etc.) beseitigt. Und selbst das BarCamp-Abschlussessen beim benachbarten Chinesen „Mayflower“ zählte mit 25 Personen wohl noch nie so viele Teilnehmer.
Weiterhin waren mindestens zwei „Premieren“ zu verzeichnen. Meines Wissens war das BarCampRuhr das erste BarCamp in Deutschland, bei dem auch übernachtet werden konnte. Die etwa 30 Camper (im wortwörtlichen Sinne) waren dann auch durch den leicht zerknitterten Auftritt am Sonntag morgen gut zu erkennen 😉
Die zweite Premiere war allerdings absolut negativer Art. Denn es wurden – meines Wissens – zum ersten Mal bei einem BarCamp Geräte gestohlen. Am Samstag abend fanden zwei iPods, eine Kamera, ein Asus Eee-PC und ein iBook einen neuen Besitzer, der sich mit der Diebesbeute durch den alarmgesicherten Notausgang davonmachte. Betroffen waren drei Personen, darunter auch die Organisatorin Katti (siehe auch polaroidmemories.de). Ich (und dem Vernehmen nach auch so manche TeilnehmerIn) kann mich da nur den Worten von Lukas anschließen (siehe auch www.coffeeandtv.de):
Ich bin aber überzeugt davon, dass dem Dieb seine Hände, seine Zunge und sein Glied abfaulen werden. Wenn Sie also demnächst in der Essener Innenstadt einen stummen Mann mit Armstümpfen sehen, sollten Sie ihm noch kurz die Hose runterziehen und ihn dann zur Polizei schleifen.
Vor diesem Hintergrund war die allgemeine Stimmung am Sonntag vormittag sehr gedämpft und fing sich bis zum Ende des BarCamps nur langsam wieder. Ich hoffe jedenfalls, dass die aufkeimende Bereitschaft zur „Solidarität“ den Ärger, die Wut und die Trauer der Betroffenen ein wenig abmildert 😕
Bevor aber nun gleich das Orchester zu spielen beginnt und das Mikrofon im Boden verschwindet, möchte ich schnell noch einige Dankesworte verlieren:
Ich fand es schon seit den ersten BarCamps beeindruckend, was all die Organisatoren und Organisatorinnen vergangener BarCamps geleistet haben. Seit ich mich nun selber zu dieser Personengruppe zählen kann, hat sich der Respekt vor diesem ehrenamtlichen Engagement einfach nur noch potenziert: Danke!
Weiterhin sei auch nochmals den Sponsoren gedankt, die durch ihre Unterstützung das BarCampRuhr erst möglich gemacht haben.
Ein weiterer Dank gebührt dem Essener „Unperfekthaus“ (www.unperfekthaus.de), das sich als nahezu perfekter Ort für ein BarCamp entpuppt hat – nur das Treppensteigen war ich irgendwann leid 😉 Alle Akteure sich im Vorfeld und vor allem „vor Ort“ bestens um uns gekümmert und uns unterstützt, wo sie nur konnten. Vielen Dank – stellvertretend für das ganze Team – an Boris, Martin, Christoph, Markus und an Reinhard (auch für die spontane Bierspende am Samstagabend)!
Und ganz besonders möchte ich den Menschen im „Orga-Team“ danken: Chris, Jens, Lukas, Richie, Simon, Stefan und Kathrin. Es war mir eine Ehre und ein Vergnügen, gemeinsam mit euch das BarCampRuhr zu stemmen!
BarCampRuhr: Die Sponsoren
von Stefan Evertz am 19.03.08 um 22:58 Uhr | 3 AntwortenBarCampRuhr: Es sind noch Plätze da
von Stefan Evertz am 28.02.08 um 9:02 Uhr | 3 AntwortenIn exakt 16 Tagen ist es endlich soweit: Das BarCampRuhr startet – das erste BarCamp hier im Ruhrgebiet (15.-16. März 2008, siehe auch Endlich ein PottCamp: BarCampRuhr im März sowie www.barcampruhr.de).
Erschreckt musste ich feststellen, dass ich zwar im Rahmen des Orga-Teams mittlerweile einiges (mit-)bewegen konnte, sich dieses Engagement hier im Blog aber überhaupt nicht wiederspiegelt. Selbst am Tag der Öffnung der Anmeldelisten am 15. Januar (siehe z.B. www.pottblog.de) habe ich zwar fleißig die Events in der Plattform bei www.mixxt.de eingerichtet – für einen Blogeintrag hat es aber wieder mal nicht gereicht 👿
Daher wenigstens jetzt der Hinweis: Es gibt noch (wenige) Teilnehmerplätze! Aktuell sind für Samstag noch etwa 20 Plätze verfügbar (von maximal 180); am Sonntag gibt es sogar noch gut 50 Plätze.
Wir haben übrigens auch noch Platz für (weitere) Sponsoren – und das sogar ohne eine Mengenbeschränkung 😉 Firmen, die uns bei der Durchführung des BarCamps unterstützen wollen, können gerne „barcamp(at)polaroidmemories.de“ oder auch mich kontaktieren (über Impressum).
Ansonsten möchte ich noch auf das gelungene – und von Chris Jahn (www.soulcore.de) gestaltete – BarCampRuhr-Logo hinweisen, das hier im Beitrag und in der Seitenleiste zu sehen ist. Verschiedene Varianten gibt es unter www.barcampruhr.de[2] und einige Details zur Entstehung des Logos unter www.onesky.de.
Endlich ein PottCamp: BarCampRuhr im März
von Stefan Evertz am 20.11.07 um 8:27 Uhr | 10 AntwortenNach diversen Reisen in die ganze Republik dürfen wir also nun auch mal hier im Ruhrgebiet campen – und das sogar quasi vor meiner Haustür 😉 Kathrin Grannemann hat gestern die ersten Details des BarCampRuhr bekanntgegeben (siehe auch polaroidmemories.de).
- Titel: BarCampRuhr – viele Städte, ein BarCamp
- Ort: Essen / Unperfekthaus (www.unperfekthaus.de)
- Termin: 15.-16. März 2008
- Website: www.barcampruhr.de (Mitgliedschaft beim Netzwerk ist bereits möglich, am Anmeldeprozedere zum BarCamp wird noch gefeilt)
- Twitter: twitter.com/BarCampRuhr
Zur Zeit ist übrigens noch seeehr viel Platz auf der Sponsorenliste – Interessenten können sich gerne an „barcamp(at)polaroidmemories.de“ wenden 😉
Wir sehen uns im März hier in Essen?
Kulinaris Card 2008
von Stefan Evertz am 28.10.07 um 3:48 Uhr | 8 AntwortenMittlerweile nutzen wir die Kulinaris-Card (www.kulinaris-card.de) schon im dritten Jahr und bekommen bei ausgewählten Restaurants zwei Hauptgerichte zum Preis eines Hauptgerichtes. Seit unserem Familienzuwachs im letzten Sommer hat die Ausgeh-Frequenz zwar überraschenderweise abgenommen, aber die Investition hat sich sowohl im letzten als auch in diesem Jahr „gelohnt“ – normalerweise spätestens nach dem zweiten Restaurant-Besuch.
Erfreulicherweise bietet auch die Liste der 30 Essener Restaurants für 2008 (www.kulinaris-card.de[2]) wieder ausreichend Gelegenheit zum vergünstigten Abendessen. Einige der Restaurants steuern wir ohnehin immer wieder mal an, bei anderen sorgt die Kulinaris-Card für die ausschlaggebende Senkung der Preise.
Wir werden es wohl auch dieses Jahr nicht schaffen, die Rabatt-Karte bis aufs letzte auszureizen – unsere diesjährigen (9) Gründe für den Erwerb der Karte (EUR 16,90) lauten jedenfalls:
- Restaurant RHODOS
- Casa Della Pasta
- Restaurant & Hotel Am Kreuz
- Restaurant „Am Kamin“ – für unsere obligatorisches Gänseessen einmal im Jahr 😉
- El Sombrero (Restaurante Mexicano)
- Restaurant Hügoloss
- Bootshaus Ruhreck
- Restaurant KEMER
- China – Restaurant Mayflower
Wenn ich das richtig gesehen habe, ist die Kulinaris Card 2008 für Regionen aus den folgenden Bundesländern verfügbar – vielleicht ist ja etwas für den einen oder anderen Leser dabei:
- Baden-Württemberg
- Bayern
- Bremen
- Niedersachsen
- Nordrhein-Westfalen
- Rheinland-Pfalz
- Sachsen
- Sachsen-Anhalt
- Schleswig-Holstein
Ferienparks in Holland
von Stefan Evertz am 18.02.07 um 0:12 Uhr | Schreibe eine AntwortSeit dem letzten Sommer betrifft der Problemfeld „Urlaub mit Kind“ ja nun auch uns (siehe auch „Räumungsklage durch Auszug verhindert„). Was sollte also näher liegen als die Angebote der holländischen Nachbarn ins Auge zu fassen – schließlich gibt es rund um Rhein und Ruhr nicht wenige Mitmenschen, die die Niederlande als das Naherholungsgebiet des Ruhrgebiets ansehen (und dass nicht nur an den Feiertagen).
Nachdem ich mich nun einige Zeit durch die diversen Suchtreffer gewühlt habe, bin ich bisher – ergänzt durch persönliche Tipps – auf die folgenden vier Anbieter bzw. „Ketten“ gestossen, die Ferienhäuser bzw. Bungalows im Rahmen von „Ferienparks“ betreiben. Vielleicht hilft die folgende Liste ja dem einen oder anderen 🙄
- CenterParcs (www.centerparcs.com)
Der „gefühlte“ teuerste Anbieter betreibt zur Zeit 8 Ferienparks in Holland und stellt als einer von zwei Anbietern den Katalog auch online bereit – wenn auch als überladene Flash-Anwendung 🙁 - Landal Green Parks (www.landal.de)
Die Preise für die 43 holländischen Ferienparks von Landal scheinen mir etwas günstiger als bei CenterParcs. - RP Holidays (vormals „Roompot Vakanties“, www.rpholidays.de)
Der Anbieter betreibt 69 Bungalowparks und Campingplätze und dürfte preislich – vor allem in den Euroasen Parks – noch etwas moderater eingestuft werden als die vorgenannten Betreiber. Der Katalog wird dort übrigens „Magazin“ genannt; darauf muss man auch erst mal kommen… Es gibt auch eine flashbasierte Online-Fassung des Katalogs, die ungefähr genauso viel bietet wie eine PDF-Datei 😕 - Hogenboom Ferienparks (www.hogenboomvakantieparken.nl)
Auf diesen Anbieter bin ich gerade erst gestossen; wenn ich richtig gezählt habe, sind 60 Ferienparks buchbar. Eine Preiseinschätzung verschiebe ich mal, bis der Katalog da ist…
Insgesamt sind die genannten Websites – mehr oder weniger – in Deutsch verfügbar; vor allem bei den Hogenboom Ferienparks könnte noch an mehreren Stellen nachgebessert werden (Was z.B. sind „Akkomodationen“ oder „Faciliteiten“?). Bei allen Anbietern kann kostenlos ein Katalog bestellt werden, der dann nach einigen Tagen oder Wochen (CenterParcs) eintrudelt. Die vorgenannten „Preiswahrnehmungen“ basieren auf Stichproben, wobei bei der Preisgestaltung sicherlich auch die z.T. stark abweichende Ausstattung sowie das im jeweiligen Park verfügbare Freizeitangebot eine Rolle spielen dürften. Eine PDF-Version des Katalogs gab es nirgendwo.
Soviel also zu den bisherigen Funden – wenn jemand noch andere niederländische Ferienpark-Anbieter kennt, würde ich mich über einen Rückmeldung per Kommentar freuen.
Lichtburg: Führung durch das größte deutsche Kino
von Stefan Evertz am 29.04.06 um 20:06 Uhr | 2 AntwortenHeute mittag haben wir etwas für unsere Bildung getan – und an einer Führung durch das mit 1.250 Plätzen größte (und vermutlich auch älteste) Kino Deutschlands teilgenommen, das seit fast 80 Jahren hier in Essen zu finden ist: Die Lichtburg (www.lichtburg-essen.de)
In einer Pressemeldung auf www.essen.de findet man auch eine Beschreibung der Führung:
Bei einer Führung durch die Lichtburgräume erfährt der Besucher nicht nur einen spannenden Abriss über die Geschichte der Lichtburg, sondern Sie erleben z.B. auch wie sich das Kino in eine Theaterbühne verwandelt, indem die größte Rollleinwand Europas per Knopfdruck hochfährt. Kinotechnik lässt sich am besten im Vorführraum durch eine anschauliche Erklärung der Filmprojektion erleben. Alle Fragen werden natürlich vom Theaterleiter persönlich beantwortet.
Bei der heutigen Führung hatten wir das Glück, das Theaterleiter Bernhard Wilmer bei der Führung durch die Geschäftsführerin Marianne Menze wortgewandt unterstützt wurde. Da die Lichtburg vor allem in den letzten 10 Jahren viele Turbulenzen durchqueren mußte (siehe auch de.wikipedia.org), war es besonders spannend, Details der bewegten Geschichte aus dem Mund einer zentralen „Akteurin“ zu hören.
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Essen ist Hauptstadt…
von Stefan Evertz am 11.04.06 um 12:22 Uhr | 6 Antworten… zumindest in kultureller Hinsicht: Soeben wurde bekanntgegeben, dass Essen (und das Ruhrgebiet) die „Kulturhauptstadt Europas 2010“ wird (siehe auch www.wdr.de).
Ich frage mich jetzt allerdings, ob diese Wahl Ausdruck einer Vision oder „Belohnung“ eines Zustands ist. So wohl ich mich in dieser Stadt auch fühle – ich tippe eher auf die erste Variante :-/













