In wenigen Stunden ist es endlich soweit: Mit der WarmUp-Party im Unperfekthaus glühen wir schon mal vor und läuten den offiziellen Start des 2. Deutschen VideoCamps morgen früh ein. Auf der Liste der Themenvorschläge finden sich derzeit schon 16 interessante Themen – und dabei sind das nur erste Vorschläge, denn erst morgen früh erfolgt ja die eigentliche Sessionplanung für den ersten Tag. Markus hat noch Hinweise auf weitere spannende Themen bzw. Gäste verbloggt. Und auch die Liste der (Vor-)Berichte füllt sich stetig – zuletzt mit Berichten von DerWesten und Pottblog.
Es ist also alles vorbereitet für 2 wertige Tage rund um das Thema Bewegtbild. Und es sind noch ein paar Plätze frei geworden, die dank der engagierten Sponsoren allesamt kostenlos sind (Danke!). Wer also noch vorbeischauen will (gerne auch nur für einen Tag): Immer hereinspatziert!
Alles weitere zum VideoCamp unter http://www.videocamp.de (dort findet sich dann morgen auch die Twitterwall sowie der Livestream) und natürlich auch unter @videocampDE .
Lizenz: Photo: mawel Während am Vorabend des VideoCamps die obligatorische WarmUp-Party im Unperfekthaus stattfindet (18.06.10 ab 19:00 Uhr, mehr Infos und Anmeldung unter www.videocamp.de[1]), haben wir uns diesmal für den Samstagabend etwas anderes ausgedacht:
Die „offizielle“ VideoCamp-Party steigt am 19.06. ab 19:00 Uhr im nahegelegenen Faces II (Infos und Anmeldung unter www.videocamp.de[2]; jeder zahlt übrigens seine Getränke selbst) und für das Abendessen bietet sich das – ebenfalls dort gelegene – knackfresh an, bei dem ihr euch mit Currywurst etc. stärken könnt.
Beim Faces II handelt es sich um eine hervorragende kleine Cocktailbar, die ungefähr 15 Meter neben dem Unperfekthaus liegt. Mehr Infos finden sich unter www.faces-essen.de sowie im frisch geschnittenen Image-Film (für den Stefan Nitzsche und Markus Hündgen verantwortlich zeichnen):
Eigentlich können wir uns heute über den meterologischen Sommerbeginn freuen. Angesichts von aktuell 13 Grad Außentemperatur hier in Essen scheint diese Information aber beim Sommer noch nicht angekommen zu sein.
Insofern wärme ich mich noch ein wenig auf und vertreibe mir wieder mal die Zeit mit einem Unterwasservideo – diesmal auf (bzw. neben) der Insel Sipadan (s.a. wikipedia.org) aufgenommen (nein, natürlich nicht von mir 😕 )
Und nebenbei möchte ich auch noch Muschelschubse eine gute Reise ins ferne Australien wünschen – so nah werde ich dem Aufnahmeort wohl so schnell nicht kommen 😉
Lizenz: Photo: leo.laempel Seit Pfingstsamstag sind sie nun über dem Ruhrgebiet zu sehen: 350 große gelbe Ballons, sog. „Schachtzeichen“, die in bis zu 80 Meter Höhe die ehemaligen Zechenstandorte weithin sichtbar machen sollen (mehr Infos unter www.schachtzeichen.de; zahlreiche aktuelle Artikel drüben im Pottblog).
Ich muss an dieser Stelle anmerken: Die bisherigen „offiziellen“ Aktivitäten rund um das Thema Kulturhauptstadt / Ruhr2010 fand ich – gelinde gesagt – leicht daneben (eigentlich auch mein Hauptgrund, mich am Projekt Zwanzig10 zu beteiligen; mehr Infos unter dem Schlagwort „zwanzig10„). Und auch das Eröffnungsfest auf Zollverein im Januar war meines Erachtens vor allem TROTZ der organisatorischen Bemühungen gut – andere würden vermutlich sogar sagen, es war schlecht organisiert.
Das kann man dagegen von der Aktion Schachtzeichen bisher nicht sagen – ich bin begeistert! Die Idee finde ich wirklich gut – ebenso wie die Umsetzung – und ich tippe auf leicht erhöhte Unfallzahlen im Ruhrgebiet, weil man doch ständig Ausschau nach dem nächsten Schachtzeichen hält.
Es ist jedenfalls beeindruckend, wenn man erst mal merkt, wieviele dieser „Punkte“ es hier im Ruhrgebiet gibt. Ich habe selten das Ruhrgebiet so als Ganzes erlebt – auch in der Freude und Begeisterung über dieses Projekt, die ich an vielen Stellen höre und lese.
Und so kann ich an dieser Stelle nur den Wunsch äußern: Das sollte es künftig jedes Jahr geben! Vielleicht nicht über 10 Tage (inkl. zweier Wochenenden), sondern eher nur ein Wochenende. Entsprechende Freiwilligen und Sponsoren sollten sich jedenfalls finden. Und zumindest als Betreuer stelle ich mich jetzt schon gerne zur Verfügung 😉
P.S. Als kleinen Bonus nun noch der „feierliche“ Moment, in dem einer der 350 Schachtzeichen in Essen-Stoppenberg erstmalig aufstieg:
P.P.S. Für Kurzentschlossene kann ich nur einen Besuch in der (sonst nicht zugänglichen) 22. Etage des Essener Rathauses empfehlen. Ich habe das gestern in Augenschein genommen und schätzungsweise 25 Schachtzeichen entdecken können – vom tollen Blick auf die Stadt mal ganz zu schweigen 😉
Die „Sonderöffnungszeiten“ des Rathauses (sowie weitere Aussichtspunkt-Empfehlungen) finden sich unter www.essen.de. Je nach Wetterlage könnten auch die NachtSchachtzeichen (ab 22:00 Uhr mit beleuchteten Ballons) sein, die morgen und wohl auch heute abend geplant sind. Zur Zeit ist auf der Seite der Stadt Essen aber noch nicht zu erkennen, ob auch heute abend um 22:00 Uhr geöffnet sein wird…
von Stefan Evertz am 27.05.10 um 14:12 Uhr |
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Lizenz: Photo: phunkstarrNein, ich rechne nicht mit großen Reichtümern bei dem gestern abend hier im Blog gestarteten Experiment mit dem neuen Dienst „Flattr„.
Aber das Thema „Micropayment“ (siehe auch wikipedia.org) interessiert mich schon länger – und scheint mir nach wie vor nicht nur für den Bereich Fundraising ein spannendes Thema zu sein.
Die Flattr-Idee ist schnell beschrieben (s.a. www.golem.de):
Nutzer zahlen jeden Monat einen festen Betrag an Flattr, der dann an Urheber ausgeschüttet wird. Wie viel Geld an wen geht, entscheiden die Nutzer. Überall wo ein Flattr-Button zu finden ist, können sie mit einem Klick Geld hinterlassen.
Dabei wird der Monatsbetrag auf alle Urheber verteilt, denen ein Nutzer Geld zukommen lassen will. Klickt ein Nutzer also im Laufe eines Monats zehn Flattr-Buttons an, wird der von ihm gezahlte Betrag an zehn Urheber zu gleichen Teilen verteilt. […]
Im nachfolgenden Video wird das Flattr-Prinzip nochmal in Englisch erklärt:
Das das System durchaus seine Tücken haben könnte bzw. dass sich aus der Zahl der „Flattres“ (heißt das so?) nur ungefähr und vor allem nachträglich abschätzen lässt, wieviel man eigentlich real bekommt, hat Robert Basic gerade sehr ausführlich vorgerechnet.
Ich bin bin jedenfalls ziemlich neugierig, wie Flattr angenommen wird – auch von mir selbst. Die an „to flatter“ (also „jemandem schmeicheln“) angelehnte Namensgebung finde ich jedenfalls schon mal recht elegant – und trifft den Kerngedanken eines kleinen Dankeschöns für einen interessanten Blogbeitrag recht gut. Mit etwas Glück sollte es klappen, dass ich in etwas mehr als einem Monat ein erstes Fazit ziehen kann. Wir werden sehen 😈
P.S. Zur Zeit muss man übrigens zu Flattr eingeladen werden (oder man fragt über ein Formular an). Es sind zwar immer mehr Einladungen „auf dem Markt“, falls aber jemand noch keine Einladung hat: Kurzer Hinweis in die Kommentare, dann gebe ich gerne (jeweils) einen der beiden Einladungscodes weiter, die ich noch übrig habe.
Lizenz: Photo: RikxNachfolgend einige aktuelle Termine (bis Ende Juni), bei denen sich meines Erachtens die Teilnahme lohnt (wenn auch zum Teil aus verschiedenen Gründen…) und bei dem zum Teil auch die Chance auf ein persönliches Zusammentreffen besteht 😉
Mein aktuellen Reisepläne finden sich übrigens immer auch hier im Blog (jeweils rechts unten in der Seitenleiste) und natürlich auch direkt bei Dopplr.
26.05.2010, Essen: Community Manager Stammtisch des BVCM (Infos / Anmeldung beim Xing-Termin)
28.05.2010, Bochum: Bratwurst-Flashmob – das mit derzeit 59 Anmeldungen wohl weithin größte Twittagessen ist dann auch der Grund für das Bild oben links 😈
31.05.2010, Witten: 5. Webmontag Ruhrgebiet (Infos / Anmeldung unter www.webmontag.de)
03.06.2010, Essen: Best Practices Stammtisch Essen (Infos / Anmeldung unter bpse.mixxt.com)
11. Juni 2010, TV:
Beginn einer kleinen unbedeutenden Fußball-lastigen Sportveranstaltung in Südafrika, zu dem ich einen digitalen Kalender mit allen Spielen bereitgestellt habe.
Mittlerweile haben David Schraven und Stefan Laurin von den Ruhrbaronen, Jens Matheuszik und ich aus den eingereichten Vorschlägen eine Vorauswahl getroffen und haben heute die „öffentliche“ Abstimmung geöffnet. Weitere Informationen sowie die eigentliche Abstimmung findet sich drüben bei Jens im Pottblog – wir freuen uns über jede Stimme, denn es soll ja auch Euer Logo werden 😉 .
von Stefan Evertz am 07.05.10 um 6:23 Uhr |
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Lizenz: Photo: xJasonRogersxIn gut 6 Wochen ist es endlich soweit: Vom 19.-20. Juni 2010 findet das zweite deutsche VideoCamp statt. Wieder in Essen, wieder im Unperfekthaus und wieder von Markus Hündgen (und meiner Wenigkeit) organisiert. Und es dauert auch nicht mehr lange, bis wir die Teilnehmerlisten öffnen werden (s.u.) – die Anmeldung im Netzwerk unter www.videocamp.de (also quasi die Voranmeldung) ist aber schon jetzt empfehlenswert, da wir so auch alle Netzwerkmitglieder direkt per Gruppenmitteilung erreichen können.
Zurzeit sind Markus und ich aber noch auf der Suche nach Sponsoren, die das VideoCamp unterstützen möchten. Es gibt zwar schon die ersten Zusagen (mehr dazu in Kürze), dennoch brauchen wir noch (wirtschaftliche) Unterstützung von weiteren Firmen und Organisationen. Die Kosten sind dabei übrigens durchaus überschaubar – gerade im Vergleich zu regulären Konferenzen 😉
Wer also das 2. VideoCamp unterstützen möchte (oder den Kontakt zu einem Sponsor herstellen möchte), kann sich gerne an uns wenden und z.B. stefan@hirnrinde.de kontaktieren (weitere Kontaktmöglichkeiten hier im Blog oder auf der VideoCamp-Seite). Als kleinen Einstieg gibt es dort übrigens auch einen Überblick der Berichte zum 1. VideoCamp (im November 2009).
Tipp / Bitte: Auch eine Weiterverbreitung / Verlinkung dieses Artikels in anderen Blogs, bei Twitter, bei Facebook etc. könnte uns bei der Sponsorensuche helfen 🙄
Es fehlt noch die Antwort auf die Frage zur Öffnung der Teilnehmerlisten: Die Listen werden am Montag, 10. Mai um 14:00 Uhr geöffnet. Ein derartig heftigen Ansturm wie beim BarCampRuhr3 (bei dem die Listen nach 6 Minuten voll waren), erwarten wir zwar nicht. Dennoch schadet es sicherlich nicht, sich zeitnah anzumelden.
von Stefan Evertz am 07.05.10 um 0:00 Uhr |
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Den Satz „Einmal im Leben braucht jeder eine Hebamme“ kenne ich schon etwas länger – und er ist ebenso banal wie wahr. Umso bedrückender finde ich die Tatsache, dass es absehbar immer häufiger vorkommen kann, dass im entscheidenden Moment einfach keine Hebamme da ist – besonders wenn man ausserhalb der Ballungsgebiete lebt.
Etwas mehr Hintergrund liefert die Begründung der gestern gestarteten E-Petition, die nach 2 Tagen bereits fast 70% der erforderlichen 50.000 Unterschriften bekommen hat (s.a. epetitionen.bundestag.de):
Steigende Haftpflichtprämien u. unzureichende Vergütung zwingen Hebammen zum Aufgeben der Geburtshilfe. Dadurch kann die flächendeckende Versorgung nicht mehr sichergestellt werden.
[…]
1992 waren freiberufliche Hebammen zu einer Jahresprämie von umgerechnet 179 €, incl. Geburtshilfe, versichert. Durch Verzehnfachung der Prämie (2370 €) bis 2009 sank der Anteil der Hebammen, die neben Schwangerenvorsorge u. der Betreuung im Wochenbett auch Geburtshilfe anbieten, auf 23%. Mit der Steigerung der Haftpflichtprämie für das Berufsrisiko Geburtshilfe auf 3689 € ab 1.7.2010 ist absehbar, dass sich die verbleibenden Hebammen aus dem Kernbereich ihres Berufes zurückziehen.
Das Problem betrifft freiberufliche u. angestellte Hebammen. Auch Angestellte müssen aus ihrem Gehalt eine eigene Haftpflichtversicherung abschließen, weil Klinikträger zu niedrige Deckungssummen versichern. Durch Personalabbau steigt das Haftungsrisiko, weil Hebammen mehrere Geburten gleichzeitig betreuen müssen.
Ihr, die ihr diesen Artikel hier lest, habt den Erstkontakt mit einer Hebamme schon hinter euch. Aber vielleicht braucht ihr künftig selber noch mal die Dienste einer Hebamme. Oder Eure Kinder brauchen eine Hebamme. Insofern kann ich euch nur empfehlen, die Petition auch zu unterzeichnen – ich habe es gestern bereits getan.
Natürlich ist eine Unterschrift unter diese Petition nicht die Lösung der Probleme. Aber es kann ein wichtiger erster Schritt sein.
Die Veranstaltung beginnt diesmal um 19:00 Uhr (also eine halbe Stunde früher als bisher), die Vorträge dann um 19:30 Uhr (bis etwa 21:00 Uhr). Danach kann dann in entspannter Atmosphäre weiter diskutiert und “genetworkt†werden. Die Veranstaltung endet um 23:00 Uhr.
Die Anmeldung bzw. der Eintrag auf der Teilnehmerliste kann wieder bei Xing (50 Plätze) erfolgen. Die Veranstaltung ist kostenlos, es fällt lediglich der Eintritt ins Unperfekthaus von EUR 5,50 an (s.a. Terminbeschreibung bei Xing).
Das Programm steht zurzeit noch nicht fest – wer einen Vortrag (kurz oder lang) halten möchte, findet im Impressum meine Kontaktdaten 😉
Ach ja: Der Termin liegt zwar in der „Fussball-WM“-Phase. Aber wer den Termin prüft (z.B. über meine digitale Fassung des Spielplans), wird schnell feststellen: An dem Tag findet KEIN WM-Spiel statt 😈