Archiv des Autors: Stefan Evertz

Senfsalon: Den Senf dazu jetzt auch aus Berlin

von Stefan Evertz am 08.11.05 um 18:42 Uhr | 1 Antwort

Unseren Aufenthalt in Berlin haben wir nun dazu genutzt, in Berlin-Kreuzberg den „Senfsalon“ zu besuchen und zahlreiche Varianten zu kosten. Alle 30 verfügbaren Sorten haben wir allerdings nicht geschafft – von den vielversprechend klingenden Marmeladen und Chutneys mal ganz zu schweigen. Nachdem wir uns ja schon seit einiger Zeit mit dem leckeren Senf aus Monschau unsere Küche bereichern, war klar, dass wir nicht nach Berlin fahren können, ohne den Senfsalon zu besuchen – und potentiellen Zuwachs für unser Senf-Regal zu finden 😉 .

Mittlerweile gibt es an verschiedenen Stellen in Berlin und in diversen Städten Deutschlands die Möglichkeit, die Produkte vom Senf-Salon zu kaufen (und wahrscheinlich auch zu probieren). Wir wollten aber direkt zur Quelle und haben dann auch recht schnell das Ladenlokal mit „Werkstattverkauf“ gefunden. Begrüßung und Betreuung waren dann sehr freundlich und angenehm unaufdringlich – und das Probieren natürlich der Höhepunkt. Kannten wir bisher nur die Variante des Testens mit Hilfe von Einweglöffeln, so durften wir hier das Probieren unter Einsatz von Oblaten kennen lernen – interessant und nicht weniger hygienisch.

Da wir ohne Auto unterwegs waren, mussten wir uns doch ein wenig in der Menge einschränken. In unseren Einkaufskorb haben es dann letztendlich geschafft:

  • Herbe Preiselbeere
  • Cassis-Senf
  • Bananensenf
  • Schottischer Senf (mit Whisky)
  • Weihnachts-Senf (u.a. mit Zimt)

Während die ersten beiden Sorten vor allem für Wild und kräftige Braten bzw. Fleischgerichte geplant sind, sind die drei anderen Sorten eher als exotische Highlights gedacht – an den konkreten Einsatzmöglichkeiten arbeiten wir noch 😉

Alle etwa 20 probierten Sorten wiesen jedenfalls auf eine hohe Qualität hin und haben uns eigentlich sehr gut geschmeckt – über Geschmack lässt sich aber wie immer vortrefflich streiten. Ihr solltet es auf jeden Fall ausprobieren. Guten Appetit!

Weitere Informationen zum Senfsalon:

Auf dem Weg zur Reichshauptstadt Germania

von Stefan Evertz am 06.11.05 um 20:44 Uhr | 1 Antwort

Morgen ist es soweit: Das von uns schon länger ins Auge gefasste – und zwischenzeitlich gebuchte – Seminar „Reichshauptstadt Germania“ beginnt in Berlin. Eine Woche lang, d.h. vom 7. bis zum 11. November, werden wir uns mit den Spuren der von den Nazis geplanten Neugestaltung von Berlin hin zu „Germania“ beschäftigen. Veranstalter des Seminars ist der Verein „Berliner Unterwelten“ (www.berliner-unterwelten.de), über den Seminarverlauf werden wir hier auf hinrinde.de natürlich weiter berichten.

In jedem Fall haben wir uns heute Nachmittag auf die Zugfahrt in die (von Essen aus) ferne Bundeshauptstadt begeben, auf die Überprüfung der Kaffee-These habe ich diesmal verzichtet 😉

Nach längerer Planung und Überlegung hatten wir uns schon im Vorfeld für die Anmietung einer Ferienwohnung entschieden – die Kosten waren im Vergleich zu einem Hotel durchaus konkurrenzfähig (nicht nur im Hinblick auf das Hotel Adlon) und außerdem kann man die Essensfrage wesentlich individueller (und auch günstiger) gestalten. Nach einer ausführlichen Recherche haben wir uns eine Zwei-Zimmer-Wohnung in der Novalisstrasse (Hausnummer 4) gemietet, da wir so zentral „positioniert“ sind und so ziemlich jeden Punkt in Berlin schnell erreichen können.

Gebucht haben wir das ganze über www.berlinappart.de. Der erste Eindruck ist jedenfalls ausgezeichnet. Buchung, unsere Rückfragen und auch die Abwicklung vor Ort gingen gut und auch sehr freundlich über die Bühne. Und auch in Sachen Ausstattung haben wir noch keine Defizite entdeckt: Ein Fön ist z.B. ebenso vorhanden wie ein Wasserkocher. Und auch die Anwesenheit von zwei Fernsehern (Wohnzimme / Schlafzimmer) wurde wohlwohlend vermerkt 😉

Neue Version von Copernic Desktop Search – endlich auch in deutsch

von Stefan Evertz am 31.10.05 um 10:40 Uhr | 3 Antworten

Bisher lag ja leider Copernic Desktop Search in deutsch nur in Version 1.1 vor, so dass viele neue und interessante Funktionen (z.B. Indizierung von Firefox / Thunderbird) nur in der aktuellen englischen Version 1.6 verfügbar waren (siehe auch Copernic Desktop Search – Herr der Daten-Massen).

Erfreulicherweise liegt nun seit dem 13. Oktober 2005 die aktualisierte Version 1.61 auch in Deutsch (sowie in Französisch, Spanisch und Niederländisch) vor.

Die empfehlenswerte Software (etwa 2,8 MB ) kann bei www.copernic.com heruntergeladen werden.

Billiger Speisen: Die Kulinaris-Card

von Stefan Evertz am 11.10.05 um 6:10 Uhr | 1 Antwort

Mit der Kulinaris Card (www.kulinariscard.de) wählt ihr beim Essen zu zweit jeweils ein Hauptgericht und bekommt dabei das preisgünstigere oder ein preisgleiches Hauptgericht gratis. Die Getränke gehen aber schon separat 😉 Der Preis für die Karte liegt laut Website im Schnitt bei etwa 15 EUR und gilt für 10-12 Monate. Bei den heutigen Restaurant-Preisen dürftet ihr den Kaufpreis der Karte spätestens beim zweiten Restaurantbesuch wieder eingespart haben.

Nachdem wir nun in diesem Jahr unsere erste Kulinaris Card „abgefressen“ haben, können wir zusammenfassen, dass es bisher keine Probleme gab und wir so manches schöne Abendessen zu einem günstigen Preis genießen konnten. Lediglich ein Restaurant war bereits geschlossen bzw. pleite, bevor wir die Karte einsetzen konnten, aber da kann der Kartenanbieter nichts dran ändern…

Es gibt natürlich schon seit ein paar Jahren den Trend der „Gutschein-Bücher“ (anstelle einer kompakten Karte), aber da hatten wir doch gelegentlich den Eindruck, dass nicht immer nur gute Restaurants dabei waren; letztendlich muss das jeder für sich selber entscheiden, z.B. auf Basis der in seiner Region angebotenen Restaurants.

Die Karte gilt jeweils für Partner-Restaurants in einer Region bzw. Stadt und ist zur Zeit für die folgenden Bundesländer verfügbar:

  • Bayern
  • Bremen
  • Hamburg
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Schleswig-Holstein

Lichtschwert für den Hausgebrauch

von Stefan Evertz am 08.10.05 um 15:14 Uhr | 1 Antwort

Da blicke ich doch gerade fasziniert auf den Hersteller Park Sabers (www.parksabers.com), bei dem diverse, erstaunlich echt wirkende Lichtschwerter ab etwa 300 Dollar zu bekommen sind. Und wenn ich dann noch bei electronics.howstuffworks.com nachlese, wie ein Lichtschwert funktioniert, beginne ich ernsthaft zu zweifeln, ob es diese faszinierende Waffe aus den Star Wars-Filmen nicht vielleicht doch gibt.

Der Eintrag bei de.wikipedia.org macht dann aber doch deutlich, dass es eigentlich eine reine Erfindung von George Lucas ist. Schade eigentlich 😉

(via blogom.at)

Update 05.12.05, 18:18 Uhr:

Für Interessenten, die nicht den vorgenannten amerikanischen Versender bemühen wollen, bin ich soeben auf einen deutschen Händler (Arktis Software) aufmerksam geworden, bei dem verschiedene „Laserschwerter“ bezogen werden können (z.B. das Schwert von Darth Vader unter www.arktis.de). So kurz vor Weihnachten könnte das ein fataler Fund werden 😉

(via www.basicthinking.de/blog)

Wer suchet, der findet – und eine weitere Liste von DVD-Beilagen

von Stefan Evertz am 08.10.05 um 6:45 Uhr | 1 Antwort

Nachdem ich ja schon länger – und jedesmal erfolglos (siehe auch Kostengünstiges Futter für die DVD-Sammlung ) – die jeweils aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „freundin“ mit DVD gesucht habe, bin ich diesmal endlich fündig geworden. Für EUR 3,90 gibt es seit dem 28.09. „Sieben Jahre in Tibet“ (siehe auch german.imdb.com , www.ofdb.de) – und zwar völlig problemlos im örtlichen Zeitschriftenhandel. Scheinbar war ich nur zu blöd zum suchen – oder ich musste mir den Sucherfolg erst durch „Fleiß“ verdienen :'(

Informationen zur jeweils aktuellen DVD-Ausgabe der „freundin“ müssten jedenfalls auch weiterhin unter freundin.msn.de zu finden sein.

Bei der Suche der Zeitschrift beim Händler fiel mir noch auf, dass die DVD-Ausgabe der „freundin“ nur relativ klein und im unteren Bereich des Titelblatts auf die enthaltene DVD hinweist. Die meisten anderen Zeitschriften haben dagegen in der Regel einen deutlichen Hinweis auf die DVD im oberen Bereich der Seite oder sogar links oben – bei der Suche in einem überfüllten Zeitschriftenregal durchaus hilfreich…

Vielversprechend für die Recherche zum günstigen DVD-Einkauf scheint mir auch www.heftfilme.de zu sein; hier ist ebenfalls eine kommentierte und regelmäßig aktualisierte Übersicht der „DVD-Beileger“ zu finden. Die Website wird „erst“ seit etwa einem Monat gepflegt – hoffen wir mal, dass dem „Autor“ nicht die Puste ausgeht… 😉

(via www.heftfilme.de/dvd/freundin-mit-sieben-jahre-in-tibet/)

Update 27.11.05, 10:41:
Wie heftfilme.de gestern berichtete, scheint die Zeitschrift „Freundin“ die separate „DVD-Ausgabe“ leider eingestellt zu haben. Sehr bedauerlich, da die dort angebotenen Filme meistens eine echte Bereicherung der DVD-Sammlung darstellten… 🙁

(via www.heftfilme.de/dvd/freundin-mit-dvd-eingestellt/)

Interessanter Einblick in Suchindex von Yahoo – Zieht Google nach?

von Stefan Evertz am 30.09.05 um 13:30 Uhr | 2 Antworten

Über den Site-Explorer (siteexplorer.search.yahoo.com) ist es nun möglich, direkt den Datenbestand der Suchmaschine Yahoo zu prüfen. Yahoo ist zur Zeit mit 4,9% Marktanteil die Nummer zwei hinter der allmächtigen Suchmaschine Google (81,4%), auf Platz 3 liegt MSN mit 4,5% Marktanteil (Quelle: www.webhits.de).

Die Anwendung, die zur Zeit noch im Beta-Stadium ist, ist besonders für Webentwickler und Webmaster interessant, die die Erfassung der von ihnen betreuten Internet-Projekte prüfen und optimieren wollen. Nach der Eingabe der URL einer Website werden alle gespeicherten („indizierten“) Seiten angezeigt. Weiterhin können alle Seiten angezeigt werden, die auf die angegebene Website verweisen („Inlinks“). Eine normale Internet-Suche ist über den Site-Explorer nicht möglich.

Eine Studie der Universität Düsseldorf hatte vor kurzem ergeben, dass die Datenbestände von Google aktueller ist als der Suchindex der beiden Mitbewerber (Quelle: www.golem.de). Die Vorstellung dieser Studie bewies erstaunlich gutes Timing angesichts der im August aufgekommenen Diskussion über die Größe des Datenbestandes der drei „größten“ Suchmaschinen (siehe auch www.golem.de).

Unabhängig von der spannenden Frage, wer denn nun den größten Datenbestand hat, ist jedenfalls der Schritt der „Offenlegung“ des Datenbestandes von Yahoo auch deshalb vielversprechend, da so möglicherweise Google „motiviert“ werden könnte, seinen Datenbestand ebenfalls transparent zu machen. Und das wäre dann wirklich spannend 😉

(via www.golem.de)

E-Mail-Programm Thunderbird jetzt in Version 1.0.7

von Stefan Evertz am 30.09.05 um 10:32 Uhr | 1 Antwort

Nachdem vor einer guten Woche bereits Firefox 1.0.7 veröffentlicht wurde, liegt nun auch das kostenlose E-Mail Programm Thunderbird in der Version 1.0.7 vor, wobei nur kleinere Aktualisierungen vorgenommen wurden.

Zur Zeit ist allerdings noch keine deutsche, sondern nur die englischsprachige Fassung unter www.mozilla.org abrufbar. Erfahrungsgemäß sollte die deutsche Fassung aber in ein bis zwei Tagen folgen.

(via www.golem.de)

Update 30.09.05 22:30:

Mittlerweile ist Thunderbird 1.0.7 auch in deutsch bei www.mozilla.org und bei www.thunderbird-mail.de verfügbar (siehe seit 04.10.04 auch www.golem.de).

Saubere Unterwasser-Impressionen – auch an der Oberfläche

von Stefan Evertz am 29.09.05 um 8:07 Uhr | Schreibe eine Antwort

Der Shopblogger berichtet von einer Serie von Seifenspendern unter dem Titel „Palmolive Aquarium“ (siehe auch www.palmolive.de), die mit unterschiedlichen „Fisch“-Motiven versehen sind. Überrascht fällt mir beim Lesen auf, dass wir davon auch einige haben – und das schon seit geraumer Zeit.

Dabei muss ich daran denken, dass diese Mini-Aquarien nicht nur ein Schmuck des Waschbeckens darstellen, sondern auch die Zeit bis zum nächsten Tauchgang verkürzen, der am besten in (sub-)tropischen Regionen stattfinden sollte. Bewußt war mir diese nette Nebeneffekt aber eigentlich bisher nicht – bis ich den Beitrag las. Das sind dann die überraschenden „Medienbrüche“ zwischen der realen und der virtuellen Welt… 😉

Zwei der wohl insgesamt vier verfügbaren Varianten hat er jedenfalls bereits im Bild festgehalten (Delfin, Clownsfisch), eine weitere konnte ich in unserem Badezimmer identifizieren: Ein Kugelfisch, der allerdings auch ein Igelfisch sein könnte. Und bevor das jemand kritisch anmerkt: Ein Delfin ist auch nicht wirklich ein Fisch, aber nun gut…

Bleibt nur die Frage: Wie sieht das vierte Motiv aus? Eine Idee könnte ein Seepferdchen sein (siehe Bild auf www.ciao.de), auch wenn das Produktfoto im Gesamteindruck doch stark von den anderen Seifenspendern abweicht. Eine andere These geht von einem Oktopus aus (siehe auch den Kommentar beim Shopblogger).

Bis dieses Rätsel gelöst ist, lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf einige „reale“ Unterwasser-Impressionen, die man auch ohne Maske und Pressluftflasche genießen kann:

(via www.shopblogger.de)

Update 29.09.05 19:00:
Evy löst das Rätsel auf: Bei dem vierten Motiv handelt es sich definitiv um den Oktopus!

Firefox: Jeder vierte Deutsche nutzt ihn

von Stefan Evertz am 28.09.05 um 11:22 Uhr | 1 Antwort

Einer Studie von Xiti Monitor zufolge hat Firefox mittlerweile in Deutschland einen Marktanteil von etwa 25%. Im europäischen Vergleich hat der kostenlose Browser mit 34% nur noch in Finnland eine größeren Marktanteil (französischsprachige Quelle: www.xitimonitor.com). Für die Studie wurden etwa 30 Millionen Visits ausgewertet.

Wenn man nun von der Anzahl der deutschen Internetnutzer ausgeht, die von der ARD/ZDF-Online-Studie 2005 ermittelt wurden (ca 37,5 Millionen; Quelle: www.daserste.de), kommt man so auf gut 9 Millionen Firefox-Benutzer in Deutschland. Insgesamt scheint sich also der kostenlose Browser weiter auszubreiten, wie man im Vergleich z.B. zum Firefox-Marktanteil im Mai 2005 (22,89%; Quelle: www.heise.de) feststellen kann.

Letztendlich ist es zwar sehr schwer, konkrete, verlässliche und vor allem „vergleichbare“ Marktanteile zu ermitteln, wie z.B. die ständige Auswertung von WebHits (www.webhits.de) zeigt, die auf einen Firefox-Marktanteil von etwa 12,7% kommt. Weiterhin gibt es sicherlich diverse Anwender, die mit mehr als einem Browser surfen.

Insgesamt kann man aber schon jetzt feststellen: Der Open Source-Browser Firefox hat sich 10 Monate nach der Veröffentlichung der Version 1.0 als eine feststehende Größe im (deutschen) Browser-Markt und als ernstzunehmende Alternative zum weit verbreiteten Internet Explorer von Microsoft etabliert. Und das finde ich gut!

(via www.golem.de)