Genusscamp?

von Stefan Evertz am 25.11.08 um 12:25 Uhr | 32 Antworten

Der Begriff des „Foodcamp“ für ein BarCamp, bei dem die Verpflegung besonders lecker ist, machte ja schon mehrfach die Runde. Dort war aber bisher immer ein externer Catering-Service oder die jeweilige Küche / Kantine des jeweiligen „Gastgebers“ im Einsatz. Abgerundet wurden diese Bemühungen durch diverse Sponsoren, deren Produkte verkostet werden konnten (z.B. Saft, Kaffee, Tee, Schokolade, Wein).

Angeregt durch eine eben stattgefundene Diskussion via Twitter stellt sich mir aber (und offensichtlich auch anderen) die Frage, ob man hier nicht noch einen Schritt weitergehen könnte. Neben einer thematischen Focussierung der Sessions auf das Thema „Food / Genuss (im Web 2.0-Kontext)“ würde es sich doch eigentlich anbieten, sich auch (gemeinsam) „physisch“ mit dem Thema und den Produkten auseinanderzusetzen – also auch wirklich etwas zu kochen bzw. zuzubereiten (oder für die Nichtköche: Abspülen). Und immer daran denken: Auch gemeinsames Kartoffelschälen ist Networking 😉

Nun aber mal Scherz beiseite: Macht die Idee Sinn? Besteht Interesse? Wer möchte mitorganisieren? Das Kommentarformular steht unten bereit und freut sich auf Eure Rückmeldungen 🙄

Unverblümte Fakten über mich

von Stefan Evertz am 25.11.08 um 9:26 Uhr | 3 Antworten

Man sollte immer so flexibel sein, dass man seine Meinung auch mal ändern kann. Deshalb hebe ich hiermit meine „endgültige“ Entscheidung aus dem März 2007 auf (siehe auch „Stickless Blog„) und fange wieder Stöckchen auf – jedenfalls sofern ich sie mitbekomme und auch gerade Zeit und Lust haben sollte 🙄

Diesmal kam das Stöckchen von Jan und es dreht sich um acht unverblümte Fakten über mich. Ich halte es dabei ebenso wie Jan und will versuchen, das ganze mit Gegensätzen abzubilden (Sind das dann nicht eigentlich 16 Fakten? Egal). Und schon geht es los:

  1. Ich habe seit etwa 8 Jahren mit Linux zu tun, aber meinen ersten Linux-Desktop habe ich erst vor einem Jahr gesehen.
  2. Ich schaue gerne Fernsehen und dabei vor allem diverse US-Serien, aber meine letzte deutsche Serie habe ich vor etwa 15 Jahren gesehen (die Lindenstraße läuft aber scheinbar immer noch).
  3. Ich mag schwarzen und Kräuter-Tee (auch wenn ich eigentlich leidenschaftlicher Kaffeetrinker bin), aber ich hasse aromatisierte Teesorten.
  4. Ich liebe Kaffee (s.o.), aber Kaffee in Kuchen, Gebäck- und Schokoladenrezepturen geht gar nicht.
  5. Mein Leben dreht sich seit vielen Jahren privat und geschäftlich um „Computer“, aber ich bin schon lange nicht mehr der Meinung, dass man alles mit Computern machen muss.
  6. Den Löwenanteil in Sachen „Kochen“ übernimmt in unserer Familie meine Frau, aber „kleine Helferlein“, Gadgets und sonstigen Schnickschnack für die Küche könnte ich ohne Ende kaufen – vielleicht mal abgesehen von diesem Brocken 😉
  7. Ich gehe wirklich gerne tauchen (mit Geräten und so), aber mit Schnorcheln (oder gar Schwimmen) konnte ich noch nie etwas anfangen.
  8. Ich habe schon etwa 250 Tauchgänge im „sonnigen Süden“ absolviert (Ägypten, Malediven), aber genau einen „hier oben“ in den kalten Süßwassergefilden – und das wird wohl noch sehr lange so bleiben 🙄

Und jetzt werfe ich das Stöckchen weiter an Patrick Breitenbach, Alexander Endl, Matthias Gutjahr, Mike Schnoor, Markus Sowada und natürlich an jeden anderen, der es aufheben möchte 😀

1850 Prozent mehr Twitter-Follower durch ein kostenloses E-Book zu CSS

von Stefan Evertz am 25.11.08 um 8:10 Uhr | Schreibe eine Antwort

Ich fand es ja schon immer gut, wenn jemand Wissen mit anderen „kostenlos“ teilt (siehe auch „Stefan Münz schenkt dem Netz ein Buch„). Eine neue und interessante Variante praktiziert gerade www.sitepoint.com (siehe auch www.selbstaendig-im-netz.de/):

Sitepoint.com, eine sehr wichtige Anlaufstelle für Webdesigner und -programmierer, verlegt auch eine große Zahl an interessanten Fachbüchern. Unter anderem auch das Buch “The Art & Science Of CSS”. Dieses gibt es nun für kurze Zeit als kostenlosen PDF-Download.

Bei www.sitepoint.com selber heißt es:

All you need to do to grab a free copy of this awesome CSS book is follow @sitepointdotcom on Twitter. We’re calling it a Twitaway—a Twitter giveaway!

Weitere Informationen finden sich (konsequenterweise) unter twitaway.com.

Die bisherige Bilanz der Aktion lässt sich jedenfalls wirklich sehen, wie die Auswertung unter twittercounter.com zeigt:

1.800 Prozent mehr Twitter-Follower

Seit dem Start der Aktion ist die Zahl der Twitter-Follower von 666 auf aktuell 12.906 Follower hochgeschnellt. Nun werden sich vermutlich einige (oder vielleicht sogar viele) Follower nach dem Erhalt des Download-Links postwendend wieder verabschieden. Andererseits ist dies eine gute Gelegenheit, durch „gute“ Tweets viele der neuen „Zuhörer“ auch zu binden (auch wenn ich die überwiegend getwitterten Links zu den eigenen Blogeinträgen derzeit noch suboptimal finde – es gibt ja schließlich noch RSS-Feeds…) – und die meisten Follower werden wohl auch erst mal bleiben.

Ich bin mir zwar nicht sicher, ob sich dieser „Erfolg“ in Deutschland wiederholen liesse – die deutsche Twitter-Gemeinde ist dann doch wesentlich kleiner als die englischsprachige Mehrheit. Dennoch zeigt die Aktion, dass sich die „Reichweite“ eines Twitteraccounts in kurzer Zeit drastisch steigern lässt. Und ich bin gespannt, ob es hier nicht doch jemand versuchen wird 😈

Die auf 14 Tage angelegte Werbeaktion läuft jedenfalls noch bis zum 2. Dezember 2008. Und jetzt wünsche ich Euch viel Spaß beim Lesen (und Lernen) 🙂

Wenn Spamschleudern abgeschossen werden

von Stefan Evertz am 21.11.08 um 13:31 Uhr | Schreibe eine Antwort

Es kommt ja nicht so häufig vor, dass man die Auswirkungen von Aktivitäten in der großen weiten (amerikanischen) Internetwelt mal ganz konkret vor der eigenen Haustür zu spüren bekommt. Vor einer Woche ist aber offenbar genau das passiert, wie unter www.heise.de zu lesen ist:

Laut einem Beitrag der Washington Post ist der als Spammer-freundlich bekannte kalifornische Hoster McColo seit gestern praktisch vom Internet isoliert. Seine beiden wichtigsten Internetprovider Global Crossing und Hurricane Electric kappten ihm die Leitungen, nachdem Sicherheitsexperten sie auf die illegalen Tätigkeiten im Hause McColo aufmerksam gemacht hatten.

Und so sieht aktuell meine persönliche Bilanz in Sachen „Spam“ aus:

Rückgang Spam auf ein Drittel

Ziemlich exakt seit der „Trennung“ der vermuteten Spamschleudern vom Internet ist die Zahl der eingehenden Spam-Mails (in meinen Postfächern) auf ein Drittel des üblichen Werts zurückgegangen. Einen ähnlich deutlichen Rückgang beobachte ich übrigens auch bei einem von mir betreuten Mailserver.

Es steht zwar zu befürchten, dass die so entstandene „Lücke“ schnell durch andere Netzwerke wieder geschlossen bzw. aufgefüllt wird. Aber eine kleine Spampause in der Vorweihnachtszeit ist ja auch schon mal was 😈

BarCampBerlin 3: Rückblick und Ausblick

von Stefan Evertz am 28.10.08 um 11:15 Uhr | 2 Antworten

Vor 10 Tagen fand in Berlin mit dem BarCampBerlin3 das bisher größte BarCamp auf deutschem Boden statt – und es war toll und zugleich im besten Sinne „wie immer“. Teilnehmer, Orga-Team und auch die zahlreichen Partner des „Web 2.0“-Klassentreffens haben sich jedenfalls ein dickes Lob verdient!
Weiterlesen

Kulinaris Card 2009

von Stefan Evertz am 27.10.08 um 16:21 Uhr | 1 Antwort

Und schon wieder ist ein Jahr vergangen und es wird Zeit, erneut auf die Kulinaris Card (www.kulinariscard.de) zu verweisen, mit der man komfortabel „in teilnehmenden Restaurants“ 2 Hauptgerichte zum Preis von einem bekommt. Erfahrungsgemäß (gerade bei den heutigen Gastronomiepreisen) hat man den Preis der Karte nach dem zweiten Restaurantbesuch „amortisiert“. Die letzten vier Jahre haben wir jedenfalls die „Investition“ nicht bereut 😀

Und der Blick auf die Essener Liste für 2009 (siehe auch www.kulinariscard.de[2]) fördert diesmal sogar (aus unserer Sicht) 10 Gründe zu Tage, die Rabattkarte erneut zu beziehen (EUR 16,90 zzgl. EUR 2 für den Versand) – was wir natürlich schon erledigt haben 😉

  • Restaurant Haus Reichwein
  • Restaurant RHODOS
  • Historisches Bergmann Restaurant Das fünf Mädelhaus
  • Casa Della Pasta
  • Restaurant “Am Kamin” – für unsere obligatorisches Gänseessen einmal im Jahr 😉
  • Restaurant Hügoloss
  • Bootshaus Ruhreck
  • Restaurant KEMER
  • China – Restaurant Mayflower (dem einen oder anderen Teilnehmer des „Abschluss-Essen“ beim BarCampRuhr vielleicht noch ein Begriff)
  • Restaurant Dionyssos

Erfreulicherweise finden sich für 2009 immer mehr Städte / Kreise aus Nordrhein-Westfalen in der Liste – im Ruhrgebiet z.B. Dortmund, Bochum / Herne, Duisburg / Mülheim / Oberhausen und Gelsenkirchen. Ein Blick sollte man also riskieren – was auch für Menschen aus anderen Bundesländern gilt.

Meines Wissens neu (und ein spannender Mehrwert) ist übrigens die Möglichkeit, dass man mit der „Kulinaris Card“ auch bundesweit günstiger essen kann – jedenfalls sofern die entsprechende Nummer auf der Karte noch „frei“ ist (siehe auch www.kulinariscard.de[3]).

Insofern bleibt eigentlich nur noch, euch „Guten Appetit!“ zu wünschen 😈

Erster Webmontag in Dortmund

von Stefan Evertz am 26.10.08 um 21:11 Uhr | Schreibe eine Antwort

Irgendwie habe ich es zwar mitgekriegt, aber nur unvollständig abgespeichert (und heute erst im Hinterkopf wiedergefunden): Erfreulicherweise wird es nach fast zwei Jahren einen zweiten Webmontag im Ruhrgebiet geben.

Stattfinden wird er am 3. November 2008 in Dortmund im Schulungsraum der Itemis AG – die Adresse, weitere Details sowie das Wiki, in dem man sich in die Teilnehmerliste eintragen kann, finden sich unter webmontag.de .

Organisiert wird die Veranstaltung von Nikolai Schwarz (www.textformer.de) und Michael Jendryschik, der unter
jendryschik.de die Zielsetzung formuliert:

Eingeladen sind alle, die sich als Internet- oder Kommunikationsfachleute professionell oder aus Interesse oder Neugierde mit dem Web beschäftigen. Maximal 10-minütige Präsentationen sind möglich; ein Beamer ist vorhanden. Ziel ist die gemeinsame Weiterbildung und das Kennenlernen untereinander, sowohl für neue Kundenbeziehungen als auch für die Jobsuche.

Ich werde es wohl selber nicht nach Dortmund schaffen, da ich voraussichtlich an diesem Tag beim OpenSpace-Event von DNAdigital in Berlin sein werde – und pünktlich zum Beginn der Dortmunder Veranstaltung in Berlin losfahren werde 😕 Es freut mich aber in jedem Fall, dass es endlich (wieder) einen Webmontag „vor meiner Haustür“ gibt. Und bis ich von Tim Bonnemann per Kommentar korrigiert wurde, war ich ja sogar der Meinung, es hätte hier im Ruhrgebiet noch gar keinen Webmontag gegeben 😳

Dem „Neustart“ hier im Pott wünsche ich jedenfalls viel Erfolg – und freue mich schon auf den 2. Webmontag in Dortmund 😈

Im Konzern: Muntere Rädchen trotz eingefrorener Getriebe

von Stefan Evertz am 25.10.08 um 21:37 Uhr | Schreibe eine Antwort

Vor wenigen Wochen durfte ich es wieder mal live erleben: Eine „zufriedene“ Kundin in einem T-Punkt. Offensichtlich hatte die Telekom bei dieser Kundin eine Vertragsänderung vorgenommen, ohne dass das von der Kundin beauftragt worden war. Vor Ort – sie fühlte sich wohl nicht so richtig verstanden – echauffierte sich die Kundin nach und nach aufs Gröbste und scheute abschließend nicht mal vor der Drohung zurück, „dass das noch Folgen haben wird und sie jetzt an die Telekom schreiben wird“. Die Beraterin gab ihr daraufhin ihren Namen (eigentlich drängte sie ihn ihr sogar auf). Die Kundin verschwand und ich konnte mich direkt danach über eine freundliche und zügige Betreuung freuen.

Daran musste ich denken, als ich heute aktuelle Berichte über das Chaos auf Deutschlands Bahnhöfen las, das durch die kurzfristige Stillegung von rund 70 ICE-T-Zügen der Bahn entstanden ist (siehe z.B. www.spiegel.de):

Hier wartet Andrea Simon auf ihren halbierten Zug. Und hier fährt ein Ersatzzug aus Sachsen ein, dessen alte IC-Wagen einen schnittigen ICE ersetzen. Die 19-jährige Maria-Eva Koch sagt: „Ich weiß noch gar nicht, wie ich nun weiter nach Köln komme.“ Wut auf die Bahn hat sie nicht. „Es geht ja um die Sicherheit“, sagt sie. „Und das Personal im Ersatzzug war gut drauf – dafür, dass es an dem ausgelassen wird.“

Wer häufiger mit der Bahn fährt, weiß, dass hier immer wieder Störungen technischer oder „betrieblicher“ Art (Lokführer-Streiks, plötzliche Verzögerungen ohne konkrete Informationen, etc.) auftreten, die dann die Zugbegleiter „vor Ort“ ausbaden dürfen. In aller Regel tun sie dies ruhig, freundlich und mit einem hohen Maß an Engagement, um den Kunden doch noch bestmöglich an sein Ziel zu bringen. Ausbaden – am besten klaglos, was nicht immer klappt – sollen diese Menschen das, was an anderer Stelle im Konzern versaut wurde – ähnlich wie im obengenannten Beispiel der Telekom.

Und das ist das, was ich wirklich beeindruckend und irgendwie auch beeindruckend finde. Denn da gibt es eine große Gruppe von Menschen, die abends vor dem Einschlafen schon genau wissen, dass ihnen der nächste Tag überwiegend nur Mist auf den Tisch bringen wird – Mist, der von anderen, höheren Instanzen produziert wird, an dem sie eigentlich auch kaum etwas ändern können und der vermutlich noch viele weitere Tage heranschwappen wird. Und dennoch stehen diese Menschen morgens auf und gehen zur Arbeit – und schaffen es in aller Regel sogar, den Kunden freundlich (oder wenigstens höflich) zu begegnen.

DAS nötigt mir wirklich Respekt ab.

P.S. In beobachteten Wortwechsel im T-Punkt wurde übrigens deutlich, dass die Kundin einen „neuen“ Vertrag verpasst bekommen hatte, der sie 7 Euro weniger im Monat kosten sollte…

Warum ich Blogs lese (und welche)

von Stefan Evertz am 25.10.08 um 16:13 Uhr | Schreibe eine Antwort

Die Frage nach der „Qualität von Blogs“ taucht immer mal wieder auf – und ist meines Erachtens unberechtigt. Denn zumindest für mich gibt es genau zwei Gründe, warum ich ein Blog lese:

  • Persönlicher Bezug, d.h. ich kenne und / oder mag die dort bloggende(n) Person(en) – und will auf dem Laufenden bleiben, was sich bei der Person und deren Projekten / Firmen, etc. tut.
  • „Fachlicher“ Bezug, d.h. das Blog beschäftigt sich mit Themen, die mich interessieren.

Idealerweise kommen bei den von mir gelesenen Blogs beide Gründe zusammen – müssen sie aber nicht.

Gerade bei den Blogs „mit persönlichem Bezug“ kann es meines Erachtens ohnehin keine messbare „Qualität“ geben – entweder interessiere ich mich für das, was die Person zu schreiben hat, oder eben nicht. Eventuell könnte man noch bei den Blogs „mit fachlichem Bezug“ die Qualität bewerten. Allerdings bestehen diese Artikel häufig auch nur aus kurzen Neuigkeiten oder eher noch aus „subjektiven“ Tests und Analysen. Die jeweilige Meinung muss man nicht teilen – man kann sie aber auch nicht als „gut“ oder „schlecht“ bewerten. Man könnte vielleicht noch über die Sorgfalt der Recherche richten – aber halt: Das galt und gilt ja nur für „richtige“ Journalisten 🙄

In jedem Fall habe ich nun endlich mal so etwas wie eine „Blogroll“ zusammengestellt (und auch rechts in der Seitenleiste verlinkt). Vielleicht findet ihr ja noch die eine oder andere Ergänzung für eure tägliche Lektüre 😉

P.S. Sollte sich der eine oder andere in der Liste vermissen – so etwas kann passieren, wenn man die Liste der abonnierten Feeds nicht regelmäßig (oder überhaupt mal) sichert. Ein Absturz und die Sucherei geht ganz von vorne los (und läuft immer noch – ich hoffe, ich habe niemand vergessen…). Insofern gilt einmal mehr: Sichere oft und sichere viel 👿

Eine Welt ohne Twitter…

von Stefan Evertz am 21.10.08 um 13:34 Uhr | 2 Antworten

…wird irgendwie immer schwerer vorstellbar. Und das „Microblogging“-Tool Twitter und seine zahlreichen Verwandten (v.a. identi.ca) entpuppen sich immer mehr als tragende Elemente für Kommunikations- und Organisationsfragen.

So konnte mir z.B. Kirstin am Wochenende eindrucksvoll demonstrieren, dass man akribisch über die Kalorienzufuhr ihrer mancher Mitmenschen wachen kann 😉

@hirnrinde #bcberlin3 hey! Nicht drei Stück kuchen auf einmal! :o)

Und trotz des sofort eingesetzten Ausredengenerators hatte die Tatsache, dass der Tweet („die Nachricht“) über die riesengroße Twitterwall beim BarCamp Berlin 3 tickerte, definitiv einen moralischen Mehrwert 🙄

Sehr schön auch der Mehrakter, bei dem der Misserfolg einer Session über die MBC09 in letzter Sekunde abgewendet werden konnte (der ganze ausgesprochen lesenswerte Augenzeugenbericht findet sich unter „Tweetheater„):

Wer den praktischen Nutzen des Microbloggens bislang noch nicht verstanden hat, konnte am Wochenende an einer, von langer Hand geplanten, interaktiven Performance teilnehmen. Hauptdarsteller @muhh sowie ausgesuchte Laientwitterer haben unter der Leitung des Regisseurs @cemb gezeigt, was sie an mühsam durchgetwitterten Probeabenden einstudiert haben. Die Bühne, die das BarcampBerlin3 freundlicherweise zur Verfügung stellte, war eine begehbare Installation von 2 Räumen, welche durch eine mobile Trennwand geteilt waren.

Den ultimativen Mehrwert hat aber Roman im Zuge des BarCamp Offenburg (im April 2008) erleben dürfen (und übrigens gestern seinen Twitter-Account wiederbelebt; siehe auch blog.yoda.ch):

So wusste ich beispielsweise am BarCamp zu Offenburg, dass in der dritten Kabine in der Herrentoilette im Erdegschoss um 13:15 Uhr das WC-Papier alle war 😉 Das mag trivial und listig tönen, ist aber eine wichtige Information, wenn man nicht gewohnt ist, vor der Sitzung den Bestand des Papiers zu checken.

Bei aller Kritik (siehe z.B. www.fixmbr.de oder klauseck.typepad.com/prblogger) an diesem (von mir sehr geschätzten) Tool sieht man also: Entscheidend ist, was hinten raus kommt 😈