Schlagwort-Archiv: kochen

Burger trotz Werbung

von Stefan Evertz am 28.07.06 um 22:54 Uhr | 2 Antworten

Unser Neuzugang Mr. T hat uns per Körpersprache signalisiert, dass er gerne seinen ersten Besuch bei Burger King absolvieren möchte. Diesen Wunsch werden wir ihm gerne erfüllen – und zwar gleich morgen 😉

Aber das folgende Plakat (aus den USA?) konnte er da noch nicht kennen und das kleine „Real big burgers“ links unten auf dem Plakatmotiv kann er wohl auch noch nicht lesen:

Burger King-Werbung - Real big burgers

Wir werden es ihm jedenfalls erst irgendwann später schonend beibringen erklären (wie auch immer man jemandem erklärt, was „Plack“ ist) – und das Essen morgen trotzdem genießen 😈

(via www.marketing-blog.biz/blog, wo es das Motiv auch etwas größer gibt, das ursprünglich von www.adverbox.com entdeckt wurde)

Tim Mälzer hören

von Stefan Evertz am 27.06.06 um 8:06 Uhr | 1 Antwort

Tim Mälzer liest Rezepte So schnell, wie er spricht, kann man es wohl nicht nachkochen. Dennoch macht es Spaß, Fernsehkoch Tim Mälzer (siehe auch www.tim-maelzer.de) beim Lesen der Rezepte zuzuhören – inklusive der Küchenatmosphäre im Hintergrund. Ob wohl die Geräuschkulisse eine Konserve ist?

Mehr Informationen zur (wohl unbefristeten) Aktion findet man auf der entsprechenden Seite, auf der auch die entsprechenden Rezepte verlinkt sind (www.livingathome.de):

Seine Rezepte aus essen & trinken FÜR JEDEN TAG hat Tim Mälzer für uns auch als Hör-Rezepte aufgenommen. Probieren Sie´s aus: einfach am PC anhören oder als MP3-Datei auf den iPod oder einen anderen MP3-Player laden und direkt in der Küche nachkochen.

Zum Speichern der Datei die rechte Maustaste gedrückt halten. Viel Spaß!

Den zugehörigen RSS-Feed habe ich allerdings erst über die Kommentare bei www.theofel.de gefunden, da dieser sonst nicht direkt genannt wird: www.livingathome.de[2]

Gerne hätte ich auch einige Hörproben direkt in diesen Artikel eingebunden, aber das wollte man beim Verlag „aus rechtlichen Gründen“ nicht. Der Benutzerfreundlichkeit der (ausschließlichen) direkten Verlinkung der MP3-Dateien könnte jedenfalls noch optimiert werden – z.B. durch einen kleinen Flash-Player.

Alles in allem aber eine „hörenswerte“ Aktion, die zumindest bei mir den Ehrgeiz weckt, die einfach klingenden Rezepte mal nachzukochen 😉

(via gumia.de)

Müsli Reloaded

von Stefan Evertz am 23.06.06 um 7:07 Uhr | 4 Antworten

Soeben habe ich den letzten Löffel des Karibik-Müslis verputzt (siehe auch „Frühstück und Großpackungen„) – und mich somit einer der ersten Herausforderungen des Sommers erfolgreich drei Wochen vor Ablauf der Frist gestellt 😉

Hier noch der Fotobeweis:

Karibik Müsli Reloaded

Aber jetzt habe ich kein Müsli mehr, so dass wir zügig Nachschub organisieren sollten. Ob sich bei diesem regelmäßigen Genuß vielleicht eine Großpackung rechnet?

Tipps für den WM-Sommer

von Stefan Evertz am 22.05.06 um 11:18 Uhr | 2 Antworten

Noch 18 Tage, dann geht der Sport-Spass erst richtig los – natürlich nicht für die Glücklichen Bemitleidenswerten, die bereits einen vierwöchigen Urlaub / Auslandsaufenthalt gebucht haben…

Nachfolgend daher einige Tipps für das anstehende Großereignis:

  • Solltet Ihr zur seltenen Spezies der „Kartenbesitzer“ gehören, hilft euch vielleicht die „offizielle Stadionordnung“ unter blog.it-luemmel.de weiter. (gefunden bei jotbe-fx.de)
  • Für die kulinarischen Momente hat sich Jan Theofel interessante „Kochwochen“ ausgedacht:
    Jan kocht WM-Rezepte - 150 Rezepte, 64 Spiele, Ein Weblog!
    (gefunden u.a. bei www.einfach-persoenlich.de und unter www.abseits.de, wo die Aktion ebenfalls ausführlich vorgestellt wird)
  • Nur für die gläubigen Fans: Mit der -gelinde gesagt: optimistischen – Simulation unter www.fussballstatistiken.de kann eindrucksvoll der Weg von Klinsis Jungs bis zum Finalsieg nachvollzogen werden, bei dem übrigens Holland besiegt wird. (phantasiert von www.cyberoog.de)
  • Die Firefox-Erweiterung Footiefox (www.hpi.uni-potsdam.de) hält auch diejenigen Menschen, die nicht vor dem Fernseher sitzen können, über die Spielergebnisse auf dem laufenden. Die Erweiterung liefert übrigens nicht nur Ergebnisse für den „Worldcup“, sondern auch für diverse andere Ereignisse und Ligen (via www.golem.de). (ergänzt 02.06.06, 10:58 Uhr:) Einige Screenshots – und eine extrem optimistische Final-Prognose – gibt es auch unter www.netzwelt.de.
  • Abschließend sei noch für alle kleinen und großen Werbetreibenden auf den „Rückschlag“ verwiesen, die die Überlegungen zur Nutzung des Begriffs „WM 2006“ für Werbezwecke betrifft:
    Scheinbar konnte auch die Entscheidung des Bundesgerichtshofs über die Löschung der FIFA-Marken „Fussball WM 2006“ sowie „WM 2006“ (siehe z.B. www.spreeblick.com) die FIFA nicht an der Durchsetzung ihrer „Rechte“ hindern, wie unter www.handelsblatt.com zu lesen ist. Aber was genau ist eigentlich das „europäische Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM)“?
    (gefunden bei www.muepe.de)

Heiratsanträge

von Stefan Evertz am 12.05.06 um 11:15 Uhr | Schreibe eine Antwort

Es gibt Fragen, die sollte man nur dann stellen, wenn man meint, die Antwort zu kennen.

Ob ein bestimmter Einwohner New Yorks dies berücksichtigt hat, ist nicht überliefert. Aber auf jeden Fall hat die Person die ganze Welt per Google Maps (siehe auch maps.google.com) daran teilhaben lassen 😉

Heiratsantrag, von oben gesehen
(gefunden bei googlekarten.blogspot.com)

Auf eine nicht minder anrührende Geschichte über das Kochen, das Leben und die Liebe bin ich über www.treehugginpussy.de gestossen:

Vom Dauern der Dinge
Manche Dinge dauern einfach. Feiner Käse, edle Weine, wichtige Entscheidungen und Herzensangelegenheiten sind nur einige der vielen Dinge, die Zeit brauchen. Auch diesen Blog-Eintrag zu lesen, wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Dass ich allerdings 15 Jahre brauchen würde um bei meinem Lehrherren essen zu gehen, dass erstaunte mich selbst…

(Die ganze Geschichte gibt es bei „Herrn Paulsen sein Kiosk“ unter antsinp.antville.org)

Und wer sich jetzt immer noch nicht durchringen kann, die „Frage“ zu stellen, dem ist wohl auch nicht mehr zu helfen. Egal, ob bei einer Paris-Reise oder irgendwo in der Lüneburger Heide: Trau dich 😀

Frühstück und Großpackungen

von Stefan Evertz am 11.05.06 um 8:34 Uhr | 7 Antworten

Notiz an mich: Müsli nicht mehr in Großpackungen kaufen

Es sah auf den ersten Blick im Großmarkt nach einem „Schnäppchen“ aus: Mein aktuell bevorzugtes Müsli, das „Karibik Müsli“ der Firma Kölln (www.koelln.de) – und das in der Vorratspackung mit 2000 g. Nicht mehr in regelmäßigen Abständen im Supermarkt nach Nachschub suchen (fast so schwer zu bekommen wie „Twix white„) und auch noch ein bisschen Geld sparen (gut) – der Kauf war also schnell erledigt.

Karbik Müsli - der 'kleine' Rest

Und das Leben war karibisch schön. Gut, man muß Kokos mögen 😉 – aber allein schon die nicht vorhandenen unseligen Rosinen belohnten einen jeden Tag aufs Neue. Und egal wie oft man Müsli zu sich nahm, die Packung leerte sich nur unmerklich.

Alles also wunderbar – bis dann letzte Woche mein Blick auf das Haltbarkeitsdatum fiel (13.07.06) und der Streß begann: Schließlich will ich kein Gramm Müsli wegschmeißen und die Ersparnis wäre dann auch zum Teufel. Aber fleißig stellte ich mich der Herausforderung 🙄

Mittlerweile sind noch 800 g da und eins habe ich wieder mal festgestellt: Essen gegen die Uhr Zeit macht echt keinen Spaß 🙁

Summertime mit Häagen-Dazs

von Stefan Evertz am 04.05.06 um 15:09 Uhr | 1 Antwort

Nachdem das Außenthermometer soeben die „29 Grad“-Marke überschritten hat, erkläre ich hiermit den diesjährigen Sommer für offiziell eröffnet.

Die Eröffnungsfeier werde ich in Kürze im Liegestuhl zusammen mit dem besten Vanille-Eis der Welt fortsetzen, das natürlich nur von Häagen-Dazs kommen kann 😉

Häagen-Dazs Vanilla

Wer jetzt selber ein virtuelles Eis lutschen möchte, kann dies z.B. unter www.haagen-dazs.de tun (JavaScript und Flash erforderlich). Mein mitleidender Gruß gilt jedenfalls besonders allen direkt unter einem Flachdach arbeitenden Menschen…

Mind the gap: Die Tasse für die Nische

von Stefan Evertz am 02.05.06 um 23:16 Uhr | Schreibe eine Antwort

Durch Mike Schnoor wurde ich über www.sichelputzer.de auf den „Tassenkrieg“ bei blog.the-exit.net aufmerksam, in den auch mittlerweile meine Lieblingstasse verwickelt ist (siehe auch blog.the-exit.net[2]). Auch wenn mir im Tassenreigen die Miro-Tasse (siehe auch blog.the-exit.net[3]) besonders gefällt – und das nicht nur, weil ich dabei an den Stress von Google mit den Miro-Erben denken musste (siehe auch www.golem.de), habe ich mich nun entschlossen, auch meine zweitliebste Tasse kurz vorzustellen.

'Mind the gap' - Denke an die Lücke

Jeder, der schon mal mit der Londoner U-Bahn gefahren ist, dürfte die monotone, vom Band kommende Durchsage „Mind the gap“ (dt.: „Denke an die Lücke“) noch im Ohr haben. Die Durchsage soll die Fahrgäste vor dem Spalt zwischen Bahnsteig und dem stehenden Zug warnen, vermutlich um häßliche Unfälle unaufmerksamer Fahrgäste bei der Ausfahrt zu vermeiden…

Die Tasse habe ich irgendwann in den 90ern (könnte 1994 gewesen sein) im Museumsshop des „London Transport Museum“ gekauft, das direkt am malerischen Covent Garden liegt (siehe auch de.wikipedia.org). Ich weiß nicht, ob es die Durchsage immer noch gibt – die Tasse jedenfalls ist wohl nicht mehr zu kaufen, glaubt man dem Online-Shop des Museúms (siehe auch www.ltmuseumshop.co.uk, englisch) Erfreulicherweise brachte mir ein oder zwei Jahre später eine Freundin (danke Julia!) drei weitere Exemplare mit – und bisher ist noch keine zu Bruch gegangen. Ich dürfte damit also über gleich vier Einzelstücke verfügen 😉

Neben dem Erinnerungswert an einen schönen London-Aufenthalt gefiel mir an der Tasse immer auch ihre wortwörtliche Aussage. Irgendwie hatte ich immer im Hinterkopf, dass dieser Spruch ein absolut passender Name für eine Kommunikationsagentur sein könnte, die vor allem auf Kommunikation in „Nischen“ spezialisiert ist. Und ein spannender Blogname wäre es wohl auch. Aber irgendwie hat es dann doch nie gepasst – und außerdem will ich nicht herausfinden müssen, dass die Londoner sich das haben schützen lassen…

Mehr Energie durch weniger Kalorien

von Stefan Evertz am 24.04.06 um 7:57 Uhr | 4 Antworten

Seit einigen Jahren schiebe ich – meistens im Frühjahr – einige Fastentage bzw. eine „Fastenwoche“ ein. Das dient nicht nur dazu, dem einen oder anderen Pfund den Stinkefinger zu zeigen, das sich über den Winter eingefunden haben mag. Darüber hinaus kann man im Anschluß an das Fasten „erneut“ ein bewußteres und sinnvolleres Essen beginnen. Es ist schon erstaunlich, wie schnell man sich an steigende Essensmengen gewöhnen kann – und dagegen hilft eine gelegentliche Auszeit ganz hervorragend. Insofern ist eine Fastenwoche auch für Konzepte wie das der WeightWatchers der ideale Start: Während einem die systembedingten Einschränkungen aus dem normalen Alltag heraus sehr schmerzhaft erscheinen können, stellt nach einer kurzen Fastenzeit schon ein Stück Schokolade einen echten Genuss dar – und eben nicht die ganze Tafel…

Immer wieder interessant ist auch die veränderte „Wahrnehmung“ während des Fastens. Der eigentliche „Hunger“ verschwindet in aller Regel schon am ersten Tag, während der „Appetit“ ein stetiger, durchaus angenehmer Begleiter bleibt (und nein, ich bin kein Masochist). Ein halber Löffel guter Honig oder ein Glas frischgepreßter Orangensaft werden so jedenfalls schnell zu wahren Geschmacksorgien und Kochsendungen können durchaus Porno-Charakter bekommen 😉

Nur beim Fasten fällt mir auf, wieviel Zeit, Energie und Kraft man eigentlich aufs Essen verwendet. Da wäre die Zeit für den Einkauf (oder die Auswahl des Restaurants), die Vorbereitung des Essens, das eigentliche Essen und nicht zuletzt auch der etwas blutleere Kopf, wenn der Magen nach einem amtlichen Menü auf Hochtouren läuft. All das entfällt während des Fastens, da ich während dieser Zeit – neben Unmengen von Wasser (etwa 3-4 Liter am Tag) – nur 1-2 Tassen (warme) Obstsäfte zu mir nehme.

Und so merke ich immer wieder, dass man während des Fastens in aller Regel den Kopf einfach „freier“ hat und sich besser auf die wesentlichen Dinge abseits des Essens konzentrieren kann. Kurz gesagt: „Man hat mehr Energie.

Puristen mögen mich übrigens dafür steinigen, aber ich mag auch während eines solchen „Heilfastens“ nicht auf die üblichen „Genußmittel“ verzichten – ohne meine Königin des Morgens geht es einfach nicht. Nur die Sache mit dem Alkohol sollte man dann doch weiträumig umschiffen – ich habe es zwar noch nie getestet, gehe aber davon aus, dass man sich auf „nüchternen“ Magen sehr preisgünstig betrinken könnte :-/

Ich faste jedenfalls aktuell seit 6 Tagen und fühle mich insgesamt sehr gut. Auch die Pizza, die es hier gestern für alle anderen gab, konnte mein Wohlbefinden nicht trüben. Aber auf das morgige „Fastenbrechen“ mit einem süßen rotbackigen Apfel freue ich mich trotzdem – und für das Wochenende steht auch schon ein Twix white auf meiner Liste 😉

In diesem Sinne: Wir sehen uns, Royal Gala 😀