Archiv der Kategorie: Computern

Star Wars: Buster Keaton und die Hände

von Stefan Evertz am 29.01.07 um 8:39 Uhr | 4 Antworten

Ja, ich bekenne mich erneut schuldig: Ich mag Star Wars. Insofern ist es nur konsequent, hier zwei schöne Videos zu zeigen, die offensichtlich von Darth Vader & Co inspiriert wurden.

Die Stummfilmvariante – man beachte den gelungenen, gut auf die Musik abgestimmten Schnitt der Szenen:

[flash]http://www.youtube.com/watch?v=8mBDQXWflbM[/flash]

Auch sehr nett ist die „händische“ Variante (via www.ehrensenf.de):

[flash]http://www.youtube.com/watch?v=7IbV7ad2xgY[/flash]

Und jetzt viel Spaß beim Film 😉

Ordensburg Vogelsang: Mediale Wirrungen um den „Täterort“

von Stefan Evertz am 29.01.07 um 7:56 Uhr | 3 Antworten

Es ist immer wieder spannend, wie unterschiedlich (journalistische) Wahrnehmung ausfallen kann. Da ich seit einem ersten Blick auf die Ordensburg Vogelsang (Luftbild bei maps.google.de) im Sommer 2005 (siehe auch „Ordensburg Vogelsang – Noch heute eindrucksvoll (Update)„) die Geschehnisse seit dem Abzug der Belgier verfolge, stiessen bei mir die Zeitungsberichte rund um die im November 2006 „aufgedeckte“ Verwicklung von „Ordensschülern“ in die Massenmorde in Osteuropa während der NS-Zeit auf besonderes Interesse.

Die Aachener Zeitung gab am 23.11.06 unter dem Titel „Auf Vogelsang Massenmörder ausgebildet“ einige eindeutige Zitate wieder (siehe auch www.aachener-zeitung.de/):

Die Eliteschule der Nazis in der Eifel muss nach Expertenmeinung historisch neu bewertet werden. Der auf der ehemaligen „NS-Ordensburg Vogelsang“ ausgebildete Nazi-Führungsnachwuchs war nach aktuellen Erkenntnissen später an Massenmorden im Osten beteiligt.

Das hat eine erste Sichtung des Archivs ergeben, das sich nach Abzug des belgischen Militärs vor einem Jahr im Besitz der Eifelstadt Schleiden befindet. „Eine Bewertung von Vogelsang als Täterort muss neu vorgenommen werden“, sagte der parteilose Bürgermeister von Schleiden, Ralf Hergarten, am Donnerstag.

Die ehemalige Eliteschule der Nazis liegt im Nationalpark Eifel. Vor einem Jahr begann die zivile Nutzung. „Es hat sich herausgestellt, dass fast alle Junker, die auf Vogelsang ausgebildet wurden, später an Massenmorden beteiligt waren“, sagte Hergarten.

Fast alle Junker hätten später als führende Verwaltungsbeamte in der Ukraine maßgeblich an der Ermordung von vielen tausend Menschen mitgewirkt.

Und die Kölnische Rundschau schrieb am 24.11.06 unter dem Titel „Täterort Vogelsang“ (siehe auch www.rundschau-online.de):

Er fand heraus, dass die NS-Ordensburgen (insbesondere Vogelsang und Krössinsee) eine bedeutende Rolle bei der deutschen Zivilverwaltung in den besetzten Gebieten Osteuropas gespielt haben. Nahezu jeder zweite „Gebietskommissar“ (vergleichbar einem Landrat) im „Reichskommissariat Ukraine“ hatte eine dieser Ordensburgen durchlaufen. Die Tötung der Juden in Osteuropa während der so genannten „zweiten Tötungswelle“ stand in unmittelbarem Zusammenhang mit den „Ordensschülern“. Heinen: „Vogelsang war Täterort. Da wurde die Axt geschärft, die im Osten geschwungen wurde.“

Die Fakten stellten sich dann beim Kölner Stadt-Anzeiger etwas anders dar, als dort am 24.11.06 unter dem Titel „Vogelsang-Junker am Holocaust beteiligt“ folgendes zu lesen war (siehe auch www.ksta.de):

Hatte man bislang angenommen, dass in den Eliteschulen der Führungsnachwuchs des Dritten Reiches zwar ausgebildet wurde, dann jedoch in den Wirren des Krieges nicht mehr an den ihm eigentlich zugedachten Positionen zum Einsatz kam, so wird nun klar, dass es zwischen Vogelsang und dem Holocaust eine direkte, schreckliche Verbindung gab.[…]

Anhand von alten Burgzeitschriften, die so genannte „Sippentafeln“ enthielten, gelang es ihm, nahezu 1500 Namen von „Junkern“ und „Stammführern“ der Ordensburgen Vogelsang und Krössinsee zu ermitteln. „95 Prozent der Burgmannschaft absolvierten eine klassische Militärlaufbahn“, berichtete Heinen. Als „fanatische Soldaten“ hätten die meisten von ihnen hochdekoriert ihr Leben an der Front verloren. „Bei fünf Prozent jedoch stellte ich fest, dass ihnen das Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern verliehen worden war.“ Diese Ehrung habe man jedoch nicht für Tapferkeit vor dem Feind, sondern für Kriegsverwaltungseinsätze erhalten. Heinen machte daraufhin eine schockierende Entdeckung: „Vor allem die Stammführer und Junker der Ordensburgen übernahmen führende Funktionen bei der deutschen Zivilverwaltung in den besetzten Gebieten Osteuropas“. […] „In dieser Funktion waren die Gebietskommissariate mit verantwortlich für die Gettoisierung, Entrechtung und schließlich die Vernichtung der osteuropäischen Juden durch Massenerschießungen im Zuge der so genannten ‚zweiten Tötungswelle'“, berichtete Heinen. Mehrere der aus den Ordensburgen stammenden Nazis würden in Abhandlungen aus der Nachkriegszeit ausdrücklich als „Schlächter“ bezeichnet, die die Mitverantwortung für Massenerschießungen trugen.

Die am 29.11.06 veröffentlichte „Gegenrede“ von Hans-Dieter Arntz, dem Autor eines Standardwerks zum Thema „Ordensburg Vogelsang“, zeichnet dann endgültig ein anderes Bild (siehe auch www.hans-dieter-arntz.de):

Seit einiger Zeit besteht die Gefahr, dass effekthaschende Artikel der Eifler Regionalpresse und kommunale Ignoranz den Aspekt des verbrecherischen Nationalsozialismus unbewusst in den Vordergrund stellen. […]

Zurzeit kumuliert die Erkenntnis, dass ein zurückgeholtes Archiv angeblich belegt, dass fast alle ehemaligen Junker nachweisbar Mörder und Kriegsverbrecher gewesen wären! Da solche Zeitungsberichte offenbar unkontrolliert nicht nur im ländlichen Bereich der Eifel, sondern nachweisbar auch durch Presseagenturen multipliziert werden, könnte die Gefahr eines neonazistischen Protestes bestehen. Und das leider mit Recht!!

Die Verantwortlichen des ehemaligen Archivs distanzieren sich mit Recht von den Aussagen dieser Pressemeldungen. Ein belgisches Ministerium teilte mir inzwischen telefonisch mit, dass es gar nicht gestattet sei, ohne ministerielle Genehmigung NS-Akten auszuhändigen, und dass dies natürlich auch nicht geschehen sei!

Mir geht es hier nur am Rande um die Frage, ob und in welchem Umfang Ordensburg-Absolventen in die NS-Verbrechen in Osteuropa verwickelt waren. Wenn ich mir die Ausführungen von Hans-Dieter Arntz durchlese, dürfte es ohnehin schwierig werden, einen solchen Zusammenhang aus dem auftauchten „Archiv“ abzuleiten oder gar zu belegen. Andererseits wäre es sicherlich mehr als nachvollziehbar, wenn die Indoktrination der „Schüler“ im Rahmen des Ordensburg-Besuchs solche Auswüchse gefördert hätte.

Deutlich ärgerlicher finde ich jedoch die journalistischen Nachwirkungen – und die offenbar sehr unterschiedliche Wiedergabe der gleichen Quelle. Nun war ich bei der Pressekonferenz nicht dabei, aber es wundert mich doch sehr, dass an einer Stelle von „fünf Prozent“ der Absolventen die Rede ist (bei etwa 1.500 Absolventen wären dies etwa 75 Personen), an anderer Stelle aber davon gesprochen wird, dass „fast alle Junker“ an Massenmorden beteiligt gewesen seien.

Im Jahr 2006 haben etwa 140.000 Besucher die Gelegenheit genutzt, erstmals einen Blick auf die düstere Immobilie zu werfen (siehe auch www.aachener-zeitung.de[2]). Es bleibt jedenfalls zu hoffen, dass durch die eingangs zitierten Medienberichte nicht künftig verstärkt die „falschen“ Personengruppen angezogen werden …

Feedburner: Traffic-Daten ausblenden

von Stefan Evertz am 13.01.07 um 17:30 Uhr | 2 Antworten

Vor kurzem habe ich berichtet, dass man offensichtlich die Leserzahlen eines RSS-Feeds auslesen kann, sofern dieser über Feedburner läuft (siehe auch „Feedburner: Transparente Traffic-Daten„). Es machte dabei keinen Unterschied, ob die sog. „Awareness-API“ (siehe auch www.feedburner.com; englisch) aktiviert war oder nicht.

So ganz konnte ich aber von diesem Thema nicht lassen, und nach einem netten mehrtägigen Mailwechsel mit Feedburner (Thanks, Eric!) konnten wir – nach mehreren Theorien, die schnell wieder verworfen wurden – eine Lösung für das Problem finden:

Wer nicht möchte, dass die Leserzahlen seines RSS-Feeds durch dritte ausgelesen werden können, muss sowohl die Awareness-API als auch die sog. „FeedCount“-Funktion deaktivieren. Es dauert dann eine gewisse Zeit („gefühlte“ 15-30 Minuten), bis dann die API keine Daten mehr liefert.

So hat es zumindest bei mir mehrfach geklappt, testweise den Zugriff auf meine Traffic-Daten zu sperren, auch wenn ich ja grundsätzlich diese Daten weiter „öffentlich“ lassen will.

Alles in allem ist es zwar schade, dass dieser Zusammenhang aus den – ansonsten eigentlich recht eindeutigen – Texten bei Feedburner nicht deutlich wird. Aber dafür war es immerhin möglich, das Problem im Dialog mit einem Mitglied des Feedburner-Teams zu identifizieren bzw. zu lösen. Davon könnte sich Technorati mal eine dicke Scheibe abschneiden 👿

Zugriffe September / Oktober 2006

von Stefan Evertz am 13.01.07 um 16:38 Uhr | 1 Antwort

Da ich doch ein wenig meine Chronisten-Pflicht vernachlässigt habe, gibt es diesmal zwei Monate auf einmal bzw. hintereinander. Die Top 10 der meistgelesenen Artikel habe ich hier erstmals ausgelassen, da mir einfach die Zeit für die zusätzliche Auswertung fehlt. Nur die „erwähnenswerten Artikel“ habe ich beibehalten, da ich diese Liste immer als eine Art komprimiertes Inhaltsverzeichnis des jeweiligen Monats gesehen habe – oder neudeutsch: Die „Highlights“.

Eckdaten September (ermittelt mit counter.blogscout.de):
Zeitraum: 01.09. – 30.09.2006
Besucher (Visits / „V“): 29.007
Seitenabrufe (Impressions / „I“): 44.136
Seitenabrufe / Besucher: 1,52
Ruhigster Tag: 02.09.06 (V: 683 / I: 1.053)
Wildester Tag: 20.09.06 (V: 1190 / I: 1.695)
Tagesdurchschnitt: V: 966 / I: 1.471
Datentransfer: 4.750 MB
Anzahl Beiträge: 26 (Siehe auch September 2006)

Statistik September 2006
Weiterlesen

Updates für WordPress

von Stefan Evertz am 09.01.07 um 17:19 Uhr | 2 Antworten

Die – auch hier im Blog eingesetzte – Blog- und CMS-Software WordPress gibt es nun in der Version 2.0.6, mit der u.a. zwei Sicherheitslücken geschlossen werden (siehe auch www.heise.de):

Die erste, von Stefan Esser, der kürzlich resigniert das PHP-Security-Team verließ, beim Hardened-PHP Project beschriebene Sicherheitslücke nutzt die mbstring-Erweiterung von PHP, mit der es WordPress ermöglicht, bei so genannten Trackbacks zwischen verschiedenen Zeichensätzen zu konvertieren. […] Ein Beispiel-Exploit schafft es so, zuerst die Warnmeldungen an den Andministrator abzuschalten, um dann die Hash-Werte der Passwörter auszulesen.

Der zweite Angriff gehört in die Rubrik Cross Site Scripting (XSS). Der eingebaute CSRF-Schutz (Cross Site Request Forgery) von WordPress hat einen Fehler, sodass ein Angreifer einem eingelogten Benutzer oder Administrator URLs so unterschieben kann, dass die darin enthaltenen Befehle mit seinen Rechten ausgeführt werden.

Weiterhin wurden kleine Verbesserungen vorgenommen (siehe auch wordpress.org, englisch):

Here’s what’s new:

  • The aforementioned security fixes.
  • HTML quicktags now work in Safari browsers.
  • Comments are filtered to prevent them from messing up your blog layout.
  • Compatibility with PHP/FastCGI setups.

For developers, there’s a new anti-XSS function called attribute_escape(), and a new filter called “query” which allows you filter any SQL at runtime. (Which is pretty powerful.) Thanks to Mark Jaquith for handling this release and Stefan Esser for responsibly reporting the security issue.

Die aktuelle (englischsprachige) Version steht als ZIP-Archiv unter wordpress.org[2] zum Download bereit. Auch die DE-Edition kann zwischenzeitlich als aktualisiertes Komplett-Paket sowie als Paket mit den geänderten Dateien heruntergeladen werden: blog.wordpress-deutschland.org

An einigen Stellen gab es Hinweise, dass es nach dem Update auf WordPress 2.0.6 Probleme mit den RSS-Feeds und dabei speziell mit den über Feedburner realisierten Feeds gab. Auch wenn hier im Blog bei der Umstellung alles glatt lief, finden sich jedenfalls weitere Informationen für Betroffene unter jowra.com sowie unter markjaquith.wordpress.com (englisch).

Und noch ein Hinweis – diesmal für die „Ressourcensparer“: Das Plugin WP-Cache 2.0 (mnm.uib.es/gallir) zur Zwischenspeicherung der Blog-Seiten gibt es mittlerweile in der Version 2.0.21 (siehe auch mnm.uib.es/gallir[2]). Das erinnert mich daran, dass ich wohl etwas häufiger auf Aktualisierungen bei den Plugins achten sollte…

(u.a. via www.perun.net, bueltge.de, www.golem.de)

Opera-Update nicht vergessen

von Stefan Evertz am 09.01.07 um 8:02 Uhr | Schreibe eine Antwort

Bereits vor drei Wochen wurde die neueste Version des Browsers Opera (9.10, Download unter www.opera.com) veröffentlicht. Und eigentlich sah es auch eher nach einem „kosmetischen Update“ aus (siehe auch www.golem.de):

Der norwegische Browser Opera ist in der Version 9.1 erschienen und wartet nun unter anderem mit einem datenbankbasierten Phishing-Schutz auf, der Nutzer in Echtzeit vor betrügerischen Webseiten schützen soll.

Und auch bei www.heise.de klang es harmlos:

Neben diversen Bugfixes enthält Opera 9.10 einen überarbeiteten Phishing-Schutz. Ist dieser aktiviert, sendet er die URLs der besuchten Sites an einen Opera-Server, der sie mit einer Datenbank von bekannten Phishing-Sites abgleicht. Ist die Site dort verzeichnet, blockiert Opera den Zugriff.

Allerdings hat offenbar Opera auch stillschweigend zwei durchaus heikle Fehler behoben (siehe auch www.golem.de[2]:

Wie erst jetzt bekannt wurde, korrigiert der aktuelle Browser zwei Sicherheitslücken. Beide Sicherheitslecks können von Angreifern zum Ausführen von Programmcode missbraucht werden. Während das eine Sicherheitsloch bei der Anzeige von jpeg-Bildern zuschlägt, tritt das andere bei der Darstellung von SVG-Daten auf.

Eine detailliertere Darstellung der Fehler findet sich unter www.heise.de[2], während leider im Changelog unter www.opera.com[2] (englisch) bis heute kein Hinweis auf die beiden durchaus kritischen Fehler zu finden ist.

Wer also Opera noch nicht aktualisiert hat, sollte dies zeitnah tun. Und es lohnt sich offenbar, den Browser regelmäßig nach Updates suchen zu lassen. Dies ist scheinbar auch deshalb nötig, da sich dies nicht automatisieren läßt – oder habe ich einfach die entsprechende Option nicht gefunden?

Update bei Sevenload und Flash Cortex

von Stefan Evertz am 08.01.07 um 17:07 Uhr | 3 Antworten

Bereits kurz vor Weihnachten wurde der deutsche Bild- und Videohoster Sevenload (de.sevenload.com) um eine englische Oberfläche erweitert (siehe auch blog.sevenload.de):

In der ersten Phase von unserem internationalen Launch geben wir Euch die Möglichkeit zwischen zwei Sprachen zu wechseln – Englisch und natürlich Deutsch. In einem zweiten Schritt werden andere Sprachpakete von uns freigegeben – unter anderem werden Italienisch, Spanisch, Türkisch und Französisch in den kommenden Wochen veröffentlicht.

Gestern wurde nun auch die URL-Struktur angepasst (siehe auch blog.sevenload.de[2]):

Ab sofort verwenden wir Landeskürzel als Subdomains um die von den Usern ausgewählte Sprache korrekt darstellen zu können. Unter http://en.sevenload.com erreicht man konsequent die englischsprachige Oberfläche, die deutsche Version ist unter http://de.sevenload.com erreichbar.

Entsprechend habe ich mein WordPress-Plugin „Flash Cortex“ angepasst, so dass nun auch die „neue“ URL-Struktur unterstützt wird. Eine Veränderung der alten „Links“ ist dabei nicht erforderlich, da diese weiterhin von „Flash Cortex“ erkannt werden und laut dem Eintrag im Sevenload-Blog wohl auch künftig von Sevenload unterstützt werden sollen. Nur der mittlerweile zusätzlich an den Video-URL angehängte Titel des Videos wird aus technischen Gründen abgeschnitten (und ist bisher auch für die korrekte Darstellung des Videos nicht erforderlich).

Die aktuelle Version (Version 1.0.0) kann auf der Info-Seite zum Plugin „Flash Cortex“ heruntergeladen werden. Eventuelle Probleme oder Anregungen könnt ihr dort in den Kommentaren loswerden – und über eine Empfehlung des Plugins per Link freue ich mich natürlich auch 😉

Deutsche Blogcharts mit noch mehr Zahlen

von Stefan Evertz am 08.01.07 um 12:35 Uhr | 2 Antworten

Seit etwa einem Jahr gibt es sie nun, die „Deutschen Blogcharts“ (www.deutscheblogcharts.de), in denen Jens Schröder auf Basis der Daten von technorati.com die meistverlinkten deutschen Blogs auflistet (siehe auch „Neue Charts der deutschen Top 100-Blogs„). Dass es an der Qualität und Sorgfalt der Arbeit von Jens nichts zu rütteln gibt, ist nicht erst seit dem etwas holprigen Kooperationsversuch zwischen Technorati und Edelman offensichtlich (siehe auch Edelman, Technorati und die Blogs„).

Passend zum Jahreswechsel hat Jens nun auch die meistverlinkten Blogs 2006 gekürt ermittelt – erstaunlicherweise hat mein kleines Blog es dort sogar auf Platz 84 geschafft, obwohl es in den aktuellen Charts nicht mehr auftaucht: www.deutscheblogcharts.de[2] (Mehr zur Zählmethode unter www.deutscheblogcharts.de/blog[1])

Ebenfalls erwähnt werden sollten noch die regelmäßig aktualisierten „Top 40 Medien“ (www.deutscheblogcharts.de[3]), in denen die „in Blogs meistverlinkten deutschsprachigen, publizistischen Websites“ zusammengetragen werden (siehe auch www.deutscheblogcharts.de/blog[2]).

Und wer in älteren Ausgaben der Deutschen Blogcharts stöbern möchte, kann dies im Archiv unter http://www.deutscheblogcharts.de[4] tun.

(u.a. via www.lawblog.de)

Nach der Weihnachtspause

von Stefan Evertz am 07.01.07 um 9:52 Uhr | Schreibe eine Antwort

… sollte hier wohl wieder etwas mehr zu lesen sein – hoffe ich zumindest. Zum einen war mein „Blog-Faktor“ auch in den letzten zwei Wochen nicht hoch genug. Und zum anderen sollte man doch zumindest in der Nähe eines (internetfähigen) Computers sein, um sein Blog zu befüllen. Und diese Nähe habe ich dann auch weiträumig vermeiden können – egal wo ich mich gerade in diesem schönen (Bundes-)Land aufgehalten habe 🙄

Angesammelt haben sich jedenfalls genug Themen und Entwürfe. Wundert euch also nicht, wenn in den nächsten Wochen das eine oder andere „alte“ Thema hier endlich Erwähnung findet…

Und wer sich – wie ich gerade – mit dem Thema „Entsorgung des Weihnachtsbaums“ auseinandersetzt, dem sei nochmals meine (bzw. Evys) Anregung aus dem Vorjahr ans Herz gelegt: Knut: Patentrezept gegen Tannennadeln

Ich wünsche jeden

Feedburner: Transparente Traffic-Daten

von Stefan Evertz am 05.01.07 um 13:54 Uhr | 5 Antworten

Durch Zufall habe ich ein Tool gefunden, dass einen – leider nicht geschützten – Zugriff per RSS-Feed auf die Abonnenten-Zahlen bei Feedburner ermöglicht: FeedBurner Stats 2 Feed (lab.rss-world.info/feedburner-feedstats/; englisch)

Im Blog der Entwicklerin liest sich die Beschreibung zunächst recht vielversprechend (siehe auch www.simonecarletti.com/blog):

Tired of reading your FeedBurner feed stats from your FeedBurner dashboard? Do you manage multiple feeds and would you like to read all stats from a single source? Would you like to read your FeedBurner feeds stats from a wonderful and cool feed? Would you like to compare your feed stats?

FeedBurner Stats 2 Feed is an easy but powerful tool that allows FeedBurner users to mix their feeds‘ stats into a single feed and subscribe it.

You can read all stats from a single feed since FeedBurner Stats 2 Feed will mix and compare all the data for you.

Das folgende Beispiel zeigt z.B. die „Leserzahlen“ der letzten 10 Tage meines Blogs:

lab.rss-world.info/feedburner-feedstats/[2]

Eigentlich bekomme ich so also eine bequeme Möglichkeit, die Nutzungsdaten meines Feeds einzusehen, ohne jedesmal das „Dashboard“ von Feedburner besuchen zu müssen. Allerdings besteht der dicke Haken leider darin, dass auch jeder andere Benutzer ungehindert auf diese Daten zugreifen kann – zumindest bis jetzt.

Nun sind diese Daten sicherlich nur bedingt als „vertraulich“ anzusehen – und ich persönlich mache z.B. die aktuellen Zahlen über den sog. FeedCount ohnehin öffentlich (siehe auch „Impressum„).

Und ich finde es auch durchaus interessant (und beeindruckend), dass z.B. www.bildblog.de bis zu 16.000 RSS-Leser (siehe auch lab.rss-world.info/feedburner-feedstats/[3]) oder www.drweb.de/weblog/ mehr als 7.000 RSS-Leser hat (lab.rss-world.info/feedburner-feedstats/[4]).

Aber eigentlich sollte meines Erachtens der jeweilige Feedburner-Nutzer schon selber die Kontrolle darüber haben, wer diese Daten des eigenen RSS-Feeds einsehen kann. Datenschutz sieht jedenfalls anders aus… 👿

P.S.: Offenbar ist der Zugriff unabhängig vom Aktivierungs-Status der sog. „Awareness API“ von Feedburner möglich. In Feedburner sehe ich jedenfalls unter „Publicize / Awareness API“ eine aktivierte Option „Allow external access to my traffic data“ – die scheinbar nicht deaktiviert werden kann 🙁

(Tool gefunden in den Kommentaren bei www.techlifeweb.com)