von Stefan Evertz am 25.12.06 um 9:05 Uhr |
13 Antworten
Mittlerweile gibt es schon die 15. „Auflage“ des fast immer hörenswerten „Mercedes-Benz Mixed Tape“ (www.mixed-tape.com; JavaScript erforderlich). Hierbei werden alle sechs bis acht Wochen 15 Stücke aus den unterschiedlichsten Musikrichtungen (Klassik, Jazz, Pop, Elektronik, etc.) als Album bzw. im MP3-Format bereitgestellt.
Leider „verschwindet“ nach der Veröffentlichung einer neuen Ausgaben umgehend die Vorgänger-Version – von älteren Alben mal ganz zu schweigen. Erfreulicherweise bin ich nun über mehrere Archive gestolpert, die einem den (Download-)Zugriff auf alle bisherigen Ausgaben ermöglichen.
In jedem Fall sind leider diese Musik-Archive nichts für langsame Leitungen. Um die rund 1,3 Gigabyte herunterzuladen, braucht man selbst mit einem „DSL 6000“-Anschluß noch mindestens 30 Minuten – bei „DSL 1000“ sind es dann schon etwa 3 Stunden. Und mit einem ISDN-Anschluß sind es unendliche 47 Stunden…
Nachdem nun der höchste Feiertag des deutschen Einzelhandels hinter uns liegt, komme ich endlich zu den wichtigen Dingen:
Die drei Evertz (Evy, Mr. T und ich) wünschen Euch – den lieben Lesern, Freunden und Bekannten – ein ruhiges und friedliches Weihnachtsfest sowie ein gutes Jahr 2007!
Und als kleine Aufmunterung für die derzeit etwas düstere und neblige Wetterlage habe ich hier noch einen „modernen Klassiker“ der Weihnachtsbeleuchtung als Video:
Ich weiß, dass das Video nicht ganz frisch ist (müsste mindestens aus dem letzten Jahr stammen) – aber das ist das „beleuchtete“ Fest ja schließlich auch nicht 😉
von Stefan Evertz am 17.12.06 um 16:33 Uhr |
2 Antworten
Das Shockwave-Spiel „Snowboard Madness“ gefällt sogar Menschen wie mir, denen es eigentlich fremd ist, sich wider besseres Wissen einen schneebedeckten Hang hinabzustürzen. Und solange hier im Lande der Schnee noch ausbleibt…
Sportspiele wie dieses dürften sich übrigens bei Bloggern besonderer Beliebtheit erfreuen. Denn wenn man einer Befragung von etwa 13.000 Internet-Nutzern glauben will, sieht der Durchschnitts-Blogger in etwa so aus (siehe auch Pressemeldung unter openpr.de, Hervorhebung von mir):
Der erwachsene Prototyp-Blogger ist männlich und trägt Dreitagebart. Er ist bis 29 Jahre alt und führt eine freischaffende Tätigkeit aus. Die körperliche Fitness zählt nicht zu seinen Prioritäten – viele der Intensivnutzer bezeichnen sich als „kaum oder untrainiert“ und „leicht übergewichtig“ bis „stattlich“.
Da drängen sich solche virtuellen Sportvarianten ja geradezu auf 😈
(„Studie“ entdeckt via www.bamberg-gewinnt.de/wordpress, wo Jan Schmidt auf mögliche empirische Schwächen der Befragung hinweist)
von Stefan Evertz am 16.12.06 um 21:35 Uhr |
3 Antworten
Gerade bin ich durch Zufall auf das Werbespiel „SkyDiver“ (www.2dplay.com; englisch, Flash erforderlich) gestossen, mit dem offenbar der Tauchverband „PADI“ (deutsch.padi.com) neue Kunden werben bzw. Menschen zum Tauchsport bewegen möchte. Das Spiel an sich ist wohl eher Mittelmaß und hebt sich kaum von den zahllosen „Katapult“-Spielen ab, bei denen man irgendetwas mit irgendetwas anderem treffen muss. Im Fall von „SkyDiver“ geht es darum, über den Dächern einer Großstadt mit einem Taucher ein Kinder-Planschbecken auf einem anderen Hochhaus zu treffen.
Heikel wird es meine Erachtens im Hinblick auf die Form des Abschusses. Dabei wird nämlich der – üblicherweise 10-12 Liter großen und mit einem Druck von 200 bar befüllten (siehe auch de.wikipedia.org) -Pressluftflasche des Tauchers „das Ventil“ abgeschlagen. Das hat zur Folge, dass der um das 200fache komprimierte Inhalt der Flasche schlagartig nach hinten entweicht – und im Spiel den nötigen Rückstoß liefert.
Man muss wohl wenig Phantasie haben, um sich vorstellen zu können, was bei einer solchen explosionsartigen Ausdehnung schiefgehen sonst noch alles passieren könnte. Und ich bin mehr als skeptisch, ob so etwas der geeignete Einstieg in einen verantwortungsvoll ausgeübten Tauchsport darstellt. Die örtlichen Verkehrsbetriebe werden wohl auch nicht mit der Möglichkeit des „U-Bahn-Surfens“ für ihre Dienstleistung werben. Und das „Texas-Kettensägen-Massaker“ ist sicher kein Werbefilm der Werkzeugindustrie.
Da bin ich irgendwie doppelt froh, dass ich nicht bei PADI, sondern bei CMAS (www.cmas.org) gelernt habe 🙄
Entstanden ist der Spot im Rahmen der Initative „Kinderfreundliches Australien“ (im Original „Child friendly Australia“, siehe auch childfriendly.org.au; englisch) und zeigt dabei zugleich, dass gute „Werbung“ auch ohne Worte funktioniert.
Gefunden bei www.endl.de, wo Alexander Endl sehr treffend anmerkt, dass wir die Helden der Kinder sind – und das nicht erst, wenn wir Vater oder Mutter sind…
von Stefan Evertz am 14.12.06 um 23:28 Uhr |
1 Antwort
Irgendwie scheint im Moment nicht nur die Post ein erhöhtes Transportaufkommen festzustellen. Die Spamfilter meiner E-Mail-Programme schwitzen nur deswegen noch nicht, weil ihnen weiterhin der Spamihilator die Arbeit abnimmt (siehe auch „Spamihilator: Filter mit Potential„) – und das, obwohl sich das Spamaufkommen seit August etwa verdoppelt hat:
Und im Blog ackert sich währenddessen das WordPress-Plugin „Spam Karma“ ab, um die sinnfreien Trackbacks eines „mutigen, die Wahrheit aussprechenden“ Blogs auszufiltern. Mein Ärger steht allerdings noch weit hinter dem anderer zurück (siehe z.B. www.im-web-gefunden.de).
Angesichts dieser Fluten bin ich sogar fast versucht, das vielversprechende Angebot eines ungarischen Dienstleisters anzunehmen und den ganzen Mist ausgedruckt zurück an den jeweiligen Absender zu schicken. Besonders ansprechend finde ich die Entscheidung, sich von all dem Viagra- und Casino-Spam abzuheben – und stattdessen über Frachtpreise zu informieren:
Wir informieren Sie herzlich, dass unsere Exportpreise ab 2007 Richtung Romänien, mit 15 % sinken werden.
Unsere ganzjährige Aktion gilt für Planen LKWs mit 13,6m Länge und 22 Tonnen Tragfächtigkeit.
Wir stehen natürlich zur Verfügung für ganz Europa.
Die 8 Tage bis zur „Weihnachtspause“ werden jedenfalls noch lang… 🙄
Nachtrag 18.12.06, 11:02:
Mit geheucheltem Bedauern nehme ich gerade zur Kenntnis, dass mittlerweile auch Akismet (akismet.com) die Trackbacks des vorgenannten „mutigen“ Blogs als Spam kennzeichnet…
von Stefan Evertz am 08.12.06 um 22:58 Uhr |
29 Antworten
Zugegeben: Ein Hardwareproblem kann uns alle treffen. Dass es diesmal den „Blogcounter“ getroffen hat (siehe auch blogwartung.de), soll hier eigentlich auch nicht das Thema sein. Ärgerlich ist es allerdings schon, wenn offenbar die „nutzenden“ Blogs gleichfalls in Mitleidenschaft gezogen werden (siehe z.B.www.suchmaschinen-optimierung-seo.info/sosblog):
Ich habe jetzt erst mal den Counter aus dem Quellcode meiner Seite entfernt, da die Ersatzmaschine mit der Auslieferung der Counterpixel etwas überfordert erscheint und der Seitenaufbau der Blogseiten dadurch in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Letztendlich geht es mir aber um etwas anderes. Denn ich habe den dumpfen Verdacht, dass die Betreiber von Blogcounter aus dem vielfachen Protest vor ziemlich genau einem Jahr nichts gelernt haben. Damals stellte sich nämlich heraus, dass der HTML-Schnipsel, der für die Zählfunktion in das eigene Blog (oder in die Website) eingebunden werden muss, „neuerdings“ einen versteckten Link enthielt. Der Protest führte dazu, dass viele Blogger wutschnaubend umgehend den Einsatz des Blogcounters einstellten (siehe auch „Auf Nimmerwiedersehen, Blogcounter (Update)„).
Mehr durch Zufall warf ich heute auf der Seite des Anbieters einen Blick auf die „neuesten Nutzer“ des Dienstes – und fand den folgende Schnipsel im Quelltext fast aller Seiten vor:
Zur Erklärung: Jeder Benutzer, der diesen Quelltext in seinem Blog einfügt, setzt auch automatisch einen Link zu einer DE-Domain „lustich“.
Die Liste im einzelnen (Stand 20:00 Uhr):
www.curubas.de.vu
www.slab-mag.com 👿
www.philipp-thom.de/1000faces/ 👿
astravis.de 👿
www.cross-golf.eu 👿
aufsmaulsuppe.blogger.de/ 👿 (modifiziert)
harz-radio.net
www.victoriarobinson.de/blog 👿
montyzuma.blogspot.com/ 😈
hmhm.twoday.net/ 👿
Kurz nochmal zusammengefasst: Von den 10 „neuesten Nutzern“ hatten 8 einen HTML-Schnipsel von Blogcounter im Quelltext; 7 davon verlinkten auf die oben fett hervorgehobene Domain („:evil:“) und die achte Website hat vermutlich einfach einen veralteten, noch nicht verseuchten angepassten Schnipsel reaktiviert („:twisted:“).
Als Inhaber der verlinkten Domain (Ergänzung 25.12.06, 21:22 Uhr: Gemeint ist www.lustich.de) ist übrigens Thomas Promny eingetragen (siehe auch www.checkdomain.com) – ein Name, der nicht nur im Zusammenhang mit besagter „Blogcounter-Affäre“ fiel, sondern auch mit einem etwas eigenwilligen Verständnis von Urheberreicht genannt wurde (mehr dazu unter „Content-Klau durch Archiv-Blog: Streit am Horizont? (Update 1-4)„).
Fazit:
Dazugelernt hat man beim Blogcounter offenbar nicht, sonst würde man es nicht erneut mit der gleichen Masche versuchen. Und ich glaube irgendwie nicht, dass zufällig alle besuchten Blogs zeitgleich den HTML-Schnipsel so angepasst haben, dass er um einen Link zu besagter Domain bereichert wird.
Ich gehe eher davon aus, dass viele Benutzer den HTML-Schnipsel entweder nicht verstehen oder einfach nicht darüber nachdenken. Insofern haben sie sich möglicherweise einen solchen Link „unterschieben“ lassen, ohne dass sie es gemerkt haben (oder erneut darauf hingewiesen wurden). Und dieses Unterschieben von Links ist weiterhin nicht die „feine englische Art“, auch wenn die aktuellen AGB unter 4.1 besagen:
Der Benutzer stimmt der Einblendung von Werbebannern, Werbetexten, Popups und Popdowns bei Benutzung der Leistungen von Blogcounter.de zu.
Letztendlich muss jeder für sich entscheiden, ob ihn ein solches Verhalten stört. Ich habe das für mich vor einem Jahr getan – und benutze seitdem zufrieden den ebenfalls kostenlosen Dienst von Dirk Olbertz: counter.blogscout.de
Und spätestens jetzt ist für mich der Blogcounter endgültig keine Alternative mehr 👿
Update 09.12.06, 21:59 Uhr:
Über fourtysomething.twoday.net bin ich auf noch einen anderen Zähler-Dienst gestossen, der möglicherweise mit Blogcounter „verwandt“ sein könnte: Tracker (www.tracker.de).
Admin-C dieser Domain ist ebenfalls Thomas Promny (siehe auch www.checkdomain.com[2]) – und der funktionelle Teil des Quelltextschnipsels sieht dem von Blogcounter sehr ähnlich:
von Stefan Evertz am 04.12.06 um 9:33 Uhr |
2 Antworten
Der folgende Werbespot zeigt einen fähigen Vertreter der Gattung „Buroschläfer“ – auch wenn ich die Werbewirkung des Videos für überschaubar halte, kann man sich hier durchaus für den Büroalltag inspirieren lassen 😉
So ganz erfüllt das dokumentierte Verhalten allerdings noch nicht die Definition unter de.wikipedia.org:
Powernapping ist ein kurzer Schlaf, üblicherweise zwischen 15-30 Minuten lang. Der Begriff leitet sich von den englischen Begriffen power = Kraft und nap = Nickerchen ab. Um vom täglichen Stress abschalten zu können, bieten fernöstliche und US-amerikanische Firmen Ruheräume für ihre Angestellten an. Innerhalb einer kurzen Schlafphase sollen Mitarbeiter neue Energie tanken. Man sollte beim Powernapping jedoch vermeiden, länger als 30 Minuten zu schlafen, da man nach etwa dieser Zeit in tiefere Schlafphasen mit Rapid Eye Movement fällt.
Und ich würde bei der Definition vielleicht noch ergänzen, dass man es trotz allem vermeiden sollte, sich vom Chef erwischen zu lassen 😉
von Stefan Evertz am 03.12.06 um 16:22 Uhr |
4 Antworten
Eigentlich war es ein hilfreiches – und gelegentlich auch amüsantes – Tool: Die „Wayback Machine“ (web.archive.org, englisch), mit der man ältere Versionen archivierter Websites besichtigen konnte. Das Archiv reicht bis 1996 zurück (siehe z.B. ältere Versionen von Spiegel Online unter web.archive.org[2]). Auch wenn häufig einige Elemente fehlen (Bilder, CSS-Dateien, etc.), konnte man so einen interessanten Blick in die Vergangenheit werfen.
Leider schlief das Archiv irgendwann Ende 2005 ein, d.h. scheinbar wurden keine neuen „Schnappschüsse“ von Websites angelegt bzw. diese wurden nicht mehr angezeigt. Die „neuesten“ Versionen stammten dabei stets vom März / April 2005. Da mein Blog erst im August 2005 eröffnet wurde, fand ich leider nie eine „archivierte“ Fassung meines Blogs 🙁
Deshalb war ich sehr erfreut, als ich eben durch Zufall feststellte, dass die „Wayback Machine“ offenbar doch nicht ganz gestorben ist. Wie z.B. ein Blick auf die nunmehr gespeicherten Fassungen meines Blogs zeigt (web.archive.org[3]), werden nun zumindest Websites bis März 2006 angezeigt – die „Bearbeitungszeit“ scheint also von zwischenzeitlich 12-18 Monaten auf maximal 8 Monate gesunken zu sein.
Nun kann ich also wieder nach Herzenslust durch die Vergangenheit surfen – und stelle erneut fest: Totgesagte leben länger 😉