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Feedburner: RSS-Feed jetzt auch als Newsletter

von Stefan Evertz am 21.04.06 um 14:20 Uhr | 6 Antworten

Logo Feedburner Vor einem Monat habe ich mit einem Test des Dienstes „Zookoda“ begonnen, mit dem ein RSS-Feed per E-Mail verschickt werden kann (siehe auch „Zookoda: RSS per E-Mail als Newsletter„). Gerade die zunächst als positiv empfundenene „Sehr umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten“ wurden schnell anstrengend, da beispielsweise Änderungen an den Layout-Vorlagen erforderten, den Versand zu pausieren, um ihn dann später wieder kompliziert zu aktivieren. Alles in allem war ich also nicht ganz zufrieden.

So passte es denn sehr gut, als ich bei Jörg unter www.einfach-persoenlich.de auf eine neue Funktion bei Feedburner stieß, die nun auch den Versand eines RSS-Feeds per E-Mail ermöglicht (siehe auch das offizielle Feedburner-Blog unter www.burningdoor.com, englisch).

Nachdem ich nun Gelegenheit hatte, den Newsletter anhand von Jörgs Blog zu testen, habe ich mich nun für einen „Wechsel“ zu diesem Dienst entschieden (und habe Zookoda deaktiviert). Entsprechend findet ihr nun rechts in der Navigation ein verändertes „Newsletter“-Formular.

Aktivieren kann man diesen Dienst innerhalb von Feedburner, indem man unter „Publicize“ links „Email-Subscriptions“ auswählt. Nach dem Klick auf „Activate“ wird dann der für euren Feed angepasste „Formular-Schnipsel“ angezeigt. Wer hier allerdings (wie ich) auf JavaScript verzichten will, sollte den Code entsprechend anpassen.

Die wichtigsten Merkmale / Vorteile:

  • Der Dienst ist kostenlos und zudem mit minimalem Aufwand einzurichten – vor allem, wenn man bereits auf Feedburner zur Bereitstellung des RSS-Feeds nutzt (wie wir, siehe auch „RSS-Feed per Feedburner„).
  • Es wird eine tägliche E-Mail mit den jeweils neuen Beiträgen verschickt – inwieweit Updates „älterer“ Beiträge einfließen, konnte ich allerdings noch nicht prüfen
    Anmeldung erfolgt per Double-Opt-In (siehe auch de.wikipedia.org). Im Gegensatz zur Zookoda-Variante wird während der Anmeldung zumindest der Name des Blogs angezeigt, dessen Newsletter man da gerade abonniert.
  • Für Abonnenten ist keine zusätzliche Anmeldung und auch nicht das Ausfüllen eines weiteren Formulars erforderlich. Es muss lediglich in einer automatisch verschickten E-Mail ein Link angeklickt werden.
  • Die E-Mail enthält jeweils eine HTML- und eine „Text“-Variante. Insbesondere die Text-Variante erforderte leider bei Zookoda zusätzlichen Konfigurationsaufwand und enthielt zudem noch die HTML-/XML-Formatierungen des einzelnen Artikels.

Minimale „Mängel“ habe ich allerdings auch bereits gefunden, die aber die Vorteile der Feedburner-Variante gegenüber Zookoda keinesfalls aufwiegen:

  • Die Lokalisierung der E-Mails könnte noch optimiert werden, was deutsche Umlaute (Textvariante) und die örtliche Zeit (beide Varianten) betrifft.
  • Der Hinweis „The publisher using FeedBurner’s email delivery service has access to subscriber addresses on their distribution list“ wird mir erst nach der Bestätigung angezeigt. Das könnte durchaus schon auf der ersten Anmeldeseite angezeigt werden (auch wenn es letztendlich nicht wirklich überraschend ist).
  • Der Schutz vor mißbräuchlichen Anmeldungen erfolgt durch ein sog. „Captcha“ (siehe auch de.wikipedia.org[2], was leider nicht barrierefrei ist.

RSS-Feed per Feedburner

von Stefan Evertz am 05.04.06 um 23:26 Uhr | 5 Antworten

Logo Feedburner Bereits seit dem 28. Dezember nutzen wir hier im Blog den kostenlosen Dienst „Feedburner“ (www.feedburner.com, englisch), um die Nutzung eines RSS-Feeds zu „messen“. Der Dienst wertet dabei aus, wieviele Nutzer mit welchen Tools (Bloglines, Dynamische Lesezeichen von Firefox, etc.) auf den Feed zugegriffen haben und welche bzw. wieviele Artikel angeklickt bzw. gelesen wurden.

Bisher hatte ich aber Bedenken, alles auf Feedburner umzustellen. Eine treffende Zusammenfassung meiner „Sorgen“ fand ich bei bloggingtom.ch:

Der Grund, dass ich bisher nicht mit Feedburner gearbeitet hatte, lag schlicht und einfach darin, dass ich die Kontrolle über die Feed-URL nicht verlieren wollte. Was, wenn Feedburner nicht erreichbar ist, kostenpflichtig wird etc.? Allen Lesern zumuten, die Feed-URL zu wechseln? Und wie teile ich das den RSS-Lesern mit, wenn Feedburner nicht erreichbar wäre? Fragen über Fragen.

Angeregt durch ein gelungenes Tutorial von Jörg Petermann unter www.einfach-persoenlich.de habe ich hier nun auch alle anderen Feeds auf Feedburner umgestellt. Ihr solltet hiervon als Leser eigentlich unbehelligt bleiben – falls es doch „knirscht“, würde ich mich über eine entsprechende Rückmeldung sehr freuen (z.B. über das Kontaktformular unter Impressum).

Die neue Hauptadresse des Feeds lautet nun wie folgt:
https://hirnrinde.de/hirnrinde.php

Die „alte“ Adresse funktioniert natürlich weiterhin, ihr seid aber herzlich eingeladen, in euren RSS-Reader künftig die neue Adresse zu verwenden. Einige Argumente für eine „Anpassung“ hat ja BloggingTom bereits genannt.

Zum guten Schluss noch ein Tipp für WordPress-Nutzer: Es gibt unter orderedlist.com auch ein Plugin, wie ich bei www.perun.net gefunden habe. Dort gibt es in den Kommentaren auch weitere Tipps für die reibungslose Umstellung auf Feedburner.

Blogbeat, Sie sind raus!

von Stefan Evertz am 24.03.06 um 10:54 Uhr | 1 Antwort

Logo 'Blogbeat' Scheinbar hat Blogbeat in den letzten Wochen ähnliche Kapazitätsprobleme wie zuletzt auch Google Analytics. Nachdem der Server – und entsprechend auch der „Zähler-Schnipsel“ – gerade wieder mal nicht erreichbar ist (und dies seit Beginn des zweiten Tests bereits zwei Mal der Fall war), habe ich nun endgültig die Reißleine gezogen – und werde Blogbeat künftig nicht mehr einsetzen.

Wesentliche Änderungen sind übrigens seit meinem ersten Test nicht mehr hinzugekommen, auch wenn es nun wieder teilweise möglich ist, zu einzelnen Objekten (z.B. Posts) Detailinformationen abzurufen. Insofern würde ich mein ursprüngliches Fazit beibehalten, ergänzt um den Hinweis auf die „instabile Performance“ 🙁

Als Alternative sei daher nach wie vor auf counter.blogscout.de verwiesen, dessen Auswertungsfunktionen immer ausgefeilter werden. Gerade heute wurde z.B. eine Statistik für einzelne Blogbeiträge eingeführt (siehe auch blog.blogscout.de), die sehr vielversprechend aussieht.

Zookoda: RSS per E-Mail als Newsletter

von Stefan Evertz am 19.03.06 um 16:56 Uhr | 4 Antworten

Logo Zookoda Mit dem kostenlosen Newsletter-Tool Zookoda (www.zookoda.com, englisch) können Leser per E-Mail mit den neuesten Artikeln eines Blogs versorgt werden. Als Basis dient dabei der RSS-Feed des jeweiligen Blogs. Es können so auch diejenigen Leser regelmäßig erreicht werden, die mit „RSS“ und den entsprechenden Nutzungsformen (siehe auch Hilfe) nicht vertraut sind. Das Tool funktioniert bisher sehr zuverlässig, verfügt aber auch über einige kleinere Fußangeln.
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Machs besser, Google Analytics

von Stefan Evertz am 10.03.06 um 14:00 Uhr | 6 Antworten

Notiz an mich: Regelmäßig das eigene Blog besuchen…

…dann merkt man auch schneller, wenn ein Besucherzähler offensichtlich überlastet ist. Das scheint zur Zeit bei Google Analytics der Fall zu sein, wie ich unter anderem bei Patrick (blog.patrickkempf.de) und bei www.bloggingtom.ch lesen musste. Mein „Selbsttest“ bestätigte dann die mehr als deutliche Verzögerung, mit der das entsprechende Script vom Google-Server geladen wird 🙁

Nach kurzer Überlegung habe ich daher soeben den Skript-Schnipsel aus dem Blog entfernt und beende somit – nach etwa 100 Tagen des „Testens“ – die Benutzung von Google Analytics.

Die meisten Auswertungen waren ohnehin für ein Blog überdimensioniert. Und meine „Begeisterung“ für die Google-Dienste hat sowieso in den letzten Wochen und Monaten etwas gelitten…

AdSense: Google-User klicken nicht anders

von Stefan Evertz am 09.03.06 um 7:01 Uhr | Schreibe eine Antwort

Logo Google AdSense Robert Basic hat vor einem Monat eine immer wieder zu lesende Einschätzung über das abweichende Verhalten von Blog-Besuchern, die über Google kommen, aufgegriffen und mit einem Test begonnen (siehe auch www.basicthinking.de/blog[1]):

Hypothese
Google Besucher klicken eher auf AdSense-Banner als Direkt(blog)leser.

Nach einer Testphase von 30 Tagen hat er nun – auf der Basis von etwa 75.000 Impressions – das Ergebnis bekanntgegeben (siehe auch www.basicthinking.de/blog[2]):

  1. Google-Besucher sind nicht klickfreudiger als andere Besucher:
    Google-Besucher klicken auf AdSense-Banner genauso häufig wie alle anderen Besucher. Kein Unterschied fast. Nada, nix, keine größere Klickfreudigkeit.
  2. Stammleser sind nicht Banner blind:
    Für mein Blog kann ich zumindestens nicht von einer Bannerblindheit der Stammleser sprechen.

[…]
Hypothese: Es ist ein Gerücht, daß Suchende” Suchmaschinenbesucher mehr klicken als Stammleser oder alle anderen Direktbesucher. Das mag aber daran liegen, daß meine Suchenden eben nicht etwas zum Kaufen suchen, da ich kein Produktblog habe. Und damit möglicherweise Produktblogs ein abweichendes Ergebnis bekommen als ich.

Man könnte also sagen: „Myth busted!“

Bei den lesenswerten anderen Beobachtungen (unterschiedliche „Erfolge“ von Banner-Varianten,absolute Dominanz von Google, etc.) bin ich dann noch auf ein interessantes Ergebnis gestossen:

Geblendete Banner 468*80 (gleiche Background wie Blog, gleiche Textfarbe) = schneiden markant besser als nicht geblendete Banner ab

Im Test wurde so erneut bestätigt, dass Werbe-Links bzw. Banner, die wie normaler redaktioneller Content wirken, sozusagen mit normalen Inhalten bzw. Links verwechselt und deshalb eher angeklickt werden.

Insgesamt jedenfalls ein spannender Test – nicht nur für AdSense-Betreiber. Und ausserdem finde ich es gut, wenn jemand einfach „theoretische Diskussionen“ aufgreift und durch Fakten bzw. Tests zu belegen versucht 😉

Blogbeat: Einer geht noch?

von Stefan Evertz am 08.03.06 um 21:44 Uhr | 1 Antwort

Logo 'Blogbeat' Vor kurzem habe ich ja schon mal über den noch jungen Besucherzähler „Blogbeat“ berichtet (www.blogbeat.net, englisch); am Ende der kostenlosen Testphase hatte ich mich entschieden, das Tool nicht mehr zu nutzen, da ich nicht zahlender Betatester sein wollte und während des Testzeitraums interessante Funktionen entfernt wurden (siehe auch „Blogbeat: Besucherzähler aus der Bananenkiste„).

Nach längerer Überlegung habe ich mich nun entschieden, doch das Angebot von Jeff Turner auf eine Verlängerung der kostenlosen Testphase anzunehmen – da hat dann wohl auch die Neugier gesiegt 😉 Jedenfalls ist seit wenigen Minuten wieder der Zähler-Schnipsel eingebunden – und wir werden sehen, was sich in den noch verbleibenden 23 Tagen an neuen Erkenntnissen ergibt… Fortsetzung folgt…

Blogbeat: Besucherzähler aus der Bananenkiste

von Stefan Evertz am 27.02.06 um 0:18 Uhr | 6 Antworten

Logo 'Blogbeat' Seit dem 23. Januar 2006 gab gibt es nun ein weiteres Tool zur Besucheranalyse von Blogs: Blogbeat (www.blogbeat.net, englisch)

Das von Jeff Turner entwickelte Tool ist kostenpflichtig (6$ / Monat, kostenlose Testphase für 30 Tage) und erfasst die Besucher – wie üblich – durch einen kleinen HTML-/JavaScript-Schnipsel, der in das jeweilige Blog integriert werden muss. Sofern der Blogbetreiber einen RSS-Feed per Feedburner (www.feedburner.com) bereitstellt, kann der tägliche „Circulation“-Wert über die Feedburner-API ausgelesen und in die Auswertung einbezogen werden.

Seit dem 27. Januar habe ich nun dieses Tool im Einsatz, so dass jetzt eine erste Einschätzung möglich ist. Der Test gestaltete sich allerdings etwas mühsam, da am 17. Februar ein Update realisiert wurde, das diverse Änderungen (und kleinere Störungen) zur Folge hatte (siehe auch blog.blogbeat.net):

  • A new blog summary screen, showing data comparisons of Today/Yesterday, This Week/Last Week, and This Month/Last Month.
  • Roll ups of top post categories over time.
  • Visitor summaries by tagged visitors & by country.
  • Referrer lists broken down by domain and URL.
  • Search summaries by search keyword, search engine and also by Technorati or del.icio.us tags

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Technorati kann wohl wieder

von Stefan Evertz am 18.02.06 um 19:30 Uhr | Schreibe eine Antwort

Als ich es gestern bei Jens Schröder (u.a. „Berechner“ von www.deutscheblogcharts.de) las, schöpfte ich Hoffnung, dass nun keine „Nachfragen bei Technorati“ mehr für aktuellere Zahlen erforderlich sein würden (siehe auch www.deutscheblogcharts.de/blog):

Das Problem bei Technorati scheint gelöst, die Verlinkungs-Zahlen werden seit 1-2 Tagen endlich wieder häufiger aktualisiert. In dieser Zeit haben sich die Zahlen von mehr als der Hälfte der blogcharts-relevanten Blogs geändert, bei manchen davon auch schon mehrfach.

Eine schnelle Stichprobe ergab zunächst, dass die Zahlen diverser Blogs weiter auf eine Aktualisierung warteten :(. Erfreut stellte ich dann aber eben fest, dass sich bei mehreren der von mir „beobachteten“ Blogs bzw. deren Zahlen etwas getan hat (inklusive der Zahlen dieses Blogs).

Da ich darüber hinaus in den letzten Tagen einen schnelleren Zugriff und deutlich weniger Fehlermeldungen bei Technorati beobachte, scheint man dort nun in der Tat die Technik besser im Griff zu haben. Auch wenn es sicherlich noch zu früh ist, die Frage „Ist Technorati zu erfolgreich“ mit einem klaren „Nein!“ zu beantworten, sind dies doch zumindest sehr vielversprechende Aussichten 😉

Google kauft Measure Map

von Stefan Evertz am 15.02.06 um 8:30 Uhr | 5 Antworten

Logo Measure Map Google hat den auf Blogs spezalisierten Besucherzähler „Measure Map“ (measuremap.com) gekauft, wie im offiziellen Google-Blog unter googleblog.blogspot.com zu lesen ist:

Our goal has been to use the power of web analytics to help bloggers feel that same sense of connection with their audience. Today, as the Measure Map team joins Google, our mission remains the same: to build the best possible user experience so people can understand and appreciate the effect their blogs – their words and ideas – can have.

Einen persönlichen Eindruck des Tools konnte ich mir leider nicht verschaffen, da die Teilnehmerzahl begrenzt wurde ;( Insofern sei an dieser Stelle auf den „Test“ (siehe auch www.basicthinking.de/blog) verwiesen, den Robert Basic einen Monat lang durchgeführt hat. Bei ihm flog das Tool allerdings wegen „einer unglaublich schlechten Performance“ wieder raus.

Ich bin nun gespannt, wie Google dieses Tool positionieren wird. Von einer Integration in das im November 2005 gestartete Google Analytics über einen schrittweisen Ausbau des Systems sowie einer weitere Öffnung bis hin zur Kostenpflichtigkeit des Tools ist wohl alles möglich. Wir werden sehen…

(via www.basicthinking.de/blog[2])