Schlagwort-Archiv: fun

Virtuelles Kugelstoßen

von Stefan Evertz am 25.08.06 um 13:32 Uhr | 1 Antwort

Eine Partie Billard zur Entspannung, die läßt sich am Arbeitsplatz – nicht nur aus Platzgründen – eher selten umsetzen. Als kleine Einstimmung auf das herannahende Wochenende kann man sich dagegen mit den beiden folgenden, eher ungewöhnliche Varianten des Spiels Sports auch am Bildschirm beschäftigen (jeweils Flash und JavaScript erforderlich):

Bei „Snipe“ müssen jeweils drei farbige Kugeln auf die gleichfarbigen Felder „gestupst“ werden.

'Snipe' spielen
„Snipe“ spielen: www.fetchfido.co.uk

(via www.ehrensenf.de)

Im Spiel „Looser“ hingegen darf man sich mit einer lebenden Zielkugel herumärgern – und das Drecksding wird auch noch zunehmend schneller 👿

'Looser' spielen
„Looser“ spielen: www.ugoplayer.com

Kniffliger Spaß: Video-Puzzle

von Stefan Evertz am 24.08.06 um 13:16 Uhr | 1 Antwort

Die virtuelle Umsetzung von realen „Brettspielen“ finde ich immer wieder spannend. Meistens besteht der einzige Mehrwert allerdings darin, dass man die Spiele ohne physische Mitspieler, d.h. mit künstlichen bzw. Computer-Gegnern spielen kann.

Die folgende Variante des altbekannten „Puzzle“ ist so allerdings wirklich nur am Computer möglich: Beim Video-Puzzle gilt es, die verschiedenen Puzzleteile einer Videosequenz zusammenzubringen – während das Video als Endlosschleife läuft 😉

Bei den „Moving Jigsaw Puzzles“ kann man sich zur Zeit an vier verschiedenen Motiven versuchen; das nachfolgende Bild („Goldfish“) kann den „animierten“ Schwierigkeitsgrad natürlich nur unzureichend wiedergeben:

Screenshot 'Video-Puzzle'

Das Video-Puzzle kann unter justjigsawpuzzles.com (englisch; Flash und JavaScript erforderlich) gespielt werden, wobei dort darauf hingewiesen wird, dass das Spiel relativ ressourcenhungrig ist. Für ältere bzw. langsame Rechner wird es also nichts mit dem Puzzle-Spaß.

Alles in allem jedenfalls eine unterhaltsame und wirklich ungewöhnliche „Multimedia“-Anwendung, die diese Bezeichnung wirklich verdient. Wäre das nicht auch eine schöne Spielerei für sevenload.de?

(via www.ehrensenf.de)

Zigaretten und Wassersport

von Stefan Evertz am 21.08.06 um 10:43 Uhr | 2 Antworten

Ob mit dem folgenden Buchstabendreher die – zumindest in Ägypten auch bei den Tauchern allgegenwärtigen – roten Packungen einer Zigarettenmarke gemeint sind, für die früher mal mit einem Cowboy geworben wurde?

Tauchen kann rötlich sein

(Diesen und weitere Cartoons findet man bei Miguel Fernandez unter www.gegen-den-strich.com, über den ich ja bereits berichtet habe)

Cold Calls: Auch eine Lösung?

von Stefan Evertz am 19.08.06 um 0:52 Uhr | 3 Antworten

Das Thema „Cold Calls“ (unverlangte Werbeanrufe, siehe auch de.wikipedia.org) geistert zur Zeit rumpelnd durch die Blogosphäre. Die kommunikativen Kapriolen, die da zum Teil in den Kommentaren geschlagen werden, sind dabei fast noch spannender als die vereinzelt diskutierten „rechtlichen“ Gegenmaßnahmen (siehe die beiden „Auslöser“ bei wirres.net und www.lawblog.de sowie weitere Anmerkungen bei www.basicthinking.de/blog, www.mein-parteibuch.de und fx3.org/blog). Inwieweit der eigentliche Initator die Geister, die er rief, vielleicht selber erst richtig befreit und aufgestachelt hat, mag jeder selber nach der Lektüre der Diskussionen entscheiden.

Grundsätzlich gibt es aber vielleicht noch eine andere nichtjuristische Variante, sich zwar etwas mühsamer, aber durchaus nachhaltig aus den Verteilern einzelner Vertriebler zu katapultieren. Das ganze wäre an „Scambaiting“ angelehnt, bei dem die Versender von sog. Scam-Mails (E-Mails mit betrügerischer Absicht, siehe auch de.wikipedia.org[2]) selber an der Nase herumgeführt werden (siehe auch den älteren, aber weiterhin aktuellen Artikel von Mario Sixtus unter www.sixtus.net)

Jens Scholz berichtet passenderweise von einem durchaus vergleichbaren Problem, das ihm vor 10 Jahren widerfuhr, als er eine „neue“ Telefonnummer bekam – die vorher zu einer Arztpraxis gehörte. Insbesondere die ältere Klientel des Mediziners bescherte ihm so manchen „Cold Call“, währenddessen die Praxis sich nicht interessiert zeigte, ihren Patienten die veränderte Telefonnummer deutlicher zu kommunizieren.

Und dann hatte er die rettende Idee (siehe auch www.jensscholz.com):

Geändert hat sich das erst, als ich beschloss, daß eigentlich nicht ich allein es sein sollte, der genervt wird und angefangen habe, mit den Anrufern Termine auszumachen. Normalerweise Donnerstag morgens um acht, was dann offenbar dazu führte, daß sich jeden Donnerstag mehrere ungeplante Termine im Wartezimmer tummelten. Innerhalb von wenigen Wochen jedenfalls gab es nicht einen verirrten Anrufer mehr.

Viele der anrufenden Vertriebler wollen ja nur eins: Einen Termin. Und den sollen sie nun auch bekommen. Aber aus „organisatorischen“ Gründen könnte man ja mit einer passenden Ausrede in ein Cafe seiner Wahl ausweichen. Die eklige Gaststätte um die Ecke, in die man selber aus Gesundheitsgründen nie einen Fuß setzen würde, geht natürlich auch.

Allein die reine Vorstellung, dass idealerweise gleich mehrere Vertreter dieser häufig nervenden Spezies im gleichen Raum sitzen und – vergeblich – auf das Christkind warten, erwärmt mir das Herz. Und ich bin mir sicher, dass die Botschaft ankommt 😈

So, jetzt könnt ihr wieder anrufen, wenn ihr euch traut. Und vielleicht klappt es ja auch mit einem Termin…

Binde mir den Senkel!

von Stefan Evertz am 18.08.06 um 9:35 Uhr | 6 Antworten

Ganz neu ist es wohl nicht, aber dennoch sehr überzeugend: Die Schnellbindemethode für Schnürsenkel:

[flash]http://www.youtube.com/watch?v=0mA_A8tAZ6E[/flash]

Ich muss allerdings gestehen, dass ich es nicht hinbekommen habe. Und daran konnte leider auch die etwas langsamere Demonstration des Erfinders (?) Sherng-Lee Huang im Video bei www.rocketboom.com (englisch) nichts ändern 🙁

Immerhin könnte man so laut Sherng-Lee etwa 2 Sekunden pro Schuhpaar sparen. Wenn ich das mal so überschlage (2 Sekunden x 2x pro Tag x 365 Tage x 60 Jahre), komme ich auf einen ganzen Tag (87.600 Sekunden), den man so im Laufe eines Lebens „spart“. Da könnte sich jedenfalls ein gewisser Trainingsaufwand lohnen. Und Joanne Colan (die neue Moderatorin) hat es schließlich auch hinbekommen 😉

Und wer nun noch weitere Anregungen zum Thema „Schnürsenkel“ sucht, findet sie vielleicht in „Ian’s Shoelace Site“, z.B. in den „17 verschiedenen Arten, einen Schuh zuzubinden“ unter www.fieggen.com/shoelace (englisch; via www.basicthinking.de/blog).

Für alle Fälle wünsche ich schon mal ein knüpfendes Wochenende…

Kornkreisender Firefox

von Stefan Evertz am 16.08.06 um 9:41 Uhr | 1 Antwort

Logo Firefox Waren es die Ausserirdischen, die die zunehmende Verbreitung des Browsers „Firefox“ feiern wollten? Oder waren es doch menschliche Füße, die den „Firefox“-Kornkreis mit einem Durchmesser von knapp 70 Metern irgendwo im US-Bundesstaat Oregon in ein Feld zauberten?

Firefox-Kornkreis

Unter lug.oregonstate.edu gibt es zwar einige Infos und Bilder zum „Circle“-Projekt, aber wer weiß, ob das Projekt nicht auch Teil einer Verschwörung ist, um die wahren Urheber der Kornkreise zu vertuschen 😉

(via blog.patrickkempf.de)

Goggles – Der wahre Flugsimulator mit Google Maps

von Stefan Evertz am 06.08.06 um 1:15 Uhr | 5 Antworten

Offenbar als kleine Eigenwerbung hat der Londoner Entwickler Mark Caswell-Daniels mit „Goggles“ einen Mini-Flugsimulator entwickelt, der auf den mittlerweile hochwertigen Bildern von „Google Maps“ (maps.google.de) basiert. Mit einem kleinen Doppeldecker kann man fünf verschiedene Großstädte überfliegen – neben London und New York auch Paris, wie die folgende „Luftaufnahme“ zeigt:

Per Goggles zum Eiffelturm

Goggles kann unter www.isoma.net gestartet werden (Flash erforderlich). Und wenn ihr genug geflogen seid: Einfach mit der „Aufwärts“-Cursortaste den Flieger ganz nach unten steuern 😉

Es bleibt jedenfalls zu hoffen, dass der Entwickler noch Zeit für die Integration weiterer (deutscher?) Städte hat, bis Google (möglicherweise?) den Stecker zieht 🙄

(via googlekarten.blogspot.com)

Nachtrag 07.08.06, 09:31 Uhr:
Sollte der „Flugsimulator“ etwas langsam bzw. hakelig laufen, könnte das nicht nur an den gelegentlich überlasteten Google-Servern liegen. Ein weiterer Faktor könnte sein, dass Goggles heute morgen „ehrengesenft“ wurde (siehe auch www.ehrensenf.de), so dass die Besucherzahlen weiter anschwellen dürften. Hoffentlich stossen da nicht noch digg und yigg drauf… 🙄

Update 09.08.06, 10:40 Uhr:
Einen etwas eigenwilligen Kommentar fand ich gerade bei www.netzwelt.de:

London bombardieren
Ausgestattet mit einem unbegrenzten Vorrat an Bomben kann jeder Hobbypilot über fünf Metropolen unserer Welt fliegen: London, Paris, New York, Washington D.C. und Tokio. Auch wenn es didaktisch nicht ganz so wertvoll und geschichtlich nicht einwandfrei ist, macht es einen Riesenspaß diese Städte bombadierend zu besuchen. Unter dem Flugzeug rast die echte Welt vorbei anstatt einer künstlich erschaffenen Landschaft.

„Geschichtlich nicht einwandfrei“ – so kann man es wohl auch ausdrücken 🙄

Der Office-Browser

von Stefan Evertz am 04.08.06 um 23:07 Uhr | Schreibe eine Antwort

Surfen während der Arbeitszeit – das wird wohl immer ein Grenzgang bleiben, egal wie die Rechtslage und die Vereinbarungen im Betrieb aussehen (siehe auch „Private Internet-Nutzung am Arbeitsplatz„). Mit dem skurrilen Tool „Workfriendly“ kann man nun unter dem Word- bzw. Office-Mäntelchen die bevorzugten Blogs (und andere Websites) besuchen, ohne das der Chef etwas merkt. Auf die Bilder und das gewohnte Layout muss man dabei allerdings verzichten. Und für die heiklen Momente gibt es dann noch den „Boss Key“ links oben:

hirnrinde.de via workfriendly

Workfriendly starten: www.workfriendly.net (JavaScript erforderlich, Popups sollten zugelassen werden; die Darstellung in Opera hakt allerdings etwas…)

Das einzige, was jetzt noch fehlt, ist eine deutschsprachige Oberfläche – für den etwas sorgfältigeren Chef. Aber das mit der falschen Titelzeile dürfte selbst der penibelste Chef nicht bemerken 😉

(via www.spreeblick.com)

Blog-Syntax

von Stefan Evertz am 04.08.06 um 8:54 Uhr | 2 Antworten

Viele Blogger machen sich nach wie vor die Mühe, ihre Artikel selbst zu planen, zu strukturieren und zu formulieren. Dabei geht es doch viel leichter durch den Einsatz einer Vorlage, in der nur noch die Platzhalter durch geeignete Wörter oder Phrasen ersetzt werden müssen, wie Sascha Lobo (Urlaubsvertretung von Felix Schwenzel) unter wirres.net zeigt:

_[Blogeintrag]

Heute möchte ich endlich drüber schreiben, wie [scheinobjektive Befindlichkeit], vor allem, weil ich [abstruse kausale Verkettung]. Den Anlass dazu hat mir [Blogrollmitglied] geliefert, der neulich mit [Nichtblogrollmitglied] aneinandergeraten ist, es ging um irgendwas [irgendwas], so genau habe ich es nicht verstanden [optionale Ironieanzeige]. [Unnötige Bemerkung zu Rechtschreibfehlern].

Das Thema ist natürlich ziemlich komplex, wurde aber neulich schon von [A-Blogger] super auf den Punkt gebracht: [verlinktes Zitat aus dem Zusammenhang gerissen, das die zu besprechende Thematik allenfalls streift]. Ich sage ja schon längst, dass [A-Blogger] ganz im Gegensatz zu [anderer A-Blogger, je nach Mut auch B- oder C-Blogger] wirklich ein ganz toller [irrwitzig unsubtile Schleimerei]. Ja, [wieder erster A-Blogger] sollte endlich [Professionalisierungsvarianten].

Die komplette Vorlage unter wirres.net

Gibt es hierfür eigentlich schon ein WordPress-Plugin?

HTML visualisieren – als DNA und als Baum

von Stefan Evertz am 04.08.06 um 8:29 Uhr | 3 Antworten

Ob es sinnvoll ist? Wohl eher nicht. Aber schön sind sie auf jeden Fall, die Ergebnisse der beiden Tools zur Visualisierung von HTML. Als Basis habe ich in beiden Fällen meinen Artikel „Plugins“ ausgewählt.

WEB2DNA Art Project
Über www.spreeblick.com habe ich diese „biologische“ Variante gefunden, bei der die Website als DNA (oder in deutsch: DNS) visualisiert wird.

'Plugins'-Artikel via 'WEB2DNA'

„WEB2DNA“ aufrufen: www.baekdal.com (englisch)

Websites as graphs
Hierbei werden die einzelnen HTML-Elemente als (farbige) Knoten eines Baums dargestellt (gefunden bei blog.patrickkempf.de):

'Plugins'-Artikel via 'Websites as graphs'

„Websites as graphs“ aufrufen: www.aharef.info (englisch; Java erforderlich)