Schlagwort-Archiv: webentwicklung

HTML visualisieren – als DNA und als Baum

von Stefan Evertz am 04.08.06 um 8:29 Uhr | 3 Antworten

Ob es sinnvoll ist? Wohl eher nicht. Aber schön sind sie auf jeden Fall, die Ergebnisse der beiden Tools zur Visualisierung von HTML. Als Basis habe ich in beiden Fällen meinen Artikel „Plugins“ ausgewählt.

WEB2DNA Art Project
Über www.spreeblick.com habe ich diese „biologische“ Variante gefunden, bei der die Website als DNA (oder in deutsch: DNS) visualisiert wird.

'Plugins'-Artikel via 'WEB2DNA'

„WEB2DNA“ aufrufen: www.baekdal.com (englisch)

Websites as graphs
Hierbei werden die einzelnen HTML-Elemente als (farbige) Knoten eines Baums dargestellt (gefunden bei blog.patrickkempf.de):

'Plugins'-Artikel via 'Websites as graphs'

„Websites as graphs“ aufrufen: www.aharef.info (englisch; Java erforderlich)

Lange Liste kostenloser Fachbuch-Downloads

von Stefan Evertz am 09.06.06 um 9:46 Uhr | 4 Antworten

Eine ziemlich umfangreiche Liste mit Fachbüchern, die allesamt als kostenlose E-Books heruntergeladen werden können, hat Sven Lennartz unter www.drweb.de/weblog bereitgestellt:

Wir haben uns durchgewühlt und zusammengetragen, was sich derzeit in Buchform frei im Netz lesen lässt. Verglichen mit der tatsächlichen Produktion ist das zwar ausnehmend wenig, dafür aber umso preiswerter. Manche Verlage stellen ältere Titel bereit, gelegentlich finden sich aber auch Neuerscheinungen.

Einige davon habe ich hier in der Vergangenheit zwar auch erwähnt (und mit dem Tag „E-Book“ versehen), aber die Liste toppt meine bisherigen Bemühungen doch bei weitem. Definitiv ein echter Surftipp 😉

Der Standard, JavaScript und HTML-Standards

von Stefan Evertz am 07.06.06 um 1:04 Uhr | 4 Antworten

Gerade bin ich über eine – gelinde gesagt – eigenwillige Fehlerseite gestossen. Beim Versuch, einen URL mit Firefox 1.5.0.4 aufzurufen, bekam ich nämlich eine kleine Lehrstunde über HTML-Standards verpasst (siehe derstandard.at):

Willkommen bei derStandard.at – die Echtzeitung
Ihr Browser unterstützt kein Javascript oder Sie haben Javascript deaktiviert.Bitte aktivieren Sie Javascript oder verwenden Sie einen Browser, der Javascript unterstützt. Um die aktuelle Version von derStandard.at zu verwenden, müssen Sie daher auf einen neuen Browser umsteigen,der die aktuellen Standards html4.01 und css2 des Internetkonsortiums W3C – www.w3c.org – erfüllt.

Hmmm, und ich dachte immer, dass JavaScript kein Bestandteil des HTML-Standards sei… Aber lassen wir das.

Ich bin es ja gewohnt, dass viele Seiten ohne aktiviertes JavaScript nur eingeschränkt funktionieren. Und da ich „von Haus aus“ immer mit deaktiviertem JavaScript unterwegs bin bzw. die Firefox-Erweiterung „NoScript“ einsetze, finde ich sie alle 🙁 Aber in aller Regel kann ich wenigstens die Startseite aufrufen – und mich dann entscheiden, ob ich die Ausführung von JavaScript immer oder zeitweilig zulasse. Nicht so beim Standard (also der „Echtzeitung“).

Mindestens genauso ärgerlich sind Websites, die einem einen Mehrwert „vorgaukeln“, den man ohne JavaScript verpassen würde (siehe www.bmw.de):

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

in Ihrem Browser ist derzeit kein JavaScript aktiviert. Um in den vollen Genuss der Welt von BMW zu kommen, muss in ihrem Browser JavaScript eingeschaltet sein. Die notwendigen Einstellungen nehmen Sie bitte wie folgt vor: […]

Navigation sowie überhaupt irgendwelche Inhalte – das ist auf jeden Fall ein Genuss, die eine Veränderung meiner Browser-Einstellungen rechtfertigt 👿

Dieser Fund bestätigt mich jedenfalls einmal mehr in meiner Einstellung, dass JavaScript keine tragende Funktion bei der Seitengestaltung und Nutzung haben sollte.

Wenn man dies aber – warum auch immer – anders handhabt, sollte man zumindest den Nutzer nicht falsch informieren. Am Browser lag es nämlich – zumindest bei meinem Standard-Besuch – ganz sicher nicht… 😈

Kostenloser Download Dr. Web Buch 5

von Stefan Evertz am 17.05.06 um 9:41 Uhr | 1 Antwort

Und wieder gibt es die (zusätzliche) Veröffentlichung eines Buchs als E-Book (im PDF-Format) zu vermelden. Diesmal gibt es das „Dr. Web Buch 5“ zeitgleich zur Druckfassung auch im Netz.

Details zum Buch sind unter zu www.drweb.de[1] finden:

Die technischen Eckdaten: 330 Seiten. Fünf Kapitel. Paperback im Format A5. Schwarzer Einband. Das Buch enthält eine Zusammenstellung der wichtigsten, interessantesten und besten Texte, die wir in den vergangenen Jahren in unseren Online Magazin Dr. Web veröffentlicht haben. […] Diese Kapitel sind enthalten:

  • Webdesign als Beruf / Verdienst / Abgaben
  • Webdesign / Usability / Navigation
  • Suchmaschinen / Rankung Faktoren
  • Google AdSense
  • Server / Sicherheit / Teamarbeit

Das Buch kann entweder für EUR 18,90 unter www.drweb.de[2] bestellt oder eben unter www.drweb.de[3] (Zip-Archiv; Dateigröße: 3 MB, Download-Zeit mit ISDN: ca. 7 min) heruntergeladen werden.

Eine gute Gelegenheit des Probelesens – und des anschließenden Erwerbs, würde ich sagen. Angesichts des Seitenumfangs sollte man sich nämlich gut überlegen, ob man sich das Buch wirklich am Bildschirm bzw. in ausgedruckter Form gönnen möchte – oder doch bestellt. Egal wie man das Buch letztendlich findet – das dezente Knallgelb der vergangenen Buchcover vermisse ich jedenfalls nicht…

Mythos Breitband und Blog-Optimierung

von Stefan Evertz am 26.04.06 um 23:19 Uhr | Schreibe eine Antwort

Es fing ganz harmlos an. Robert Basic fragte sich gestern unter www.basicthinking.de/blog:

…warum ich eigentlich heute Nachmittag wegen einem gekapptem T-DSL Anschluss ins Internetcafé ausgewichen bin, statt das Fritz-Modem zu nutzen,…
[…]
Aaaaaaber, was ein antikes Vergnügen: Man lernt wieder, nicht mehr so rasend schnell die Seiten zu scannen, sondern sich schön Zeit zu lassen.

Und ich musste an die Diskussion über die Geschwindigkeit des Feedburner-Dienstes denken, die bei Jörg Petermann unter www.einfach-persoenlich.de nachzulesen ist – und bei der durchaus anklang, dass ja DSL schon sehr weit verbreitet sei (wenn nicht gar schon fast „normal“).

Hier brummt jedenfalls seit gut zwei Jahren ein „DSL 3000“-Anschluß, der möglicherweise die Wahrnehmung der Surfgeschwindigkeit verzerrt. Und auch über die diversen Informations- und Werbekanäle entsteht meines Erachtens der Eindruck, dass die vielbeschworenen „Breitband“-Anschlüsse eigentlich schon selbstverständlich sind.

Aber wieviel Breitband haben wir eigentlich hier in Deutschland? Und was kann das für die Gestaltung eines Blogs bedeuten?
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Rechtsfragen 2: Plagiate und Transparenz

von Stefan Evertz am 15.03.06 um 8:42 Uhr | Schreibe eine Antwort

Ralph Segert berichtete Ende Februar über einen eigenartigen Fund (siehe auch segert.net/weblog):

Heute möchte ich eine Firma vorstellen, die anscheinend das Plagiieren von Websites aus dem FF bescherrscht und die Rechtsberatung gleich im Haus hat. Gemeint ist die Unternehmens- und Rechtsberatung Rechtsanwälte-MV. Sie hat die Website unseres Kunden Thomas Paul Zahntechnik kopiert, der das durch Zufall entdeckt hat.

Die Screenshots – ebenso wie mein persönlicher Eindruck – zeigten erschreckende Ähnlichkeiten mit dem ursprünglichen Entwurf. Zum Teil waren in der Fußzeile sogar noch die Kontaktdaten des Kunden zu sehen.
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Google Page Creator: Seitenbau und Webspace kostenlos – Überlastung inklusive (Update)

von Stefan Evertz am 24.02.06 um 8:11 Uhr | 14 Antworten

Logo 'Google Page Creator' Google hat einen weiteren kostenlosen Dienst gestartet: Unter pages.google.com (englisch, JavaScript erforderlich) können mit dem Google Page Creator, einem WYSIWYG-Editor auf AJAX-Basis, eigene Seiten erstellt und auf bis zu 100 MB Webspace veröffentlicht werden. Die erstellten Seiten basieren auf XHTML in Kombination mit CSS und vermeiden somit die „Tabellenwüsten“ diverser anderer WYSIWYG-Editoren (und Microsoft Frontpage stirbt ja ohnehin aus). Die Nutzung setzt ein Googlemail-Konto voraus; die Seiten sind dann unter der entsprechenden Subdomain erreichbar (Beispiel: xyz(at)googlemail.com = xyz.googlepages.com).
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Frontpage stirbt aus…

von Stefan Evertz am 19.02.06 um 0:01 Uhr | 3 Antworten

… und viele Webentwickler werden den unorthodoxen Veränderungen nachtrauern, den diese Software an vormals vernünftigem HTML-Quelltext vorgenommen hat, wenn man ihn mit Microsoft Frontpage weiterbearbeiten wollte.

Zugegeben, für weniger Erfahrene war dieses Tool – schon wegen der von den Office-Geschwistern vetrauten Oberfläche – der „beste“ bzw. einfachste Weg, Internet-Seiten zu pflegen – bevor man auch mit Word HTML-Seiten (oder so etwas ähnliches) erstellen konnte . Und im Internet Explorer sahen die Seiten ja auch meistens vernünftig aus – und andere Browser gibt es ja ohnehin nicht, oder 😉

Ich jedenfalls war froh, vom „Aussterben“ dieser Software unter www.cio-weblog.de zu lesen:

Nicht mehr im Paket dabei ist das von den Anwendern weitgehend verschmähte Webdesign-Programm FrontPage. Stattdessen gibt es zwei Nachfolger, die auch den Anforderungen einer anspruchsvollen Klientel gerecht werden sollen. Im Office 2007-Paket selbst ist die Anwendung „SharePoint Designer 2007“ dabei. Außerdem will Microsoft mit dem „Expression Web Designer“ ein eigenständiges Low-Cost-Produkt für das Webdesign auf den Markt bringen.

Und während ich eben festgestellt habe, dass auch unter www.computerwoche.de „Bye, bye, Frontpage“ gerufen wird, frage ich mich, welche neuen Überraschungen uns die Nachfolger bereiten werden. Es darf gezittert werden… :-/

Anatomie einer Suchmaschine

von Stefan Evertz am 07.02.06 um 7:31 Uhr | Schreibe eine Antwort

Warum wird meine Seite nicht gefunden? Was kann ich tun, damit sie gefunden wird?

Diese und andere Fragen zur Funktionsweise von Suchmaschinen beantwortet – nicht nur für die Verantwortlichen von BMW – das Märchen „Der Suchmaschinen-Robot und der Webdesigner“ von Rainer Kersten:

An einem schönen Sommerabend in einer rheinischen Grossstadt lehnte ein Suchmaschinen-Robot gelassen an einer Kneipentheke und genoss nach seinem langen Arbeitstag ein paar Gläser kühles Altbier. Er hatte in den letzten 24 Stunden 16 Millionen WWW-Seiten gelesen und ausgewertet. Die Ergebnisse hatte er bei der Datenbank abgeliefert. Für heute reichte es ihm. Bloss keine HTTP-Anfragen mehr. Jetzt musste VoA („Voice over Air“) reichen.

Das ganze Märchen gibt es unter www.woodshed.de. Und Loriot oder Ephraim Kishon hätten es vermutlich nicht treffender beschreiben können 😉

(via www.basicthinking.de/blog)

Fehlstart von Webwatching (Update)

von Stefan Evertz am 01.02.06 um 10:43 Uhr | 1 Antwort

Es hätte interessant werden können, das neue Online-Magazin „Webwatching“ (www.webwatching.info), das da gerade von Professor Bernhard Pörksen (Uni Hamburg) zusammen mit Studierenden des Hamburger Instituts für Journalistik und Kommunikationwissenschaft gestartet wurde.

Ein Blick auf www.technorati.com/search/webwatching zeigt, dass die meisten Blogs den inhaltlichen Aspekt ähnlich wie Oliver Wagner bewerten (www.agenturblog.de):

Viele spannende Interviewpartner und auch optisch grundsätzlich ein sehr ansprechender und reduzierter Ansatz.

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