Schlagwort-Archiv: nutzungsverhalten

Google kauft Measure Map

von Stefan Evertz am 15.02.06 um 8:30 Uhr | 5 Antworten

Logo Measure Map Google hat den auf Blogs spezalisierten Besucherzähler „Measure Map“ (measuremap.com) gekauft, wie im offiziellen Google-Blog unter googleblog.blogspot.com zu lesen ist:

Our goal has been to use the power of web analytics to help bloggers feel that same sense of connection with their audience. Today, as the Measure Map team joins Google, our mission remains the same: to build the best possible user experience so people can understand and appreciate the effect their blogs – their words and ideas – can have.

Einen persönlichen Eindruck des Tools konnte ich mir leider nicht verschaffen, da die Teilnehmerzahl begrenzt wurde ;( Insofern sei an dieser Stelle auf den „Test“ (siehe auch www.basicthinking.de/blog) verwiesen, den Robert Basic einen Monat lang durchgeführt hat. Bei ihm flog das Tool allerdings wegen „einer unglaublich schlechten Performance“ wieder raus.

Ich bin nun gespannt, wie Google dieses Tool positionieren wird. Von einer Integration in das im November 2005 gestartete Google Analytics über einen schrittweisen Ausbau des Systems sowie einer weitere Öffnung bis hin zur Kostenpflichtigkeit des Tools ist wohl alles möglich. Wir werden sehen…

(via www.basicthinking.de/blog[2])

Es wächst: Zugriffe Januar 2006

von Stefan Evertz am 09.02.06 um 9:20 Uhr | 1 Antwort

Eckdaten (ermittelt mit counter.blogscout.de):
Zeitraum: 01.01. – 31.01.2006
Besucher (Visits / „V“): 10.521
Seitenabrufe (Impressions / „I“): 16.426
Seitenabrufe / Besucher: 1,56
Ruhigster Tag: 01.01.06 (V: 90 / I: 164)
Wildester Tag: 07.01.06 (V: 1.130 / I: 1.656)
Tagesdurchschnitt: V: 339 / I: 530
Anzahl Beiträge: 36 (Siehe auch Januar 2006)

Statistik Januar 2006
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Private Internet-Nutzung am Arbeitsplatz

von Stefan Evertz am 06.02.06 um 8:14 Uhr | 2 Antworten

Das Landesarbeitsgericht Köln hat sich in einem Urteil mit privater Internet-Nutzung beschäftigt (Az.: 4 Sa 1018/04, siehe auch Urteilsbegründung vom Februar 2005 unter www.justiz.nrw.de; Quelle: www.heise.de):

Arbeitnehmer dürfen Telefon und Internet am Arbeitsplatz zu privaten Zwecken nutzen, wenn ihnen dies nicht ausdrücklich verboten wurde.

Eine Ausnahme gelte allenfalls, wenn der Mitarbeiter Telefon und Internet übermäßig nutze. 80 bis 100 Stunden Internetnutzung pro Jahr seien nicht als übermäßig einzustufen.

Bei durchschnittlich 200 Arbeitstagen pro Jahr (bei Angestellten) heißt das umgerechnet: Eine halbe Stunde Surfen pro Tag. Bei einem angenommenen Jahresgehalt von 35.000 EUR (Arbeitgeberbrutto) läuft das auf einen Arbeitsausfall bzw. „Internetkosten“ von bis zu 2.200 EUR / Jahr hinaus. Die Kosten für den eigentlichen Internetzugang kann man da jedenfalls getrost vernachlässigen.

Der (ursprünglich vom Arbeitsgericht Wesel) genannte Wert dürfte vermutlich das Nutzungsverhalten an „internetfähigen“ Arbeitsplätzen treffend wiedergeben – und würde auch die leichte Verlagerung der Zugriffe vom Wochenende hin zu den Werk- / Arbeitstagen erklären, die zunehmend in den letzten Jahren beobachtet werden kann. Warum sollte man auch vom heimischen PC aus surfen, wenn es auch „kostenlos“ während der Arbeitszeit möglich ist.

Ich könnte jedenfalls durchaus verstehen, wenn – vor dem Hintergund dieser Rechtsprechung – Arbeitgeber künftig sehr viel häufiger die Internet-Nutzung während der Arbeitszeit vollständig untersagen und z.B. auf die Pausenzeiten verweisen …

(u.a. via www.pcwelt.de)

Geiz bleibt geil – Filesharing und Konsumverhalten

von Stefan Evertz am 04.12.05 um 18:52 Uhr | 3 Antworten

Das Marktforschungsunternehmen Jupiter Research hat Ende November Ergebnisse aus der Studie „European Music Consumer Survey, 2005“ veröffentlicht (englische Pressemeldung unter www.jupitermedia.com, Kurzinfo zur Studie unter www.jupiterresearch.com). In der Meldung auf Heise heißt es hierzu:

Unter den jungen Verbrauchern im Alter von 15 bis 24 Jahren betrage der Anteil der Filesharer 34 Prozent, der damit besonders hoch sei. Nun warnt Jupiterresearch, wenn diese jungen Konsumenten nicht bald dazu Bereitschaft zeigten, für Musik Geld auszugeben, würden sie es auch künftig nicht tun. Die Marktforscher bezeichnen dies als „demografische Zeitbombe“ für die europäische Musikindustrie.

Ich war doch etwas überrascht von der Einschätzung, dass sich dies erst „künftig“ auswirken würde. Die „Geiz ist geil“-Mentalität hat sich doch längst wie ein Virus verbreitet – und das nicht nur wegen der „schlechten Zeiten“ und auch nicht nur auf Musik und Filme begrenzt.

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