Seit etwa zwei Wochen ist nun erfreulicherweise ganz Deutschland bei Google Earth in hoher Auflösung verfügbar (siehe auch Google Earth und GoYellow: Kampf um Deutschland-Karte?). Und schon meldet sich ein Sicherheitsexperte mit der Warnung zu Wort, dass mit den präziseren Daten nun auch Kurzstreckenraketen auf WM-Stadien in Nord- und Westdeutschland losgelassen werden könnten, wie Technology Review unter www.heise.de/tr berichtet:
Für Klaus Dieter Matschke, Chef der Frankfurter Sicherberatung KDM, sind dies frei Haus gelieferte Zielkoordinaten für jede terroristische Gruppe, die sich in den Besitz von Kurzstreckenraketen gebracht hat. […] Sein Urteil: „Solange Google Earth in dieser Form online ist, gibt es ein Sicherheitsrisiko.“
[…]
Da Kurzstreckenraketen Reichweiten von bis zu 300 Kilometern haben, könnten seegestützte Raketen von Nord- oder Ostsee aus zumindest die WM-Stadien in Gelsenkirchen, Dortmund, Hannover, Hamburg und Berlin erreichen.
Nun muss ich einräumen, dass ich mich mit GPS nicht besonders auskenne. Ich würde aber davon ausgehen, dass mit den handelsüblichen Geräten eine ähnlich hohe Präzision erreicht werden kann. Und sollten potentielle Terroristen den Weg ins Stadion (z.B. bei einem Fußballspiel) scheuen, um dort die exakten Koordinaten zu ermitteln, sollte dies aber auf jeden Fall im Umfeld der betreffenden Stadien möglich sein (notfalls unterstützt durch einen Kompaß und eine Kreuzpeilung).
Ich hoffe zwar inständig, dass ein solcher Anschlag nicht stattfindet. Und falls doch, fürchte ich die absehbare Hilflosigkeit der „staatlichen Stellen“ fast so sehr wie den eigentlichen Anschlag (siehe auch Desaster Area – 2006 live in Deutschland).
Dennoch scheint mir die Warnung des „Sicherheitsexperten“ schwer am Problem vorbeizugehen – und zwar so sehr, dass es schon fast wieder amüsant ist :-/
Und so halte ich es mit dem Fazit des lesenswerten Artikels von Marcus Jaschen unter rikman.mtb-news.de:
Ich schlage daher vor, dass Google Earth bis zum Ende des Finalspiels nur Daten mit künstlich herabgesetzter Genauigkeit liefert. Es reicht, wenn man den Umriss von Kontinenten erkennen kann.
(via www.golem.de)

Bereits seit dem 28. Dezember nutzen wir hier im Blog den kostenlosen Dienst „Feedburner“ (
Der nebenstehende Ausschnitt zeigt allerdings eine Optik, wie sie nur bei wenigen geöffneten Tabs zu sehen ist. Ich bin skeptisch, ob diese Darstellung bei einer größeren Zahl von Tabs (z.B. mehr als 10) noch benutzbar ist, da durch den „Schließen“-Knopf kostbarer Platz verschenkt wird (im Screenshot etwa ein Sechstel der Tabbreite). Die bisher geplante Umsetzung fand ich da etwas übersichtlicher (siehe auch
Es fehlt nicht mehr viel zum Google-Variante des marktbeherrschenden Microsoft Office-Pakets. Einige Elemente sind zwar noch offen, andere Kandidaten werden bisher nur angenommen. Aber die folgende Liste von ausschließlich „webbasierten“ Tools zeigt zumindest eine Richtung, die man auch bei Microsoft kritisch beobachten dürfte…
Die flashanimierte Vision „Google Epic 2015“ (siehe auch