Archiv des Autors: Stefan Evertz

Schweppes bloggt und groovt

von Stefan Evertz am 27.04.06 um 9:54 Uhr | 1 Antwort

Patrick Breitenbach berichtet unter www.blogdiplomatie.de über den Webauftritt des Brausemachers Schweppes (siehe auch www.schweppes.de):

Beim Relaunch ihres deutschen Internetauftrittes riecht es förmlich nach Weblog. Alles deutet irgendwie darauf hin. Die unterschiedlichen Beiträge zu den entsprechenden Themenfeldern – übrigens schön nach Konzept und entsprechendem Drink sortiert – eine Kommentarfunktion […], RSS-Feed und viele bunte Links hinaus ins WWW. Doch das Allerwichtigste: Die Texte sind sehr locker und ansprechend verfasst und es dreht sich ausnahmsweise darin nicht dauernd um Schweppes!

Dem Eindruck kann ich mich eigentlich nur anschließen, auch wenn dort bisher „nur“ diverse Gadgets vorgestellt werden (die allerdings ganz amüsant sind). Auch ganz nett: Unter www.schweppes.de[2] kann man sich gut 20 Werbespots aus den letzten 40 Jahren im Mpg-Format herunterladen (wenn auch im Briefmarken-Größe).

Ein besonderes Schmankerl sind aber die 12 MP3-Tracks, die kostenlos heruntergeladen (oder per Flash direkt online angehört) werden können. Ich muss gestehen, dass ich in Sachen „Musikrichtungen“ irgendwann den Anschluß verloren habe, insofern muss an dieser Stelle die Formulierung reichen, dass die Musik einen „angenehmen Groove“ hat. Die (werbende) Beschreibung auf der Website passt sogar ausnahmsweise:

Mit der Dämmerung erwacht die Lounge zum Leben. Ein Ort, an dem Stil, Musik und Momente verschmelzen. Hier bleibt man unter sich und ist in Gesellschaft. Gute Drinks. Dezente Musik. Bleibende Erinnerungen. Schweppes Lounge Vol. 2 wurde für diese stilvollen Momente produziert.

„Schweppes Lounge Vol. 2“ anhören / herunterladen: www.schweppes.de[3]

Mythos Breitband und Blog-Optimierung

von Stefan Evertz am 26.04.06 um 23:19 Uhr | Schreibe eine Antwort

Es fing ganz harmlos an. Robert Basic fragte sich gestern unter www.basicthinking.de/blog:

…warum ich eigentlich heute Nachmittag wegen einem gekapptem T-DSL Anschluss ins Internetcafé ausgewichen bin, statt das Fritz-Modem zu nutzen,…
[…]
Aaaaaaber, was ein antikes Vergnügen: Man lernt wieder, nicht mehr so rasend schnell die Seiten zu scannen, sondern sich schön Zeit zu lassen.

Und ich musste an die Diskussion über die Geschwindigkeit des Feedburner-Dienstes denken, die bei Jörg Petermann unter www.einfach-persoenlich.de nachzulesen ist – und bei der durchaus anklang, dass ja DSL schon sehr weit verbreitet sei (wenn nicht gar schon fast „normal“).

Hier brummt jedenfalls seit gut zwei Jahren ein „DSL 3000“-Anschluß, der möglicherweise die Wahrnehmung der Surfgeschwindigkeit verzerrt. Und auch über die diversen Informations- und Werbekanäle entsteht meines Erachtens der Eindruck, dass die vielbeschworenen „Breitband“-Anschlüsse eigentlich schon selbstverständlich sind.

Aber wieviel Breitband haben wir eigentlich hier in Deutschland? Und was kann das für die Gestaltung eines Blogs bedeuten?
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Firefox: Sicherheitslücke / NoScript-Erweiterung

von Stefan Evertz am 25.04.06 um 20:19 Uhr | 4 Antworten

Nicht so schön: Gute 10 Tage nach der Veröffentlichung von Firefox 1.5.0.2 wurde heute eine Sicherheitslücke bei Firefox gemeldet. Laut www.golem.de tritt das Sicherheitsleck

im Zusammenspiel mit dem JavaScript-Befehl iframe.contentWindow.focus() auf. Angreifer können darüber einen Buffer Overflow verursachen, der den Browser zum Absturz bringen kann, aber auch das Einschleusen von Programmcode ermöglicht. Ein Angreifer könnte damit eine umfassende Kontrolle über ein fremdes System erlangen.

Weitere Informationen (und für Mutige eine Demo) gibt es unter www.securident.com (englisch).

Bei www.heise.de gibt es dazu den folgenden Tipp:

Abhilfe schafft das Abschalten der Unterstützung für JavaScript unter den Inhalt-Einstellungen im Extras-Menü, bis die Firefox-Entwickler einen Patch bereitstellen. Jedoch zeigt der Browser dann diverse Webseiten nicht mehr korrekt an.

Dies ist übrigens in der deutschen Version wie folgt möglich:

Extras / Einstellungen / Register „Inhalt“ / Häkchen bei „JavaScript“ entfernen

Eine bessere Lösung als der Tipp von heise ist aber meines Erachtens die NoScript-Erweiterung, bei der der Benutzer für jede Website angeben kann, ob JavaScript grundsätzlich, temporär oder gar nicht erlaubt sein soll. Standard-Einstellung ist angenehmerweise das Verbot 😉

Über ein Feld in der Symbolleiste könnt ihr dann bequem mit zwei Klicks JavaScript für die gerade besuchte Website aktivieren – so ihr der Seite vertraut…

Die Erweiterung sollte meiner Meinung nach bei keinem Firefox fehlen und kann unter addons.mozilla.org installiert werden.

Rechtsfragen 3: Was darf der Inhaber einer Domain?

von Stefan Evertz am 25.04.06 um 10:11 Uhr | 1 Antwort

Gerade las ich folgendes unter dem Titel „Münchner ‚Domain-Greifer‘ unterliegt erneut vor Gericht“ bei www.golem.de:

Vor Gericht hat ein Münchner, dem die „Zwischennutzung“ fremder, bei der Registrierungsbehörde DENIC frei gewordener Domainnamen kürzlich im Rahmen einer einstweiligen Verfügung verboten worden war, nun in einem Gerichtsverfahren(Az.: 33 O 15828/05) mit ähnlicher Gemengelage verloren.

Während im ersten Fall die Seite einer Gemeinde-Feuerwehr betroffen war, unter deren Namen auf einmal Sexseiten auftauchten, (Az. 33 O 22666/05), ging es nun in einem Hauptsacheverfahren vor dem Landgericht München I um einen Webauftritt eines Theaters, dessen Domainadresse aus ungeklärten Gründen frei und sofort vom Beklagten registriert wurde.

Statt der gewohnten Hinweise auf das mehrfach prämierte Programm des Theaters erschien dort zunächst der Text: „Diese Domain steht zum Verkauf frei! Haben Sie Interesse?“ Später wurden Besucher der Domain nach dem Zufallsprinzip auf verschiedene kostenpflichtige Seiten, teils mit pornografischen Inhalten, umgeleitet.
[…]
Für das Gericht war es unerheblich, ob die fragliche Domain letztlich auf Grund eines Versehens oder gar mittels technischer „Kniffe“ des Beklagten oder sogar auf Grund einer bewussten Entscheidung des Klägers freigeworden ist. Selbst im letzteren, für den Beklagten günstigsten Fall folgt daraus nicht das Recht, eine derart freigewordene Domain in der Art und Weise zu nutzen, wie es im konkreten Fall geschah.

Ich kann nicht beurteilen, unter welchen Umständen da eine Domain übetragen wurde – und darum geht es mir an dieser Stelle auch nicht. Ich stolpere allerdings über den letzten Satz des Berichts – und auch die offizielle Pressemeldung stößt in das gleiche Horn (siehe auch www.justiz.bayern.de):

Dabei kommt es nicht darauf an, ob die konkreten Inhalte per se als sittenwidrig zu betrachten sind; allein entscheidend ist, dass niemand es hinnehmen muss, dass eine Domain, die sowohl aufgrund der konkreten Gestaltung als auch aufgrund einer bereits zuvor erfolgten jahrelangen Benutzung einer bestimmten Person bzw. einem bestimmten Unternehmen zuzuordnen ist, ohne seine Zustimmung für Inhalte genutzt wird, die geeignet sind, seinen Ruf negativ zu beeinflussen.

Nehmen wir nun mal für einen Moment an, die Domain wäre im gegenseitigen Einvernehmen übertragen worden – dass dies wohl eher nicht der Fall war, geht auch aus einem früheren Bericht bei www.heise.de hervor. Aber wie gesagt – nehmen wir es einfach mal an:

Kann dann der neue Domaininhaber nicht mit der Domain machen, was er will? Ich würde jedenfalls davon ausgehen, dass ich als Domaininhaber alles machen kann, solange es nicht gegen geltendes Recht verstößt und es keine anderweitigen Vereinbarungen mit dem vorherigen Inhaber gibt.

Wenn die berichteten Umstände der Domain-Übertragung wirklich stimmen, dann ist dieses Verhalten im wahrsten Sinne des Wortes „zu verurteilen“. Aus meiner laienhaften und nicht juristischen Sicht heraus ist allerdings die Einschätzung des Gerichts im Hinblick auf den Handlungsspielraum eines (neuen) Domaininhabers nicht minder problematisch.

Aber was weiß ich schon… :-/

Google Maps / Local: Deutschland in hoher Auflösung

von Stefan Evertz am 24.04.06 um 15:37 Uhr | Schreibe eine Antwort

Nachdem ja Google Earth bereits vor einem Monat willens war, die Luftbilder von Deutschland in einer hohen bzw. stark verbesserten Auflösung darzustellen (siehe auch „Google Earth und GoYellow: Kampf um Deutschland-Karte?„), sind diese Daten nun auch in Google Maps integriert wurden, wie auch ein erster Testblick auf den bisher unkenntlichen Kölner Dom zeigt:

Kölner Dom in hochauflösend

Die Geschwindigkeit läßt an einigen Stellen allerdings noch etwas zu wünschen übrig; ich war wohl nicht der einzige, der nachgesehen hat 😉

Die Integration ist offenbar am Freitag erfolgt und fällt somit mit der (Wieder-)Einführung des Namens „Google Maps“ anstelle des bisherigen Namens „Google Local“ zusammen, die ebenfalls am Freitag verkündet wurde (siehe auch www.golem.de):

Als Grund für die Umbenennung gibt Google an, dass der Dienst Google Maps eine große Beliebtheit gehabt habe und die Kunden immer wieder danach gefragt hätten. Daher hat sich der Suchmaschinenbetreiber nun entschieden, den bisher als Google Local angebotenen Dienst unter dem Namen Google Maps weiter zu führen.

Damit solle keinesfalls die lokale Suche heruntergefahren werden, beteuert Google.

Google Maps findet ihr wie bisher auch unter maps.google.com (englisch)

(via www.gearthblog.com)

Blogtalk mit Werbeblogger

von Stefan Evertz am 24.04.06 um 15:16 Uhr | Schreibe eine Antwort

Wer bisher die „Blogtalk“-Reihe im Blog www.dieweltistscheisse.de verpasst hat (und sich vom Blognamen nicht abschrecken läßt), hat heute abend eine weitere Gelegenheit, das interessante Talk-Konzept am lebenden Objekt zu studieren.

Ab 20:00 Uhr befragt der „Weltherrscher“ unter www.dieweltistscheisse.de[2] die Werbeblogger Gerold Braun und Patrick Breitenbach; Patrick hat übrigens vor kurzem unter www.blogdiplomatie ein neues Blog gestartet, das definitiv einen Besuch lohnt…

(via www.werbeblogger.de)

Nachtrag: Für die falsche Uhrzeit möchte ich mich entschuldigen. Die Uhrzeit habe ich oben jetzt korrigiert (20:00 Uhr statt 20:30 Uhr).

Was wäre wenn: Titanic 2

von Stefan Evertz am 24.04.06 um 10:30 Uhr | 2 Antworten

In dem sehenswerten Trailer „Titanic: Two the Surface“ spinnt Derek Johnson die Geschichte von Jack Dawson (Leonardo di Caprio) aus dem Kassenschlager von 1997 weiter…

[flash]http://www.youtube.com/watch?v=vD4OnHCRd_4[/flash]

Die Konservierungsmethode von Leo habe ich zwar vor einiger Zeit schon mal im Flashfilm „Gefahren des Nikotinverzichts“ gesehen, aber irgendwie drängt sich das angesichts der Umgebung wohl auf 😉

Weitere Hintergrundinformationen zum Trailer gibt es bei www.spiegel.de.

(via www.spreeblick.com)

Mehr Energie durch weniger Kalorien

von Stefan Evertz am 24.04.06 um 7:57 Uhr | 4 Antworten

Seit einigen Jahren schiebe ich – meistens im Frühjahr – einige Fastentage bzw. eine „Fastenwoche“ ein. Das dient nicht nur dazu, dem einen oder anderen Pfund den Stinkefinger zu zeigen, das sich über den Winter eingefunden haben mag. Darüber hinaus kann man im Anschluß an das Fasten „erneut“ ein bewußteres und sinnvolleres Essen beginnen. Es ist schon erstaunlich, wie schnell man sich an steigende Essensmengen gewöhnen kann – und dagegen hilft eine gelegentliche Auszeit ganz hervorragend. Insofern ist eine Fastenwoche auch für Konzepte wie das der WeightWatchers der ideale Start: Während einem die systembedingten Einschränkungen aus dem normalen Alltag heraus sehr schmerzhaft erscheinen können, stellt nach einer kurzen Fastenzeit schon ein Stück Schokolade einen echten Genuss dar – und eben nicht die ganze Tafel…

Immer wieder interessant ist auch die veränderte „Wahrnehmung“ während des Fastens. Der eigentliche „Hunger“ verschwindet in aller Regel schon am ersten Tag, während der „Appetit“ ein stetiger, durchaus angenehmer Begleiter bleibt (und nein, ich bin kein Masochist). Ein halber Löffel guter Honig oder ein Glas frischgepreßter Orangensaft werden so jedenfalls schnell zu wahren Geschmacksorgien und Kochsendungen können durchaus Porno-Charakter bekommen 😉

Nur beim Fasten fällt mir auf, wieviel Zeit, Energie und Kraft man eigentlich aufs Essen verwendet. Da wäre die Zeit für den Einkauf (oder die Auswahl des Restaurants), die Vorbereitung des Essens, das eigentliche Essen und nicht zuletzt auch der etwas blutleere Kopf, wenn der Magen nach einem amtlichen Menü auf Hochtouren läuft. All das entfällt während des Fastens, da ich während dieser Zeit – neben Unmengen von Wasser (etwa 3-4 Liter am Tag) – nur 1-2 Tassen (warme) Obstsäfte zu mir nehme.

Und so merke ich immer wieder, dass man während des Fastens in aller Regel den Kopf einfach „freier“ hat und sich besser auf die wesentlichen Dinge abseits des Essens konzentrieren kann. Kurz gesagt: „Man hat mehr Energie.

Puristen mögen mich übrigens dafür steinigen, aber ich mag auch während eines solchen „Heilfastens“ nicht auf die üblichen „Genußmittel“ verzichten – ohne meine Königin des Morgens geht es einfach nicht. Nur die Sache mit dem Alkohol sollte man dann doch weiträumig umschiffen – ich habe es zwar noch nie getestet, gehe aber davon aus, dass man sich auf „nüchternen“ Magen sehr preisgünstig betrinken könnte :-/

Ich faste jedenfalls aktuell seit 6 Tagen und fühle mich insgesamt sehr gut. Auch die Pizza, die es hier gestern für alle anderen gab, konnte mein Wohlbefinden nicht trüben. Aber auf das morgige „Fastenbrechen“ mit einem süßen rotbackigen Apfel freue ich mich trotzdem – und für das Wochenende steht auch schon ein Twix white auf meiner Liste 😉

In diesem Sinne: Wir sehen uns, Royal Gala 😀

Malediven: Maximal 20 Minuten

von Stefan Evertz am 22.04.06 um 17:24 Uhr | Schreibe eine Antwort

Gerade bei „Wolkenlos“ auf Vox aufgeschnappt:

Die Insel „Sun Island“ ist 1,3 Kilometer lang und 400 Meter breit.

Alles Unsinn: Eine gute Malediven-Insel sollte man in maximal 20 Minuten umrunden können – und zwar zu Fuß!

Trubel am Strand

Und hier noch ein kleiner Surftipp: www.malediven.net (mit zahllosen Reiseberichten und Photos)