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Archiv der Kategorie: Computern
Kostenlose Videos aller WM 2006 Spiele
von Stefan Evertz am 14.06.06 um 9:31 Uhr | 18 AntwortenEben gefunden und wirklich sehenswert: www.sichelputzer.de
Ping-Plugin für WordPress in Arbeit
von Stefan Evertz am 14.06.06 um 9:11 Uhr | 4 AntwortenJan Piotrowski arbeit gerade an einem Plugin, um einige – in der Tat lästige – WordPress-Probleme im Hinblick auf das Veröffentlichen von Artikeln zu beheben (siehe auch betamode.de):
WordPress hat bis zur aktuellen Version 2.0.3 diverse Probleme und Fehler in den 3 Pingfunktionen Ping-Services, Trackback und Pingback:
- Zukünftige Posts pingen sofort nach Klicken des Buttons “Veröffentlichen†(Publish), nicht erst zum Veröffentlichungsdatum
- Nutzt man die XML-RPC-Schnittstelle (zum Beispiel mit Blogdesk) sind die Pings eher Glücksache
- Editierte Posts pingen erneut die Ping-Services an
- Bei Problemen mit den Pings gibt es keine Benachrichtigungen, Erklärungen oder Logfiles
- Der Nutzer muss warten bis die Ping-Services abgearbeitet sind
Zumindest einen Teil der Probleme habe ich hier im Blog mit den aktuell verwendeten Plugins lösen können, aber ein „eierlegende Wollmilchsau“-Plugin für das Pingen wäre wirklich eine echte Bereicherung.
Insofern begrüße ich das Vorhaben von Jan sehr und kann nur sagen: Wenn ihr noch Wünsche oder weitere Anregungen habt, nichts wie rüber zu Jan (betamode.de)!
Sprachschöpfung des Tages
von Stefan Evertz am 14.06.06 um 9:03 Uhr | Schreibe eine AntwortThorsten Bentrup freut sich in einem Fazit anläßlich des bevorstehen ersten Geburstags seines Taxi-Blogs (www.taxi-blog.de) über die Verlinkung durch andere Blogs und verweist unter www.taxi-blog.de[2] auf Technorati (www.technorati.com) mit den Worten:
klick to stöber
Meinem Deutschlehrer würde es die Fußnägel hochklappen, aber schöner kann man es nicht formulieren. Besten Dank für den ersten Grinser des Tages 😉
Die Formulierung sollte er sich jedenfalls umgehend schützen lassen, da offenbar selbst Google diese Wortschöpfung noch nicht kennt (siehe auch www.google.de).
Europakarte mit Kerben
von Stefan Evertz am 14.06.06 um 7:46 Uhr | Schreibe eine AntwortVor einiger Zeit bin ich bereits über das amüsante Tool „Visited Countries“ (douweosinga.com) gestolpert, mit dessen Hilfe man sich eine individuelle Karte mit den Ländern erstellen kann, die man bereits bereist hat – eine Kerbe pro Land sozusagen (siehe auch „Länder, in denen wir schon waren…„).
Scheinbar wurde nun das Tool auch in die Website www.world66.com[1] (englisch) integriert und um weitere Funktionen bzw. Varianten erweitert. Unter www.world66.com[2] kann man sich z.B. eine detailliertere Karte mit allen europäischen Ländern erstellen lassen. Die Karten lassen sich dann auch ins eigene Blog integrieren.
Wie die folgende Karte zeigt, komme ich z.B. auf 16 Staaten bzw. 31% von Europa (Island wurde von mir aus Platzgründen abgeschnitten):

(via www.ehrensenf.de)
Spam: Kleinvieh macht auch Mist
von Stefan Evertz am 14.06.06 um 6:15 Uhr | 3 AntwortenNein, diesmal ist nicht der „neumodische“ Kommentar-Spam gemeint, sondern die zahlreichen E-Mails, die einem irgendetwas verlängern möchten, das Frauen nicht haben, etwas verkaufen möchte, das alle andere auch schon haben oder etwas vermitteln wollen, was man einem Ehemann nicht anbietet: Die nervigen Spam-Mails eben.
Soeben finde ich in meinem Spam-Filter die folgenden Daten zu einer der etwa 70-100 Spam-Mails, die mich Tag für Tag beglücken – und muss doch stutzen. Bedeuten die Zahlen doch, dass 72369 Benutzer eine E-Mail mit einer Größe von jeweils 28,21 KB erhalten haben. Mein Taschenrechner verrät mir, dass dies – nur für diese eine Spam-E-Mail – einem Datentransfer von etwa 2 Gigabyte entspricht.

Und wenn ich jetzt noch berücksichtige, dass alleine T-Online nach eigenen Angaben etwa 1 Milliarde solcher E-Mails pro Tag filtert (siehe auch www.heise.de), würde dies im Extremfall bedeuten, dass bei T-Online pro Tag etwa 27 Terabyte Datentransfer alleine durch auflaufenden Spam erzeugt werden (1 Mrd. / 72.000 x 2 GB). Auch wenn man nun im Hinterkopf hält, dass nicht jede Spam-Mail in dieser Auflage durchs Netz gepumpt wird, bleibt die Größenordnung dabei in jedem Fall beeindruckend – und zeigt, wieviel Mist auch bei kleinen Mails erzeugt wird 😥
Nun konnte ich dieses „Rauschen“ lange Zeit getrost ignorieren. Bei meinen Mail-Programmen „The Bat“ (www.ritlabs.com) und „Thunderbird“ (www.thunderbird-mail.de) leisteten die vorhandenen Bayesschen Spam-Filter (siehe auch de.wikipedia.org) gute Arbeit und entsorgten immer mindestens 90-95 % des Werbemülls. Mittlerweile bestehen aber scheinbar immer mehr dieser Mails nur noch aus einem HTML-Text und / oder einem Bild und bieten so kaum noch Angriffsfläche für die Filter. Entsprechend ist die Erkennungsquote rückläufig und liegt an schlechten Tagen deutlich unterhalb der 70%-Marke.
Deshalb teste ich nun schon länger die eigenständige Filtersoftware Spamihilator (www.spamihilator.com), die ich vor allem wegen des integrierten DCC-Plugins interessant finde und die in kürzester Zeit gute bis sehr gute Erkennungsraten zeigte. Selbst ein Teil des Spam ohne einen „Plain Text“ wird erkannt.
DCC steht für „Distributed Checksum Clearinghouse“ und beschreibt ein System, in dem anhand von Quersummen der empfangenen Nachrichten festgestellt wird, ob bzw. wieviele andere Nutzer die gleiche E-Mail bekommen haben (siehe auch www.rhyolite.com):
As of mid-2004, it involves millions of users, tens of thousands of clients and more than 250 servers collecting and counting checksums related to more than 150 million mail messages on week days. The counts can be used by SMTP servers and mail user agents to detect and reject or filter spam or unsolicited bulk mail. DCC servers exchange or „flood“ common checksums. The checksums include values that are constant across common variations in bulk messages, including „personalizations.“
The idea of the DCC is that if mail recipients could compare the mail they receive, they could recognize unsolicited bulk mail. A DCC server totals reports of checksums of messages from clients and answers queries about the total counts for checksums of mail messages. A DCC client reports the checksums for a mail message to a server and is told the total number of recipients of mail with each checksum. If one of the totals is higher than a threshold set by the client and according to local whitelists the message is unsolicited, the DCC client can log, discard, or reject the message.
Weitere Informationen zum Thema „Spam“ finden sich übrigens in einer eigenen Website der Verbraucherzentrale unter www.verbraucher-gegen-spam.de (gefunden via www.golem.de).
Und ich frage mich immer noch, ob es illegal ist, jede Spam-Mail auszudrucken, zu rollen und dann dem unseligen Versender…
Aber lassen wir das und setzen darauf, dass es immer noch genügend dämliche deutsche Spammer gibt, die man doch juristisch belangen kann – im Gegensatz zu den großen Übeltätern aus den USA und China. 😈
Lange Liste kostenloser Fachbuch-Downloads
von Stefan Evertz am 09.06.06 um 9:46 Uhr | 4 AntwortenEine ziemlich umfangreiche Liste mit Fachbüchern, die allesamt als kostenlose E-Books heruntergeladen werden können, hat Sven Lennartz unter www.drweb.de/weblog bereitgestellt:
Wir haben uns durchgewühlt und zusammengetragen, was sich derzeit in Buchform frei im Netz lesen lässt. Verglichen mit der tatsächlichen Produktion ist das zwar ausnehmend wenig, dafür aber umso preiswerter. Manche Verlage stellen ältere Titel bereit, gelegentlich finden sich aber auch Neuerscheinungen.
Einige davon habe ich hier in der Vergangenheit zwar auch erwähnt (und mit dem Tag „E-Book“ versehen), aber die Liste toppt meine bisherigen Bemühungen doch bei weitem. Definitiv ein echter Surftipp 😉
Jetzt auch mit WordPress 2.0.3
von Stefan Evertz am 09.06.06 um 7:52 Uhr | 7 AntwortenAb sofort läuft hier jetzt WordPress 2.0.3 – und bisher auch ohne Haken und Ösen, was ja nicht unbedingt zu erwarten war (siehe auch „WordPress 2.0.3 erschienen (Update 1-2)„). Sollte es doch mal irgendwo knirschen – bitte melden!
Letztendlich war es nach einem Kaffee – natürlich aus meiner Lieblingstasse – erledigt:
- Backup machen (Datenbank und Dateien),
- (aktualisierte) Dateien aus der Zip-Datei von wordpress.de (files.wordpress.de) hochladen,
- „Backend“ aufrufen und dort auf „Datenbank aktualisieren“ klicken,
- Fertig.
Zum guten Schluß habe ich noch die bisher einzige Veränderung an den Kerndateien erneut vorgenommen: Die Integration der Smiley-Leiste von WP-Grins (siehe auch www.perun.net).
Das von Ralf erwähnte Problem der überschriebenen htaccess trat übrigens nicht auf, wobei dies möglicherweise damit zusammenhängt, dass ich nur die aktualisierten Dateien (und nicht alle Dateien) ausgetauscht habe . Auch der Einsatz des „TuneUp“-Plugins war – bis jetzt jedenfalls -nicht erforderlich.
Da habe ich mir wohl vergebens Gedanken gemacht 😉
Datenschutz ade: Google Browser Sync für Firefox
von Stefan Evertz am 08.06.06 um 14:56 Uhr | 2 AntwortenGoogle hat heute eine neue Erweiterung für Firefox vorgestellt, mit der – auf dem Umweg über einen Google-Server – alle Einstellungen und Daten zwischen Firefox-Installationen auf verschiedenen Rechnern (z.B. Arbeitsplatz und Notebook) ausgetauscht bzw. synchronisiert werden können.
Die Erweiterung „Google Browser Sync“ setzt die Version 1.5 von Firefox voraus und kann unter www.google.com (englisch) heruntergeladen bzw. installiert werden, wobei dort bereits auf eine Konsequenz der Erweiterung hingewiesen wird:
Google Browser Sync must update your browser settings whenever you start Firefox. This will increase the start-up time of Firefox (the time between clicking on the Firefox icon and loading your start page) – please bear with us as we work to decrease this delay.
www.golem.de stellt weitere Details vor:
Google Browser Sync speichert auf Wunsch zahlreiche Firefox-Einstellungen wie Lesezeichen, Verlauf, gespeicherte Kennwörter sowie dauerhafte Cookies. Aber auch geöffnete Webseiten überträgt das Werkzeug auf einen Google-Server, um darüber die Firefox-Daten zwischen verschiedenen Arbeitsplätzen zu synchronisieren. In den Einstellungen lässt sich bestimmen, welche der Daten abgeglichen werden sollen. Alle übertragenen Daten werden mit einer PIN verschlüsselt und sollen so das Ausspähen verhindern.
[…]
Derzeit laufen Überlegungen, wie sich etwa nur eine bestimmte Auswahl an Lesezeichen synchronisieren lässt. Langfristig ist geplant, dass die Erweiterung Lesezeichen zwischen Firefox und Google Bookmarks abgleicht. Noch fehlt eine solche Möglichkeit aber in der Software.
Bei Google selber klingt das ganze noch etwas „euphorischer“ (siehe auch googleblog.blogspot.com):
These sorts of frustrations inspired us to build a Firefox extension that keeps your browser settings for all your computers in sync. Google Browser Sync unifies your bookmarks, history, saved passwords, and persistent cookies across all the computers where you install it. It also remembers which tabs and windows you had open when you last closed any of your browsers and gives you a chance to reopen them. We think you’ll enjoy how it handles sync conflicts and „just works,“ enabling you to bring your browser with you everywhere.
Ich frage mich allerdings, ob sich damit nicht endgültig der Datenschutz verabschieden darf. Während bei Google Desktop „nur“ Dokumente synchonisiert werden (im Rahmen der „Search Across Computers“-Funktion, siehe auch „Google Desktop: Doppel-Agent 003 auf der Suche (Update)„), hat Google so nun auch Zugriff auf den letzten „Freiraum“ – den Browser. Alle von mir aufgerufenen Seiten (inkl. Sessions), meine Lesezeichen und eventuell gespeicherte Passwörter laufen dann über den Google-Server, ohne dass ich auch nur die geringste Chance auf eine Zugriffskontrolle hätte.
Eine solche Funktion ist an sich sicherlich hilfreich und gibt es als Komplettlösung bisher auch nicht (soweit ich weiß). Aber die eventuelle Arbeitserleichterung steht in keinem Verhältnis zu den Risiken. Wer Google Desktop aus „Sicherheitsgründen“ nicht einsetzt, sollte von „Google Browser Sync“ erst recht die Finger lassen. Mir kommt jedenfalls beides nicht ins (Browser-)Haus 👿
Nachtrag 09.06.06., 08:29 Uhr:
Da musste ich erst den Artikel auf www.heise.de lesen, um mich daran zu erinnern, dass es ja mit „Mozbackup“ durchaus eine Software gibt, mit der das komplette Profil gesichert und auch – z.B. auf einem anderen PC oder Notebook – wiederhergestellt werden kann. Und unter Firefox und Thunderbird sichern habe ich auch schon darüber geschrieben 😕
Ganz so komfortabel wie die Google-Lösung ist sie allerdings nicht, da eben jeweils das Backup von Rechner A auf Rechner B überspielt und dort dann „wiederhergestellt“ werden muss. Aber bevor ich Google die Daten gebe…
Der holländische Alptraum
von Stefan Evertz am 08.06.06 um 9:06 Uhr | 3 AntwortenVersteht mich nicht falsch: Ich mag die Niederlande, nicht nur als Urlaubs- oder Ausflugsziel oder als Lieferant leckeren Hüftgolds.
Aber es gibt Dinge, die ich dann doch nicht sehen möchte…
(via www.wmblogger.de)
