Archiv der Kategorie: Computern

Es war einmal ein Wookie…

von Stefan Evertz am 05.04.06 um 7:36 Uhr | Schreibe eine Antwort

… der hieß Chewbacca. Und eigentlich hat er auch ein Fell, was allerdings die einzige Übereinstimmung mit einer Katze sein dürfte…

Chewie rasiert...
(Diesen und weitere Cartoons findet man bei Miguel Fernandez unter www.gegen-den-strich.com, über den ich ja bereits berichtet habe)

Chewie scheint unter rrrrrrrrrrrrrnnnnnnnnnnhhhh.blogspot.com auch ein eigenes Blog zu haben, wie ich bei weblog.plasticthinking.org gefunden habe. Ich habe allerdings nicht alles lesen können 😉

Gerne hätte ich hier nun einen Wookie-Dreiklang hingelegt, da ich via digg.com das sagenumwobene „Star Wars Christmas Special“ von 1978 (siehe auch www.starwarsholidayspecial.com, englisch) bei youtube.com gefunden hatte. Leider hat es der User mittlerweile gelöscht – vielleicht hat er ja Post von George Lucas bekommen, der diesen Film wohl nicht mehr sehen möchte…

Textorizer: Bilder verbalisieren

von Stefan Evertz am 04.04.06 um 6:35 Uhr | Schreibe eine Antwort

Gefunden bei Dr. Web (www.drweb.de/weblog):

Der Textorizer wandelt ein Logo oder Bild in eine aus Text bestehende Skizze um. Der Text ist selbstverständlich frei wählbar. Verschiedene Optionen für Größe oder Anzahl der verwendeten Striche gibt es außerdem.

Vielleicht noch einen Hinweis, bevor ihr nun losklickt: Der Texorizer basiert auf dem Format „SVG“, das zwar in den aktuellen Versionen von Firefox und Opera, nicht aber im Internet Explorer dargestellt werden kann – hier sollte aber das Adobe SVG Plugin helfen, das unter www.adobe.com/svg (englisch) verfügbar ist.

Mit einem Klick auf die folgende „Arbeitsprobe“ kann es losgehen:

Textorizer aufrufen

Es gibt übrigens auch einen Pool bei flickr mit diversen skurrilen Ergebnissen. Und jetzt viel Spaß beim textorizieren 😉

Klage gegen GEZ-Gebühr für PC eingereicht

von Stefan Evertz am 01.04.06 um 1:01 Uhr | 10 Antworten

Die ab dem 01.01.2007 anstehende Rundfunkgebührenpflicht für PC ärgerte mich eigentlich schon, seitdem ich davon das erst Mal las – und dieser Ärger wuchs noch angesichts der finanziellen Größenordnung von bis zu 163 Millionen Euro pro Jahr, wie www.spiegel.de am 7. Februar ausgerechnet hat:

Peanuts in der Tat – für ein Großunternehmen. Anders sieht die Sache für Freiberufler aus. Etwa 800.000 davon gibt es in Deutschland derzeit, sie alle müssen künftig nicht nur für den Fernseher zu Hause, sondern auch für den überlebensnotwendigen Rechner im Büro Gebühren zahlen – weil man damit ja heimlich Fernsehen könnte. Oder vielleicht auch, weil sich die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten kostspielige und ausgedehnte Internetangebote leisten, wer weiß.

Bei www.pcwelt.de hat man am 10. Februar bei der GEZ nachgefragt, die u.a. mit folgenden Angaben antwortete:

Auch im nicht-privaten Bereich bleiben PCs von der Rundfunkgebührenpflicht befreit, wenn gleichzeitig herkömmliche Radios und Fernsehgeräte bereitgehalten werden. Sollten solche Geräte nicht vorhanden sein, aber ein multimediafähiger PC, so ist für diesen ab 01.01.2007 lediglich eine Rundfunkgebühr zu zahlen, unabhängig von der Anzahl der vorhandenen PCs. Ein Unternehmen, ein Gewerbebetrieb, ein Selbstständiger kann also allenfalls mit einem Betrag von derzeit 17,03 Euro im Monat belastet werden.

204 Euro pro Jahr dafür, dass ich auf meinem Büro-PC in den zahllosen Internetseiten der Öffentlich-Rechtlichen herumsurfen kann – oder mir alle Tagesschau-Sendungen seit 2000 ansehen könnte. Wirklich ein Spitzenpreis für ein Angebot, dass ich sonst nirgendwo im Internet bekomme :-/

Ich war daher sehr erfreut, dass nun jemand einen ersten juristischen Stein gegen diese – meines Erachtens sinnlose – „Internetsteuer“ wirft. Bei www.netzeitung.de ist zu lesen:

Die «Vereinigung der Rundfunkgebührenzahler» (VRGZ) klagt vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die künftige Rundfunkgebührenpflicht für Internet-PC. Die Beschwerdeführer sind laut einem Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» («FAZ») drei Freiberufler und Gewerbetreibende, die von der Neuregelung direkt betroffen sind. Das Gericht bestätigte am Freitag den Eingang der Beschwerde.

Ich muss gestehen, dass ich die Seriösität dieser Vereinigung nicht beurteilen kann. Auch die genaue Begründung der Verfassungsbeschwerde kenne ich (noch) nicht. Das dürfte allerdings nichts an meiner Zufriedenheit ändern, sollte auf diesem Wege die Ausdehnung der Gebührenpflicht für Computer (und Handies) fallen 😉

Interessant fand ich übrigens noch einen Eintrag in den FAQ unter www.gez.de

1. Warum muss ich Rundfunkgebühren zahlen?
Die Hauptfinanzierungsform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist die Gebühr. Sie deckt einen großen Anteil der Kosten, die bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten für die Produktion, Gestaltung und Verbreitung von Radio- und Fernsehprogrammen anfallen.

Im Sinne dieser Antwort hätte ich abschließend einen guten Vorschlag für die Öffentlich-Rechtlichen: Packt doch einfach nur das „Fernsehprogramm“ eurer Sender ins Internet – und kassiert von interessierten Besuchern für den Rest. Damit werdet ihr bestimmt noch viel mehr als 163 Millionen verdienen 😈

Statt Mohrhuhn-Jagd: Elche erfrischen

von Stefan Evertz am 30.03.06 um 7:04 Uhr | Schreibe eine Antwort

Diesmal gilt es, die hereinspazierenden Elche (auf schwedisch „Älgar“) mit Wasserbomben zu erfrischen. Auf jeden Fall eine kurzweilige und friedliebende Variante des Moorhuhn-Klassikers – und nachladen muss man auch nicht:

'Älgar' spielen (Flash erforderlich)

Beim ursprünglich aus Schweden stammenden Bekleidungshersteller Marc O’Polo gab es zwar meines Wissens vor einiger Zeit (könnten auch Jahre gewesen sein) schon mal eine Wintervariante des Spiels – aber so passt es doch deutlich besser zum letzte Woche verkündeten und nun endlich ausgebrochenen Frühling 😀

(via www.im-web-gefunden.de)

Phantom-Treffer bei Google

von Stefan Evertz am 27.03.06 um 7:50 Uhr | Schreibe eine Antwort

Ein eigenartiges Phänomen war hier am Wochenende im Blog zu beobachten. Ab Samstag (etwa ab 18:00 Uhr) prasselten hier plötzlich die Google-Besucher für den Artikel „DSDS: „I Still Burn“ nicht so neu (Update)“ nur so herein – jedenfalls nach den Maßstäben unseres kleinen Blogs.

Der Auswertung von counter.blogscout.de zufolge wurde der Artikel am Wochenende von 323 Besuchern aufgerufen, davon kamen 280 bzw. 87% über SuchmaschinenGoogle (siehe auch counter.blogscout.de[2]):

Visits Phantomtreffer

Heute morgen stellte ich dann fest, dass seit Mitternacht kein einziger Besucher mehr über Google auf besagten Artikel gekommen war. Und bei Google war zu sehen, dass der Artikel nicht mehr – wie am Wochenende beobachtet – auf Platz 2 (hinter dem agenturblog) zu finden war, sondern gar nicht mehr bzw. nicht unter den ersten 100 Suchtreffern gelistet wurde (siehe auch www.google.de).

Unglücklich bin ich über die Rückkehr zu normalen Zugriffszahlen nicht. Merkwürdig ist das alles aber schon… 🙄

Google Earth und GoYellow: Kampf um Deutschland-Karte?

von Stefan Evertz am 25.03.06 um 13:39 Uhr | 14 Antworten

Logo 'Google Earth' Google Earth ist aus dem (deutschen) Dornröschen-Schlaf aufgewacht, in dem es seit der Veröffentlichung als Beta-Version am 28.06.05 (siehe auch www.golem.de) lag. Seitdem waren nämlich weite Teile Deutschlands nur in extrem grober Auflösung verfügbar, die auch vor Großstädten nicht halt machte. Einen Eindruck der etwas willkürlichen Aussparung von Bilddaten kann man in der aktuellen Google Maps- / Google Local-Darstellung von Köln bekommen: maps.google.com; englisch, JavaScript erforderlich). Die „Datenlücken“ wurden auch zur Veröffentlichung der Final-Version von Google Earth am 11.01.06 (siehe auch www.golem.de) nicht (bzw. fast nicht) geschlossen.

Derweil ging der Telefon-Auskunft-Anbieter GoYellow.de Mitte Februar mit einem eigenen Dienst an den Start, der Satelliten-Aufnahmen in guter Qualität bereitstellt: www.goyellow.de/map (JavaScript erforderlich). Es bleibt reine Spekulation, ob die Einführung dieses Dienstes Google endlich aufgeschreckt hat; auch die am 06.03.06 erfolgte Bekanntgabe weiterer, noch detaillierter Karten für einzelne Großstädte (siehe auch www.goyellow.de/insight/blog) könnte dann den Druck weiter erhöht haben.

Jedenfalls ist seit knapp zwei Tagen ganz Deutschland in hoher Auflösung innerhalb von Google Earth verfügbar, wie auch bei „Keyhole“, der Quelle der Satellitendaten, nachzulesen ist (siehe auch bbs.keyhole.com):

We have updated the imagery database tonight. You’ll need to restart Google Earth to see it, but no new software is needed. Although updating to the latest is always a good idea.

We now have almost all of Germany covered in high-resolution, plus some really high resolution insets in cities like Berlin, Dortmund, and Frankfurt. Also we are now using TruEarth for our 15 meter basemap of the world.

Ich muss gestehen, dass ich „ganz Deutschland“ nur stichprobenartig geprüft habe; diese Überprüfung ergab allerdings eine deutliche Verbesserung der Bildqualität, sei es in der Eifel oder in Köln, wo nun auch die Innenstadt deutlich zu sehen ist…

Die Daten sind allerdings (noch) nicht bei GoogleMaps / Google Local verfügbar, wobei dies vermutlich in absehbarer Zeit folgen dürfte. Es stellt sich nun die Frage: Könnte das Angebot von GoYellow gegen Google bestehen? Im folgenden habe ich daher zwei ähnliche Bildausschnitte zusammengestellt, um zumindest einen ersten Vergleich der Bildqualität zu bekommen…
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Blogbeat, Sie sind raus!

von Stefan Evertz am 24.03.06 um 10:54 Uhr | 1 Antwort

Logo 'Blogbeat' Scheinbar hat Blogbeat in den letzten Wochen ähnliche Kapazitätsprobleme wie zuletzt auch Google Analytics. Nachdem der Server – und entsprechend auch der „Zähler-Schnipsel“ – gerade wieder mal nicht erreichbar ist (und dies seit Beginn des zweiten Tests bereits zwei Mal der Fall war), habe ich nun endgültig die Reißleine gezogen – und werde Blogbeat künftig nicht mehr einsetzen.

Wesentliche Änderungen sind übrigens seit meinem ersten Test nicht mehr hinzugekommen, auch wenn es nun wieder teilweise möglich ist, zu einzelnen Objekten (z.B. Posts) Detailinformationen abzurufen. Insofern würde ich mein ursprüngliches Fazit beibehalten, ergänzt um den Hinweis auf die „instabile Performance“ 🙁

Als Alternative sei daher nach wie vor auf counter.blogscout.de verwiesen, dessen Auswertungsfunktionen immer ausgefeilter werden. Gerade heute wurde z.B. eine Statistik für einzelne Blogbeiträge eingeführt (siehe auch blog.blogscout.de), die sehr vielversprechend aussieht.

Firefox 2.0 Alpha: Tab-Änderungen?

von Stefan Evertz am 23.03.06 um 11:36 Uhr | 5 Antworten

Auch wenn noch nicht alle geplanten Funktionen umgesetzt wurden, wurde nun eine offizielle Alpha-Version von Firefox 2.0 veröffentlicht. Mutige Benutzer können die englische Version unter ftp-mozilla.netscape.com herunterladen.

Die neue Tab-Darstellung könnte allerdings meines Erachtens problematisch werden, wenn man die Beschreibung unter www.golem.de liest:

Als auffällige Veränderung in Firefox 2.0 erhalten nun alle Tab-Reiter einen separaten Schließen-Knopf, der bislang außerhalb der Tab-Reiter am rechten Rand des Browsers postiert war. Anwender sollen so besser erkennen, welches Fenster durch Betätigen des Schließen-Knopfes verschwindet. Außerdem können damit nun auch inaktive Tabs geschlossen werden, was bei dem bisherigen Konzept nur über die mittlere Maustaste möglich war, weil eine sichtbare Funktion fehlte.

Ansicht Tabs 'Firefox 2.0 Alpha' Der nebenstehende Ausschnitt zeigt allerdings eine Optik, wie sie nur bei wenigen geöffneten Tabs zu sehen ist. Ich bin skeptisch, ob diese Darstellung bei einer größeren Zahl von Tabs (z.B. mehr als 10) noch benutzbar ist, da durch den „Schließen“-Knopf kostbarer Platz verschenkt wird (im Screenshot etwa ein Sechstel der Tabbreite). Die bisher geplante Umsetzung fand ich da etwas übersichtlicher (siehe auch www.golem.de[2]):

Weitere Änderungen betreffen das Verhalten der Tab-Fenster, deren Reiter eine feste Größe haben werden. Der Schließen-Knopf wird in den aktiven Tab integriert und somit nicht mehr am rechten Rand zu finden sein. Um wertvollen Platz zu sparen, werden inaktive Tabs kein Schließen-Icon aufweisen.

Da heißt es also abwarten, welches Konzept sich durchsetzen wird – laut der Roadmap auf www.mozilla.org wohl mindestens bis Juli … 🙁

Ersetze ‚Winter‘ durch ‚Frühling‘

von Stefan Evertz am 23.03.06 um 8:58 Uhr | 2 Antworten

Hiermit erkläre ich – trotz der herrschenden Wetterlage – den diesjährigen Frühling für eröffnet und begebe mich daher umgehend auf einen virtuellen Tauch- und Schnorcheltrip:

Stefan im Tauchmodus

Wer sich sein „Alter Ego“ ebenfalls per South Park gestalten will, kann dies übrigens unter www.planearium2.de tun (Flash erforderlich).

(via www.ra-blog.de)