Schlagwort-Archiv: kultur

Neue Hymnen zum Start der Kulturhauptstadt

von Stefan Evertz am 09.01.10 um 10:07 Uhr | 7 Antworten

Heute nachmittag wird ja offiziell das Jahr der Kulturhauptstadt starten. Und eine Großveranstaltung ohne (mindestens ein) offizielles, eigenes Lied, ohne eine Hymne ist heute wohl nicht mehr vorstellbar. Es freut es mich daher um so mehr, dass ich über die Ruhrbarone bereits auf die potentielle inoffizielle Hymne der Kulturhauptstadt gestossen bin:

„Glück auf, Ruhrgebiet“ (Ruhrgebietshymne v. Spardosen-Terzett)
[flash]http://www.youtube.com/watch?v=eGMTwwb25Ds[/flash]

Währenddessen ist von „Komm zur Ruhr“, der offiziellen Hymne von Herbert Grönemeyer, bislang nur der Text bekannt. Nicht wenige Menschen werden sich nun wohl fragen, ob die Musik den etwas gestelzten Eindruck des Textes wieder wettmachen wird. Kleine Kostprobe (siehe auch www.groenemeyer.de):

Von klarer offner Natur
Urverlässlich, sonnig stur
Das ist Ruhr,
Seelenruhr
Von schwerverlässlicher Natur
Urverlässlich, sonnig, stur
So weit, so ur
Seelenruhr.
Ich mein ja nur
Komm zu Ruhr

Wer in diesem kleinen Sängerwettstreit gewinnen wird? In etwa 6 Stunden wissen wir vielleicht schon etwas mehr 😈

Nachtrag 13:08 Uhr:
Bei Amazon kann man übrigens das Intro der Grönemeyer-Hymne hören, auch wenn es vor dem eigentlichen Gesang ausblendet:

Medium: www.youtube.com

(Hinweis: Von jedem über den obigen „Kaufen“-Klick verkauften Grönemeyer-Lied bekomme ich als Amazon-Partner eine kleine Provision; alternativ hier noch den Link zu Amazon ohne Partner-ID)

Blogs zur Kulturhauptstadt: zwanzig10 gestartet

von Stefan Evertz am 07.01.10 um 10:34 Uhr | 2 Antworten

Vor etwas mehr als einem Monat gab es ja bereits die Ankündigung / Einladung, dass wir – zusammen mit allen interessierten Bloggern und BloggerInnen – unter www.zwanzig10.de einen „Blog“-Überblick zum Thema „Kultur“ / „Kulturhauptstadt“ zusammentragen wollen. Seit heute (siehe auch Bekanntmachung drüben bei den Ruhrbaronen) ist die neue Website nun auch online – wie es sich für das moderne Mitmachweb gehört in der „Beta-Version“ 😈

Und alles weitere nun drüben auf der neuen Website:

VideoCamp: Dankbare Nachbetrachtung

von Stefan Evertz am 23.12.09 um 11:19 Uhr | 2 Antworten

VideoCamp Vor 3 Wochen hat es also in Essen stattgefunden, das erste VideoCamp in Deutschland. Und man kann wohl guten Gewissens sagen: Es war toll 😉

Gut 100 TeilnehmerInnen beschäftigten sich 2 Tage lang im Unperfekthaus in etwa 30 Sessions mit den verschiedenen Aspekten des Themas „(Web-)Video“ – einen ersten Einblick in die Vielfalt ermöglicht der Sessionplan, die Liste der Berichte, Fotos und Videos sowie die aufgezeichneten Sessions bei zaplive.tv. Für viele Teilnehmer war es die erste Begegnung mit einem BarCamp – mit einem offensichtlich für beide Seiten erfreulichen Ausgang.

Die folgenden Firmen und Organisationen haben das 1. VideoCamp durch ihre Unterstützung erst möglich gemacht – Vielen Dank!

Flip
Tremor Media
Online Video Management - leicht gemacht!projektwerk
VideoCounterzaplive.tv

Medienpartner:
Newsaktuell

Darüber hinaus möchte ich mich bei allen Teilnehmern bedanken, die das VideoCamp zu einer schönen und runden Veranstaltung gemacht haben – sei es durch das Abhalten bzw. Initiieren einer Session, durch aktive Teilnahme an Sessions, durch eine Stunde am Check-In oder das Aufkleben irgendwelcher Schilder irgendwo im Haus. Nochmals vielen Dank an Christina von Poser (gestaltung: christina von poser) für das VideoCamp-Logo (T-Shirt-Shop). Und besonders möchte ich mich bei meinem Mitstreiter Markus Hündgen bedanken – ich habe es keine Sekunde bereut, dass ich mich mit dir auf dieses Experiment eingelassen habe, ganz im Gegenteil 😈

Und eine – wie ich finde – gute Nachricht zum guten Schluß, denn „nach dem VideoCamp ist vor dem VideoCamp“:

Das nächste VideoCamp findet am 19.-20. Juni 2010 statt – natürlich wieder in Essen. Wer noch nicht im VideoCamp-Netzwerk Mitglied ist, kann dies gerne unter www.videocamp.de nachholen. Und wer die Sorge hat, dass das VideoCamp mit den Gruppenspielen bei der Fußball-WM kollidieren könnte, findet hier im Blog die Spieltermine in diversen Formaten.

zwanzig10 – Ruhrgebiet-Blogs starten Projekt zur Kulturhauptstadt

von Stefan Evertz am 26.11.09 um 8:04 Uhr | 4 Antworten

gasometer
Lizenz: Creative Commons License Photo: martinteschner
(Original-Beitrag unter:
Kulturhauptstadt 2010: zwanzig10 de
)

Blogs aus dem Ruhrgebiet schließen sich zusammen, um die Berichterstattung über die Kulturhauptstadt zu verbessern. Denn wir kennen das: Projektabsagen, ein noch immer rätselhaftes Programm und Finanzschwierigkeiten – aber auch große Erwartungen begleiten die Kulturhauptstadt im Ruhrgebiet. Schon jetzt gehört Ruhr-Zwanzig10 zu den wichtigsten Kulturthemen Deutschlands. Was man auch auf vielen Blogs ablesen kann.

Wir wollen nun, dass es für die Leser einfacher wird, hier den Überblick zu behalten. Unter zwanzig10.de schaffen wir deshalb einen Flecken im Netz, auf dem sich jeder orientieren kann, was an Berichten und Filmen, an Diskussionen und Topics gerade heiß läuft. Wo ist ein spannender Gig, was geht derzeit total daneben, wie war die Aufführung und wozu das Ganze überhaupt?

Gleichzeitig wollen wir aber den Blogs die Möglichkeit geben, über die Seite zwanzig10.de ihre Beiträge rund um Kultur und Hauptstadt bekannt zu machen. Die Seite zwanzig10.de wird demnächst freigeschaltet.

Die Idee sieht dabei so aus: Alle beteiligten Blogs können auf zwanzig10.de automatisch einen Verweis veröffentlichen, der auf
Kulturhauptstadt-relevante Beiträge in ihren eigenen Blogs verlinkt. Dabei ist zwanzig10.de nur ein Wegweiser, auf dem nicht die kompletten Beiträge veröffentlicht werden. Die Seite ist eine Art kultureller Ruhrpilot. Die ganzen Beiträge finden sich auf den einzelnen Blogs – genau wie die entsprechenden Diskussionen in den Kommentaren dort laufen sollen. Damit die Seite zwanzig10.de bekannt wird, sollten die beteiligten Blogs allerdings mit einem Banner auf zwanzig10.de verweisen.

Bei den Texten wünschen wir uns eine möglichst große Vielfalt: Das kann der kurze Veranstaltungshinweis sein, die ausführliche Konzertkritik oder auch ein Essay über Sinn und Zweck der Kulturhaupstadt. Und wenn es einmal drei Texte zum selben Thema gibt, dann können die Leser halt unter einem größeren Angebot auswählen, was sie lesen wollen.

Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Blogs mitmachen würden. Auch gerne von außerhalb des Ruhrgebiets. Eine Reihe von Blogs haben wir bereits angesprochen und sie wollen dabei sein – wir freuen uns natürlich über weitere. Bis die Seite zwanzig10.de online ist, meldet Euch einfach bei mitmachen@zwanzig10.de. Dann können wir die Details klären.

Hinter der Seite zwanzig10.de stehen nur wir. Von uns
verdient damit keiner Geld. Deswegen werden wir auch niemanden bezahlen, der sich beteiligt. Wenn wir Google-Werbung oder so etwas schalten sollten, werden damit die ohnehin niedrigen Unterhaltskosten bezahlt. Sollte am Ende Geld übrigbleiben, finanzieren wir damit eine Bloggerparty in Essen.

Stefan Laurin für die Ruhrbarone, Stefan Evertz für hirnrinde.de, Jens Matheuszik für das Pottblog

Bis jetzt machen mit: Dennis Zitzewitz vom Gelsenkirchen Blog,, Malte Trösken von Hometown-Glory, Christian Spließ (Prospero) von Nur mein Standpunkt, Lukas Heinser von Coffee And TV

P.S. Wir finden, es heißt: zwanzig10 und nicht zweitausendzehn. 🙂

Die Offline-Medaille

von Stefan Evertz am 27.07.09 um 12:03 Uhr | Schreibe eine Antwort

Lights
Lizenz: Creative Commons License Photo: nyki_m
In den letzten Tagen bin ich über zwei lesenswerte Texte gestolpert, die sich mit den beiden Seiten der gleichen Medaille beschäftigen – der Kommunikation rund um das Zugangserschwerungsgesetz:

Im ersten Text („Fünf Irrtümer über die Piratenpartei“, futurezone.orf.at, via www.jensscholz.com) geht es (neben der Korrektur der erwähnten Fehleinschätzungen) auch um die Art und Weise, wie die Offline-Welt (im konkreten Fall „die Politiker“) versucht, die „Onliner“ zu erreichen. Und dabei scheitert:

Bei der Diskussion über das Netzsperrengesetz in Deutschland hat sich beispielhaft gezeigt, dass Menschen, die es gewohnt sind, mit Computern und Code umzugehen, mit symbolischer Politik nicht zufriedenzustellen sind. Im Netz schafft der Code die Wirklichkeit, und wenn in ihm ein Zeichen nicht stimmt, dann funktioniert er nicht. Es ist daher nicht besonders klug, einer Klientel, die unter diesen Bedingungen lebt und arbeitet, einreden zu wollen, dass Stoppschilder im Internet etwas gegen Kinderpornografie ausrichten können. Es ist noch weniger intelligent, dieser Klientel mit Umfragen und Statistiken begegnen zu wollen, die diese mittels ihrer Kompetenz im Umgang mit informationstechnischen Systemen innerhalb weniger Sekunden demontieren kann. Und es muss Menschen, die es gewohnt sind, ihre eigenen Systeme zu administrieren, zynisch vorkommen, wenn eine Regierung eine zentral verwaltete geheime Sperrliste von Internet-Adressen ausgerechnet unter dem Vorwand der Kinderpornobekämpfung durchsetzt.

Im zweiten Text, dem Editorial „Das virtuelle Volk“ der aktuellen c’t (s.a. www.heise.de), geht es um die andere Seite der Medaille – nämlich darum, dass all die Argumente und auch die Empörung der „Onliner“ nicht in die Offline-Welt vordringen – sie bzw. wir finden einfach kein Gehör:

Währenddessen sitzen die Politikdinosaurer im Café, blättern durch die Zeitung und freuen sich, wie gut das neue Gesetz beim Volk ankommt. Die Bild hat sie gelobt; Mütterchen haben sich auf der Straße bedankt, dass endlich was gegen den bösen Kinderschänder von nebenan passiert.

Im Reich der Bits und Bytes wird das Murren derweil immer lauter. 134015 Leute haben mit Name und Adresse eine Online-Petition gegen das Gesetz unterschrieben. Es hat ein Zeichen gesetzt, aber nichts geholfen. Wir müssen gegen dieses Gesetz auf die Straße gehen! Tausende, Zehntausende rufen online zum Protest auf. Ein paar Hundert versammeln sich an Ort und Stelle; der Rest drückt daheim F5 – mal lesen, wie es gelaufen ist.

[…]

Derweil sitzt im Café neben dem Politiker ein Lobbyist, dessen Augen leuchten, wenn er an die Potenziale dieses Stoppschilds denkt. Der Lobbyist verwendet einfache Sätze und spricht ganz leise. Der Politiker hört ihn trotzdem – im Unterschied zu den Abertausenden, deren digitaler Aufschrei in seiner analogen Welt nie ankommt.

Für mich war selten so konkret greifbar wie in diesen beiden Texten, wie sehr in Sachen „Zensursula“ aneinander vorbei geredet wird – und es dabei kaum noch gelingt, auch mal der Gegenseite zuzuhören.

Irgendwo in diesem Spannungsfeld zwischen diesen beiden Polen Positionen sitzt ein dickes Problem. Und es wird stetig weiter wachsen, wenn nicht beide Seiten dazulernen…

1850 Prozent mehr Twitter-Follower durch ein kostenloses E-Book zu CSS

von Stefan Evertz am 25.11.08 um 8:10 Uhr | Schreibe eine Antwort

Ich fand es ja schon immer gut, wenn jemand Wissen mit anderen „kostenlos“ teilt (siehe auch „Stefan Münz schenkt dem Netz ein Buch„). Eine neue und interessante Variante praktiziert gerade www.sitepoint.com (siehe auch www.selbstaendig-im-netz.de/):

Sitepoint.com, eine sehr wichtige Anlaufstelle für Webdesigner und -programmierer, verlegt auch eine große Zahl an interessanten Fachbüchern. Unter anderem auch das Buch “The Art & Science Of CSS”. Dieses gibt es nun für kurze Zeit als kostenlosen PDF-Download.

Bei www.sitepoint.com selber heißt es:

All you need to do to grab a free copy of this awesome CSS book is follow @sitepointdotcom on Twitter. We’re calling it a Twitaway—a Twitter giveaway!

Weitere Informationen finden sich (konsequenterweise) unter twitaway.com.

Die bisherige Bilanz der Aktion lässt sich jedenfalls wirklich sehen, wie die Auswertung unter twittercounter.com zeigt:

1.800 Prozent mehr Twitter-Follower

Seit dem Start der Aktion ist die Zahl der Twitter-Follower von 666 auf aktuell 12.906 Follower hochgeschnellt. Nun werden sich vermutlich einige (oder vielleicht sogar viele) Follower nach dem Erhalt des Download-Links postwendend wieder verabschieden. Andererseits ist dies eine gute Gelegenheit, durch „gute“ Tweets viele der neuen „Zuhörer“ auch zu binden (auch wenn ich die überwiegend getwitterten Links zu den eigenen Blogeinträgen derzeit noch suboptimal finde – es gibt ja schließlich noch RSS-Feeds…) – und die meisten Follower werden wohl auch erst mal bleiben.

Ich bin mir zwar nicht sicher, ob sich dieser „Erfolg“ in Deutschland wiederholen liesse – die deutsche Twitter-Gemeinde ist dann doch wesentlich kleiner als die englischsprachige Mehrheit. Dennoch zeigt die Aktion, dass sich die „Reichweite“ eines Twitteraccounts in kurzer Zeit drastisch steigern lässt. Und ich bin gespannt, ob es hier nicht doch jemand versuchen wird 😈

Die auf 14 Tage angelegte Werbeaktion läuft jedenfalls noch bis zum 2. Dezember 2008. Und jetzt wünsche ich Euch viel Spaß beim Lesen (und Lernen) 🙂

Wir sind ihre Vorbilder…

von Stefan Evertz am 15.12.06 um 21:58 Uhr | Schreibe eine Antwort

…oder wie es im Spot der australischen Kinderschutzorganisation NAPCAN (www.napcan.org.au; englisch) heißt:

Children see, Children do.

[flash]http://www.youtube.com/watch?v=6JfHB2cruJU[/flash]

Entstanden ist der Spot im Rahmen der Initative „Kinderfreundliches Australien“ (im Original „Child friendly Australia“, siehe auch childfriendly.org.au; englisch) und zeigt dabei zugleich, dass gute „Werbung“ auch ohne Worte funktioniert.

Gefunden bei www.endl.de, wo Alexander Endl sehr treffend anmerkt, dass wir die Helden der Kinder sind – und das nicht erst, wenn wir Vater oder Mutter sind…

Die 101 einflussreichsten virtuellen Personen

von Stefan Evertz am 20.10.06 um 8:52 Uhr | Schreibe eine Antwort

Das sind doch mal wirklich sinnvolle Charts, die da Dan Karlan, Allan Lazar und Jeremy Salter in ihrem Buch „The 101 Most Influential People Who Never Lived“ (siehe auch www.amazon.de) zusammengestellt haben. Der Kurzbeschreibung unter www.harpercollins.com zufolge ging es dabei um

fictional trendsetters and world-shakers who have helped shape our culture and our lives

Ich kann nicht genau sagen, ob die unter www.pr-inside.com abgebildete Liste wirklich korrekt ist – der Eindruck drängt sich aber auf (Robert verweist unter www.basicthinking.de/blog auf eine identische Liste). In jedem Fall sind aber definitiv einige Highlights abseits des „Siegerpodestes“ (1. The Marlboro Man, 2. Big Brother, 3. King Arthur, auch bekannt als „König Artus“) dabei 😉

6. Dr. Frankenstein’s Monster
18. Mickey Mouse
35. Citizen Kane
38. Godzilla
43. Barbie
48. G.I. Joe
50. Captain Kirk and Mr. Spock
51. James Bond
66. HAL 9000
84. Buck Rogers
85. Luke Skywalker

Leider nicht geschafft haben es Darth Vader, Agent Fox Moulder, die Maus, Robert T-Online, der Melittamann und Herr Kaiser – die letzten drei aber ganz sicher zu Recht 😈

(via www.popkulturjunkie.de)

Guerillamarketing zum Lesen und Hören

von Stefan Evertz am 16.05.06 um 8:07 Uhr | Schreibe eine Antwort

Zumindest auf den ersten Blick sieht es schon mal interessant aus, das „Guerilla Marketing Buch“, das man seit wenigen Tagen unter guerillamarketingbuch.com findet. In jedem Fall bemerkenswert ist aber die Veröffentlichungs-Strategie: Das Buch ist nicht als gedrucktes Werk, sondern in Form eines Weblogs, als E-Book im PDF-Format und auch jeweils kapitelweise als Podcast im MP3-Format verfügbar – und das kostenlos. Felix Holzapfel erläutert unter guerillamarketingbuch.com die Idee hinter dem Handbuch:

Wir „predigen“ bereits seit Jahren die Möglichkeiten der elektronischen Medien und deren Einbindung in klassische Kanäle. Gleiches gilt für Trends und zukunftsweisende Technologien. Sollten wir dieser Tatsache daher nicht nur mit den Inhalten, sondern auch mit dem Format Rechnung tragen? Wird ein Buch, das auf dem üblichen Weg über eine Buchhandlung bezogen wird dieser Anforderung gerecht? Wir denken „nein“. […]

Außerdem besteht unserer Ansicht nach einer der großen Vorteile der Publikation via Weblog darin, dass es sich somit um kein statisches, sondern dynamisches Werk handelt. […] Einerseits werden die Inhalte bei Bedarf von uns aktualisiert. Andererseits wird dem Buch durch die Kommentare der Besucher und Diskussion mit uns und anderen Lesern fortlaufend neues Leben eingehaucht – so zumindest eine weitere unserer Hoffnungen;-)

Das ganze erinnert mich jedenfalls angenehm an die Überlegungen von Stefan Münz zur „Kultur des Schenkens„, auch wenn hier der Kommunikationsaspekt noch stärker im Vordergrund steht.

(via www.werbeblogger.de)