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Blogscout-Sudoku

von Stefan Evertz am 19.02.07 um 0:24 Uhr | 4 Antworten

Bereits im Dezember hatte Dirk Olbertz damit begonnen, die durch seinen Blog-Besucherzähler (counter.blogscout.de) erhobenen Besucherbewegungen auf der Spielwiese (spielwiese.blogscout.de) transparent zu machen (siehe auch blog.blogscout.de):

Für jedes Blog wird die Anzahl der Clicks, die von einem anderen Blog auf dieses Blog gemacht wurden, die Anzahl der unterschiedlichen Links, die dafür genutzt wurden und die Anzahl der unterschiedlichen Blogs, von denen die Clicks kamen, angezeigt. Das gleiche gilt für die andere Richtung, also wieviele Clicks, zu welchen anderen Blogs gingen. Durch Klick auf das [ + ] vor einer Zeile, werden die Informationen über die einzelnen In- und Out-Blogs nachgeladen, zusammen mit der Information, wieviele Clicks über diese Blogs reinkamen oder rausgingen. Die Gesamtliste der Blogs lässt sich durch Click auf die jeweilige Spalte sortieren. Es wird dabei im Moment immer nur absteigend sortiert (größte Zahlen oben).

Warum ich diese Liste so spannend finde? Weil sich dadurch vielleicht eine neue Möglichkeit gibt, Blogs einzuschätzen und sie zu bewerten. Nicht mehr alleine die Anzahl der Links, die von einem Blog ausgehen, oder die bei einem Blog ankommen, ist relevant, sondern doch auch, wie oft so ein Link-Angebot auch genutzt wird.

Insgesamt war es schon damals eine durchaus interessante Spielerei, auch wenn sich aus diesen Zahlen meines Wissens bisher kein neuer „PageRank“-Algorithmus ergeben hat. Als neuesten Wurf lässt Dirk nun täglich eine Top-Liste errechnen (siehe auch blog.blogscout.de[2]):

Unter spielwiese.blogscout.de[2] wird ab sofort eine Top-Liste von Blogs geführt, die nicht mehr auf der Reichweite eines Blogs basiert. Statt dessen werden die Zahlen der Spielwiese verwendet.

Auf welche Art und Weise die Punkte berechnet werden, will ich erst in den nächsten Tagen veröffentlichen, da ich eine eventuell aufkommende Diskussion erst einmal auf die Liste selbst fokussieren möchte.

Ich muss gestehen, dass ich auf die Formel von Dirks Liste wirklich gespannt bin – eine Diskussion der Ergebnisse ohne die Berechnungsdetails halte ich dagegen für schwierig. Ich wundere mich zwar etwas, dass mein kleines Blog aktuell auf Platz 63 liegt. Aber das wird sich wohl nur durch die Formel klären lassen. Und deshalb werde ich wohl warten müssen, bis Dirk die Formel veröffentlicht – meine Versuche des „Reverse Calculating“ waren jedenfalls bisher erfolglos und erinnerten mich an meine Bemühungen bei schwereren Sudoku-Rätseln 🙁

Auf den ersten Blick sehen die Ergebnisse der mittlerweile auf den letzten 7 Tagen basierenden Liste jedenfalls vielversprechend aus. Das allgewaltige Bildblog liegt nur auf Platz 4 und nicht wie sonst – z.B. in den auf Technorati basierenden Deutschen Blogcharts (www.deutscheblogcharts.de) – auf Platz 1. Ich tippe mal, dass bei Dirks Berechnungen die ausgehenden Links – anders als bei den meisten anderen Zählern bzw. Ranglisten – einen höheren Stellenwert haben – oder wird die gesamte Vernetzung (ein- und ausgehend) berücksichtigt?

Sofern sich jedenfalls die Formel als „belastbar“ herausstellt, könnte somit die erste wirklich ernstzunehmende „BlogRang„-Liste entstehen – wenn da nicht die Tatsache wäre, dass die Zahlen nur auf die etwa 2.100 Blogs anwendbar wären, die Dirks Counter benutzen. Aber was ist schon perfekt 😉

Feedburner: Traffic-Daten ausblenden

von Stefan Evertz am 13.01.07 um 17:30 Uhr | 2 Antworten

Vor kurzem habe ich berichtet, dass man offensichtlich die Leserzahlen eines RSS-Feeds auslesen kann, sofern dieser über Feedburner läuft (siehe auch „Feedburner: Transparente Traffic-Daten„). Es machte dabei keinen Unterschied, ob die sog. „Awareness-API“ (siehe auch www.feedburner.com; englisch) aktiviert war oder nicht.

So ganz konnte ich aber von diesem Thema nicht lassen, und nach einem netten mehrtägigen Mailwechsel mit Feedburner (Thanks, Eric!) konnten wir – nach mehreren Theorien, die schnell wieder verworfen wurden – eine Lösung für das Problem finden:

Wer nicht möchte, dass die Leserzahlen seines RSS-Feeds durch dritte ausgelesen werden können, muss sowohl die Awareness-API als auch die sog. „FeedCount“-Funktion deaktivieren. Es dauert dann eine gewisse Zeit („gefühlte“ 15-30 Minuten), bis dann die API keine Daten mehr liefert.

So hat es zumindest bei mir mehrfach geklappt, testweise den Zugriff auf meine Traffic-Daten zu sperren, auch wenn ich ja grundsätzlich diese Daten weiter „öffentlich“ lassen will.

Alles in allem ist es zwar schade, dass dieser Zusammenhang aus den – ansonsten eigentlich recht eindeutigen – Texten bei Feedburner nicht deutlich wird. Aber dafür war es immerhin möglich, das Problem im Dialog mit einem Mitglied des Feedburner-Teams zu identifizieren bzw. zu lösen. Davon könnte sich Technorati mal eine dicke Scheibe abschneiden 👿

Feedburner: Transparente Traffic-Daten

von Stefan Evertz am 05.01.07 um 13:54 Uhr | 5 Antworten

Durch Zufall habe ich ein Tool gefunden, dass einen – leider nicht geschützten – Zugriff per RSS-Feed auf die Abonnenten-Zahlen bei Feedburner ermöglicht: FeedBurner Stats 2 Feed (lab.rss-world.info/feedburner-feedstats/; englisch)

Im Blog der Entwicklerin liest sich die Beschreibung zunächst recht vielversprechend (siehe auch www.simonecarletti.com/blog):

Tired of reading your FeedBurner feed stats from your FeedBurner dashboard? Do you manage multiple feeds and would you like to read all stats from a single source? Would you like to read your FeedBurner feeds stats from a wonderful and cool feed? Would you like to compare your feed stats?

FeedBurner Stats 2 Feed is an easy but powerful tool that allows FeedBurner users to mix their feeds‘ stats into a single feed and subscribe it.

You can read all stats from a single feed since FeedBurner Stats 2 Feed will mix and compare all the data for you.

Das folgende Beispiel zeigt z.B. die „Leserzahlen“ der letzten 10 Tage meines Blogs:

lab.rss-world.info/feedburner-feedstats/[2]

Eigentlich bekomme ich so also eine bequeme Möglichkeit, die Nutzungsdaten meines Feeds einzusehen, ohne jedesmal das „Dashboard“ von Feedburner besuchen zu müssen. Allerdings besteht der dicke Haken leider darin, dass auch jeder andere Benutzer ungehindert auf diese Daten zugreifen kann – zumindest bis jetzt.

Nun sind diese Daten sicherlich nur bedingt als „vertraulich“ anzusehen – und ich persönlich mache z.B. die aktuellen Zahlen über den sog. FeedCount ohnehin öffentlich (siehe auch „Impressum„).

Und ich finde es auch durchaus interessant (und beeindruckend), dass z.B. www.bildblog.de bis zu 16.000 RSS-Leser (siehe auch lab.rss-world.info/feedburner-feedstats/[3]) oder www.drweb.de/weblog/ mehr als 7.000 RSS-Leser hat (lab.rss-world.info/feedburner-feedstats/[4]).

Aber eigentlich sollte meines Erachtens der jeweilige Feedburner-Nutzer schon selber die Kontrolle darüber haben, wer diese Daten des eigenen RSS-Feeds einsehen kann. Datenschutz sieht jedenfalls anders aus… 👿

P.S.: Offenbar ist der Zugriff unabhängig vom Aktivierungs-Status der sog. „Awareness API“ von Feedburner möglich. In Feedburner sehe ich jedenfalls unter „Publicize / Awareness API“ eine aktivierte Option „Allow external access to my traffic data“ – die scheinbar nicht deaktiviert werden kann 🙁

(Tool gefunden in den Kommentaren bei www.techlifeweb.com)

Die volle Ladung Spam

von Stefan Evertz am 14.12.06 um 23:28 Uhr | 1 Antwort

Irgendwie scheint im Moment nicht nur die Post ein erhöhtes Transportaufkommen festzustellen. Die Spamfilter meiner E-Mail-Programme schwitzen nur deswegen noch nicht, weil ihnen weiterhin der Spamihilator die Arbeit abnimmt (siehe auch „Spamihilator: Filter mit Potential„) – und das, obwohl sich das Spamaufkommen seit August etwa verdoppelt hat:

Spamihilator-Auswertung bis 14.12.06

Und im Blog ackert sich währenddessen das WordPress-Plugin „Spam Karma“ ab, um die sinnfreien Trackbacks eines „mutigen, die Wahrheit aussprechenden“ Blogs auszufiltern. Mein Ärger steht allerdings noch weit hinter dem anderer zurück (siehe z.B. www.im-web-gefunden.de).

Angesichts dieser Fluten bin ich sogar fast versucht, das vielversprechende Angebot eines ungarischen Dienstleisters anzunehmen und den ganzen Mist ausgedruckt zurück an den jeweiligen Absender zu schicken. Besonders ansprechend finde ich die Entscheidung, sich von all dem Viagra- und Casino-Spam abzuheben – und stattdessen über Frachtpreise zu informieren:

Wir informieren Sie herzlich, dass unsere Exportpreise ab 2007 Richtung Romänien, mit 15 % sinken werden.

zum Beispiel:

München-Bucuresti 1590 EUR
Dortmund-Constanta 2590 EUR

Unsere ganzjährige Aktion gilt für Planen LKWs mit 13,6m Länge und 22 Tonnen Tragfächtigkeit.

Wir stehen natürlich zur Verfügung für ganz Europa.

Die 8 Tage bis zur „Weihnachtspause“ werden jedenfalls noch lang… 🙄

Nachtrag 18.12.06, 11:02:
Mit geheucheltem Bedauern nehme ich gerade zur Kenntnis, dass mittlerweile auch Akismet (akismet.com) die Trackbacks des vorgenannten „mutigen“ Blogs als Spam kennzeichnet…

Blogcounter: Nichts dazugelernt? (Update)

von Stefan Evertz am 08.12.06 um 22:58 Uhr | 29 Antworten

Zugegeben: Ein Hardwareproblem kann uns alle treffen. Dass es diesmal den „Blogcounter“ getroffen hat (siehe auch blogwartung.de), soll hier eigentlich auch nicht das Thema sein. Ärgerlich ist es allerdings schon, wenn offenbar die „nutzenden“ Blogs gleichfalls in Mitleidenschaft gezogen werden (siehe z.B.www.suchmaschinen-optimierung-seo.info/sosblog):

Ich habe jetzt erst mal den Counter aus dem Quellcode meiner Seite entfernt, da die Ersatzmaschine mit der Auslieferung der Counterpixel etwas überfordert erscheint und der Seitenaufbau der Blogseiten dadurch in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Letztendlich geht es mir aber um etwas anderes. Denn ich habe den dumpfen Verdacht, dass die Betreiber von Blogcounter aus dem vielfachen Protest vor ziemlich genau einem Jahr nichts gelernt haben. Damals stellte sich nämlich heraus, dass der HTML-Schnipsel, der für die Zählfunktion in das eigene Blog (oder in die Website) eingebunden werden muss, „neuerdings“ einen versteckten Link enthielt. Der Protest führte dazu, dass viele Blogger wutschnaubend umgehend den Einsatz des Blogcounters einstellten (siehe auch „Auf Nimmerwiedersehen, Blogcounter (Update)„).

Mehr durch Zufall warf ich heute auf der Seite des Anbieters einen Blick auf die „neuesten Nutzer“ des Dienstes – und fand den folgende Schnipsel im Quelltext fast aller Seiten vor:


kostenloser Counter



Weblog counter

-
<a href=“http://lustich.de/“>Fun</a>


Zur Erklärung: Jeder Benutzer, der diesen Quelltext in seinem Blog einfügt, setzt auch automatisch einen Link zu einer DE-Domain „lustich“.

Die Liste im einzelnen (Stand 20:00 Uhr):

  • www.curubas.de.vu
  • www.slab-mag.com 👿
  • www.philipp-thom.de/1000faces/ 👿
  • astravis.de 👿
  • www.cross-golf.eu 👿
  • aufsmaulsuppe.blogger.de/ 👿 (modifiziert)
  • harz-radio.net
  • www.victoriarobinson.de/blog 👿
  • montyzuma.blogspot.com/ 😈
  • hmhm.twoday.net/ 👿

Kurz nochmal zusammengefasst: Von den 10 „neuesten Nutzern“ hatten 8 einen HTML-Schnipsel von Blogcounter im Quelltext; 7 davon verlinkten auf die oben fett hervorgehobene Domain („:evil:“) und die achte Website hat vermutlich einfach einen veralteten, noch nicht verseuchten angepassten Schnipsel reaktiviert („:twisted:“).

Als Inhaber der verlinkten Domain (Ergänzung 25.12.06, 21:22 Uhr: Gemeint ist www.lustich.de) ist übrigens Thomas Promny eingetragen (siehe auch www.checkdomain.com) – ein Name, der nicht nur im Zusammenhang mit besagter „Blogcounter-Affäre“ fiel, sondern auch mit einem etwas eigenwilligen Verständnis von Urheberreicht genannt wurde (mehr dazu unter „Content-Klau durch Archiv-Blog: Streit am Horizont? (Update 1-4)„).

Fazit:
Dazugelernt hat man beim Blogcounter offenbar nicht, sonst würde man es nicht erneut mit der gleichen Masche versuchen. Und ich glaube irgendwie nicht, dass zufällig alle besuchten Blogs zeitgleich den HTML-Schnipsel so angepasst haben, dass er um einen Link zu besagter Domain bereichert wird.

Ich gehe eher davon aus, dass viele Benutzer den HTML-Schnipsel entweder nicht verstehen oder einfach nicht darüber nachdenken. Insofern haben sie sich möglicherweise einen solchen Link „unterschieben“ lassen, ohne dass sie es gemerkt haben (oder erneut darauf hingewiesen wurden). Und dieses Unterschieben von Links ist weiterhin nicht die „feine englische Art“, auch wenn die aktuellen AGB unter 4.1 besagen:

Der Benutzer stimmt der Einblendung von Werbebannern, Werbetexten, Popups und Popdowns bei Benutzung der Leistungen von Blogcounter.de zu.

Letztendlich muss jeder für sich entscheiden, ob ihn ein solches Verhalten stört. Ich habe das für mich vor einem Jahr getan – und benutze seitdem zufrieden den ebenfalls kostenlosen Dienst von Dirk Olbertz: counter.blogscout.de

Und spätestens jetzt ist für mich der Blogcounter endgültig keine Alternative mehr 👿

Update 09.12.06, 21:59 Uhr:
Über fourtysomething.twoday.net bin ich auf noch einen anderen Zähler-Dienst gestossen, der möglicherweise mit Blogcounter „verwandt“ sein könnte: Tracker (www.tracker.de).
Admin-C dieser Domain ist ebenfalls Thomas Promny (siehe auch www.checkdomain.com[2]) – und der funktionelle Teil des Quelltextschnipsels sieht dem von Blogcounter sehr ähnlich:

kostenloser Counter



Wer also Bedenken hat, „Blogcounter“ einzusetzen, sollte möglicherweise mit der gleichen Skepsis an den Dienst „Tracker“ herangehen. 😕

Wayback Machine lebt doch noch

von Stefan Evertz am 03.12.06 um 16:22 Uhr | 4 Antworten

Eigentlich war es ein hilfreiches – und gelegentlich auch amüsantes – Tool: Die „Wayback Machine“ (web.archive.org, englisch), mit der man ältere Versionen archivierter Websites besichtigen konnte. Das Archiv reicht bis 1996 zurück (siehe z.B. ältere Versionen von Spiegel Online unter web.archive.org[2]). Auch wenn häufig einige Elemente fehlen (Bilder, CSS-Dateien, etc.), konnte man so einen interessanten Blick in die Vergangenheit werfen.

Leider schlief das Archiv irgendwann Ende 2005 ein, d.h. scheinbar wurden keine neuen „Schnappschüsse“ von Websites angelegt bzw. diese wurden nicht mehr angezeigt. Die „neuesten“ Versionen stammten dabei stets vom März / April 2005. Da mein Blog erst im August 2005 eröffnet wurde, fand ich leider nie eine „archivierte“ Fassung meines Blogs 🙁

Deshalb war ich sehr erfreut, als ich eben durch Zufall feststellte, dass die „Wayback Machine“ offenbar doch nicht ganz gestorben ist. Wie z.B. ein Blick auf die nunmehr gespeicherten Fassungen meines Blogs zeigt (web.archive.org[3]), werden nun zumindest Websites bis März 2006 angezeigt – die „Bearbeitungszeit“ scheint also von zwischenzeitlich 12-18 Monaten auf maximal 8 Monate gesunken zu sein.

Nun kann ich also wieder nach Herzenslust durch die Vergangenheit surfen – und stelle erneut fest: Totgesagte leben länger 😉

YouTube: Abmahnung aus dem Glashaus

von Stefan Evertz am 15.11.06 um 23:24 Uhr | 2 Antworten

Bisher hat mich YouTube vor allem immer wieder durch ungewöhnliche Videos überrascht – bis ich über den Artikel von Michael Arrington stolperte, in dem er von einer Abmahnung durch YouTube berichtet, weil er auf seinem Server eine Funktion anbietet, um den Download von YouTube-Videos zu ermöglichen bzw. zu erleichtern (Ähnliche „Tools“ gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, siehe auch „Videos von Google und YouTube speichern„). Besonders wundert er sich dabei über seinen angeblichen Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen des Videohosts (siehe www.techcrunch.com):

We created the tool only after a careful review of YouTube’s Terms of Use, which state “If you download or print a copy of the Content for personal use, you must retain all copyright and other proprietary notices contained therein.” The letter, however, states “The YouTube’s Terms of Use also allows users to access videos only through the functionality of the YouTube website via streaming on the Web, and it disallows the functionality of downloading videos.” Not only am I unable to find that language in YouTube’s Terms of Use, it directly conflicts with the language I did find and quoted above.

Insgesamt finde ich diese Abmahnung jedenfalls etwas skurril. Die rechtliche Basis scheint – zumindest aus meiner persönlichen Sicht als juristischer Laie – ziemlich wackelig zu sein, auch wenn das amerikanische Rechtssystem möglicherweise „Schlenker“ zulässt, die ich mir einfach nicht vorstellen kann.

Vielleicht ist diese Abmahnung auch nur eine kleine Revanche für das „Ausplaudern“ des YouTube-Verkaufs an Google (siehe auch „Mediendynamik: Google und der Kauf von YouTube (Update)„).

Wirklich eigenartig finde ich aber, dass „ausgerechnet YouTube“ die Urheberrechts-Keule schwingt. Gerade von dem Dienst, über den ich immer wieder von möglichen bzw. unterstellten Urheberrechtsverletzungen lese, hätte ich hier wohl etwas mehr Zurückhaltung erwartet. Vielleicht machen mit frischem (Google-)Geld gefüllte Kassen aber auch einfach übermütig… 😕

(u.a. via www.golem.de)

Hirnrinde macht den feinen Unterschied

von Stefan Evertz am 15.11.06 um 17:46 Uhr | Schreibe eine Antwort

Ich habe es ja schon immer gewusst:

  • Hirnrinde – Einfach genial.
  • Mit Leuten, die Hirnrinde nicht kennen, kann man nicht viel anfangen.
  • Hirnrinde – genau mein Stil.
  • Das kleine Wunder hat einen Namen: Hirnrinde.
  • Klar sehen – auf Hirnrinde bestehen.

Diese und ähnliche (Werbe-)Wahrheiten kann man sich vom „Sloganmaker“ (www.sloganmaker.de) generieren lassen. Und fast alle eben gesehenen Ergebnisse sind ebenso bescheiden und zurückhaltend wie die vorgenannten Beispiele 😉

(via www.endl.de/weblog)

Copernic Desktop Search 2.01 – auch in deutsch

von Stefan Evertz am 19.10.06 um 22:42 Uhr | 2 Antworten

Logo Copernic Desktop Search Kurz nachdem im September mein Dauer-Favorit in Sachen Desktopsuche (Copernic Desktop Search, siehe auch „Copernic Desktop Search – Herr der Daten-Massen„) das bereits im April absehbare Update auf die Version 2.0 bekommen hatte, wurde am 13. Oktober die Version 2.01 nachgelegt – leider alles nur in Englisch. Heute wurde nun auch die deutsche Version bereitgestellt – schön, dass der letzte Woche vom Support genannte Zeitrahmen stimmte 😉

Die aktuelle Version 2.01 kann unter www.copernic.com in deutsch (sowie in englisch, französisch und spanisch) heruntergeladen werden (Dateigröße: 4,4 MB) .

Laut der Übersicht unter www.copernic.com[2] soll zum einen die Geschwindigkeit signifikant verbessert worden sein, wobei mir dies nicht besonders aufgefallen ist – schnell war die lokale Suchmaschine schon vorher. Spannender finde ich da die nun neu integrierten Elemente, die für eine weitere Verbesserung der Suchergebnissen sorgen:

  • Tippfehler bei Suchbegriffen können über die „smart query correction“ verringert werden („Meinen Sie“).
  • Unter „Eigene Suchen“ können abgespeicherte Suchabfragen mit einem Klick aufgerufen werden.
  • Über den Suchoperator „near“ kann nach Begriffen gesucht werden, die nahe beieinander stehen.

Alles in allem also weiterhin das beste Tool, wenn es um die lokale Suche von Dateien aller Art geht 😀

Eigene RSS-Feeds in Bloglines bündeln

von Stefan Evertz am 26.09.06 um 18:33 Uhr | Schreibe eine Antwort

Logo Bloglines Mittelfristig bleiben sie leider meistens nicht aus: Die Änderungen am Blog, die zu unterschiedlichen Adressen der RSS-Feeds führen – sei es z.B. durch den Wechsel der Blogsoftware (siehe z.B. „Ciao b2evolution – Hallo WordPress„) oder durch die Umstellung auf Feedburner (siehe auch „RSS-Feed per Feedburner„). In aller Regel läßt sich das für die Leser – z.B. durch eine entsprechende .htaccess-Datei – so abfedern, dass dem kontinuierlichen Bezug der neuesten Artikel (und Kommentare) per RSS nichts im Wege steht.

Beim weitverbreiteten Dienst Bloglines (www.bloglines.com) kann eine solche „gewachsene Struktur“ allerdings unter bestimmten Umständen beim interessierten Leser für Irritation sorgen. Sobald er nämlich z.B. über einen Link wie http://www.bloglines.com/sub/http://www.blogadresse.de nach verfügbaren Feeds sucht, kann er je nachdem mit einer Vielzahl von Feed-URL konfrontiert werden…

Wie unter sw-guide.de/weblog detailliert beschrieben wird, gibt es seit nun seit einiger Zeit die Möglichkeit, die eigenen Feeds in Bloglines zu bündeln, d.h. „Duplikate“ als solche zu kennzeichnen und somit „auszublenden“. Hierzu reicht es aus, in einen Artikel (und das Blogtemplate) von Bloglines vorgegebene Textschnipsel zu integrieren. Nachdem Bloglines so den sog. „Claim“ überprüft hat, kann man für jeden einzelnen Feed einstellen, ob dieser das Duplikat eines anderen darstellt. Die entsprechende Option findet sich in Bloglines unter „Optionen / Publisher Tools“.

Robert berichtet z.B. unter www.basicthinking.de/blog, dass er auf diesem Wege die Zahl der „sichtbaren“ Feeds spürbar ausdünnen konnte:

Bei mir waren es 16 verschiedene Feeds, die Bloglines verzeichnet (Kommentare, Kategorien, Haupt-Feeds als RSS2, Atom etcpp..). Nunmehr müssten es noch rund 6 sein.

Die „Bündelung“ der Feeds hat aber nicht nur den Vorteil, dem Leser einen Feed-Wirrwarr zu ersparen. Da Bloglines beim Abruf eines Feeds die Zahl der Abonnenten übermittelt, kann man so die Zahl der Leser ermitteln – aber eben nur für jeden einzelnen Feed. Und auch die in Feedburner angezeigten Werte scheinen leider nicht die Einzelwerte zu addieren.

Erfreulich ist daher, dass Bloglines nach der Bündelung die Gesamtzahl aller Abonnenten anzeigt. Bei mir stieg die angezeigte Leserzahl des „Hauptfeeds“ von bisher 5 auf aktuell 26, was eigentlich nur auf die Bündelung zurückzuführen sein kann.

Nach der Bündelung hatte ich allerdings den Eindruck, dass für diverse Stunden die betroffenen Feeds nicht aktualisiert wurden. Ob dies eine Begleiterscheinung der Umstellung war, weiß ich nicht, vermute aber, dass es eher mit temporären Serverproblemen bei Bloglines zusammenhing. Ähnliches dürfte für die bei www.perun.net beschriebenen Probleme gelten (die mittlerweile behoben werden konnten):

Gesagt getan. Ich kopierte die Code-Schnipsel, die man zwecks Identifizierung in das Weblog einbauen sollte und startete das sog. Claimen (beanspruchen). Mitten im Prozeß hat sich Bloglines mit einer Server-Fehlermeldung verabschiedet und seit dem Tag, ich glaube es war der 29. August, kann ich das Optionen-Menü nicht mehr aufrufen.

Alles in allem kann man so jedenfalls den Komfort für (Bloglines-)Leser etwas erhöhen und gleichzeitig die Aussagekraft der Leserzahlen für die RSS-Feeds verbessern.