Archiv des Monats: Juni 2006

Jetzt auch mit WordPress 2.0.3

von Stefan Evertz am 09.06.06 um 7:52 Uhr | 7 Antworten

Ab sofort läuft hier jetzt WordPress 2.0.3 – und bisher auch ohne Haken und Ösen, was ja nicht unbedingt zu erwarten war (siehe auch „WordPress 2.0.3 erschienen (Update 1-2)„). Sollte es doch mal irgendwo knirschen – bitte melden!

Letztendlich war es nach einem Kaffee – natürlich aus meiner Lieblingstasse – erledigt:

  • Backup machen (Datenbank und Dateien),
  • (aktualisierte) Dateien aus der Zip-Datei von wordpress.de (files.wordpress.de) hochladen,
  • „Backend“ aufrufen und dort auf „Datenbank aktualisieren“ klicken,
  • Fertig.

Zum guten Schluß habe ich noch die bisher einzige Veränderung an den Kerndateien erneut vorgenommen: Die Integration der Smiley-Leiste von WP-Grins (siehe auch www.perun.net).

Das von Ralf erwähnte Problem der überschriebenen htaccess trat übrigens nicht auf, wobei dies möglicherweise damit zusammenhängt, dass ich nur die aktualisierten Dateien (und nicht alle Dateien) ausgetauscht habe . Auch der Einsatz des „TuneUp“-Plugins war – bis jetzt jedenfalls -nicht erforderlich.

Da habe ich mir wohl vergebens Gedanken gemacht 😉

Datenschutz ade: Google Browser Sync für Firefox

von Stefan Evertz am 08.06.06 um 14:56 Uhr | 2 Antworten

Google hat heute eine neue Erweiterung für Firefox vorgestellt, mit der – auf dem Umweg über einen Google-Server – alle Einstellungen und Daten zwischen Firefox-Installationen auf verschiedenen Rechnern (z.B. Arbeitsplatz und Notebook) ausgetauscht bzw. synchronisiert werden können.

Die Erweiterung „Google Browser Sync“ setzt die Version 1.5 von Firefox voraus und kann unter www.google.com (englisch) heruntergeladen bzw. installiert werden, wobei dort bereits auf eine Konsequenz der Erweiterung hingewiesen wird:

Google Browser Sync must update your browser settings whenever you start Firefox. This will increase the start-up time of Firefox (the time between clicking on the Firefox icon and loading your start page) – please bear with us as we work to decrease this delay.

www.golem.de stellt weitere Details vor:

Google Browser Sync speichert auf Wunsch zahlreiche Firefox-Einstellungen wie Lesezeichen, Verlauf, gespeicherte Kennwörter sowie dauerhafte Cookies. Aber auch geöffnete Webseiten überträgt das Werkzeug auf einen Google-Server, um darüber die Firefox-Daten zwischen verschiedenen Arbeitsplätzen zu synchronisieren. In den Einstellungen lässt sich bestimmen, welche der Daten abgeglichen werden sollen. Alle übertragenen Daten werden mit einer PIN verschlüsselt und sollen so das Ausspähen verhindern.
[…]
Derzeit laufen Überlegungen, wie sich etwa nur eine bestimmte Auswahl an Lesezeichen synchronisieren lässt. Langfristig ist geplant, dass die Erweiterung Lesezeichen zwischen Firefox und Google Bookmarks abgleicht. Noch fehlt eine solche Möglichkeit aber in der Software.

Bei Google selber klingt das ganze noch etwas „euphorischer“ (siehe auch googleblog.blogspot.com):

These sorts of frustrations inspired us to build a Firefox extension that keeps your browser settings for all your computers in sync. Google Browser Sync unifies your bookmarks, history, saved passwords, and persistent cookies across all the computers where you install it. It also remembers which tabs and windows you had open when you last closed any of your browsers and gives you a chance to reopen them. We think you’ll enjoy how it handles sync conflicts and „just works,“ enabling you to bring your browser with you everywhere.

Ich frage mich allerdings, ob sich damit nicht endgültig der Datenschutz verabschieden darf. Während bei Google Desktop „nur“ Dokumente synchonisiert werden (im Rahmen der „Search Across Computers“-Funktion, siehe auch „Google Desktop: Doppel-Agent 003 auf der Suche (Update)„), hat Google so nun auch Zugriff auf den letzten „Freiraum“ – den Browser. Alle von mir aufgerufenen Seiten (inkl. Sessions), meine Lesezeichen und eventuell gespeicherte Passwörter laufen dann über den Google-Server, ohne dass ich auch nur die geringste Chance auf eine Zugriffskontrolle hätte.

Eine solche Funktion ist an sich sicherlich hilfreich und gibt es als Komplettlösung bisher auch nicht (soweit ich weiß). Aber die eventuelle Arbeitserleichterung steht in keinem Verhältnis zu den Risiken. Wer Google Desktop aus „Sicherheitsgründen“ nicht einsetzt, sollte von „Google Browser Sync“ erst recht die Finger lassen. Mir kommt jedenfalls beides nicht ins (Browser-)Haus 👿

Nachtrag 09.06.06., 08:29 Uhr:
Da musste ich erst den Artikel auf www.heise.de lesen, um mich daran zu erinnern, dass es ja mit „Mozbackup“ durchaus eine Software gibt, mit der das komplette Profil gesichert und auch – z.B. auf einem anderen PC oder Notebook – wiederhergestellt werden kann. Und unter Firefox und Thunderbird sichern habe ich auch schon darüber geschrieben 😕

Ganz so komfortabel wie die Google-Lösung ist sie allerdings nicht, da eben jeweils das Backup von Rechner A auf Rechner B überspielt und dort dann „wiederhergestellt“ werden muss. Aber bevor ich Google die Daten gebe…

Der holländische Alptraum

von Stefan Evertz am 08.06.06 um 9:06 Uhr | 3 Antworten

Versteht mich nicht falsch: Ich mag die Niederlande, nicht nur als Urlaubs- oder Ausflugsziel oder als Lieferant leckeren Hüftgolds.

Aber es gibt Dinge, die ich dann doch nicht sehen möchte…

http://www.youtube.com/watch?v=3ENxhHviKrw

(via www.wmblogger.de)

Zugriffe April 2006

von Stefan Evertz am 08.06.06 um 8:02 Uhr | Schreibe eine Antwort

Eckdaten (ermittelt mit counter.blogscout.de):
Zeitraum: 01.04. – 30.04.2006
Besucher (Visits / „V“): 13.300
Seitenabrufe (Impressions / „I“): 21.840
Seitenabrufe / Besucher: 1,64
Ruhigster Tag: 08.04.06 (V: 256 / I: 419)
Wildester Tag: 14.04.06 (V: 658 / I: 1039)
Tagesdurchschnitt: V: 443 / I: 728
Datentransfer: 5.500 MB
Anzahl Beiträge: 40 (Siehe auch April 2006)

Statistik April 2006
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Star Wars in Kölsch und in Schokolade

von Stefan Evertz am 07.06.06 um 6:12 Uhr | 4 Antworten

Zwei nette kleine „kosmische“ Funde für den Tagesstart:

Die Ankunft von Darth Vader auf dem Todesstern (Star Wars: Episode IV – Neue Hoffnung) gewinnt auf jeden Fall noch in der kölschen Synchronisation – und auf der sevenload-Seite gibt es dann auch eine Transskription 😉

http://sevenload.de/videos/R0qVXcx

Und ein kleines Intermezzo mit den gereichten Snacks kann jedes Business-Meeting beleben – passt aber eventuell doch besser in die Pause 😉

http://sevenload.de/videos/DETtCDx

Und ja: Ich weiß, dass das Darth Vader-Video schon sehr lange kursiert, aber ich finde es nach wie vor herrlich – und konnte einfach nicht widerstehen…

Der Standard, JavaScript und HTML-Standards

von Stefan Evertz am 07.06.06 um 1:04 Uhr | 4 Antworten

Gerade bin ich über eine – gelinde gesagt – eigenwillige Fehlerseite gestossen. Beim Versuch, einen URL mit Firefox 1.5.0.4 aufzurufen, bekam ich nämlich eine kleine Lehrstunde über HTML-Standards verpasst (siehe derstandard.at):

Willkommen bei derStandard.at – die Echtzeitung
Ihr Browser unterstützt kein Javascript oder Sie haben Javascript deaktiviert.Bitte aktivieren Sie Javascript oder verwenden Sie einen Browser, der Javascript unterstützt. Um die aktuelle Version von derStandard.at zu verwenden, müssen Sie daher auf einen neuen Browser umsteigen,der die aktuellen Standards html4.01 und css2 des Internetkonsortiums W3C – www.w3c.org – erfüllt.

Hmmm, und ich dachte immer, dass JavaScript kein Bestandteil des HTML-Standards sei… Aber lassen wir das.

Ich bin es ja gewohnt, dass viele Seiten ohne aktiviertes JavaScript nur eingeschränkt funktionieren. Und da ich „von Haus aus“ immer mit deaktiviertem JavaScript unterwegs bin bzw. die Firefox-Erweiterung „NoScript“ einsetze, finde ich sie alle 🙁 Aber in aller Regel kann ich wenigstens die Startseite aufrufen – und mich dann entscheiden, ob ich die Ausführung von JavaScript immer oder zeitweilig zulasse. Nicht so beim Standard (also der „Echtzeitung“).

Mindestens genauso ärgerlich sind Websites, die einem einen Mehrwert „vorgaukeln“, den man ohne JavaScript verpassen würde (siehe www.bmw.de):

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

in Ihrem Browser ist derzeit kein JavaScript aktiviert. Um in den vollen Genuss der Welt von BMW zu kommen, muss in ihrem Browser JavaScript eingeschaltet sein. Die notwendigen Einstellungen nehmen Sie bitte wie folgt vor: […]

Navigation sowie überhaupt irgendwelche Inhalte – das ist auf jeden Fall ein Genuss, die eine Veränderung meiner Browser-Einstellungen rechtfertigt 👿

Dieser Fund bestätigt mich jedenfalls einmal mehr in meiner Einstellung, dass JavaScript keine tragende Funktion bei der Seitengestaltung und Nutzung haben sollte.

Wenn man dies aber – warum auch immer – anders handhabt, sollte man zumindest den Nutzer nicht falsch informieren. Am Browser lag es nämlich – zumindest bei meinem Standard-Besuch – ganz sicher nicht… 😈

Google Spreadsheets statt Excel? (Update)

von Stefan Evertz am 06.06.06 um 14:14 Uhr | 1 Antwort

Logo 'Google Spreadsheets' Mit „Google Spreadsheets“ scheint nun Google einen weiteren Angriff auf das Office-Paket aus dem Hause Microsoft fahren zu wollen und hat mittlerweile auch alle Komponenten für ein eigenes webbasierendes „Google Office“ zusammen.

Gut sechs Wochen nach dem Start von „Google Calendar“ wurde heute mit der Einführung der online nutzbaren Tabellenkalkulation begonnen. Der „Test“ wird allerdings nur für eine beschränkten Teilnehmerzahl möglich sein; Anmeldungen können unter www.google.com[1] (englisch) vorgenommen werden.

Erste Eindrücke gibt es unter www.google.com[2] (englisch); von dort stammt auch der folgende Screenshot:

Screenshot 'Google Spreadsheet'

Es ist angesichts der fehlenden Testmöglichkeiten fast nicht möglich, Spreadsheets zu bewerten. Einige Punkte wurden aber bereits kritisch angemerkt:

Zum einen weist Stefan Zwierlein unter www.jmboard.com auf einige Punkte hin, bei denen Excel (noch) vorne liegt:

Es fehlen Grafische Elemente zur Illustration von Daten, Viele Enschränkungen verhindern noch die universelle Nutzbarkeit.

Momentan können 100 Dateien angelegt werden, die jeweils 20 Tabellen enthalten können. Die dürfen maximal 50000 Zellen belegen auf 256 Spalten und maximal 10000 Zeilen. Dateiuploads dürfen nur eine maximale Größe von 400 kB haben.

Zum anderen fand ich die Überlegungen von Robert interessant (siehe auch www.basicthinking.de/blog):

Man muss sich natürlich wie bei Writely die Frage stellen, ob die User tatsächlich bereit sind, online statt OpenOffice oder MS Office komplementäre Produkte zu nutzen. Bei Kalkulationsanwendungen spielen die Datenschutzbedenken mE eine ungleich höhere Rolle.

Hier bin ich allerdings skeptisch, ob bei Kalkulationen das subjektive Sicherheitsempfinden wirklich höher ist als bei mit Writely geschriebenen Konzepten, Angeboten oder Arbeitsverträgen. Hoffen wir das beste und befürchten das schlimmste…

Alles in allem bleiben also viele Fragezeichen, sowohl was den Leistungsumfang von „Google Spreadsheets“ als auch für die Büroanwender sehr kritischen Aspekte der Sicherheit und des Datenschutzes betrifft.

In Sachen Funktionalität hat Google mit den bisherigen Anwendungen früher oder später überzeugen können und das wird wohl auch bald hier der Fall sein.

Ob ich aber als Benutzer meine Daten einem international und primär nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten agierenden Unternehmen anvertrauen möchte, ohne dass ich wirklich kontrollieren kann, was damit geschieht? Mein Bauch sagt mir: Nein.

(via blog.outer-court.com, www.golem.de)

Update 06.06.06, 23:12 Uhr:
Offenbar wurden durch Google erste Einladungen verschickt, so dass bereits einige „Tests“ zu finden sind:

Robert kommt zu einem insgesamt eher negativen Ergebnis (siehe auch www.basicthinking.de/blog[2]):

Ok, seien wir fair, Excel 0.1 early alpha. und seien wir noch weiter fair: Ich habe es mit den Augen eines Excel-Users betrachtet.
[…]
Sorry, aber ich verstehe nicht, wie das durch Googles QM durchgehen konnte, Spreadsheet ist eines Google nicht würdig! Google Spreadshirt: Nicht mal ein Anfänger aus dem OpenSource Bereich hätte es schlechter hinbekommen können!

Der Artikel von Philipp Lenssen hingegen klingt insgesamt deutlich positiver, scheint mir aber eher nicht aus der Warte eines Excel-Nutzers geschrieben zu sein (siehe auch blog.outer-court.com[2], englisch):

Google Spreadsheet usability is quite good. […]
The only thing I really missed so far was right-clicking rows to apply formatting changes or to copy & paste text. That, and the ability to create graphs from your data (and the help file also needs to be completed yet). But that’s the good thing about web apps; they can be constantly updated by the developers in the background without any of us ever having to install a new version.

Über den Artikel können übrigens noch zwei Videos (im WMV-Format) sowie ein Zip-Archiv mit weiteren Screenshots heruntergeladen werden.

Insgesamt scheint also auch der zweite Eindruck noch so manches Fragezeichen übrig zu lassen, wobei ich davon ausgehe, dass Google weiter fleißig feilen und ausbauen wird. Wenn man nach der Dauer der Beta-Phase von Googlemail geht, hätte „Google Spreadsheets“ noch mindestens 2 Jahre Zeit bis zur endgültigen Fassung, soweit ich mich erinnern kann. Und in der Zeit kann man eine ganze Menge Feilenstaub aufwirbeln…

Update 26.06.06, 07:56 Uhr:
Bei www.netzwelt.de hat man sich mittlerweile ebenfalls mit Google Spreadsheets beschäftigt – und mindestens eine ernsthafte „Macke“ gefunden:

Wichtige Excel-Funktionen fehlen allerdings bisher. So ist es nicht möglich, nur eine bestimmte Auswahl angezeigt zu bekommen. Besonders merkwürdig ist allerdings eine andere Lücke. Nutzer können ihre Tabellen nicht durchsuchen. Eine Google-Plattform – ohne Suche? Unglaublich, aber wahr.

Information Overload

von Stefan Evertz am 06.06.06 um 8:57 Uhr | 5 Antworten

Treffender kann man das Stressgefühl wohl nicht visualisieren, das einen überkommt, wenn man einen Blick auf die Zahl der ungelesenen Beiträge im Feedreader wirft 😕

Feed-Heap

Auch die anderen Zeichnungen sind übrigens einen Blick wert. Zum guten Schluß jedenfalls noch der vom Zeichner gewünschte Hinweis (siehe auch www.weblogcartoons.com):

Cartoon by Dave Walker. Find more cartoons you can freely re-use on your blog at We Blog Cartoons.

(gefunden bei www.basicthinking.de/blog)

Wer wird Weltmeister: Kleine Formelsammlung

von Stefan Evertz am 06.06.06 um 8:09 Uhr | 8 Antworten

Die Frage, wer der der Fußball-Weltmeister 2006 wird, beschäftigt immer mehr Menschen. Nachfolgend daher einige Funde, die sich dem Thema eher „statistisch“ nähern und versuchen, die spannende Frage über eine Formel bzw. eine „Berechnung“ zu klären. Eine Liste aller Weltmeister seit 1930 findet sich übrigens unter de.wikipedia.org.

1. Versuch
www.wm-blogger.de:

1954 + 20 = 1974
1974 + 16 = 1990
1990 + 12 = 2002

Nun ja – bis zur 64. Minute des Endspiels 2002 in Yokohama stimmte das ja auch 🙁

2. Versuch
luebue.blogspot.com:

54 x 74 = 3996
3996 – 1990 = 2006

Schon besser, auch wenn der Wechsel zwischen der Kurzform („54“) und der normalen Schreibweise etwas „knirscht“…

Dieses Zahlenspiel hat es übrigens schon in die Musikwelt geschafft, wie das Video der „Sportfreunde Stiller“ zeigt (gefunden bei www.soccergirlz.de, wo es auch den kompletten Text gibt):

http://www.youtube.com/v/2nHmpszBoEw

3. Versuch
Den bisher besten Kandidaten habe ich unter www.teleschach.de gefunden; für 2002 stimmte die Prognose jedenfalls:

Brasilien holte das letzte Mal 1994 den Titel, das vorletzte Mal 1970.
Argentinien war das letzte Mal 1986 Weltmeister, das vorletzte Mal 1978.
Deutschland gewann das letzte Mal im Jahr 1990, das vorletzte Mal 1974.

Addieren wir jeweils die beiden Jahreszahlen, so ergibt sich immer 3964:

1994 + 1970 = 3964
1986 + 1978 = 3964
1990 + 1974 = 3964

Also lässt sich relativ einfach vorhersagen, wer im Jahr 2002 Sieger wird:

3964 – 2002 = 1962 bzw. 1962 + 2002 = 3964

Weltmeister des Jahres 2002 wird derselbe wie im Jahr 1962. Brasilien wird Weltmeister, der Weltmeister des Jahres 1962.

Wenn man diese Formel jetzt auf das kommende Turnier anwendet, ist es leider nicht ganz so eindeutig wie für 2002; es gibt aber zumindest einen Hinweis auf die Finalgegner:

Brasilien: 2002, 1994 (3996)
Argentinien: 1986, 1978 (3964)
Deutschland: 1990, 1974 (3964)

3996 – 2006 = 1990 (Deutschland)
3964 – 2006 = 1958 (Brasilien)

Letztendlich gilt natürlich der Spruch von Adi Preißler (siehe auch de.wikipedia.org[2]: Grau is alle Theorie – entscheidend is auf’m Platz

Aber wenn ihr noch andere Formeln kennt: Immer her damit 😉

Update 14.06.06, 11:42 Uhr:
Einen ausführlichen Artikel mit weiteren Zahlenspielen gibt es übrigens unter dem Titel „Wir würfeln den Weltmeister“ auf www.spiegel.de.

Update 07.07.06, 07:20 Uhr:
Nun ja, seit der Niederlage der deutschen Mannschaft im Halbfinale gegen Italien am 4. Juli dürfte klar sein, dass die vorgenannten Formeln in diesem Jahr ein wenig daneben lagen. Neben den unten in den Kommentaren genannten Formeln, die nun zweifelsfrei den nächsten WM-Titel für 2010 vorhersagen berechnen, hat der Leser „luigi“ unter www.wm-blogger.de[2] vorgerechnet, dass Italien am Sonntag den vierten WM-Titel holt:

Italien wurde 34 zum ersten mal Weltmeister und 38 zum zweiten mal.
34 + 38 = 72
Dividiert man diese Zahl mit der Anzahl an Weltmeistertitel Italiens erhält man folgendes:
72 / 3 = 24
24 + 1982 (letzter WM-Titel der Italiener) = 2006