Alien aus dem Ei

von Stefan Evertz am 12.05.07 um 16:55 Uhr | 1 Antwort

Ich gebe zu: An manchen Spielsachen kann ich nicht vorbeigehen, egal ob ich nun „30+“ bin oder nicht. Und so passierte es auch mit dem nachfolgend dokumentierten und offensichtlich genmanipulierten Ei, aus dem in bester Yps-Tradition (siehe auch de.wikipedia.org[1]) auf wundersame Weise ein Alien schlüpft 😉

[flash]http://de.sevenload.com/videos/6n25Tmr/Alien-aus-dem-Ei[/flash]

Über die Namensgebung sind wir uns allerdings noch nicht einig, auch wenn „Schäuble“ ganz weit oben auf der Liste steht…

Wer nun auch seinen eigenen kleinen Ausserirdischen – z.B. für die Neuausrichtung betriebsinterner Sicherheitsprozesse – haben möchte, kann ihn z.B. bei www.mytoys.de beziehen. Solange er nicht mit Wasser in Berührung kommt, bleibt er fein in seinem Ei, anstelle die Außenwelt mit irgendwelchen Untaten zu beglücken. Und das wiederum erinnert mich an die Gremlins (siehe auch de.wikipedia.org[2]), aber das ist ein anderes Thema 👿

Was ist da im Blogcensus-Kochtopf?

von Stefan Evertz am 01.05.07 um 23:55 Uhr | 3 Antworten

Ich muss gestehen: Ich bin neugierig. Neugierig, was wohl herauskommen wird, wenn sich die beiden wichtigsten Blogzähler der deutschen Blogosphäre zusammen an den Herd stellen. Denn genau dies haben sie offenbar getan, wie ein Blick auf die (ansonsten noch leere) Seite unter www.blogcensus.de verrät:

Ein Projekt von Dirk Olbertz (Blogscout.de) und Jens Schröder (deutsche blogcharts).

Scheinbar war der gemeinsame Workshop bei der re:publica vor zwei Wochen in Berlin (siehe auch programm.re-publica.de) nicht nur interessant (wenn man so die Berichte unter www.plomlompom.de und blog.oliver-gassner.de liest), sondern auch produktiv 😉

Es darf nun geraten werden, ob hier „nur“ die Daten der beiden zusammengeführt werden (Technorati-Daten von Jens, blogscout-Daten von Dirk) – oder ob da ein neuer nationaler „Blograng“ ermittelt wird. Auf die Formel wäre ich dann aber noch neugieriger als auf die Formel der blogscout-Topliste (siehe auch „Der BlogRang von Blogscout„) 🙄

Hoffentlich müssen wir jetzt nicht mehr allzu lange auf eine erste Kostprobe warten…

(via blog.the-exit.net)

Bookmarklet für Domain-Daten

von Stefan Evertz am 29.04.07 um 5:42 Uhr | 6 Antworten

Leider sucht man es immer noch häufig vergebens: Das Impressum einer Website, das einem Details über Betreiber bzw. Inhaber der Website bzw. Domain verrät. Nun könnte man die entsprechenden Registrierungsstellen suchen und ansurfen, um die Daten zu ermitteln (z.B. www.nic.de für DE-Domains).

Oder man ruft einfach die Website auf, um deren Daten es geht, und benutzt dann ein kleines und hilfreiches Bookmarklet (Einfach den vorstehenden Link als Lesezeichen bzw. Favoriten speichern, z.B. per Rechtsklick). Nach dem Anklicken des so angelegten Lesezeichens werden dann die gewünschten Daten angezeigt; funktionieren sollte es in allen modernen JavaScript-fähigen Browsern.

Einige kleine Einschränkungen gibt es zwar. So werden zumindest EU-Domains nicht unterstützt, so dass hier z.B. der Besuch bei www.eurid.eu erforderlich ist. Weiterhin scheint vor der ersten Benutzung ein Besuch auf der Startseite des Dienstes (www.checkdomain.com) nötig zu sein, damit ein Cookie gesetzt werden kann; ansonsten führt das Bookmarklet zu einer Fehlermeldung.

Aber für die kleine Recherche zwischendurch habe ich das kleine Tool immer wieder als sehr hilfreich erlebt und habe es deshalb schon seit langem im Firefox immer griff- bzw. klickbereit. Und nebenbei demonstriert das Bookmarklet sehr eindrucksvoll, wie sinnlos die Bemühungen von manchen Domain-Inhabern sind, ihre Adresse im Impressum zu „tarnen“. Denn die Domain-Daten sind nun mal „öffentlich“ – Datenschutz hin oder her 🙄

Elterlicher Instinkt

von Stefan Evertz am 25.04.07 um 21:44 Uhr | 2 Antworten

Es fängt schon vor der Geburt an. Die Frage nach dem Namen, was braucht man eigentlich im Kreißsaal, was soll oder muss ins Kinderzimmer…

Und direkt nach der Geburt geht es richtig los. Wie hält man das Kind richtig, wie wickelt man ihn, was bedeutet dieser Laut oder jenes Geschrei….

Man lernt jedenfalls sehr schnell, das es in Sachen „Kinder großziehen“ ungefähr so viele Meinungen und kluge Ratschläge wie Menschen gibt. Und selbst die „ultimativen“ Gegenmaßnahmen gegen den plötzlichen Kindstod wechseln alle paar Jahre, wenn man genauer hinhört.

Insofern kann man es nur so machen wie unsere Eltern, die noch nicht Gefahr liefen, von den gigantischen Mengen an Ratgebern,
Kursen und Fernsehreportagen zum Thema „Kinder“ erschlagen zu werden – und auf seinen Instinkt setzen. Denn Patentrezepte gibt es nicht – ebenso wie ein Kind wie ein anderes ist.

Und ich bin sicher, dass die Fragen nicht weniger, sondern nur anders werden, wenn man irgendwann „sein Baby“ aus dem Gröbsten raus hat. Und so bleibt nur die Hoffnung – und ein bisschen Zuversicht – auf die richtige Mischung zwischen dem elterlichen Instinkt und den „Anlagen“ des kleinen Menschen, der da heranwächst.

Und wenn man wirklich Glück hat, bleibt zumindest die Hoffnung bis zuletzt 😉

Einen schönen, wenn nicht gar viel schöneren Text zu diesem Thema habe ich bei Alexander unter dem Titel „Was wird“ (siehe www.endl.de) gefunden. Eine gute Nacht nach Frankfurt!

BarCamp Frankfurt: Anreise und Tag 1

von Stefan Evertz am 22.04.07 um 8:34 Uhr | 3 Antworten

Seit gestern läuft nun das BarCamp Frankfurt – und diesmal habe ich es auch einrichten können. Dass es in Eschborn (also etwa eine halbe ÖPNV-Stunde von Frankfurt entfernt) stattfindet, passt zwar nicht ganz zum Namen, stört mich aber angesichts der großzügigen Betreuung durch Cisco (Räume, WLAN und Technik, Verpflegung) nicht so sehr.

Die ausgesprochen frühe Abfahrt gestern in Essen (5:40 Uhr) hätte eigentlich einen eher müden Tagesbeginn nach sich gezogen. Als das bestellte Taxi gute zehn Minuten auf sich warten ließ, stieg allerdings mein Adrenalin-Spiegel spürbar. Durch die „motorsportlichen“ Bemühungen meines Taxifahrers, einem gefühlten asiatischen Klon von Michael Schumacher, erreichte ich dann aber noch rechtzeitig den Bahnhof – und wach war ich auch 😉

Ich war dann doch erstaunt, wieviele Menschen um diese Uhrzeit bereits reisen wollen. Meine Gedanken im Angesicht des Menschen, der sich um 5:35 Uhr morgens einen saftigen Döner einverleibte, behalte ich dann aber doch für mich…

Ansonsten verlief die Anreise „ohne besonderen Vorkommnisse“. Nach einem etwas ungeordneten EInstieg in die Tagesplanung (siehe auch www.basicthinking.de/blog) konnte es dann auch losgehen.

Die folgenden Sessions habe ich mir ausgesucht (siehe auch barcampfrankfurt.pbwiki.com):

  • Session 1: „Flash und Ajax“ (Carlo Blatz)
  • Session 2: „Unternehmenskultur, Werte, Bloggen“ (mehr dazu bei „Referent“ Frank Hamm unter www.injelea.de/plog)
  • Session 3: Suchmaschinen (kurze Beschreibung bei Matthias unter www.numblog.de, Folien als PDF unter artofcomputing.net)
  • Session 4: „Coworking“ (Johannes Kleske, kurze englische Beschreibung wieder bei Matthias unter blog.sperr-objekt.de
  • Session 5: „Cake PHP“ (Timo Derstappen, danke für die MM-Einladung; englischsprachige Notizen bei Matthias unter blog.sperr-objekt.de[2])

Einige Impressionen gibt es bei gumia.de und vor allem im Pool bei flickr.com

Ein kleines Video aus dem „Spielzimmer“ hat Patrick aufgenommen (siehe auch blog.patrickkempf.de) – und das Hotel war gut 😉

[flash]http://de.sevenload.com/videos/zB8hryo/Barcamp-Frankfurt[/flash]

So, und jetzt geht es gleich in Runde 2 – mal sehen, wieviel heute noch in den Kopf reingeht 😀

TV-Tipp: Leben in Hurghada

von Stefan Evertz am 20.04.07 um 12:00 Uhr | 1 Antwort

Ein (Tauch-)Urlaub im ägyptischen Hurghada ist nicht vollständig ohne einen Besuch im Restaurant „Villa Kunterbunt“ (www.bordiehn.com) und dem legendären „Kamelsauerbraten mit Spätzle“. Sehr erfreut habe ich daher die Ankündigung einer Folge der gerade so modernen „Auswanderer-Doku-Soaps“ wahrgenommen, die die Betreiber vorstellt (siehe www.kabeleins.de):

Eine Blondine allein unter Scheichs, drei Hessen ohne Plan am Roten Meer und eine Bilderbuchfamilie im Gastronomenstress. Deutsche Auswanderer-Träume wie aus 1001 Nacht – verwirklicht in Dubai und Ägypten, zwischen Touristenmeile und Luxusmetropole.
Die nächste Folge von „Mein neues Leben XXL“ steht ganz im Zeichen von Auswanderern in den Orient.
[…]
Vor 15 Jahren hat Sterne-Koch Thomas Bordiehn (40) das Angebot bekommen, in Hurghada sein kulinarisches Wissen an ägyptische Gastronomen weiterzugeben. Mit Ehefrau Barbara (40) hat er damals seine Existenz in Deutschland aufgegeben und am Roten Meer noch einmal neu angefangen.

Mittlerweile haben die beiden zwei Kinder – Sophie (11) und Lorenz (8). Alle vier sprechen fließend Arabisch. Aus den Deutschen sind trotz blonder Haare und blassem Teint halbe Ägypter geworden. Auch finanziell steht die Familie auf sicheren Beinen: Sie haben zwei eigene Restaurants in der Hafenstadt – eins mit ägyptisch-deutscher Küche. Gerade sind sie dabei das dritte Restaurant aufzubauen.

Der Kommentar von Thomas macht ebenfalls neugierig auf die Reportage (siehe www.bordiehn.com[2]):

Ich gehe mal davon aus, dass die Blondine in Dubai wohnt. Da wir nicht aus Hessen kommen bleibt für uns nur die Bilderbuchfamilie. Das mit dem Gastronomiestress mag wohl stimmen, aber „Bilderbuchfamilie“? Wie man es nimmt! Auch die Simpsons oder die Adams Family gibt es als Bilderbuch. Bisher wissen wir nicht was von den Aufnahmen gesendet wird. Auf jeden Fall möchten wir uns bei allen entschuldigen die nicht erwähnt werden. Und erst recht bei denen die erwähnt werden. Regisseurin, Kameramann und Soundtechniker soll es wieder sehr gut gehen. Für Wonka haben wir eine Hundeseelsorge beauftragt.

Gesendet wird das ganze am Sonntag, 22. April um 20:15 Uhr bei „kabel eins“. Viel Spaß beim medialen Abstecher nach Hurghada 😉

Endlich weniger Kommentar-Spam

von Stefan Evertz am 14.04.07 um 16:41 Uhr | 3 Antworten

Seit knapp drei Wochen setze ich ja hier im Blog neben dem allgegenwärtigen „Spam Karma“ auch das Plugin „“Math Comment Spam Protection Plugin“ (sw-guide.de) ein, um den sinnlosen „Spam ohne Links“ vorab auszufiltern (siehe auch „Feintuning im Blog„).

Wie eine Auswertung der täglichen Spam-Mengen zeigt, hat das Plugin bereits sehr positiv gewirkt. Seit dem ersten Einsatz am 24. März ist bisher genau ein einziger Spam-Kommentar überhaupt bis zu Spam Karma durchgedrungen. Der übrige Spam bestand aus Trackbacks, der derzeit noch von Spam Karma abgefangen wird. Bis ins Blog hat es jedenfalls kein einziger Spam-Kommentar (oder -Trackback) geschafft.

Täglicher Kommentar-Spam

Auch die Kurve der insgesamt abgefangenen Spam-Kommentare zeigt eine angenehm deutliche Delle – pünktlich zur Aktivierung des zusätzlichen Plugins 😉

Kommentar-Spam gesamt

Und bevor jetzt die Frage aufkommt, warum hier im Blog so wenig Kommentar-Spam aufkommt: Leider wurde bis Mitte Februar der interne Zähler von Spam Karma nicht aktualisiert. Auslöser dieser „Störung“ war offenbar die deutsche Lokalisierung des Plugins, die die falschen Parameter aktualisiert hat. Nachdem ich die Sprachdatei entfernt hatte, lief auch der Zähler 👿

Surfen im öffentlichen Dienst: Milliardenfache Verschwendung?

von Stefan Evertz am 14.04.07 um 15:38 Uhr | 6 Antworten

Während unter www.heise.de[1] noch „Rechnungshof kritisiert private Internetnutzung in Berliner Verwaltung“ getitelt wurde, erregte der Titel bei www.spiegel.de wesentlich stärker mein Gemüt Interesse: „Private Surftouren für 50 Millionen Euro“

Und es ist in der Tat häßlich, aber nicht überraschend, was da laut taz der Landesrechnungshof Berlin festgestellt hat (siehe auch www.taz.de):

Insgesamt verfügen die Verwaltungen Berlins über schätzungsweise rund 60.000 bis 70.000 Computer mit Internetanschluss. Durch die missbräuchliche Verwendung von Arbeitszeit und Internetnutzung der Staatsdiener entstehen dem Land jährlich Kosten im Bereich von „deutlich über 50 Millionen Euro“, so der Bericht.

Der Betrag an sich ist schon „beeindruckend“. Wirklich erschreckend wird es aber, wenn man diese Werte auf die gesamte Bundesrepublik hochrechnet, was ich im folgenden in zwei Varianten versuchen möchte:

Variante A
Basis: Werte des Statistischen Bundesamtes für 2005, siehe auch www.statistik-portal.de):

Beschäftigte Berlin („Berlin“): 140.200
Beschäftigte öffentlicher Dienst („BRD“): 4.599.000
Berechnung: BRD / Berlin x 50 Millionen = 1.640.156.919 Euro – oder kurz gesagt: 1,6 Milliarden Euro!

Variante B
Laut www.statistik-portal.de[2] entstanden im Jahr 2005 dem Land Berlin 6,642 Mrd. Euro Personalkosten. Umgerechnet auf die 140.000 Beschäftigten (und ca. 1.600 Arbeitsstunden pro Jahr) kostet die einzelne Stunde knapp 30 Euro. Wenn man nun die laut einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Köln (siehe auch „Private Internet-Nutzung am Arbeitsplatz„) „als nicht übermäßig einzustufende“ Surfzeit von 100 Stunden pro Jahr ansetzt, entspricht dies knapp 3.000 Euro „Surfkosten“ pro Person. Bei 70.000 Computern würde dies auf jährliche Surfkosten von bis zu 200 Millionen Euro nur für das Land Berlin bzw. mehr als 6 Milliarden Euro für alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst hinauslaufen.

Internet-Nutzung / Tag
Schauen wir uns nun noch kurz die tägliche Surfzeit an, die sich aus beiden Varianten ergeben würde. Wenn man den vom Landesrechnungshof genannten Schaden auf die Zahl der Computer bezieht, betragen die jeweiligen Kosten 713 Euro jährlich; bei einem durchschnittlichen Stundensatz von 29,60 Euro entspricht dies 24 Surfstunden pro Jahr. Die Zeit für die private Internetnutzung beträgt daher bei Variante A 7 Minuten pro Arbeitstag (bei 200 Tagen pro Jahr).

In Variante B wären es etwa 30 Minuten pro Arbeitstag (100 Stunden auf 200 Arbeitstage). Nicht nur an Arbeitsplätzen „mit Publikumsverkehr“ dürfte es allerdings schwer werden, eine halbe Stunde mit (privatem) Surfen zu verbringen – und die im Urteil genannten Werte sind sicherlich als Maximal- und nicht als Durchschnittswerte zu sehen. Die 7 Minuten (auf Basis der Rechnungshofs-Werte) scheinen mir allerdings sehr plausibel und auch realisierbar zu sein.

Erwähnenswert ist dann noch der Versuch des Berliner Innensenators Ehrhart Körting, die Höhe des „Schadens“ herunterzuspielen (siehe www.heise.de[2]):

Für abwegig halte er auch, aus der vermeintlich überwiegend privaten Nutzung des Internets einen Schaden von 50 Millionen Euro für das Land zu konstruieren, sagte Körting. Dieser geschätzte Schaden beruhe auf „tiefstem Gewerkschaftsdenken“, wer privat im Internet unterwegs ist, arbeite nicht und verschwende öffentliches Geld. „Nein, es kommt nicht nur auf die Zeit an, es kommt auf die Leistung an“, betonte der Innensenator. Es gebe eine Dienstvereinbarung für die öffentliche Verwaltung, das Internet nur in Ausnahmefällen privat zu nutzen. „Doch es ist weltfremd, die private Nutzung ganz verbieten zu wollen, wenn die Mitarbeiter ihren Job top erledigen.“

Es ist sicherlich erfreulich, dass sich der Innensenator vor seine Mitarbeiter stellt. Das Argument hinkt allerdings ein wenig: Auch wenn die Mitarbeiter die geforderte Leistung erbringen, kann etwas mit Stellenzuschnitten und Arbeitsplatzbeschreibungen nicht stimmen, wenn noch Zeit für private Surftouren verfügbar ist – egal ob nun 7 oder 30 Minuten pro Tag. Es würde mich nicht wundern, wenn dieses Argument als Bumerang den Kopf des Innensenators kostet trifft.

Fazit
Man kann sich insgesamt durchaus über die Belastbarkeit der genannten und berechneten Zahlen streiten. Gerade die Werte der Variante B dürften angesichts des wachsenden Leistungsdrucks auch im öffentlichen Dienst nur schwer zu erreichen sein. Und selbst die vom Landesrechnungshof ermittelten Werte basieren auf stichprobenartiger Erhebung der aufgerufenen Seiten, ohne die zeitliche Dimension zu berücksichtigen.

Andererseits befürchte ich, dass der Umfang der privaten Internet-Nutzung am Arbeitsplatz mit 7 Minuten pro Tag bestenfalls einen Minimalwert darstellt und wohl eher als Spitze des Eisbergs anzusehen ist…

Ich glaube übrigens nicht, dass es hier einen erwähnenswerten Unterschied zwischen öffentlichen oder privaten Arbeitgebern gibt. Obwohl, einen kleinen Unterschied gibt es dann doch: Die Privatunternehmen bzw. deren Beschäftigten verschwenden nicht auf diese Weise mindestens 1 Milliarde „unserer“ Steuergelder pro Jahr!

Insofern ist es ganz sicher nicht damit getan, nur auf die Berliner Senatsverwaltung zu blicken – ich sehe leider keinen Grund, warum das Problem nicht genauso bei allen anderen öffentlichen Verwaltungen auftreten sollte. Es wundert mich daher schon, warum noch niemand obige Berechnungen angestellt hat. Oder liege ich mit meinen Berechnungen und Überlegungen so sehr falsch? Irgendwie hoffe ich das jedenfalls… 👿

Frohe Ostern Reloaded

von Stefan Evertz am 08.04.07 um 13:23 Uhr | Schreibe eine Antwort

Wir wünschen der Familie, allen Freunden und Bekannten und natürlich auch allen Lesern ein schönes und ruhiges Osterfest!

Ostern 2007

Wie wir gestern bei einem Spaziergang erschnuppern konnten, dürfte der Absatz von Grillkohle bereits spürbar angestiegen sein, so dass vielerorts einem deftigen Start in den (Früh-)Sommer nichts mehr im Wege steht 😉

Im Nachhinein fällt mir dann noch auf, dass im Ostergruß des letzten Jahres das abgebildete Ei definitiv (und unbeabsichtigt) Symbolcharakter hatte (siehe auch „Frohe Ostern!„). Denn wie der eine oder andere vielleicht mitbekommen hat, ist unser „Küken“ fünf Tage nach dem WM-Endspiel geschlüpft 😉 Der Nachwuchs erklärt dann auch, warum oben im Bild keine Schokolade für Mr. T zu sehen ist. Denn zur Zeit ist noch Brei und Milch angesagt…

BarCamp Frankfurt: 21.-22. April 2007

von Stefan Evertz am 30.03.07 um 22:58 Uhr | Schreibe eine Antwort

barcamp Frankfurt Nun steht es also fest: Das vierte (?) deutsche BarCamp findet am 21.-22. April 2007 in bzw. bei Frankfurt am Main statt (genauer gesagt: Eschborn). Als „Gastgeber“ (vulgo: „Sponsor“) fungiert die Firma Cisco Systems, die auch für das leibliche Wohl sorgen wird (mehr Infos zur Veranstaltung beim „Initiator“ Robert Basic unter www.basicthinking.de/blog). Und vielleicht gibt es noch für jeden Teilnehmer ein bisschen Hardware zum Mitnehmen – ok, man wird ja noch träumen dürfen 🙄

Wer also zu den 200 möglichen Teilnehmern gehören will, sollte sich möglichst schnell in die Liste unter barcampfrankfurt.pbwiki.com eintragen, denn die Liste füllt sich bereits…

Und ich für meinen Teil hoffe und versuche jedenfalls, diesmal teilzunehmen, da ich es im letzten November leider (doch) nicht zum Kölner BarCamp geschafft habe.