Archiv des Autors: Stefan Evertz

Barcamp Cologne 2: Gleich geht es los

von Stefan Evertz am 17.08.07 um 17:23 Uhr | Schreibe eine Antwort

Banner Barcamp Cologne So, noch die letzten Utensilien einpacken und dann geht es gleich auf nach Köln. Dort findet ab morgen das BarcampCologne2 statt – und die heutige Party irgendwo in Köln-Ehrenfeld soll das Wochenende einläuten. Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Seite:

barcampcologne2.mixxt.de

Ich freue mich jedenfalls schon darauf, viele alte und neue Gesichter wiederzusehen. An spannenden Themen mangelt es definitiv auch nicht und da ich diesmal den lästigen, im April in Frankfurt aber unvermeidlichen Trolley durch einen Rucksack ersetzt habe, sind eigentlich alle Weichen für ein schönes Wochenende gestellt.

Und vielleicht und mit etwas Glück könnt ihr mich vor Ort auch per Skype erreichen 🙄

Tellerrand: Eingehende Links aktualisieren (Update)

von Stefan Evertz am 04.07.07 um 15:10 Uhr | 13 Antworten

Auch wenn ich es nur gelegentlich nutze: Die interne Startseite meines Blogs, in der deutschen Fassung der „Tellerrand“ (engl. „Dashboard“), verschafft einem auf die Schnelle einen ersten Überblick über die aktuellen Eckdaten des Blogs (neueste Beiträge und Kommentare, Gesamtzahl der Beiträge und Kommentare, etc.). Weiterhin werden auch die 10 neuesten „Eingehenden Links“ angezeigt (engl. „Incoming Links“), wobei hier die von Technorati erfassten Links verwendet werden.

Und genau bei der Integration dieser Link-Liste scheint es in letzter Zeit – möglicherweise seit meinem Update auf WordPress 2.2 – zu haken, wie ich z.B. auch unter mtb-junkie.de gelesen habe. Es werden zwar Links angezeigt; diese sind aber veraltet bzw. die allerneuesten Links werden eben nicht angezeigt.

Technorati scheint offenbar die Schnittstelle angepasst zu haben, so dass WordPress veraltete Daten einliest, wenn die aktuelle Liste der „Eingehenden Links“ angezeigt werden soll.

Durch die folgende Anpassung der Datei „index-extra.php“ (im Ordner „wp-admin“) kann dieser Misstand jedenfalls behoben werden. Natürlich gilt wie so oft: Alle Angeben ohne Gewähr. Und bitte vorher die Datei sichern!

Anzupassen ist die Zeile 10.

Alte Version:
$rss = @fetch_rss('http://feeds.technorati.com/cosmos/rss/?url='. trailingslashit(get_option('home')) .'&partner=wordpress');

Neue Version:
$rss = @fetch_rss('http://feeds.technorati.com/search/'. trailingslashit(get_option('home')) .'');

Bei mir zumindest hatte sich so das Problem umgehend erledigt. Und nun bleibt zu hoffen, dass das Problem in der nächsten WordPress-Version gelöst wird – ansonsten darf man diese Anpassung nämlich bei jedem Update wiederholen 🙁

Update 06.07.07, 16:08 Uhr:
Da habe ich doch zwischen den zeilen den WordPress-Entwicklern unterstellt, dass sie eine Umstellung bei Technorati „verschlafen“ hätten – und es lag dann doch an Technorati selbst. Denn wie drüben bei bloggingtom.ch in den Kommentaren zu lesen ist, scheint die „alte“ Variante seit gestern mittag wieder zu funktionieren. Und auch ein kurzer Testaufruf des alten Feed-URL (http://feeds.technorati.com/cosmos/rss/?url=https://www.hirnrinde.de) zeigt wieder aktuelle Ergebnisse. Da scheint wohl ein Technorati-Monster massiv herumgezickt zu haben… 👿

G8: Teure Wörter

von Stefan Evertz am 07.06.07 um 16:46 Uhr | 2 Antworten

In der wohl wichtigsten Frage des G8-Gipfels in Heiligendamm gibt es nun ein Ergebnis (siehe www.sueddeutsche.de):

Die G8-Staaten haben laut Angela Merkel (CDU) nach harten Verhandlungen einen Durchbruch beim Klimaschutz erzielt. Die G8-Staaten hätten sich dazu verpflichtet, die Beschlüsse der EU zur Halbierung der Emissionen bis 2050 „ernsthaft in Betracht“ zu ziehen.

Bei geschätzten iKosten des Gipfels von 100 Millionen Euro (siehe auch www.wiwo.de) kostet somit jedes der 21 Worte des fett hervorgehobenen Satzes lumpige 4,76 Millionen Euro. Und noch dazu hat in meinen Augen die Formulierung „ernsthaft in Betracht ziehen“ die Verbindlichkeit einer Seifenblase.

Wo ist eigentlich der Bundesrechnungshof, wenn man ihn braucht 👿

Web.de Video Community: Andere arbeiten lassen (AAL) mal anders?

von Stefan Evertz am 01.06.07 um 18:23 Uhr | 5 Antworten

Nun hat also auch Web.de seine „eigene“ Video Community und startet auch gleich mit mit einer eindrucksvollen Menge an Videos. Der letzte Satz der Pressemeldung hat es allerdings in sich – und kratzt möglicherweise nur an der Oberfläche (siehe auch presse.web.de):

WEB.DE hat sein Portal um eine neue Web 2.0 Plattform erweitert: Unter video.web.de können Mitglieder der WEB.DE Video Community eigene Videos mit allen Internetnutzern oder einem zuvor festgelegten Freundeskreis teilen. Bereits zum Start sind über 800.000 Videos mit lustigen, kuriosen aber auch informativen Inhalten für alle Internet-Nutzer zugänglich. […]

Die WEB.DE Video Community wird von MyVideo.de als technischer Dienstleister betreut.

Holger Weser wirft unter www.handelskraft.de einen Blick auf die Benutzeroberfläche und stellt eine verblüffende Ähnlichkeit zwischen der Oberfläche von Web.de und der von – Überraschung! – MyVideo.de. Wenn man dann noch etwas genauer hinsieht, stellt sich heraus, dass offenbar sämtliche Videos von MyVideo 1:1 übernommen wurden. Als Beispiel sei auf das folgende Video verwiesen, das schon länger unter dem Titel „Warum die Dinosaurier wirklich ausgestorben sind“ im Netz kursiert:

[flash]http://www.myvideo.de/watch/11359[/flash]

Ein offenbar identisches Video findet sich bei Web.de unter http://video.web.de/watch/11359 – mit einer ebenfalls identischen ID („11359“) am Ende. Auch die Daten des Nutzers, der jeweils das Video hochgeladen hat, stimmen überein.

Nun bin ich juristischer Laie, aber die AGB von MyVideo sind erfreulicherweise halbwegs verständlich formuliert (siehe auch www.myvideo.de):

6.2 Bei Nutzung unseres Angebots beauftragen Sie uns nach den Bestimmungen dieser AGB mit der Speicherung und öffentlichen Zugänglichmachung Ihrer Inhalte im Rahmen unsers Angebots in seiner jeweiligen Gestaltung.

6.3 Ihnen ist bekannt, dass in unserem Angebot und damit im Umfeld Ihrer Inhalte, ggf. auch vor und nach Ihren Inhalten ( insbesondere bei Videos) von uns vermarktete Werbung stattfindet und sie erklären sich hiermit ausdrücklich einverstanden. Sie gestatten uns ferner von Bildern und Videos zur besseren Nutzung unseres Angebots, insbesondere durch eine Suchfunktion, verkleinerte Bilder (Thumbnails) herzustellen und in den MYVIDEO-Diensten zu nutzen. Ihnen ist auch bekannt, dass die technische Verarbeitung und Übertragung unseres Angebots, einschließlich der von Ihnen eingegebenen Inhalte, es notwendig machen kann, Übertragungen über verschiedene Netzwerke vorzunehmen und/oder technische Veränderungen vorzunehmen, um den technischen Anforderungen verbundener Netzwerke oder sonstiger technischer Einrichtungen zu entsprechen.

Für mich geht daraus jedenfalls nicht hervor, dass ich als Nutzer einer Verwendung der von mir bei MyVideo hochgeladenen Videos bei Web.de zugestimmt hätte. Nun weiß ich nicht, ob alle MyVideo-Nutzer über diese „Zweitverwertung“ informiert wurden – die AGB leisten dies jedenfalls in meinen Augen nicht.

Alles in allem wäre das jedenfalls ein starkes Stück, sofern ich die (Un-)Rechtslage richtig einschätzen sollte und wäre die wohl bisher dreistete Variante des Konzepts „Andere arbeiten lassen“ (AAL, siehe auch www.agenturblog.de). Und da MyVideo in Rumänien sitzt, dürfte ein potentieller Rechtsweg wohl auch etwas komplizierter werden… 👿

Offenbar ist das aber erst der Anfang, wie unter www.wuv.de zu lesen ist:

Die Planungen sehen vor, die Video-Community zusätzlich auf GMX einzubinden. Partner und technischer Dienstleister bei der Integration der Clips ist MyVideo.de. Die Online-Video-Plattform, an der die Sendergruppe ProSiebenSat.1 beteiligt ist, stellt zum Start 800.000 Videos aus dem eigenen Angebot zur Verfügung. Auch für MyVideo bringt die Zusammenarbeit Vorteile. Die Clips aus den United-Portalen werden ebenso auf MyVideo.de gezeigt, um dessen Reichweite zu steigern. Damit verbinden drei der laut AGOF zehn reichweitenstärksten Portale Deutschlands ihre Angebote miteinander.

SO wird mich MyVideo jedenfalls nicht als Nutzer gewinnen können 🙁

(via www.basicthinking.de/blog)

P.S.: Sieht jemand – trotz allem – Bedarf, meinem Video-Plugin „Flash Cortex“ auch den „neuen“ Video-Host Web.de hinzuzufügen? Ich bin da etwas unschlüssig…

Ein Feedburner-Problem – und ein schwieriger Abschied

von Stefan Evertz am 27.05.07 um 16:26 Uhr | 4 Antworten

Eigentlich bietet der Dienst Feedburner (www.feedburner.com) einige Vorteile: Nachdem Feedburner den RSS-Feed eingelesen hat, stellt er ihn dann unter einer separaten Adresse auf den Feedburner-Servern bereit. Er entlastet so – gerade bei höheren Leserzahlen – spürbar den eigenen Server, da der RSS-Feed über Feedburner verteilt wird. Weiterhin „misst“ bzw. liefert der Dienst die konkreten Leserzahlen – bei allen Zweifeln an der Präzision der Messung läßt sich so zumindest die Größenordnung der Leser abschätzen.

Wachsende Feedburner-Nutzung per Weiterleitung
Nach und nach dachten deshalb immer mehr Blogger darüber nach, Feedburner einzusetzen. Neben der technischen Seite der Umstellung stand dabei vor allem eine Sorge im Vordergrund: Die Kontrolle über den Feed-URL zu behalten, d.h. im Falle einer späteren Entscheidung gegen Feedburner nicht alle Abonnenten an Feedburner zu „verlieren“.

Als sinnvoll erscheinendes Mittel wurde dann die Form des „Redirect“ eingesetzt, d.h. als Feed-URL wurde eine Adresse auf dem eigenen Blog angegeben und diese dann per htaccess oder – etwas komfortabler – per Plugin auf den „neuen“ Feedburner-URL umzuleiten – und zwar so, dass der jeweilige Leser im Falle des Abschieds von Feedburner weiterhin die neuesten Artikel bekommt, da einfach die Weiterleitung deaktiviert wird.

Das Browser-Problem: IE 7 und Firefox 2
So weit, so gut. Auch hier im Blog fiel irgendwann die Entscheidung „pro Feedburner“ und der „Weiterleitungs-Trick“ funktionierte gut – sowohl in den klassischen Feedreadern als auch in Firefox (Stichwort „Dynamische Lesezeichen“). Und dann kamen im letzten Herbst der neue Internet Explorer 7 sowie die Version 2 von Firefox heraus – und das Drama nahm seinen Lauf.
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Update-Services bei WordPress: Deutsch Pingen

von Stefan Evertz am 19.05.07 um 13:42 Uhr | 11 Antworten

Grundsätzlich ist es eine sinnvolle Funktion einer Blog-Software: Sobald ein neuer Artikel veröffentlicht wird, werden diverse Dienste automatisch informiert, dass es im Blog neuen Inhalt gibt – dieses „Anklingeln“ wird auch „Ping“ genannt. Bei WordPress findet sich die Liste der zu informierenden („anzupingenden“) Dienste bei „Update-Services“ (unter „Einstellungen / Schreiben“).

Immer wieder kam bzw. kommt nachvollziehbar der Verdacht auf, dass einem Blogger das Anpingen diverser englischsprachiger Dienste vor allem eins bringt: Spam. Denn kurz nach dem Veröffentlichen prasseln die Spam-Kommentare herein (siehe z.B. Roberts Artikel vom August 2006 unter www.basicthinking.de/blog).

Ähnlich war es unter www.webmasterfind.de/blog zu lesen:

Trotz steigendem deutschprachigen Kommentar-Spam, die wirkliche Plage bleibt englisch. Es ist wohl eine Milchmädchenrechnung, um festzustellen, von welchen Seiten man sich fernhalten sollte. Vorausgesetzt man betreibt eine deutsche Webseite, was wohl der Grossteil der Leser tut.

Als Fazit kann man festhalten: Pingt man englischsprachige Dienste an, steigt die Chance auf Spam. Ausserdem verzögert sich die Veröffentlichung eines Artikels immer mehr, je mehr Pings ausgeführt werden müssen – hier sollte man also sinnvollerweise Prioritäten setzen bzw. eine Auswahl treffen. Weiterhin darf bezweifelt werden, dass die englischsprachigen Dienste für die überwiegend deutschsprachige Leserschaft (bzw. Zielgruppe) eines Blogs auch nur den geringsten Wert hat (abgesehen von den unten genannten Diensten).

Vor diesem Hintergrund pinge ich seit geraumer Zeit „deutsch“ und setze dabei auf die folgenden Pingdienste:

http://ping.wordblog.de/
http://ping.feedburner.com/
http://rpc.technorati.com/rpc/ping
http://api.my.yahoo.com/RPC2
http://blogsearch.google.com/ping/RPC2

Anmerkungen:

  • Die „frisch gebloggt“-Liste auf http://wordpress-deutschland.org/ basiert auf den bei wordblog.de eingehenden Pings.
  • Feedburner prüft zwar automatisch alle 30 Minuten, ob neue Artikel vorliegen, aber für die ganz Eiligen… Feedburner kann übrigens noch über die „Pingshot“-Funktion (unter „Publicize“) weitere Dienste wie z.B. Bloglines und Newsgator ansprechen. All das macht natürlich nur Sinn, wenn ihr eure RSS-Feeds über Feedburner verteilt.
  • Die Pings an Technorati, Yahoo und Google (Blogsearch) informieren die jeweiligen Suchmaschinen über neue Artikel. Bis auf die zentrale – und ausschließlich englischsprachige – Blogsuchmaschine Technorati stehen dann die Daten auch in den jeweiligen deutschen Ablegern der Suchmaschinen zur Verfügung.

Inspiriert wurde diese Liste durch einen Beitrag unter www.perun.net; er lag hier allerdings offensichtlich etwas länger in der Warteschleife 🙄 Aber vielleicht hilft er ja auch jetzt noch dem einen oder anderen Leser 😉

Nachtrag 25.05.07, 08:41 Uhr:
Betriebsblindheit für Fortgeschrittene: Es soll ja Blogger geben, die Feedburner nicht (mehr) nutzen. Für diese wäre es dann noch sinnvoll, zumindest Bloglines auch direkt anzupingen:

http://www.bloglines.com/ping

Wenn Vulkanier singen…

von Stefan Evertz am 19.05.07 um 10:51 Uhr | 5 Antworten

…dann trübt es auch dem letzten Hobbit das Auge 😈

Dabei handelt es sich um eine Jugendsünde aus dem Jahre 1968 (siehe auch
en.wikipedia.org, englisch) von Leonard Nimoy, auch bekannt als Mister Spock aus Star Trek.

[flash]http://de.sevenload.com/videos/JRLoes1/Bilbo-Baggins-Der-Song[/flash]

Und ich bin sicher, er bereut seitdem diesen Ausflug in die Popbranche in regelmäßigen Abständen 😈

Feedburner lernt deutsch

von Stefan Evertz am 18.05.07 um 8:36 Uhr | 11 Antworten

Als ich über Feedburner (www.feedburner.com), das interessante Statistik-Tool für RSS-Feeds (und mittlerweile auch für Blog-Seiten), hörte, dass man dort noch in dieser Woche auch eine deutschsprachige Variante starten wolle, habe ich das doch nicht so ganz glauben wollen. Wenn der Tag lang ist, wird ja gerne mal viel erzählt.

Aber irgendwann in den letzten 24 Stunden kam nun zu den bereits verfügbaren Sprachen (Spanisch, Russisch und Portugiesisch) unter www.feedburner.com[2] auch die Möglichkeit hinzu, die „interne“ Oberfläche von Feedburner in Deutsch zu nutzen.

Feedburner lernt deutsch

Wie der Screenshot zeigt, trägt die deutsche Übersetzung durchaus zu Recht den Zusatz „beta“, da einige Bereiche noch nicht übersetzt sind – und für die chinesische und japanische Variante (wenn ich die Schriftzeichen richtig erkenne) dürfte dies wohl auch gelten. Gerade im Kernbereich „Feedstats“ (der Erfassung der Feednutzung) habe ich auf Anhieb keinen einzigen deutschen Wortfetzen gefunden. Aber die ersten Schritte sind schon mal vielversprechend.

Sofern nun der Beta-Status nicht zum Dauerzustand wird und mittelbar z.B. auch das E-Mail-Abonnement in Deutsch möglich sein sollte (siehe auch „Feedburner Email: Neue Funktionen„), dürfte Feedburner zunehmend auch für einen Nutzerkreis in Frage kommen, der nicht so im englischen Sprachkreis „daheim“ ist. Man darf also gespannt sein 😉

WordPress 2.2 da und hier (Fluchendes Update)

von Stefan Evertz am 17.05.07 um 17:08 Uhr | 11 Antworten

Seit gestern ist sie nun da, die Version 2.2 der Blogsoftware „WordPress“ (siehe auch wordpress.org[1]). Die Veränderungen sind zwar überwiegend „kosmetischer“ Natur (siehe auch blog.wordpress-deutschland.org[1]):

Das Hauptfeature dieser Version ist die Integration der WordPress-Widgets in das System. Mit Widgets können Elemente der Sidebar via “drag & drop” arrangiert werden, ein Eingriff in Themedateien entfällt damit. Weitere Features sind die vollständige Atom 1.0 Unterstützung, ein neuer Blogger-Importer und eine verbesserte Kommentarbearbeitung. Probleme die bei der Aktivierung von Plugins oder bei der Bearbeitung von Dateien auftreten können, werden besser abgefangen.

Nachdem aber bei diesem Update 244 Dateien geändert wurden (siehe auch blog.wordpress-deutschland.org[2]), wird es offenbar diesmal keine Fortführung der 2.0.X-Reihe mehr geben. Aus diesem Grund habe ich hier im Blog eben den Sprung von 2.0.9 auf 2.2 gewagt, auch da ich schon den Sprung zur 2.0.10 (siehe auch wordpress.org[2], blog.wordpress-deutschland.org[3]) zeitlich nicht geschafft habe.

Die aktuelle Originalversion findet sich unter wordpress.org[3], die eingedeutschte DE-Edition unter wordpress-deutschland.org.

Die gute Nachricht: Soweit hat das Update ohne das geringste Knirschen geklappt – jedenfalls habe ich nichts gespürt. Und einen ersten positiven Effekt hat die Umstellung bereits gehabt. Die bisher hier sehr unzuverlässige „automatische Datensicherung“, d.h. der Versand der Datenbanksicherung per E-Mail zu festgelegten Zeiten, läuft absolut stabil. Und ich werde gleich den Zeitpunkt von „stündlich“ wieder auf „täglich“ stellen 😉

Sollte es aber dennoch irgendwo haken, bitte ich um kurze Rückmeldung 🙄

Update 17.05.07, 18:05 Uhr
Scheinbar gibt es doch störende Seiteneffekte. Die Darstellung der einzelnen Artikel will zur Zeit noch nicht richtig (zumindest im IE und in Firefox, in Opera klappt es…). Ein sehr merkwürdiges Phänomen, wenn man bedenkt, dass ich die Theme-Dateien (inkl. CSS) nicht angefasst bzw. geändert habe. Jemand eine Idee?

Update 17.05.07, 23:42 Uhr
Problem behoben. Es war ein Plugin, das für die Kommentare Quicktags anzeigt (Hier bitte ein Emoticon denken, dass 100mal gegen eine Wand schlägt…) und das jetzt deaktiviert ist. Es gibt Sachen, die sollte man nicht „im Vorbeigehen“ erledigen – auch nicht am Feiertag 👿

Alien aus dem Ei

von Stefan Evertz am 12.05.07 um 16:55 Uhr | 1 Antwort

Ich gebe zu: An manchen Spielsachen kann ich nicht vorbeigehen, egal ob ich nun „30+“ bin oder nicht. Und so passierte es auch mit dem nachfolgend dokumentierten und offensichtlich genmanipulierten Ei, aus dem in bester Yps-Tradition (siehe auch de.wikipedia.org[1]) auf wundersame Weise ein Alien schlüpft 😉

[flash]http://de.sevenload.com/videos/6n25Tmr/Alien-aus-dem-Ei[/flash]

Über die Namensgebung sind wir uns allerdings noch nicht einig, auch wenn „Schäuble“ ganz weit oben auf der Liste steht…

Wer nun auch seinen eigenen kleinen Ausserirdischen – z.B. für die Neuausrichtung betriebsinterner Sicherheitsprozesse – haben möchte, kann ihn z.B. bei www.mytoys.de beziehen. Solange er nicht mit Wasser in Berührung kommt, bleibt er fein in seinem Ei, anstelle die Außenwelt mit irgendwelchen Untaten zu beglücken. Und das wiederum erinnert mich an die Gremlins (siehe auch de.wikipedia.org[2]), aber das ist ein anderes Thema 👿