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Google Mail mit Virenscanner und RSS-Feeds

von Stefan Evertz am 13.12.05 um 9:31 Uhr | 1 Antwort

Die Funktionen des kostenlosen Dienstes „Google Mail“ (hieß in Deutschland auch mal Gmail) wurden nun weiter ausgebaut, auch wenn der Dienst weiterhin nicht frei verfügbar ist, sondern nur über Einladung.

Zum einen ist nun auch ein Virenscanner integriert, der eingehende E-Mails (und vor allem eventuelle Dateianhänge) auf Viren prüft. Wie Ryan McGeehan über einen Vergleich der Erkennungsraten herausgefunden hat (siehe auch thebillygoatcurse.com), setzt Google dabei auf den Anbieter „Sophos“ (www.sophos.com).

Weiterhin kann man sich nun auch Dateianhänge verschiedener Dateitypen (z.B. PDF-Dateien und die Office-Formate Word, Excel und PowerPoint) in HTML-Daten umwandeln lassen, so dass die Inhalte (auch ohne entsprechende Plugins) im Browser angesehen werden können.

Zu guter Letzt können nun auch in der Benutzeroberfläche RSS-Feeds in Form sogenannter „WebClips“ angezeigt werden. Wer nun – wie ich – in der deutschsprachigen Oberfläche vergeblich danach gesucht hat: Diese Funktion ist (bisher) nur verfügbar, wenn man unter Einstellungen als Sprache „English (US)“ auswählt. Inwieweit diese Funktionalität mittelbar den Google Reader (www.google.com/reader), nur mit Google Mail-Account nutzbar) ersetzen soll oder aber die beiden Anwendungen irgendwann „zusammenwachsen“ sollen, bleibt – wie so häufig bei Google – weiter im Dunkeln…

(via www.golem.de[1], www.golem.de[2], www.bloggingtom.ch, www.pcwelt.de, www.computerwoche.de)

Google Analytics – Neuer Dienst zur Besucher-Analyse mit Startschwierigkeiten

von Stefan Evertz am 27.11.05 um 7:23 Uhr | 10 Antworten

Der Mitte November gestartete Dienst „Google-Analytics“ (www.google.com/analytics) soll „Webmaster“ kostenlos bei der Analyse der Zugriffszahlen und des Benutzerverhaltens ihrer Websites unterstützen (siehe auch Meldung bei golem.de), ähnlich wie dies z.B. bei Anbietern wie Blogcounter (Link entfernt) oder Sitemeter (www.sitemeter.com) möglich ist. Der Google-Dienst scheint aber nun wegen großer Nachfrage etwas unter Startschwierigkeiten zu leiden…

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Risiko online spielen – mit Google Maps (Update)

von Stefan Evertz am 19.11.05 um 19:19 Uhr | 12 Antworten

Mit dem Brettspiel „Risiko“ habe ich mir wohl schon vor mehr als 20 Jahren die Zeit vertrieben – und irgendwo im Schrank dürfte es auch heute noch liegen 😉

Mit dem englischsprachigen „Risk via Google Maps v0.9.5“ (www.ashotoforangejuice.com/gmrisk.html, Spiel nicht mehr online) kann man nun die „guten alten Zeiten“ online wieder aufleben lassen, wobei eigentlich nur noch ein „Computer-Gegner“ fehlt, falls man alleine vor dem Bildschirm sitzt :-/

Umgesetzt wird das ganze mit dem Dienst „Google Maps“ und der JavaScript-basierten Technologie „AJAX“ und funktioniert auf jeden Fall in den aktuellen Browsern.

Weitere Informationen:

(via masterbootrecord.de)

Update 29.01.06, 13:45 Uhr:
Das Spiel ist nicht mehr online, wie ich eben festgestellt habe. Ein konkreter Grund ist zwar nicht angegeben, es steht aber zu vermuten, dass der Programmierer Probleme mit Hasbro, dem Hersteller des eigentlichen Brettspiels Risiko bekommen hat:

12/1 („Deutsches“ Datum: 01.12.05)
CEASE AND DESIST’D! The end (maybe?). Those three months were entertaining while they lasted.

12/14 („Deutsches“ Datum: 14.12.05)
Working on the „other project“ until I hear back from Hasbro. I think if they say no, or something ridiculous I’ve lost too much interest in it to care, maybe. I’ll have to check if rebranding is suitable enough of a change, or if I need to rework everything.

„CEASE AND DESIST“ ist übrigens die englische Entsprechung zur allseits beliebten „Abmahnung“. Schade eigentlich 🙁

Interessanter Einblick in Suchindex von Yahoo – Zieht Google nach?

von Stefan Evertz am 30.09.05 um 13:30 Uhr | 2 Antworten

Über den Site-Explorer (siteexplorer.search.yahoo.com) ist es nun möglich, direkt den Datenbestand der Suchmaschine Yahoo zu prüfen. Yahoo ist zur Zeit mit 4,9% Marktanteil die Nummer zwei hinter der allmächtigen Suchmaschine Google (81,4%), auf Platz 3 liegt MSN mit 4,5% Marktanteil (Quelle: www.webhits.de).

Die Anwendung, die zur Zeit noch im Beta-Stadium ist, ist besonders für Webentwickler und Webmaster interessant, die die Erfassung der von ihnen betreuten Internet-Projekte prüfen und optimieren wollen. Nach der Eingabe der URL einer Website werden alle gespeicherten („indizierten“) Seiten angezeigt. Weiterhin können alle Seiten angezeigt werden, die auf die angegebene Website verweisen („Inlinks“). Eine normale Internet-Suche ist über den Site-Explorer nicht möglich.

Eine Studie der Universität Düsseldorf hatte vor kurzem ergeben, dass die Datenbestände von Google aktueller ist als der Suchindex der beiden Mitbewerber (Quelle: www.golem.de). Die Vorstellung dieser Studie bewies erstaunlich gutes Timing angesichts der im August aufgekommenen Diskussion über die Größe des Datenbestandes der drei „größten“ Suchmaschinen (siehe auch www.golem.de).

Unabhängig von der spannenden Frage, wer denn nun den größten Datenbestand hat, ist jedenfalls der Schritt der „Offenlegung“ des Datenbestandes von Yahoo auch deshalb vielversprechend, da so möglicherweise Google „motiviert“ werden könnte, seinen Datenbestand ebenfalls transparent zu machen. Und das wäre dann wirklich spannend 😉

(via www.golem.de)

Google Mail scheinbar jetzt frei verfügbar (Update)

von Stefan Evertz am 26.09.05 um 17:01 Uhr |

Scheinbar ist jetzt die Nutzung des kostenlosen E-Mail-Dienstes „Google Mail“ für alle freigegeben worden, nachdem bisher neue Interessenten nur über „Einladungen“ von bereits aktiven NutzerInnen in den Genuß der 2 GB Speicherplatz kamen.

Das Anmeldeformular findet ihr unter www.google.com, neben einer aktuellen und erreichbaren E-Mail-Adresse muss dort ein Passwort angegeben und eine „Wortbestätigung“ (ein sog. „CAPTCHA“) eingetippt werden.

Die Zahl der verfügbaren Einladungen wurde zwar noch im September von bisher 50 auf 100 erhöht (siehe auch www.golem.de), aber da der E-Mail-Dienst seit einem Monat in den USA bereits „frei“ verfügbar ist (siehe u.a. www.heise.de, www.netzwelt.de), war die „Freigabe“ für den Rest der Welt wohl nur noch eine Frage der Zeit. Eine offizielle Stellungnahme durch Google oder entsprechende Berichterstattung durch die Medien ist allerdings meines Wissens noch nicht erfolgt.

Die E-Mail-Adresse von Google Mail, die für deutsche Benutzer nach rechtlichen Auseinandersetzungen nur noch mit der Domain „googlemail.com“ verfügbar ist (siehe auch www.golem.de), kann sowohl mit allen gängigen Browsern als auch mit den gängigen E-Mail-Programmen (Stichwort: POP3/SMTP) genutzt werden.

Besonders die Nutzung per Browser bietet sich – angesichts der Postfachgröße – durchaus als mobile Kommunikations-Schnittstelle an, da es von jedem Ort der Welt abrufbar ist. Über das sog. „Label“-Prinzip werden alle E-Mails quasi mit einem Stichwort versehen, so dass man sich gut durch die Mail-Fluten arbeiten kann, z.B. bei Mailinglisten.

Hier noch ein kleiner Tipp bei der Benutzung eines E-Mail-Programms: Zum einen sollte man das Programm so einstellen, dass die Nachrichten nach dem Abrufen nicht gelöscht bzw. auf dem Server belassen werden. Wenn man dann noch in seinem E-Mail-Programm einen Filter definiert, der alle E-Mails im Posteingang, die von einem selber stammen, in den Ordner „Gesendet“ (o.ä.) verschiebt, hat man so jederzeit die Weboberfläche und das E-Mail-Programm synchron (es funktioniert wirklich, probiert es aus).

Die 100 Einladungen für Google Mail, die ich mittlerweile wieder frei habe, sind jedenfalls jetzt überflüssig geworden…

(via blog.webmaster-homepage.de)

Update 01.10.05 15:43:

Kommando zurück! So kann es gehen, wenn man zwar das vorgenannte Formular testweise verwendet, dann aber die Daten aus der E-Mail von Google nicht weitergehend austestet… Bei weiterem Surfen fand ich den Hinweis, dass das Formular nicht zu einer neuen E-Mailadresse führt, sondern nur die bei Google verfügbaren Dienste bündelt. Google Mail ist also noch nicht „freigeschaltet“ 🙁

Wer also nun doch noch eine von meinen Einladungen haben will, kann sich gerne über das Kontaktformular an mich wenden…

Update 08.10.05 16:19:
Die rege Nachfrage nach den Einladungen freut mich natürlich und ich hoffe, ihr habt euren Spass mit Google Mail.

Ich fürchte allerdings, dass es in der nächsten Zeit wegen akuter Arbeitsüberlastung durchaus mal eine Woche und mehr dauern kann, bis ich die Einladungen verschicken kann 🙁 Also habt etwas Geduld…

Große Nachfrage nach Google Picasa 2.1

von Stefan Evertz am 24.09.05 um 12:19 Uhr | Schreibe eine Antwort

Nachdem am Mittwoch Google Picasa auf deutsch und in Version 2.1 erschienen ist, stieg die Nachfrage auf den Servern von Google über einige Stunden wohl derart an, dass ein Download nur eingeschränkt möglich war. (Quellen: webmaster-verzeichnis.de, Nutzerkommentar auf www.zdnet.de)

Es freut mich auf jeden Fall, dass dieses nach wie vor sehr empfehlenswerte Programm so großen Zulauf findet; weniger schön war es natürlich für diejenigen, die warten mussten…

Weitere Informationen:

  • Google Picasa bei picasa.google.com herunterladen
  • Ausführlichere Beschreibung des Programm bei www.chip.de (geschrieben im September 2004, gilt so aber fast vollständig auch für die aktuelle Version)
  • Englissprachige Online-Hilfe auf picasa.google.com

Copernic Desktop Search – Herr der Daten-Massen

von Stefan Evertz am 23.09.05 um 9:14 Uhr | 11 Antworten

Wir alle kennen das Problem: Wo ist nochmal die Word-Datei, die das Wort „Fliegenklatsche“ enthält, oder das PDF-Dokument mit dem Namen „Kochrezepte.pdf“? Einen interessanten Lösungsansatz für das erfolgreiche Suchen und Finden von Dokumenten und Dateien bieten die sog. „Desktop Search“-Programme („Desktop-Suchmaschinen“). Diese sind der Windows-internen Suche in aller Regel überlegen, da sie nicht erst mit der – häufig sehr zeitintensiven – Suche beginnen, wenn der Nutzer den Suchbegriff eingegeben hat.

Die Desktop-Suchmaschinen indizieren (man könnte auch sagen: „merken sich“) die zu durchsuchenden Dateien bzw. deren Inhalt sofort bei der Installation der jeweiligen Software und aktualisieren dann den Index in regelmäßigen Abständen; die Suche erfolgt dann direkt im Index und führt somit „sofort“ (oder spätestens nach einigen Sekunden) zur Anzeige der Suchergebnisse.

Logo Copernic Desktop Search Ich setze nun schon seit etwa einem Jahr Copernic Desktop Search ein (aktuelle englische Version: 1.6, www.copernic.com) und bin nach wie vor sehr zufrieden. Schnelligkeit und Qualität der Suche sind hervorragend und das Programm ist auf dem besten Wege, bei mir den Windows Explorer als „Hauptwerkzeug“ abzulösen.

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Google Picasa jetzt auf deutsch und in Version 2.1

von Stefan Evertz am 21.09.05 um 11:11 Uhr | 13 Antworten

Seit der Veröffentlichung von Google Picasa ist die „Bildverwaltungssoftware“ mein Haupt-Werkzeug, um in den Bildmaßen den Überblick zu behalten, die durch eine Digitalkamera früher oder später anfallen… Die bisher englischsprachige Software wurde heute in deutsch und in der neuen Version 2.1 veröffentlicht.

Ein erster Test ergab keine nennenswerten Neuheiten (abgesehen von der deutschen Benutzeroberfläche). Die Optimierfunktion „Auf gut Glück“ (früher „I“m feeling lucky“), mit der eine automatisierte Optimierung des gerade angezeigten Bildes gestartet werden konnte, erbringt aber weiterhin gute Ergebnisse (in vielen Fällen…)

Die aktuelle Version von Google Picasa kann herutergeladen werden unter picasa.google.com.

(via www.golem.de, www.pcwelt.de)